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Was kann die Elkos dermaßen übel zurichten?!? (mit Bild)

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Autor
Beitrag
Magma
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Okt 2004, 23:48

Hi!
Die abgebildeten Teile sind jetzt 19 Jahre alt.
Könnte das durch Überlastung passiert sein, oder sind die Elkos aufgrund des Alters einfach ausgelaufen?
Die schwarze Brühe riecht obendrauf nach verbrannt!
Man beachte dass der Elko unten, auch eine Erhebung die Risse aufweist hat, nur ist dieser noch nicht ausgelaufen.
Schöne Grüsse,
Magma


[Beitrag von Magma am 21. Okt 2004, 23:52 bearbeitet]
ukw
Inventar
#2 erstellt: 22. Okt 2004, 01:01
Vielleicht waren es Auslaufmodelle

Nee- mal im Ernst. In dem Alter kann das schon mal passieren. Welche Kapazität? Temperaturangabe?
Aus welchem Gerät stammen diese Elkos?

Verschärfende Ursachen können hohe Last und/oder hohe Temperatur gewesen sein.
Großinquisitor
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 22. Okt 2004, 01:59
Sowas kanns schon geben, ist zwar extrem, aber durchaus möglich. Bei 19 jahren alter erst recht. Da haben die Elkos eh schon sehr viel ihrer Kapazität verloren, und dann brauchts nur noch etwas überlast, und aus is. Temperatur kann da auch stark mit reinspielen usw.

Wo waren die denn eingebaut?
Dj_Ninja
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 22. Okt 2004, 02:10
die sehen aus wie siebkondis aus einem verstärker. die haben 'ne recht hohe belastung zu überstehen, und vielleicht auch mal überspannung bekommen (blitzeinschlag ?). das gleiche kann auch bei elkos passieren, die sehr lange in der bastelkiste rumliegen. einfach mal neue einbauen

übrigens ist das zeug nicht gerade gesundheitsfördernd. also nach dem anfassen hände waschen und nicht abschlecken...
ntfs
Stammgast
#5 erstellt: 22. Okt 2004, 07:46
Moin Moin,


übrigens ist das zeug nicht gerade gesundheitsfördernd. also nach dem anfassen hände waschen und nicht abschlecken...


... und auf jeden fall die Platine gründlichst reinigen
bevor man neue Elkos auflötet. Das Zeut frist sich sonst
durch...

Mit freundlichen Grüßen
Krümelmonster
Inventar
#6 erstellt: 22. Okt 2004, 10:39
................ja, ja...!!!
Sowas gibts öfter!!!
Ein Kumpel war mal bei mir mit einem Blaupunkt Videorecorder (Panasonic). Das Bild und der Ton hat nur gerauscht, komischerweise war der rauschende Ton mit dem Blinken der nichtgestellten Uhr synchron.
--> Netzteil angeschaut,...
2 der 1000µF/16V waren praktisch nicht mehr vorhanden und noch einiges Andere......
Ein Wunder, daß das NT überhaupt noch lief!
Beim Auslöten hats dann gestunken, wie in einem Rastplatzurinal auf der Autobahn, wo seit 4 Monaten die Abflüsse verstopft sind..... ääääähhhhh .
Der Video spielt heute wieder!
MfG
thomas
Magma
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 22. Okt 2004, 11:11
Hi!

Vielen Dank für Euren zahlreichen Antworten!!!
Die Elkos stammen aus einer Endstufe - 8200uF, 85°.
Dann kann ich sie einfach austauschen, ich hatte ja bedenken, dass evtl. ein Fehler im Gerät das verursacht hat.
Welcher Bastelfreund, kann mir bei der Rep. eines Technics Verstärkers, - gegen massig Belohnung, versteht sich - helfen?
Raum Dortmund-Essen.

Grüsse,
magma


[Beitrag von Magma am 22. Okt 2004, 11:13 bearbeitet]
detegg
Administrator
#8 erstellt: 22. Okt 2004, 12:35
Hi Magma,

welcher Technics und was hat er?

Gruß - Detlef
OneStone
Stammgast
#10 erstellt: 22. Okt 2004, 13:26
STROM
das richtet die Dinger so hin... und in dem Alter durchaus möglich.

Bei Röhren-Amps fließt fast kein Strom, da halten die praktisch ewig
Magma
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 22. Okt 2004, 19:08
Hallooo! Juungs! Kommt mal langsam runter!
Noch ist nicht Silverster.

