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klang von verstärker

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huibui
Neuling
#1 erstellt: 09. Nov 2003, 14:53
hallo,

ich hab da mal eine frage. wie klingt ein pa amp (etwa der t.amp) generell im vergleich zu einem hifi verstärker?


hat ein pa amp mehr druck im klang, wie ich es etwas von veranstaltung her gewohnt bin? ja, klaro, druck im klang liegt nicht nur am verstärker. aber auch verstärker machen mal mehr oder weniger druck, etwa marantz gegen yamaha :).

und wie sieht das klangbild aus. von meinem alten marantz dingen (aus den 70zigern schätze ich :))bin ich einen warmen, fein zeichnenden klang gewöhnt, mit wenig kraft allerdings. wie klingt so ein pa amp? kalt, keine auflösung?

dangschön
hui
Wraeththu
Inventar
#2 erstellt: 09. Nov 2003, 20:56
Ein PA-Verstärker dürfte, was Feinziechnung angeht, nicht gerade toll sein. Die sind meistens auf Grobdynamik und Lautstärke mit entsprechenden Lautsprechern ausgelegt, ide Feinheiten meist he nicht rüberbringen können.
Auch echter Tiefbass wird vermutlich fehlen, und das mit Absicht. Bei PA-Analgen wird, um die Lautsprecher gerade bei den hohen lautstärken zu schonen, gerne der Tiefbassbereich haerausgefiltert und stattdessen der höhere Basbereich etwas lauter gemacht.
Für richtiges Hifi also wenig zu gebrauchen (genausowenig wie viel yamaha-Verstärker, dei den Bassbereich insgesamt sehr stiefmütterlich behandeln und dafür die Höhen betonen)

Was für einen Marantz-Verstärlker hast du denn? Muss wohl einer der gant keinen Modelle sein, denn eigentlich haben schondei mittleren modelle wie z.b. der 2238 Reciever mehr als genug krauft auch bei hohen Lautstärken.
der 2238 bringt z.b. mehr leisung als ein Yamaha AX 590 mit 100/150 Watt pro Kanal.

die alten Marantz sind eigentlich dei besten Geräte die ich kenne, wenn man ein Livekonzert jeder Art wirklich naturgetreu hören will.
Andere lassen mir da einfach zuviel weg oder verändern den klang zu sehr.
huibui
Neuling
#3 erstellt: 09. Nov 2003, 22:52
hi du :),

sprichst du aus erfahrung, haste schon mal so´n pa monsterding gehört mit 2*700 watt, oder ist es, was du vermutest.

weil, das mit den vermutung ist so eine sache finde ich. ich habe etwa mal eine levinson gehört für etwa so 25000 dm oder so. war teuer wie sau (nciht etwa, daß ich geld gehabt hätte mir dieses dingen zu kaufen. aber ich war in dem laden und durfte es mir anhöhren, der verkäufer war so nett :)). danach dann gleich eine johnson, die glaube ich ein viertel der levinson gekostet hat. da würde man doch vermuten, der levinson wäre besser wie schmidts katze. ich meine, kostet ja viermal so viel. aber nö, verglichem mit der johnson klang der levinson wie müll. hab an audio physik boxen gehört mit manger wandler (oder so ähnlich heißt der) und an kleinen regalboxen. hab namen vergessen, irgend was mit homo für 12000 dm oder ähnlich. die johnsonn war immer besser. egal an welchen boxen. daher ist das so eine sache, finde ich, mit dem vermuten.

hui
Möllie
Stammgast
#4 erstellt: 09. Nov 2003, 22:58
Hallo Huibui,

es kommt auch darauf an welche Lautsprecher du an dieser Endstufe betreiben willst. Hast du "hochauflösende" Lautsprecher zu betreiben macht es sicherlich keinen Sinn eine PA-Enstufe dranzuhängen. Willst du die Anlage eher zu Partyzwecke verwenden ist eine PA-Enstufe schon überlegenswert! Aber zum t-Amp würde ich die entsprechenden Thomann-Boxen verwenden sind sehr günstig und kann man sich durchaus anhören! Es kommt halt immer auf den Anwendungszweck der Anlage an.
Gru0 Möllie
Möllie
Stammgast
#5 erstellt: 09. Nov 2003, 23:02
Hi Huibui,

warst schnelle als ich!

