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Philips Typ LBC 3153/00 - sind die für 100 Volt?

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Beitrag
Gelscht
Gelöscht
#1 erstellt: 02. Jan 2008, 21:23
Hallo,

ich habe letzte Woche zwei ziemlich große Philips-Boxen Typ LBC 3153/00 ersteigert, fast Kühlschrankgröße und bestückt mit je 2 30er AD 12100/M8 von Philips und je einem Horn von Fane.

Ich habe sie noch nicht selbst aufgeschraubt, aber der Verkäufer hatte ein Foto eingestellt, auf dem man deutlich einen Trafo auf dem Weg zur Frequenzweiche sieht. Am Ende, als wir die Boxen schon eingeladen hatten, hat er auch was von 100 Volt erzählt, aber behauptet, das ginge auch mit einem normalen Verstärker.



Geht auch, aber mein Sansui schaltet bei halb aufgedrehtem Poti (dann sausen einem aber auch schon die Ohren) einfach ab. Jetzt habe ich mal mit meinem Aldi-Meßgerät versucht, den Widerstand zu messen, und komme auf weniger als 1 Ohm.

Müssten 100-Volt Boxen nicht einen höheren Widerstand haben? Der Klang ist okay, Hörner sind ja wohl etwas gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt klingt es recht ordentlich. Aber wie gehe ich mit diesem geringen Widerstand um?

Vielen Dank schon mal für mögliche Antworten und viele Grüße
Florian
Mwf
Inventar
#2 erstellt: 02. Jan 2008, 21:57
Hallo,

dein Aldi-Messgerät wird den Gleichstrom (0 Hz)-Widerstand messen, beim Trafo also den Kupferwiderstand der Primärwicklung,
und nicht -- wie gewünscht -- den transformierten Wechselstromwiderstand (Impedanz) der LS-Kombi + Filter.
Dieser müsste -- wie schon vermutet -- wesentlich höher liegen,
z.B. 20 Ohm und mehr (ist frequenzabhängig).

Um die Kombi an normale /-nicht 100V -Verstärker besser anzupassen kannst Du ja den Trafo einfach auslöten und den Verstärker direkt auf die Anschlüsse klemmen, die bisher von der Sekundärseite abgehen.
Die Philips-Typenbezeichnung endet mit M8, das war früher der Code für Breitbänder/Mitteltöner mit 8 Ohm.
Wenn beide parallelgeschaltet sind hätte die Kombi dann ~4 Ohm.


Viel Erfolg,

Gruss,
Michael
Gelscht
Gelöscht
#3 erstellt: 02. Jan 2008, 22:38
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann werde ich morgen mal aufschrauben und ohne den Trafo probieren.
Was ich aber noch nicht verstanden habe: Warum schaltet mein Verstärker halb aufgedreht ab. Ich dachte immer, das passiert nur bei zu großem Strom wegen zu geringem Widerstand. Jetzt wäre der Widerstand ja eigentlich zu groß, oder nicht?

Danke und Gruß
Florian
Mwf
Inventar
#4 erstellt: 03. Jan 2008, 00:21
Hallo Florian,

qtrya5 schrieb:

Was ich aber noch nicht verstanden habe: Warum schaltet mein Verstärker halb aufgedreht ab. Ich dachte immer, das passiert nur bei zu großem Strom wegen zu geringem Widerstand. Jetzt wäre der Widerstand ja eigentlich zu groß, oder nicht?


Na ja, die gemessenen 1 Ohm Trafo-Gleichstromwiderstand werden ja auch irgendwie wirksam,
z.B. im Bassbereich als starke Phasendrehung (z.B. 70° induktiv) und gleichzeitig Strömen, die z.B. nur 2 Ohm Last entsprechen .
Ich schätze die >20 Ohm werden erst im Mitteltonbereich erreicht.
Inwieweit das zum Abschalten des Verstärkers führt, hängt von seinen Sicherungskreisen ab.
Ohne Trafo sollte das alles besser werden ,
d.h. nicht wesentlich unter 4 Ohm und nur die üblichen Phasendrehungen einer LS-Kombi.

Der 100V-Trafo stellt übrigens bei entsprechender Belastbarkeit einigen Wert dar.
Den man aber nur dann nutzen kann, wenn auch die Quelle entspechend angepasst, lange Kabelwege und viele LS zur Installation gehören,
sprich:
das 100V-Konzept komplett zum Tragen kommt.


Gruss,
Michael

Btw:
1. Ohne Trafo sollte der LS bei gleicher Verstärkereinstellung merklich lauter spielen (noch lauter!, i.e. großer PA-LS).
2. Ob die Leistungsgrenze eines Verstärkers in Position des LS-Stellers bei 15, 12 oder gar schon 10 Uhr erreicht wird, hängt auch vom Pegel der angeschlossenen Quelle ab.
Die meisten Volumesteller sind so ausgelegt, dass auch mit sehr leiser Quelle noch Full-Power erreicht werden kann, sprich: Leistungsgrenze bei z.B. 13 Uhr ab lauter Quelle ist normal.


[Beitrag von Mwf am 03. Jan 2008, 00:26 bearbeitet]
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