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Einsatz von DAT-Rekordern

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lucio
Neuling
#1 erstellt: 25. Feb 2005, 12:03
Hallo Leute,
nach etlichen Begeisterungsbekundungen meines Freundes zu den Möglichkeiten eines DAT Rekorders hinsichtlich Aufnahme-, Wiedergabe- und Wandlerqualitäten (O-Ton:"Die beste Aufnahmequalität aller Aufnahmemedien") hat er mich quasi zum Kauf genötigt!
Vor 6 Monaten habe ich dann einen defekten DAT Rekorder Sony DTC 57 ES für 50,-€ erworben. An diesem Gerät funktionierte nur der Wandler, welchen ich dann auch umgehend ausprobierte.
Ich schloss meinen CD Player (Denon DCD 910) per koax digital an den DAT und verband den DAT analog mit meinem Verstärker (QED C300 und A300) und ... und... ein Quantensprung bzgl. Dynamik und Feinzeichnung. Was da aud meinen Boxen (es sind kleine B&W Boxen DM 570)riess mich zu Begeisterungsstürmen hin. Alle Besucher mußten in meinem "Goldenen Dreieck" Platznehmen und diesen Q-Sprung mit mir teilen (waren sicherlich etwas irritiert).
Die Frage, die sich stellt was macht diese Klangverbesserung aus (ich weiss auch, dass Musikempfinden sehr subjektiv ist, doch gibt es auch technische Gründe für die von mir empfundene Verbesserung der Wiedergabequalität).

Nach dieser Erfahrung wollte ich mehr und suchte nach günstigen Reparaturmöglichkeiten für meinen Sony DAT. Er hatte nach Recherchen die üblichen Laufwerksprobleme, d.h. er schaltete sich nach kurzer Zeit ab.
Im Internet habe ich dann eine Werkstattadresse aufgetan, die mir eine garantierte Lösung meines Problems für die Kosten von 59,-€ plus Versand anbot. Ich investierte diese Summe und ...er funktioniert. So jetzt habe ich einen funktionierenden DAT-Rekorder (schon ein imposantes Gerät - hat was anziehendes fast erotisches, wenn ihr wisst was ich meine ... doch das ist ein anderes Thema).

Die Nüchternheit kehrte zurück und die Frage was mache ich mit meinem DAT, für welche Aufnahmen nehme ich ihn. Bitte gebt mir Tips für welche Aufnahmen ihr euren DAT benutzt.

Eine Möglichkeit, die ich mir seit neuestem überlege ist die Aufnahme von Radiosendungen.
1. Kann ich meinen DAT digital an eine externe Soundkarte (USB an Laptop) anschliessen und Webradio aufzeichnen. wenn ja was für ein Signal wird aufgezeichnet, in welcher Qualität und was für eine Soundkarte ist diesbzgl. zu empfehlen.
2. Ich möchte Digital-Radio über "SChüssel" aufzeichnen. Kann das Signal direkt vom Receiver abgegriffen werden und was ist zu bedenken (noch nicht ausprobiert, daich weder eine Schüssel noch einen Receiver habe, kommt aber bald).

Wenn ihr mir eure Erfahrungen mit DAT Rekordern mitteilen könnt, würde ich mich freuen.
mc.y
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 27. Feb 2005, 01:53

lucio schrieb:
Hallo Leute,
Die Nüchternheit kehrte zurück und die Frage was mache ich mit meinem DAT, für welche Aufnahmen nehme ich ihn. Bitte gebt mir Tips für welche Aufnahmen ihr euren DAT benutzt.


Hallo,
ich habe Kammerkonzerte und Liederabende (vor Ort mit 2 Mikros) mitgeschnitten, heute würde ich das mit 'nem Schlepptop machen.

Um dein Notebook mit dem DAT zu verbinden brauchst Du ein Audio Interface USB zu SPDIF (von Edirol z.B.). Internet Radio kannst Du natürlich auch direkt auf deinem Notebook mitschneiden, die Verwaltung und der Zugriff sind dann doch deutlich komfortabler als beim DAT.

alles Gute und viel Spass
HiFi_Addicted
Inventar
#3 erstellt: 27. Feb 2005, 03:56

(O-Ton:"Die beste Aufnahmequalität aller Aufnahmemedien"
Das ist wohl ein Witz. Mit 48khz/16bit Ohne Preemphasis + SBM Dither hohlt man mich nicht mehr von der Analogtechnik weg mir reicht mene Revox A77 HS mit Halbzoll Modifikation. Ansonsten nehm ich wenn ich mehr als 2 Spuren Brauch (bis 16) meien PC mit 16 Spuren Packt er noch 88,2khz/24bit. Meisten bleib ich aus Mikrofonmangel bei 6 Mikro. auf die anderen Kanälen kommen dann Stromgitarren und Anderes Zeug. Zum Digitalradio Mitschneiden ist eine DVB-S karte im PC besser geeignt damit kann man die MP2 datendirekt auf die Platte schreiben ohne sie vorher unnötig aufzublähen.

