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Ferritring auch um Lautsprecher-Kabel ?

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Beitrag
azeiher
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Mrz 2004, 14:30
Hallo,

Habe schon öfters gelesen das man einen Ferritring um das stromführende Kabel machen soll. Macht das auch bei Lautsprecher- , Chinch- und Digitalkabeln Sinn ?, Wo und wieviele solcher Ringe sollte man dran machen ? Oder alles Quatsch ?

Beste Grüsse
Alexander
Albus
Inventar
#2 erstellt: 26. Mrz 2004, 14:42
Tag,

bei LS-Kabeln ist's sinnlos, bei allen anderen Verbindungen sinnvoll, insbesondere über das Netzkabel unmittelbar nach Eintritt ins Gehäuse (so wie im HK 670, Marantz PM 17 Mk .. u.v.a.m.). Schau Dir die Ferrite an der Sony PS One an, Ferrit über den Signalzuleitungen, Ferrit über der Steuerleitung. Was man als Konsument regelmäßig leider nicht weiß, das sind die Spezifikationen der verschiedenen Ferrite von verschiedenen Herstellern. Aber, man kann mit den Ferriten von Conrad Electronic z.B. nicht viel verkehrt machen (man nehme die größeren Exemplare). Man kann zur Steigerung der Wirkung mehrere Ferrite auf einer Leitung verwenden. - Es gibt zum Gegenstand Literatur, allerdings etwas unzugänglich für normal.

MfG
Albus
Sober
Stammgast
#3 erstellt: 26. Mrz 2004, 14:47
...wenn mir bei dieser Gelegenheit vielleicht nochmal jemand erklären könnte, was Sinn und Zweck dieser Ferrite ist...? (ernstgemeinte Frage)

Gruß
Sober
Sargnagel
Stammgast
#4 erstellt: 26. Mrz 2004, 15:35
Man erhält durch Ferritummantelungen bzw. Ferritschichten über Audiokabeln - oder besser gesagt durch die in der Ferritschicht entstehenden Ummagnetisierungsverluste - eine Dämpfung der hochfrequenten Anteile, d.h. die hochfrequente elektrische Energie wird teilweise in Wärme umgewandelt.

Gruß
Peter
Sober
Stammgast
#5 erstellt: 26. Mrz 2004, 21:08
@sargnagel:

Danke für die Beschreibung, aber was bewirkt das denn genau in der "der Praxis" ? Kann man da einen Unterschied hören ?
Ist es besser für die Elektronik ?


Ich wollte mir demnächst neue Chinchkabel löten, sollte ich da solche Dinger drauf machen, wenn ja, wo & welche...?

Gruß
Sober
Sargnagel
Stammgast
#6 erstellt: 27. Mrz 2004, 08:45
Nun, ob das etwas bringt, hängt von der jeweiligen Situation vor Ort ab, das lässt sich pauschal nicht beurteilen.

Da Netzfilter, Netzkabel und Steckdosenleisten weder selbst klingen noch das Audiosignal verändern, beruhen Klangunterschiede lediglich auf der An- oder Abwesenheit von HF-Störungen und Potentialdifferenzen. Ferrite können also in stark gestörter Umgebung ( Handys, Funksteckdosen, Dimmer usw. ) durchaus Vorteile bringen. Das lässt sich aber nur durch das eigene Ohr bzw. das Probehören von Netzkabeln ( und auch Cinchkabeln ) mit/ohne Ferritschicht bzw. Ferritummantelung herausfinden.

Viele Grüße
Peter


[Beitrag von Sargnagel am 27. Mrz 2004, 08:46 bearbeitet]
Sober
Stammgast
#7 erstellt: 27. Mrz 2004, 15:51
@sargnagel:

nochmals danke. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, hat man pauschal keine Nachteile, wenn man die Dinger benutzt (?).

Daraus schließe ich :
- wenn ich meine Kabel bastel, werde ich auf jeden Fall Ferrite verwenden, weil es nur besser werden kann
- ich verwende am besten "die dicksten Dinger", weil viel Ferrit -> viel Schutz
- wenn ich schonmal dabei bin besorge ich mir auch noch Ferritringe für mein Netzkabel (siehe Post von Albus), und bringe die im Gehäuse unter (wieso eigentlich nicht davor?)

Richtig soweit...?

Gruß
Sober
Sargnagel
Stammgast
#8 erstellt: 28. Mrz 2004, 16:14
Hallo Sober,

kleiner Tipp von mir: Geh' mal auf die Seite www.tmr-audio.de und dann auf das Untermenü "FAQ". Dort findest Du wirklich alles Wissenswerte über Hifi/High End ausführlich und mit viel technischem Hintergrundwissen erklärt. Über Ferrite und deren Auswirkungen ist glaube ich der Bereich "Netzfilter und Netzkabel" der richtige.

Für meine Begriffe die mit Abstand beste deutsche High-End Homepage!

Gruß
Peter
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