Möllie
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#6 erstellt: 09. Nov 2003, 23:07
Huhu

der Vergleich mit der Johnson mag daran gelegen haben, das das evtl. eine sehr gute Röhren Endstufe war...

Abgesehen von technischen Aspekten die als Messbare Nachteile Empfunden werden könnten: höherer Klirr, "weniger" Leistung (Röhren mit viel Power kosten einfach exorbitant viel wegen des zu treibenden Aufwandes), 'weicher Sound' - richtig gute Röhrenamps - wozu ich vermutlich mal auch den zählen kann den ich mir letztendlich zugelegt habe - klingen einfach so gut, das jeder Transostoramp (Silicium ist halt nur Sand )eben wie Tonne anmutet

Der Druck den Du Live empfindest (das wird dann wohl größtenteils der Schalldruck an sich sein), würde zu Hause zu geplatzten Trommelfellen und Schäden am Mauerwerk führen. Die erzeugten Schalldrücke in Wohnzimmern liegen halt üblicherweise um einige Größenordnungen niedriger als Live, daher würde dann auch eine PA Endstufe a la Crown Macrotech am Leistungsminimum spielen - wofür sie nun einfach nicht gedacht ist.

Tatsächlich habe ich noch keine Crown zu hause gehabt - nur fast, um Sie an meinen B&Ws auszutestetn. Dazu ist es leider nie gekommen

Grüße,

Michael
US
Inventar
#7 erstellt: 09. Nov 2003, 23:46
Hallo,

Die Aussage, daß PA-Verstärkern die Feinzeichnung abgeht, oder diese Mängel im Amplitudenverlauf (Kein Tiefbaß) aufweisen würden, entbehrt jeder Grundlage (um es diplomatisch auszudrücken)

Hierzu ist dieser Testbericht sicher nicht uninteressant:
http://www.anselmgoertz.de/Page10383/Anselm_Goertz_dt/Veroffentlichungen_dt/daga00et.pdf

Ich persönlich kann eine T.AMP 2400 nicht von einem Mission Cyrus mit PSX unterscheiden, sofern dieser nicht "im Grenzbereich" betrieben wird.

Erst bei sehr hohen Pegeln kann ich subjektiv Vorteile für die T.AMP ausmachen. Es geht einfach lauter, ohne daß der Baß "aufweicht",

Gruß, Uwe
Wraeththu
Inventar
#8 erstellt: 10. Nov 2003, 02:46
ja, ich hatte eine Zeitlang mit PA zu tun und auch schon mal spasseshalber eine Endstufe an Hifi-Boxen angeklemmt...ist nicht der Bringer. Der Frequenzgang ist, aus den Gründen die ich genannt habe, auch alles andere als linear.
Muss er bei PA aber auch nicht sein, da dort dann meistens eh grosse Mischpulte dranhängen an denen dann die Frequenzen so eingestellt werden wie man es grad haben will.

Da ist man mit einem Schneider-Verstärker für zuhause schon besser bedient
lahola
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 10. Nov 2003, 07:52

Der Frequenzgang ist, aus den Gründen die ich genannt habe, auch alles andere als linear.


Das ist schlicht und ergreifend falsch! Dem Verstärker einen glatten Frequenzgang mitzugeben, ist für den Entwickler das kleinste Problem. PA-Endstufen stehen in diesem Punkt Heimgeräten auch keineswegs nach. Der Unterschied liegt in der Stabilität an komplexen Lasten. PA-Verstärker können über Stunden im Grenzbereich "gefahren" werden, allerdings immer an relativ konstanten Impedanzen. Heimverstärker sind oft so konstruiert, dass sie auch aberwitzige Impedanzsprünge meistern. (z.B. Class A Boliden). Im Hifi-Bereich existieren ja die abenteuerlichsten LS-Konstruktionen. Wer aber gutmütige Boxen besitzt(Stellvertretend: Cabasse, Klipsch, JBL), kann mit einem PA-Verstärker durchaus glücklich werden.

lahola
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#10 erstellt: 10. Nov 2003, 08:16
Aber wenn jetzt nur Impedanzen das Problem wären, dann wäre die Crown MacroTech wohl besser als die meisten Hifi Amps, da Sie ja bisweilen auch Lasten unter 1 Ohm treiben können...
Albus
Inventar
#11 erstellt: 10. Nov 2003, 09:22
Morgen LHBL,

Crown MicroTech 2400, liefert "... zudem auch noch exzellente Audioqualität", sagt die Production Partner, 7/97, S. 112 ff. Ein Evaluationsurteil, das in Verstärker-Artikeln der PP selten zu lesen ist. Vielmehr lernt man in der Zeit die Vermutung, Studioqualität ist nicht Audioqualität. Manche Studioendstufe misst sich bereits eher schlecht.

