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Multimeter an Kabel und Lautsprecher

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Godereon
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 06. Jun 2006, 17:36
hallo,

ich habe das Problem, dass mein Verstärker leider keinen Ton mehr ausgibt; auf einmal, ganz plötzlich.

Nunja, nachdem der nun in Reparatur war und für 115€ ein Widerstand ausgetauscht wurde, sollte man doch denken, dass ales wieder funktioniert. Dem war aber nicht so - also wieder zu dem Laden, der mir nun abermals 115€ abknöpfen wollte, da sie meinten, dass meine Lautsprecher einen Kurzschluss hätten.

So, jetzt habe ich mit einem Multimeter mal alle Kabel und alle Lautsprecher mit Kabeln gemessen; foldendes ist dabei rausgekommen:

Alle Kabel wiesen einen Widerstand von 0,5 bis 0,7 Ohm auf. Wenn die Kabel an den Lautsprechern waren lagen die Werte alle bei 5,6-5,9 Ohm. Ist das verdächtig. Laut dem Reparaturservice soll ich jetzt alle Lautsprecher durchchecken lassen (für 74€ das Stück) und dann die Kabel (15€/Stück), weil die WErte kritisch seien...

Vielleicht könnt ihr mir helfen?

Christian
Gelscht
Gelöscht
#2 erstellt: 06. Jun 2006, 17:56
Hallo Christian,

die Messwerte der Kabel und Lautsprecher sind völlig in Ordnung. Von dem Reparaturservice würde ich gewiss Abstand nehmen...

Was hast du denn für einen Verstärker ?

Viele Grüße

Dennis
Godereon
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 06. Jun 2006, 18:58
harman kardon AVR 130...

Habe den jetzt zu nem kleinen Elektroniker gegeben, der nochmal danach schaut...

Danke,

Christian
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 09. Jun 2006, 18:58

Laut dem Reparaturservice soll ich jetzt alle Lautsprecher durchchecken lassen (für 74€ das Stück) und dann die Kabel (15€/Stück)


15 Euro für eine Widerstandsmessung, die 30 Sekunden dauert:
Klingt stark nach Abzocke!


Von dem Reparaturservice würde ich gewiss Abstand nehmen...

Richtig.

Wenn man die Lautsprecherimpedanz mit einem Multimeter prüft, sollte ein (hier: Gleichstrom-)Widerstand von über 2 Ohm herauskommen.
Alles darüber ist freilich auch in Ordnung.
hf500
Moderator
#5 erstellt: 14. Jun 2006, 19:05
Moin,
noch was zur Widerstandsmessung mit Digitalmultimetern.
Immer zuerst die Messleitungen miteinander verbinden und diesen Wert merken.
Dann vom Messergebnis den gemerkten Wert abziehen.
Das gilt fuer Messungen im kleinsten Widerstandsbereich.

Die 0,7 Ohm der Lautsprecherleitungen sind daher bestimmt eine Fehlmessung,
da der Null-Wert nicht beruecksichtigt wurde.

Trotzdem sind die genannten Ergebnisse in sich stimmig und voellig normal.
Leitungen und Lautsprecher sind fuer mich erstmal ok.

Und wenn ich 74 Taler fuer das Durchheulen einer Lautsprecherbox bekaeme,
wuerde ich das den ganzen Tag lang machen. Leichtverdientes Geld....

73
Peter
Sunfire
Stammgast
#6 erstellt: 14. Jun 2006, 19:23
Was sind das für LS?

Könnte das sein das die Lautsprecher Killer wie die Kappa sind

Kann ja sein das deine LS unter bestimmten voraussetzungen die Impendanz drastisch fällt.

Aber die meisten Verstärker haben ja ne Schutzschaltung eingebaut oder.

Ein bekannter hatte das Problem auch. Bekam immer nen Kurzschluss. Bei ihm war aber nur der Kurzschluss aufgetreten wenn der LS belastet wurde. Wahrscheinlich durch das das die Wicklung warum wurde und dann irgendwie ein Kurzschluss entstand

Würde einfach die LS an einen anderen AMP Testen. Dann hast den beweis das es die LS nicht sind

fg francy


[Beitrag von Sunfire am 14. Jun 2006, 19:24 bearbeitet]
kore
Stammgast
#7 erstellt: 19. Jun 2006, 12:47
2mal 115 euro abknöpfen find ich echt überzogen. beim ersten mal okay, fehlersuche und so. aber der techniker hätte sich bei so kurzen abstand der reparaturen auch kulanter zeigen können. nun wusste er ja wo der fehler lag. und dasselbe gerät aufm tisch zu haben, sollte doch auch den techniker komisch vorkommen/er sollte sich erinnern können was damals war. und den widerstand nochmals zu finden ist sicher nicht allzuschwer...

auf jeden fall würde ich von diesem laden abstand nehmen...
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