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was brummt denn da?

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Arnie_75
Stammgast
#1 erstellt: 01. Mai 2004, 01:29
Hallo,

ich habe schon recht viel zu meiner Frage gesucht und gefunden, bin mir aber nicht sicher was bei mir zutrifft bzw. helfen könnte:

Ich habe einen Verstärker, der manchmal leise brummt. Manchmal heisst, dass das Gerät normalerweise in den ersten 1-3 Sekunden nach dem Einschalten etwas lauter brummt und dann sofort leiser wird oder das Brummen sogar ganz aufhört. Ich habe das Gefühl, dass das Brummen bei längerem Betrieb weniger wird bzw. ganz aufhört.
Das Brummen ist zu hören, wenn man mit dem Ohr direkt am Verstärker ist, es ist also nicht sooo störend, ich möchte aber nicht, dass es lauter wird.

Jetzt habe ich das Gerät geöffnet und versucht zu lokalisieren, woher das Brummen kommt, aber nichts Definitives gefunden. Den Ringkerntrafo habe ich bereits auf Taschentücher gelegt, das Brummen schien dabei aber nicht zu verschwinden. Auch wenn ich den Verstärker fest anfasse brummt er weiter, es scheinen also zumindest keine Schwingungen des äußeren Gehäuses zu sein. Das würde sich ja auch mit der erfolglosen Entkopplung des Ringkerntrafos decken.

Nun frage ich mich, ob die Tatsache, dass das Brummen nach ein paar Sekunden oder Minuten leiser wird vielleicht einen Hinweis auf die Quelle geben kann. Kann dadurch z.B. der Trafo ausgeschlossen werden? Oder ein Kondesnator? Und würde ein Kondensator aufhören zu brummen, wenn ich ihn mit einem isolierten Schraubenzieher testweise berühre? Oder wären das bei einem Kondensator keine Schwingungen, die auf das Gehäuse übertragen werden?

Ich habe auch gelesen, dass es Vertärker gibt, die fast immer brummen und bei denen das normal ist, z.B. bei einigen Marantz.

Hier ist übrigens ein Bild des Innenlebens:


[Beitrag von Arnie_75 am 01. Mai 2004, 01:35 bearbeitet]
DB
Inventar
#2 erstellt: 01. Mai 2004, 08:35
Hallo,

also es brummt mechanisch aus dem Verstärker, nicht aus den Boxen? Da bleibt eigentlich nur der Netztrafo übrig, ist vermutlich zu hoch induziert.

MfG

DB
Arnie_75
Stammgast
#3 erstellt: 01. Mai 2004, 09:01
Ja, nur im Verstärker.
Was heißt das, zu hoch induziert? Ist das für den Verstärker gefährlich?
DB
Inventar
#4 erstellt: 01. Mai 2004, 11:44
Nein, das ist nicht gefährlich. Es heißt nur, daß der Hersteller am Trafo evtl. etwas gespart hat. So ein Gerät hatte ich auch mal. Der Trafo hat die Umstellung von 220V auf 230V mit einem lauten Brummen quittiert. Ich hab die Kiste dann weggegeben, weil ich das Teil nicht die ganze Zeit über einen Regeltrafo betreiben wollte.

Wird der Verstärker auf dem Kühlkörper übermäßig heiß?

MfG

DB
schlusenbach
Inventar
#5 erstellt: 01. Mai 2004, 11:57
das is aber mal n schönes innenleben eines verstärkers.
wasn das fürn hersteller?
0408SUSI
Gesperrt
#6 erstellt: 01. Mai 2004, 11:59
Das brummen wird schon vom Trafo kommen. Ringkerne können auch "in sich" brummen, also unabhängig von der Montage. Das ist ärgerlich, und nur durch nachträgliches Vakuumtränken zu beheben. Aber wirklich Vakuum. Das Teil einfach zu vergießen bringt garnichts.

Eventuell ist eine Ankerwickelei ausfindig zu machen, die technisch dazu ausgerüstet ist.
Arnie_75
Stammgast
#7 erstellt: 01. Mai 2004, 12:15


Wird der Verstärker auf dem Kühlkörper übermäßig heiß?

DB


Ähm, keine Ahnung, was übermäßig heiß bedeutet...
Er wird halt warm über dem Kühlkörper, ja. Aber das ist wohl normal, oder?
Arnie_75
Stammgast
#8 erstellt: 01. Mai 2004, 12:16

das is aber mal n schönes innenleben eines verstärkers.
wasn das fürn hersteller?


Ist chinesisch, Korsun heist die Firma.
Arnie_75
Stammgast
#9 erstellt: 01. Mai 2004, 12:19

Das brummen wird schon vom Trafo kommen. Ringkerne können auch "in sich" brummen, also unabhängig von der Montage. Das ist ärgerlich, und nur durch nachträgliches Vakuumtränken zu beheben. Aber wirklich Vakuum. Das Teil einfach zu vergießen bringt garnichts.

Eventuell ist eine Ankerwickelei ausfindig zu machen, die technisch dazu ausgerüstet ist.


