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Schaltnetzteil

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zucker
Moderator
#1 erstellt: 08. Jun 2004, 19:09
Hallo in die Runde,

hat jemand einen Schaltplan für ein Schaltnetzteil 2 x 90V, pro Zweig 15A.

vielen Dank im Vorraus - Henry
-scope-
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 09. Jun 2004, 17:51
Hallo,

wenn du "überhaupt" Antwort bekommst, und der Schaltplan auch brauchbare Informationen und Bezugsquellen für die Herstellung des Sperrwandlertrafos mitbringt, dann sag mir bitte bescheid :-)
micha_D.
Inventar
#3 erstellt: 09. Jun 2004, 18:01

Hallo in die Runde,

hat jemand einen Schaltplan für ein Schaltnetzteil 2 x 90V, pro Zweig 15A.

vielen Dank im Vorraus - Henry


Hi.

2x90V mit Jeweils 15A!! das wird nicht einfach....was hast du denn damit vor?? Das wär ja bald zum schweissen gut.......müssen es denn unbedingt 90Volt sein..oder geht auch etwas mehr?? Dann könnte man was mit Netztrafos bauen...Aufwärts oder Abwärtsregler??Welche Eingangsspannung?? Für ne Endstufe??Bestimmt..was?

Gruß Micha


[Beitrag von micha_D. am 09. Jun 2004, 18:02 bearbeitet]
steve65
Stammgast
#4 erstellt: 09. Jun 2004, 18:51
Hi Henry

das sind ja 2,7 kW ! Dafür einen Standard Schaltplan zu finden wird nicht einfach, und selbst wenn, der Übertrager wird niemals von der Stange sein.
Was sind deine Gründe für ein Schaltnetzteil? Besonders klein, oder besonders Laststabil?
Vorteile hat es, aber der Aufwand ist nicht zu unterschätzen.

Gruß
Steve
micha_D.
Inventar
#5 erstellt: 09. Jun 2004, 18:58
Naja...die richtige Kühlung wäre schon mal da..

Mit der Elektronik die noch dranhängt könnte sich sogar da was machen lassen....das würd genauso aufwendig wie der Amp..
Micha


[Beitrag von micha_D. am 09. Jun 2004, 19:00 bearbeitet]
zucker
Moderator
#6 erstellt: 10. Jun 2004, 06:02
Hallo,

das Problem ist der riesige Netztrafo eines herkömmlichen Netzteiles. Er muß 2KV haben. Auf Anfrage kostet er um die 200,00€ und paßt keinesfalls in ein 2HE Gehäuse. 2 Stück 1KV würden zwar in der Höhe passen, dann ist aber ringsrum kein Platz mehr und der Preis für beide beläuft sich auf knapp 300,00€.
Bei 2KV bekomm ich 2 Endstufen mit 4R Last angefahren. Es gehen aber 2R Last. Dann ist bei Vollaussteuerung ein Strom von 13,..A pro Zweig pro Kanal nötig. Da hoffentlich nicht beide Kanäle gleichzeitig den ganzen Strom wollen, dachte ich, es reichen 2 x 15A.
Wenn ein SN billiger wird, wäre es das Ideale.

Vielleicht kann man auch direkt mit dem Netz etwas machen. Es ist halt nur die galvanische Trennung ein Problem, denn ohne Trenntrafo wird es bestimmt nix.

Ich hab mir auch mal überlegt, die Endstufe direkt mit gleichgerichtetem Netz zu fahren und vor die Treiber einen Optokoppler zu setzen, um Vor und Endstufe galvanisch zu trennen, nur, da komm ich irgendwie nicht weiter.
Bisher ist mir auch so eine Schaltung noch nicht untergekommen.

Vielleicht sollte man halt 2 Stufen brücken, dann braucht es aber trotzdem Strom.

hier ist mal der Plan.
RealHendrik
Inventar
#7 erstellt: 10. Jun 2004, 08:47

Bei 2KV bekomm ich 2 Endstufen mit 4R Last angefahren. Es gehen aber 2R Last. Dann ist bei Vollaussteuerung ein Strom von 13,..A pro Zweig pro Kanal nötig. Da hoffentlich nicht beide Kanäle gleichzeitig den ganzen Strom wollen, dachte ich, es reichen 2 x 15A.


Uh... wenn Du Dich da mal nicht verschätzt. Die Vollaussteuerung wird idR im Tieftonbereich erreicht, entsprechend ist der STrombedarf ausgerechnet dort (und zwar iA impulsartig) am grössten.. Tiefe Töne werden erfahrungsgemäss auf beide Kanäle verteilt, das wiederum heisst, dass beide Kanäle "gleichzeitig" den ganzen Strom wollen... Ich würde eher von einem Impulsstrombedarf von 26,... A ausgehen.

Die Idee mit dem Schaltnetzteil ist grundsätzlich nicht verkehrt, allerdings dürften Gewichtsvorteile nur bei entsprechend hohen Frequenzen des SN eintreten. Die wiederum dürften im Leistungsbereich um 2,7 kW kaum noch sinnvoll zu bändigen sein... Nicht, dass eines Tages der Messwagen der ... (wer macht das eigentlich jetzt? RegTP? Oder BZT?) vor der Tür steht...