MfG Christoph
cr
Moderator
#4 erstellt: 27. Feb 2005, 04:59
Im Sony DAT 57 ist ein Wandler der Klasse wie im Sony CDP 333 ES drinnen (1-Bit). Das sind gute Wandler aus den frühen 90ern. Beide Geräte habe ich. Begeisterungsstürme haben diese Geräte aber noch nie ausgelöst (hier im Forum).
Von wann ist denn dein Denon?

Webradio am DAT aufzuzeichnen bringt doch nichts. Kannst du doch viel einfacher am PC auf eine CDR(W) brennen.
lucio
Neuling
#5 erstellt: 27. Feb 2005, 16:46
Hallo mc.y,

danke für die Empfehlung. Nur noch zum Verständnis, meinst du mit Audio Interface eine externe Soundkarte? Du hast z.B. ein Gerät von Edirol angeführt, welche gibt es noch und mit welcher zusätzlichen Ausstattung, d.h. mit welchen zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten.
Das Direktmitschneiden auf dem PC benötigt ja eine zusätzliche Software, welche benutzt du bzw. welche kannst du empfehlen.

mfg Lucio
lucio
Neuling
#6 erstellt: 27. Feb 2005, 16:49
Hallo Hifi Adicted,

was wolltest du mir sagen. Ich verstehe nur Bahnhof

mfg lucio
lucio
Neuling
#7 erstellt: 27. Feb 2005, 16:57
Hallo cr,

die Frage nach dem Alter meines CD Players (Denon DCD 910) kann ich gar nicht beantworten, da ich ihn gebraucht ohne weitere Angaben erworben habe. Ich schätze aber eine Dekade hat er mindestens auf dem Buckel, läuft aber einwandfrei.

mfg lucio
HiFi_Addicted
Inventar
#8 erstellt: 27. Feb 2005, 17:01
DAT reicht für Gute Qualität nicht aus. Zu wenige spuren. harter Diagitaler klang weil keine Tricks die Hochtonpräzision verbessern. Und zu guter lezt hat mir ein DAT Recorder zu wenige Spuren um Vernunftig damit Arbeiten zu können wenn zB Overdubs fällig werden. mit 16 Spur aufnahmen lassen sich dann auch noch 5.1 Mixe erzeugen.

MfG Christoph
mc.y
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 27. Feb 2005, 17:27

lucio schrieb:
Hallo mc.y,

danke für die Empfehlung. Nur noch zum Verständnis, meinst du mit Audio Interface eine externe Soundkarte? Du hast z.B. ein Gerät von Edirol angeführt, welche gibt es noch und mit welcher zusätzlichen Ausstattung, d.h. mit welchen zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten.
Das Direktmitschneiden auf dem PC benötigt ja eine zusätzliche Software, welche benutzt du bzw. welche kannst du empfehlen.

mfg Lucio

Hallo,

ja, im Prinzip meine ich mit Audio Interface eine externe Soundkarte. Diese Teile gibt es in den verschiedensten Ausführungen um verschiedenste Ansprüche (auch professionelle) zu erfüllen.

Von Edirol gibt' s so' n Teil das nur SPDIF in und out hat, das ist klein und unkompliziert und bietet wohl erstmal das was Du brauchst. Kostet so um die 100 Euro... (google doch mal).

Solltest Du einmal mehr Anschlußmöglichkeiten benötigen gibt es zahlreiche Alternativen von div. Herstellern wie z.B.

M-Audio
RME
Motu

und viele andere.

Diese Interfaces sprechen aber vor allem den professionellen und semi-professionellen, oder Homerecording Bereich an und haben in der Regel einen oder gar mehrere AD-DA Wandler eingebaut (aber dafür willst Du ja deinen DAT benutzen).
Die Anschlußmöglichkeiten reichen von Mic mit Phantomspeisung über sogenannte Gitarreneingänge oder Ein und Ausgänge mit "Line Pegel" in pefessioneller symetrischer XLR oder Klinken Ausführung. Analoge Cinch Ein uns Ausgänge sind auch zu haben........Die Auswahl ist sehr groß und ich rate dir den Gang ins Fachgeschäft (im Kölner Raum z.B. Musicstore).

