Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Wie ist die formel Watt zu VA?

+A -A
Autor
Beitrag
Denonfreaker
Inventar
#1 erstellt: 02. Apr 2003, 08:26
Ich hab einen modificierten denon pma700V. Der denon verbraucht 220 Watt, aber jetzt steht auf meiner:460 VA

Jetzt möchte ich wissen wie berechne ich VA im Watt um?

Joe Brösel: ich habe mir erlaubt, den Titel zu ändern...


[Beitrag von Joe_Brösel am 02. Apr 2003, 11:44 bearbeitet]
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 02. Apr 2003, 11:41
Hi,

1 Watt ist ein 1 VA. VA steht für Volt-Ampere. Watt errechnet sich aus Volt mal Ampere, VA genauso.
Bei Gleichspannung ist das auch immer identisch.
Bei Wechselspannung (230V) kann es sein (und es ist auch meistens so), daß Strom und Spannung wegen z.B. Transformatoren nicht in Phase sind, dann wird dem Stromnetz "Scheinleistung" entnommen, die das Netz auch zur Verfügung stellen muß, die man aber im Privathaushalt nicht bezahlen muß. Diese wird in VA gemessen.
Was man bezahlen muß ist die Wirkleistung, das zählt auch der Zähler (Im Keller). Diese wird in Watt gemessen.
Alles, was in Watt verbraucht wird, wird bei einem Verstärker umgewandelt in
- Licht (Lampen etc.)
- Wärme
- über die Lautsprecher und den mechanischen Widerstand der Luft in Schalldruck
- ?

Wenn bei einem Verstärker eine Watt und eine VA Angabe gemacht wird, dann ist eigentlich nur die Watt-Angabe aussagekräftig, denn nur das kann überhaupt als Leistung weitergegeben werden. Eine VA-Angabe ist evtl. nötig, wenn man den Verstärker an eine unterbrechungsfreie Stromversorgung anschließt, denn da muß diese Scheinleistung auch erzeugt werden können.

Über den Wirkungsgrad eines Verstärkers und seine aufgenommene Wirkleistung (in Watt) kann man abschätzen, was er an die Lautsprecher abgeben kann. Ein Class-A-Verstärker hat einen Wirkungsgrad von etwas weniger als 50%, andere einen Wirkungsgrad von 70 bis 95 % (geschätzt).

Zur Scheinleistung:
Bei industriellen Anlagen ist es anders, da muß teilweise auch die Scheinleistung bezahlt werden, und es gibt elektrische Geräte (riesige Kondensatoren), mit denen man das kompensieren kann, damit es billger wird.
I.P.
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 02. Apr 2003, 12:26
die technische erklärung von joe ist grundsätzlich richtig.

in der praxis ist es meist so dass abgegebene in watt angegeben wird (z.b. 2*100 Watt) und aufgenommene in VA (am trafo/netzteil steht 400VA).

VA ist das skalare produkt aus spannung und strom, Watt ist das vektorielle produkt aus spannung und strom.

man kann sich das zweidimensionale spannungs-strom diagramm so vorstellen dass die spannung nach rechts zeigt (auf der ordinate, x-achse) und der strom nach oben (auf der koordinate, y-achse). bei gleichspannung und 0° phasenverschobener wechselspannung ist der winkel zwischen den beiden genau 90°, bei phasenverschobenem strom ist der winkel von strom zu spannung kleiner als 90°.

klingt sehr technisch, ich werd bei gelegenheit ein diagramm zeichnen und hier posten zum besseren verständnis.
Denonfreaker
Inventar
#4 erstellt: 02. Apr 2003, 13:19
Noch einige ergänzungen, die Ringkern trafo ist doppelt ausgeführt und anstat 4 endstufen gibt es bei mir nur 8!
die techniker der das ding an mir verkauft hat sagte mir das anstat der üblichen 50% für eine class a versterker diese en rendement von 80% hatt.

Und es muss einen reinen class a verstarker sein denn er wirdt richtig heis ( > 50 gr celsius ) nicht sofort aber nach einiger zeit. aber wenn der " betriebstemperatur " errecicht ist wird er auch nicht mehr wärmer.

der verstärker steht in einen rack mit oben 5 cm raum und vorne und hinter freie raum zum " atmen "
Hifi-Jens
Stammgast
#5 erstellt: 04. Apr 2003, 12:51
War das bei Wechelstrom nicht V x A x cos(phi) = Watt ???
Ich erinnere mich dunkel an so ne Formel P = U x I x cos (phi)

Jens
I.P.
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 08. Apr 2003, 13:52
P=U*I*cos(phi) ist richtig, phi ist genau der winkel zwischen spannungs- und stromvektor, bei 90° ist cos(phi) 1, weshalb bei nicht phasenverschobenem strom P=U*I gilt.
Denonfreaker
Inventar
#7 erstellt: 08. Apr 2003, 14:06
davon begreif ich nichts mathemathik war nicht mein stärkste punt in der Schule
I.P.
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 08. Apr 2003, 16:18
das ist in der tat ein bischen zu technisch geworden. geh einfach davon auss dass dein denon 220 watt wirkleistung ABGEBEN kann und 460 VA (=watt scheinleistung) AUFNEHMEN. um die scheinleistung (VA) brauchst du dir aber keine gedanken machen, die kommen ja aus der steckdose ;-)

dieses verhältnis ist ok, wenn auf dem trafo 200VA steht und das ding 2*150 Watt haben soll ist etwas faul.
westmende
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 08. Apr 2003, 16:20
Ich will ja nicht kleinlich sein, aber bei
90 Grad ist der Cosinus 0, dafür ist er
bei 0 Grad gleich 1
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Erledigt
Verschoben: Bildschirm an Fischfinder direkt anschliessen
B&w cm9 hochtöner rauschen
Problem mit HGP Fuga Supertech
Kabellose HDMI-Übertragung und entgegengesetzte Tonübertragung
Kabel 1,5 mm oder 2,5 mm (mit Boxen mit 2 mm Buchsen)?
Denon DP-300F an Pioneer VSX 527
Mehrkanalendstufe im Stereobetrieb
Hilfe, Denon PMA 1060 verstummt
Erster Testbericht AVM PA8 und SA8

Anzeige

Top Hersteller in Elektronik Widget schließen

  • Canton
  • Yamaha
  • Denon
  • Magnat
  • Marantz
  • Heco
  • Onkyo
  • JBL
  • Rotel

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder741.186 ( Heute: 19 )
  • Neuestes Mitgliednoreply1992
  • Gesamtzahl an Themen1.214.968
  • Gesamtzahl an Beiträgen15.398.319