Handelt es sich eigentlich um einen Bauvorschlag? Und warum hast Du den Ehrgeiz, das Ganze auf 2 HE unterzubringen? Ich sehe da auch noch Kühlungsprobleme...

Gruss,

Hendrik
zucker
Moderator
#8 erstellt: 10. Jun 2004, 09:30
Hallo Hendrik,

eigentlich müßten 2 x 30A mit Pufferzone sein. Ich hab mich ein wenig im Netz umgesehen - mir scheint mein Vorhaben etwas unrealsitisch zu sein. Es hat zwar eine Seite ,klick, aber das dürfte ein schweres unterfangen sein. Hiermüßte man mal reinschauen können.

Die Ptot für einen Kanal dürfte so um die 400W liegen. Mit 3 Lüftern könnte es gehen. Die Schaltung sollte schon funktionieren, als Treiber sind IRFP/230/9230 vorgesehen.
Die Endtöpfe hab ich schon da und nach Vgs ausgemessen. Sie bewegt sich zwischen 4,18V und 4,25V, sowie 4,31V und 4,57V für die P-Kanal. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Differenzen zu groß sind. Man sagt, es soll nicht mehr Unterschied als 0,05V bestehen.
Die 2HE - nunja, es ist halt schon Standard. Bei Fischer Elektronik gibt es gute, stabile Gehäuse mit Tiefgang und Kühlern als Seitenteile. Damit wäre wiederum ein Platzproblem geklärt.

Mal sehen, vielleicht sollte ich auch erstmal einen Kanal an einer geringeren Ub probieren, erhöhen kann man immer noch.
-scope-
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 10. Jun 2004, 09:52
Hallo...

ich will nicht wieder den Spielverderber mimen, aber wozu das Ganze?
Wozu die hohe Betriebsspannung bei gleichzeitiger stabilität an niederohmiger Last?

Hifi darf man imo wohl ausklammern, und PA/Disco Endstufen mit ähnlichen Fähigkeiten bekommt man auch in "besserer" Qualität überall nachgeschmissen.

PS: Die Beschaffung der Teile, der Aufbau, und (bei selbstgewickelten Transformatoren) das erreichen einer gewissen Betriebssicherheit und Funktionalität
eines solchen Netzteils ist unwirtschaftlich und besonders jetzt im Sommer nicht "das Richtige"....Geniess lieber das schöne Wetter


[Beitrag von -scope- am 10. Jun 2004, 09:58 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#10 erstellt: 10. Jun 2004, 10:04
Hallo

Auf 2 HE eine solche Endstufe unterzubringen ist in der Tat ein (fast)aussichtsloses unterfangen.....es sei denn.....du baust das Teil eben NICHT in AB-Betrieb auf......und das ist der Punkt bei diesen Aktuellen "Miniamps"die mit den 2HE auskommen....Im Prinzip würde eine Abwärtsregelung aus der Netzspannung auch noch anders gehen...aber ohne Galvanische Trennung durch einen Trafo.....Gefährlich!!Nicht zu Empfehlen!!....So ein Aufbau....naja..nicht so Sinnvoll....eine PA-Endstufe dieser Qualität würde ich lieber Kaufen...schon wegen der Garantie!!!Da KANN ich -Scope- nur beipflichten!!!

Gruß Micha


[Beitrag von micha_D. am 10. Jun 2004, 10:05 bearbeitet]
RealHendrik
Inventar
#11 erstellt: 10. Jun 2004, 12:40

eigentlich müßten 2 x 30A mit Pufferzone sein. Ich hab mich ein wenig im Netz umgesehen - mir scheint mein Vorhaben etwas unrealsitisch zu sein.


Da gebe ich Dir vorbehaltlos Recht. Für die "Entwicklungskosten" (die Zeit, die Du dafür aufwendest, die ganze Angelegenheit sicher zum Laufen zu bringen) und das Material dürftest Du Dir mehrere fertige, laststabile 2x 1kW-Endstufen mit 2 HE erwerben können.

Ich habe in den 80ern mal eine 2x500-Watt-PA-Endstufe gebaut, damals mit temperaturgeregelter Zwangskühlung, aber klassisches Netzteil (1000VA-Trafo oder sowas, und Elkobatterien). Das Ding passte gerade mal in 4 HE... Heute käme ich nie auf die Idee, sowas selbst zu bauen...

Gruss,

Hendrik
zucker
Moderator
#12 erstellt: 10. Jun 2004, 17:16
Hallo,

ihr hab vorbehaltlos Recht und der Zahn vom SN ist gezogen. Dennoch will ich zumindest einen Monoblock bauen. Er wir mit herkömmlichen RKT sein.
Kaufen - ja schon, nur ist es halt mein Hobby die Dinger zu bauen, das ist eine Sucht und da komm ich nicht von los, auch wenn es am Badestrand erholsamer ist .

viele Grüße - Henry
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