Soweit eine Nebenbeibemerkung.

MfG
Albus
lahola
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 10. Nov 2003, 11:46
Sorry, aber darf ich auf eine weitere HighEnd-(Un)Logik aufmerksam machen. Das mit dem Messen ist nämlich so eine Sache. Dass sich viele Studioendstufen schlecht messen lassen (was ohnehin nicht stimmt, nimmt man ein Qualtätsprodukt), teilen sie demnach mit Röhrengeräten. Aber gerade die Glimmkolben sollen angeblich sehr musikalisch klingen, jedenfalls für eine Menge HiFi-Freaks. Auf der einen (Röhren)Seite kann man also Klangqualität nicht messen, auf der anderen Seite (Studio) wirft man dieser ungeliebten Gerätegattung eben dies als Manko vor.

In Tat und Wahrheit haben Studioendstufen (wie z.B. Crown oder Alesi) sehr gute Messwerte, da die Parameter im professionellen Bereich wesentlich enger gesteckt sind und vor allem eingehalten werden müssen. Der Kunde ist nun mal etwas kritischer! Zudem sind Studioprodukte gegenüber den meisten Heimgeräten im Langzeitverhalten um Längen besser. Man weiß eben, auf was es ankommt.

Gruß
lahola


[Beitrag von lahola am 10. Nov 2003, 11:47 bearbeitet]
Albus
Inventar
#13 erstellt: 10. Nov 2003, 12:04
Tag Lahola,

die Crown MicroTech 2400 ist eine Studioendstufe, der herausragend gute Messwerte bescheinigt wurden. Die Crown ist kein für die Gattung der Studioendstufen exemplarisches Produkt, vielmehr ein herausragender einzelner Fall. Längst nicht alle Studioendstufen zeigen in den Testberichten der PP gute Messwerte, eine derartige Behauptung ist nicht mit Aussicht auf Erfolg zu verteidigen. Als Leser staunt man immer wieder über stark unterschiedliche Verzerrungerte, Intermodluationswerte, Geräuschspannungswerte, usw. (zB die Endstufe KIND NWX 5.0, aus PP 12/2001, S. 134 ff). Die PP nimmt dann korrekterweise auch kein Blatt vor den Mund.

Ach ja.

MfG
Albus
lahola
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 10. Nov 2003, 13:20
@Albus

Ich habe bewusst von einem Qualitätsprodukt gesprochen. Als Vergleich denkst du sicher auch an einen ordentlich verarbeiteten Hifi-Verstärker und nicht an ein 500Euro teuren Schrottverstärker aus Asien. Auch im Profibereich ist nicht alles Studiolike, was sich so nennt. Der wahre Profi wird sich sicher kein Behringer Gerät ins Studio stellen. Gut verarbeitete Profigeräte stehen HighEnd-Produkten preislich auch kaum nach.

Gruß
lahola
Albus
Inventar
#15 erstellt: 10. Nov 2003, 13:38
Lahola, einverstanden, mit wahren Profis. Aber, 'Schrottverstärker aus Asien' kenne ich nicht.

MfG
Albus
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#16 erstellt: 10. Nov 2003, 19:28
An den Messwerten hochgezogen lägen aber - abgesehen vom Dämpfungsfaktor - die MT 1200 und die kleine Behringer nah beisammen. Trotz des vergleichsweise lachhaften Preises der Behringer. Andererseits sind die Messwerte einer T+A 1530 der Crown so was von überlegen das man sich nur noch wundert...

Nur der Dämpfungsfakor liegt hier bei der Hälfte - aber ob 500 oder 1000 spielt wohl keine Rolle mehr...

Das dies alles mit dem tatsächlichen Klang nichts oder nicht viel zu tun hat ist mir wohl klar - da auch ich gern ein Röhrenfreund - nicht im allgemeinen aber im besonderen bin
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