Das mitschneiden von Internetradio würde meine Ansprüche bezüglich Klanqualität nicht befriedigen - ich weiß nur dass es geht und genügend Sofware für jedes BS vorhanden ist, auch hier ist Google dein Freund. Ich persönlich erweitere meinen musikalischen Horizont über das Tauschen bzw Ausleihen von CDs mit Freunden und Bekannten.

ich wünsche dir eine glückliche Hand bei deinen Vorhaben

so long....
fjmi
Inventar
#10 erstellt: 27. Feb 2005, 21:54
du kannst auch normales radio aufnehmen. (etwa informationssendung oder spez. musiksendungen falls es sowas bei euch gibt )

oder z.b. deine LP's oder MC's.

@HiFi_Adicted
wieso sollten 48khz nicht ausreichen? bei der CD sinds nur 44,1
HiFi_Addicted
Inventar
#11 erstellt: 27. Feb 2005, 22:06
Spätestens wenn gepitscht werden muss,weil sich ein Musiker verspielt hat, höhrt man den Unterschied eindeutig raus. Die 44khz der CD Stossen mir als Analogiker eh Sauer auf SACD und DVD-Audio ab 88,2khz wird erträglich.

MfG Christoph der sich auch 2005 noch LPs kauft
cr
Moderator
#12 erstellt: 28. Feb 2005, 00:49
@ HiFi Addicted
Das kommt mir schon etwas übertrieben vor.
Aber jeder wie er meint

Jedenfalls ist weder bei UKW-Radio noch bei Internet-Radio eine Verschlechterung bei DAT-Aufnahme hörbar.
Ja, für UKW-Radio reichen auch die 32 kHz/12bit-logarithmisch, die der Sony im Longplay-Modus bietet, mehr als.
frankbsb
Stammgast
#13 erstellt: 28. Feb 2005, 17:04
hm....also die frage, welche Aufnahmen man mit einem DAT-Rekorder machen soll, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Die selben wie mit jedem anderen Tape auch, nur eben digital.

die Frage ergibt sich doch aber hauptsächlich aus dem Sinn eines Dat-Rekorders. Würde ich mir heute noch einen Dat-Rekorder kaufen? NEIN, eindeutig. Warum habe ich ihn damals gekauft? ganz einfach, weil es damals noch kein besseres Aufnahmemedium gab.

Die Vorteile lagen damals (von ca. 10 Jahren) darin, das man CDs in guter Qualität aufnehmen konnte. Analog-Kassette war mir zu schlecht, Mini-Disc kam für mich aufgrund der Datenreduktion nicht in Frage (war im übrigen auch erst im kommen und noch wirklich unausgereift) und CD-Rekording war auch noch nicht wirklich ein Thema.

Im professionellen Studiobereich wird bei Master-Bändern immer noch mit Dat gearbeitet.

Für mich lag damals der Sinn im Komfort gegenüber der Normalen Kassette. Beim Dat konnte ich Indexe kreiren und damit dann auch Musikstücke direkt anwählen (ähnlich der CD). Außerdem ging wesentlich mehr Musik aufs Band ohne das ich immer die Tonträgerseiten wechseln musste. Deshalb kaufte ich mir damals (95) ein Sony DAT 790 C.

Heute hab ichs noch es funktionier einwandfrei und ich benutz es noch (gerade wenn ich alte Maxi-CDs mal archivieren will), aber extra heute eins kaufen? Nee, sicher nicht.

Ist doch das gleiche wie mit den Bandmaschinen. Wer noch eine hat, benutzt sie und schwört drauf, aber sich extra eine neu kaufen? Eher nicht oder?
mc.y
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 28. Feb 2005, 18:36

frankbsb schrieb:
Ist doch das gleiche wie mit den Bandmaschinen. Wer noch eine hat, benutzt sie und schwört drauf, aber sich extra eine neu kaufen? Eher nicht oder?


