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Minidiscplayer: Existieren über Toslink Qualitätsunterschiede ?

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MarcMarc
Stammgast
#1 erstellt: 15. Apr 2008, 19:19
Hallo allesamt,
ich bin MD-verrückt seit ca. 10 Jahren , somit vorhanden: Onkyo MD 2511 , Sony 520 , 320 , R91 , MZ R35 porti, Kenwood KMD 870 (2x) , 1x Sony 5600 , 1x Panasonic in der Garage, Pioneer 307 ? im, Keller.
Alle Geräte sind stetig im Einsatz, auf Arbeit, Garage, Keller, Urlaub, mobil,....-
Nun meine Frage, die mich beschäftigt: Ich will nicht sagen, daß ich High-End-verrückt bin, jedoch ist meine Stereoanlage mir sehr wichtig.
Somit betreibe ich an ihr meinen damals erworbenen ersten MD-Player, den Onkyo 2511, über ein Toslink-Kabel an einem Yamaha AZ1 und einer Rotel RB1070 an 2 T+A TAL X1.1.
Mir ist klar, daß das Minidisksystem mit einer Datenreduktion arbeitet, dennoch höre ich bzgl. einer CD nur marginale Qualitätsunterschiede.
Nun habe ich des öfteren gelesen, daß hochwertige Decks ein besseres Klangergebnis erzielen sollen. Ist dies richtig?
Ist dies auch über den optischen Ausgang bemerkbar
Wenn ja, so würde ich mich einmal nach der ES-Serie von Sony umsehen oder z.B. einen 930QS probieren.
Was meint Ihr?
Ein High-MD ist für mich wohl keine Alternative, ich möchte nicht den ganzen Fuhrpark umstellen müssen.
Viele Grüße und DAnk,
Marc.

Mit der Hoffnung dass Ihr noch wisst, was ne MD überhaupt ist
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 17. Apr 2008, 11:57
Qualitätsunterschiede sind immer möglich. Allerdings beschränken sich diese meist auf den Analogteil.
Betrachtet man die digitale Wiedergabeseite eines MD oder CDP, so ist da erst mal die ganze Abtasterei, dem Antrieb und damit der norwendigen Zwischenspeicherung. Da sind Unterschiede nur in dem Sinne möglich, dass ein brauchbares Digitalsignal vorliegt oder ein unbrauchbares. Dass es im brauchbaren Signal Fehler geben kann, ist normal. Diese werden aber durch die immer im Einsatz sich befindliche Fehlerkorrektur beseitigt, und zwar mit Restfehler NULL. Unbrauchbare Digitalsignale werden in den aller seltensten Fällen doch wiedergegeben. Meist geht da gar nichts.

Die Zwischenspeicherung ist nötig, um den Antrieb einigermassen so zu steuern, dass der Zwischenspeicher nicht geleert wird oder überläuft. Das Einlesen in den Speicher geschieht absolut asynchron und daher gibt es dort keinen Jitter. Das Auslesen aus dem Speicher geschieht quarzsynchron.

An dieser Stelle ist beim MD die Datenrückgewinnung (soweit möglich) des Datenreduktionssystem eingefügt. Und ab dieser Stelle wird der Datenstrom über die optische Verbindung ausgegeben.

Handelt es sich um einen MD-Recorder, so kann analog aufgenommen werden. Damit ist dieser Analogteil und der AD-Wandler wie auch die Datenreduktion massgebend.
Wird digital aufgenommen, so ist nur die Datenreduktion entscheidend. Und da es sich um ein System handelt, das nicht so weit verbreitet ist (nicht wie MP3), gibt es auch nur wenige Chipsätze. Das bedeutet, dass in den meisten Geräten in dieser Sektion die selben Bausteine verwendet werden und daher die Unterschiede nicht gross sein können.

Wenn Du also die analogen Ein- und Ausgänge nutzen würdest, wären Unterschiede durchaus vorhanden. Bei Nutztung der digitalen Schnittstellen sind die Unterschiede zwangsläufig dicht an oder unter der Wahrnehmbarkeitsschwelle.

Natürlich ist ein Versuch immer interessant. Aber in hörbare Unterschiede würde ich keine grossen Hoffnungen setzen.
cr
Moderator
#3 erstellt: 17. Apr 2008, 12:03
Bei ATRAC gibt es mehrere Versionen, die mit höherer Nummer besser werden. Unterschiede bei Geräten, die die gleiche Atrac-Version verwenden, halte ich bezgl. des Digitalteils für ziemlich ausgeschlossen.
Coffey77
Inventar
#4 erstellt: 18. Apr 2008, 19:44
Ich hätte noch einen MDS-JB 930 so rumstehen (hatte in meiner besten Zeit auch 7 MD-Geräte gleichzeitig;))
MarcMarc
Stammgast
#5 erstellt: 18. Apr 2008, 20:57
Hallo allesamt,
vielen Dank für Eure Hinweise.
Ich denke wohl wirklich,daß allerhöchstens bei der Aufnahme durch das neuere Atrac evtl. Unterschiede hörbar sind.
Aber vielleicht kommt es ja doch mal auf einen Versuch an.
Daher, coffey77, was hast Du Dir bzgl. deines Gerätes vorgestellt?
Viele Grüße,
Marc.
Coffey77
Inventar
#6 erstellt: 19. Apr 2008, 19:24
Ab ATRAC 3.5 ist man im übrigen auf CD-Niveau. Der 555er von Sony ist damals mit dem CD-Recorder von Marantz verglichen worden und AFAIK gab es klanglich eine Patt-Stellung
HiFi_Addicted
Inventar
#7 erstellt: 19. Apr 2008, 19:38

Coffey77 schrieb:
Ab ATRAC 3.5 ist man im übrigen auf CD-Niveau. Der 555er von Sony ist damals mit dem CD-Recorder von Marantz verglichen worden und AFAIK gab es klanglich eine Patt-Stellung

Dann Probier mal einen DTS 44,1kHz Datenstrom aufzuzeichen -> du wirst nur rauschen aufnehmen Mit einem ordentlichen CD Recorder oder auch jedem Brenner im PC gibts keine Problemchen und der AV Receiver erkennt wieder den dts Datenstrom und gibt Surround aus -> nicht bitgenaue aufzeichung => schlechtere Qualität

MfG Christoph
Coffey77
Inventar
#8 erstellt: 20. Apr 2008, 11:37
[quote="HiFi_Addicted-> nicht bitgenaue aufzeichung => schlechtere Qualität[/quote]

Ja, ja, natürlich
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