So ich habe nachgesehen... die passenden Elkos von Panasonic (Bauform identisch!) würden ca. 32,- Euro/Stück kosten.
Ist das für einen 10000uF Elko zu viel? Könnte man auch "no name" Ware nehmen, die deutlich günstiger ist?
Dj_Ninja
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 22. Okt 2004, 19:20
noname ist nicht empfehlenswert, außer dir gefallen deine bilder so sehr, daß du in 3 jahren neue machen willst...
Großinquisitor
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 22. Okt 2004, 23:24
Naja, Noname hin oder her, aber 32 Euro für 10000µF bei 85 Volt ist einfach gesagt ne Frechheit. Zumal es ganz normale sein dürften, und keine besonderen welche es wohl erst in den "letzten" Jahren so gegeben hat.
Krümelmonster
Inventar
#20 erstellt: 23. Okt 2004, 07:08
Ich hatte mal das Glück, beim Conrad 10000µF/63V/105° mit Low ESR für 7,50DM/Stück zu kaufen; neu versteht sich.
Das fand ich ganz günstig, da sie auch schön kompakt in ihrer Bauform sind.
Ich wollte mir ne Endstufe fürs Auto bauen......
(theoretisch ca. 4x175W (wären praktisch aber mehr), auf 2 Kanäle gebrückt).
Vor >3Jahren. Die Leiterplatten wurden geätzt und bestückt. Das Schaltnetzteil existiert im Kopf und auf dem Papier.
Die 16 50A-MOSFETs fürs NT und 16 250W-TO3 Endtransistoren (MJ15003 /-04) liegen im Schrank.
Im Kühlkörper warten noch ca. 40Löcher, in die ein M3er Gewinde kommen sollte und im einem Steckt noch der abgebrochene Gewindebohrer (Maschinenbohrer in 18mm starkem Alu).
Seit dem ich dann die Wanted-2/600 gekauft habe, liegt das Projekt auf Eis und die Elkos rum.
IRGENDWANN will ich aber weiter machen, ob fürs Auto oder für daheim.
MfG
thomas


[Beitrag von Krümelmonster am 23. Okt 2004, 07:24 bearbeitet]
Magma
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 23. Okt 2004, 12:39
Selbst der Conrad-Ramsch kostet 23,49/Stck. für einen 10000uF/100V/85° !(Artikel-Nr.: 422835 - 14)
Dagegen finde ich die Panasonic Low ESR und mit 105° echt ein Schnäppchen. Vor allem passen die auch genau und ich keine Anschluß-Akrobatik betreiben muss.

Grüsse,
Magma


[Beitrag von Magma am 23. Okt 2004, 12:41 bearbeitet]
Frickelbruder
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 25. Okt 2004, 18:43
Es ist noch keinem aufgefallen, daß hier ALLE 4 Kondensatoren mit dem GLEICHEN Fehler ausgefallen sind.

Kondensatoren die so zugerichtet sind, haben entweder einen Defekt in der Abdichtung oder wurden vollkommen überlastet.

Einen, wie ich mal annehme, gleichzeitigen Defekt der Abdichtung bei ALLEN Kondensatoren halte ich Persönlich für nicht warscheinlich aber auch nicht ausgeschlossen.

Bleibt nur noch die Überlastung oder ? Überlasten kann man Elkos auf verschiedene Weise. Ein zu hoher Innendruck führt zum gezeigten Fehlerbild. Der zu hohe Innendruck wird durch eine lokale Übertemperatur im Elektrolyt hervorgerufen. Das ist dann quasi wie ein Dampfkochtopf. Irgendwann gibt was nach. Der Kondensator ist der klügere ;-)

Der gezeigte Kondensator ist ein Snap In Typ mit VIER Anschlußterminals. Wer hier behauptet, das sei Standard- oder gar Billigzeug sollte seine Meinung noch einmal prüfen.

30 Euro das Stück sind definitiv Wucher. Ein guter Einkaufspreis liegt bei ca. 6 Euro. Der Straßenpreis sollte das doppelte nicht übersteigen.



Wen's interessiert:

Kondensatoren altern und die Brauchbarkeitsdauer hängt im wesentlichen von der Temperatur des Elektrolyts im Elko ab. Auch bei Raumtemperatur altern die Kondensatoren. Als GUTE Faustformel gilt : bei einer Absenkung der Betriebstemperatur um 10 °K verdoppelt sich die Lebensdauer. Zum Thema findet man z.B. bei EPCOS eine ganze Menge Informationen. Die meisten Sachverhalte sind gut auf andere Hersteller übertragbar.
Großinquisitor
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 25. Okt 2004, 18:57
@Frickelbruder,


Vergiß bitte nicht das die Teile 19 Jahre alt sind.

Da hab ich in der Arbeit schon anderes gesehen, wo man eigentlich sagt "Gibts doch nich"
smilie
Neuling
#24 erstellt: 26. Okt 2004, 15:29
hmm kannsch nur bestätigen auch wenn cih "nur" Azubi bin =)
also ham ma n Verstärkerbekommen ohne platine =)
achja und die elkos kosten bei reichelt:

63V 10mF 6,10 Euro
100V 10mF 14,10 Euro

leider stand nichts mit der temp. festigkeit drin...


[Beitrag von smilie am 26. Okt 2004, 15:36 bearbeitet]
BassMan_69
Stammgast
#25 erstellt: 27. Okt 2004, 08:09
Hallo Magma,

kann es sein, daß bei der Bezeichnung etwas durcheinandergeht?
Sind die Elkos wirklich 85V spannungsfest, oder beziehen sich die 85 auf die temperatur-festigkeit?
Das macht nämlich vom Preis her nen Riesen-Unterschied. 85V-Elkos sind deutlich teurer als z.B. 50V-Elkos (gleiche Kapazität unbd Marke vorausgesetzt).
Der Unterschied ist für den Betrieb im Verstärker sehr wichtig. Nimmst Du eine zu geringe Spannungsfestigkeit, wird Dir der Verstärker vermutlich abrauchen.
Ob 85 oder 105 Grad temperaturfest, ist m.E. eher sekundär. Für einen "normalen" verstärker sollten 85Grad ausreichend sein.
Wichtig ist für Dich demnach, mal genau auf die Volt-Angabe auf den Elkos zu schauen, und dann noch mal bei Conrad, Schuro oder sonstwo. Das dürfte Dich vor einer Fehlinvestition schützen.

Gruß,
BassMan_69
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