Ich stimme dir voll und ganz zu, aber Lucio hat jetzt nun mal einen DAT und hat hier um Hilfe gebeten.
fjmi
Inventar
#15 erstellt: 28. Feb 2005, 19:28
neu gebraucht finde ich die schon überlegenswert
besonders für so nebenbei aufnehmen.

einfach zuverlässig (zumindest meist )
laaaaaaaaaaaange aufnahmen von 10 stunden und mehr möglich (!!!)
qualität ist ok.
lucio
Neuling
#16 erstellt: 28. Feb 2005, 20:28
Hallo frankbsb,
danke für deine Ausführungen , damit kann ich was anfangen.
Die Frage nach den DAT Aufnahmen war in die Richtung gemünzt, dass ich gerne erfahren wollte wie ihr DAT nutzt und ob es noch Aufnahmebereiche gibt, bei denen es sinnvoll ist eine DAT Aufnahme zu machen.
Ich möchte dich noch fragen, was ist eine CD Matte (anscheinend bin ich von vorgestern ) und wie wirkt es sich klanglich aus
Gruß lucio

cr
Moderator
#17 erstellt: 01. Mrz 2005, 03:35
Ich nutze den DAT, seit es CD-Rekording gibt, nicht mehr. Den Sony 57 halte ich wegen des Nichtaufzeichnens von Startmarken für nicht praxistauglich, zumindest beim Kopieren von CDs. Das klingt zwar hart, ist aber bei dieser Anwendung leider so.

So staubt er vor sich hin ....
frankbsb
Stammgast
#18 erstellt: 01. Mrz 2005, 13:55
hallo lucio,

also im gegensatz zu cr´s 57 er Dat kann mein 790 die Startmarken der CDs mit aufnehmen, sodass sich für mich die frage nach einem cd-rekorder ja nie wirklich gestellt hat.

zur cd-matte: das ist eine grüne Folienmatte in CD-Größe die auf die CD im Player gelegt wird. Für meine Ohren wirkt sich das auf die Fülle der Musikwiedergabe positiv aus.

Da spreche ich aber ausdrücklich nur für mich selbst, denn die CD-Matte gilt als VOODOO und wurd ausfühlich diskutiert.
Das ding kostet 15 Euro bei www.die-nadel.de.

Am besten probierst du solche Sachen immer selbst, denn die Meinungen sind bei sowas immer subjektiv und gehen weit auseinander.
frankbsb
Stammgast
#19 erstellt: 01. Mrz 2005, 13:58

mc.y schrieb:

frankbsb schrieb:
Ist doch das gleiche wie mit den Bandmaschinen. Wer noch eine hat, benutzt sie und schwört drauf, aber sich extra eine neu kaufen? Eher nicht oder?


Ich stimme dir voll und ganz zu, aber Lucio hat jetzt nun mal einen DAT und hat hier um Hilfe gebeten.



na dann ließ aber meinen artikel doch bitte nochmal. in dem beschreibe ich sehr genau, wofür ich mein Dat verwende und wo die Vorteile in vergangenen Tagen liegen. Natürlich hat er um Hilfe gebeten und laut seiner späteren Aussage hat er die ja auch bekommen.
fjmi
Inventar
#20 erstellt: 01. Mrz 2005, 14:21
hallo frankbsb

wenn ich etwas selbst repariert habe, dann ist das im vergleich mit dem identischen modell auch immer besser - rein aus prinzip weil ICH es instandsetzten konnte

hab leider kein toslinkkabel-> weist du ob der dtc 690 auch die startmarken aufnehmen kann?
frankbsb
Stammgast
#21 erstellt: 01. Mrz 2005, 15:27
@fjmi,

was meinst du mit der Reparatur??? ich hab nix repariert!

Ja, soviel ich weiß kann der 690er die Startmarken auch aufnehmen. Mein Kumpel hat den noch und der hat sich bis jetzt nie geäußert, dass das Gerät das nicht konnte.

Gruß
Frank
fjmi
Inventar
#22 erstellt: 01. Mrz 2005, 16:53
ich glaub nicht, dass er das kann...wie stell ich das fest ?

mit reparieren war das so gemeint:
du meinst die matten helfen (warum auch immer) - und bei mir ist ein gerät auch immer besser wenn es von mir repariert wurde
Sal
Stammgast
#23 erstellt: 18. Jul 2008, 20:31
Hallo Lucio,
nun, um zum Beispiel eine CD zu kopieren!
Bei mir sind inzwischen soviele Markenrohlinge (auch als besonders haltbar angepriesene) bei bester Behandlung verreckt (wahrscheinlich ist Sauerstoff durch die Lackschicht diffundiert und hat den Farbstoff der Informationsschicht angegriffen), dass ich wieder zu DAT zurückgekehrt bin.
Immerhin gab es bis zur Einführung von DAT schon 60 jahre Erfahrung bei der Herstellung von Magnetbändern...