Danke, das ist die bisher beruhigendste Antwort . Aber Eingeißen werde ich das wohl kaum, zumal das Brummen kaum hörbar ist und nach einiger Zeit (ja nachdem zwischen 1 und 30 Sekunden) verschwindet. Kann man aus der Tatsache, dass das Brummen nach dem Einschalten kurz da ist und dann geringer wird eigentlich irgendwas schließen oder eine Bedeutung zumessen?
Bernd
Stammgast
#10 erstellt: 01. Mai 2004, 13:14
Nach dem Einschalten muss der Trafo Schwerstarbeit leisten, bis alle Kondensatoren geladen sind. Während dieser Zeit brummt der Trafo vernehmlich, danach werden die Schwingungen zahmer.
Das Brummen sind die vibrierenden Wicklungen bei preisgünstigen Trafos (die deshalb aber nicht schlechter sein müssen als die teuren vergossenen und getränkten Brüder).
Mach Dir keine Sorgen, solange das Brummen nur mechanische Ursachen hat.
Arnie_75
Stammgast
#11 erstellt: 01. Mai 2004, 13:30
Danke, dann bin ich jetzt halbwegs beruhigt.

Wobei 'preisgünstife Trafos' eigentlich nicht 100% auf meinenj zutrifft, den Abmessungen nach zu urteilen. Immerhin soll es sich bei diesem Verstärker angeblich um das baugleiche chinesische Pendant des 3000-4000,- EUR teuren RedRose Passion handeln...
Arnie_75
Stammgast
#12 erstellt: 02. Mai 2004, 21:52
Falls es jemanden interessiert:
Ich habe ein wenig gesucht und besonders in englischen Newsgroups viele Beiträge zu diesem Problem gefunden. Es scheint, als wenn gerade Ringkerntrafos (engl.: toroidal transformer) dazu neigen, Geräusche abzugeben. Sie reagieren wohl besonders empfindlich auf Störquellen im Strom (z.B. Dimmer oder Neonröhren) und neigen dann dazu, Geräusche abzugeben.

Abhilfe scheint - wie hier bereits geschrieben - das Eintunken in spezielles Harz oder die Entfernung sämtlicher Störquellen (ist natürlich unmöglich) in der Nähe zu bringen.
China
Inventar
#13 erstellt: 03. Mai 2004, 01:39
@Arnie_75

Bezugnehmend auf DB's Beitrag wuerde ich dir mal empfehlen einen Spannungsregler dazwischenzuhaengen.
Da du ja direkt importiert hast, kann es schon gut sein dass dein Trafo nur die 220V die in China ueblich sind aushaelt.
Ganz am Rande: Die 220V Versorgungsspannung sind auch nur ein Wunschwert, meistens kriegen wir nur so um die 210V geliefert.
Arnie_75
Stammgast
#14 erstellt: 03. Mai 2004, 05:21
Danke, mal sehn was das kostet, denn es stört eigentlich nicht wirklich.


[Beitrag von Arnie_75 am 03. Mai 2004, 05:21 bearbeitet]
Mas_Teringo
Inventar
#15 erstellt: 24. Mai 2004, 13:09
Is ja interessant, noch ein Korsun der brummt.

Hab zwar den V8i, aber besonders da hätte ich das nicht erwartet.

Meiner wird allerdings nicht leiser (klar, kurz nach dem einschalten summt er, aber da schaltet er auch den Betrieb aus und gibt sich erst frei, wenn fertig), sonder eher lauter.
Es ist auch kein kontinuierliches Brummen, sondern gleicht einer Sinuskurve.
Am lautesten Punkt ist es inzwischen so laut, dass ich es bei absoluter Stille in 3m Entfernung gerade noch wahrnehmen kann.

Mir hat man zu einem Ntzfilter geraten. Werde das mal ausprobieren.
Arnie_75
Stammgast
#16 erstellt: 24. Mai 2004, 13:47
Hm,

nicht schön, gerade wenn man dafür etwas mehr Geld bezahlt hat.
Aber das ist halt das Risiko, wenn man nicht beim Händler "um die Ecke" kauft. No Risc no fun!

Irgendwo in nem ebglischen Forum habe ich gelesen, dass das Brummen des Trafos immer wahrscheinlich bzw. lauter wird, je größer dieser sei.
Von daher kann man das Brummen ja auch als Qualitätsmerkmal sehen
tpoint
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 26. Mai 2004, 08:45
Hallo zusammen,

habe seit gestern auch zwei Korsun KS99. Bei mir brummt aber nix - hatte schon schlimmste Befürchtungen! Auch die Verpackung oder die Styroporabsorber waren nur unwesentlich beschädigt. Hatte bei Michael Yu in Shenzhen bestellt.

Trotz fortgeschrittener Stunde (22.00 Uhr) und dadurch bedingt nur kleiner Lautstärke, konnte man direkt (auch ohne ausreichende Einspielzeit) die so hoch angepriesenen tonalen Charakteristiken der Korsun KS99 Verstärker wahrnehmen, die ich folgendermaßen umschreiben würde: Großer, tiefer Raum (vollkommenes Verschwinden der Schallquellen), unglaublich detailliert und viel, viel Kraft, die so eine Art Gelassenheit widerspiegeln.

Heute abend mache ich dann mal richtig "Druck" und berichte später von meinen Eindrücken.

Lieber Gruss,
Torsten
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