Erst jetzt wird Dat beim Filmton von Flashkarten verdrängt.

Leider sind die Sony´s nicht besonders überragend, was die Laufwerke anbelangt. Mehr als 60-Metertapes (120 minuten) schaffen sie nicht, obwohl auch 90 meter bei anderen Geräten drin sind. Wenn du Geld sparen willst, google nach DDS-1 DAT Streaming Tapes, wie gesagt, nicht länger als 60 meter. Sind dropoutsicherer als herkömmliche Audio-Dat´s und man zahlt keine GEMA. Liegen zwischen 2.50 und 3 Euro...
Grüße, Sal
ton-feile
Inventar
#24 erstellt: 18. Jul 2008, 21:01
Hallo Sal,

Hast Du gesehen, von wann der letzte Post war.

Aber egal!

Meinen DAT-Recorder verwende ich noch gerne, weil er portabel ist und gute Mic-Preamps hat.

Ausserdem habe ich noch so viele Kassetten, die ich sonst nicht mehr anhören könnte.
Die Haltbarkeit der Medien ist auch für mich ein starkes Argument pro DAT.

So lange überlebt garantiert keine CD, oder Festplatte.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 18. Jul 2008, 21:03 bearbeitet]
Sal
Stammgast
#25 erstellt: 19. Jul 2008, 12:17
Hi ton-feile!
Hm, ich bin mir recht sicher, dass der Thread ganz oben stand, also das letzte posting nur ein paar tage alt war? Aber dann bin ich wohl über die Suchfunktion reingeflutscht.
Hast du eine preiswerte Quelle für neue Tapes?
ton-feile
Inventar
#26 erstellt: 19. Jul 2008, 15:38
Hi Sal,


Sal schrieb:
Hast du eine preiswerte Quelle für neue Tapes?

Leider nicht. Wenn ich was aufnehmen will, mache ich das mit Löschkassetten, weil ich davon noch einige habe.
Wenn die alle sind, werde ich mich allerdings auf die Suche nach einer Quelle machen müssen.

Gruß
Rainer
Passat
Moderator
#27 erstellt: 19. Jul 2008, 23:57
Eine preiswerte Quelle sind Computerhändler, da DAT auch als Datensicherungsmedium benutzt wird.

Die Bänder nennen sich dort DDS.
DDS 1 gibts in 60 und 90 Metern
DDS 2 hat 120 Meter
DDS 3 hat 125 Meter
DDS 4 hat 150 Meter
DDS 5 aka DAT 72 hat 170 Meter

60 Meter = 120 Minuten Lauflänge
90 Meter = 180 Minuten Lauflänge
120 Meter = 240 Minuten Lauflänge
125 Meter = 250 Minuten Lauflänge
150 Meter = 300 Minuten Lauflänge
170 Meter = 340 Minuten Lauflänge

In Longplay verdoppelt sich jeweils die Zeiten.

Es sind also max. 11 Stunden 20 Minuten am Stück möglich.

Bänder länger 90 Meter können aber in einigen Rekordern Probleme machen, weil das Band dünner ist.
60/90 Meter = 9 µm Dicke
120/125 Meter = 6,9 µm
150/170 Meter = 5,9 µm

Grüsse
Roman


[Beitrag von Passat am 19. Jul 2008, 23:57 bearbeitet]
Sal
Stammgast
#28 erstellt: 20. Jul 2008, 17:38
Danke Roman, nur habe ich selber etwas weiter oben im Thread DDS1-Bänder vorgeschlagen.Waren von Anfang an bei Soundstudios beliebt. Dort gilt aber auch die Regel, dass ab 90m schluss sein sollte. Ich hatte den 59ES und habe den ZA5ES, beide vertragen nur 60m wegen der miesen Mechanik...
Ein 90-meter-Band konnten beide ab der Bandmitte nicht mehr Umspulen...
Jazzy
Inventar
#29 erstellt: 21. Jul 2008, 23:44
Der ZA 5 ES hat eine recht gute Mechanik.Der verkraftet locker alle Tapes.Ich habe zum Glück noch ca. 20 unbenutzte und 200 bespielte Tapes.Sind schöne Livemitschnitte dabei.Heute nehme ich allerdings auch mit dem PC auf(24/96).
Skeptisch
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 23. Jul 2008, 14:50
Ich habe ca 20 grösstenteils bespielte Bänder, die ich sicher nie wieder verwenden werde. Wenn die jemand haben will ...

Gruß Walter (München)
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