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Frequenzweichenbau nach LS-Typ

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tobe_tb
Neuling
#1 erstellt: 15. Jul 2004, 19:17
Servus,

mich nagt das Problem inwieweit ich selbst eine Frequenzweiche (nach einer 3 Wege Standartplatine !bsp!) bauen kann die optimal für vorhandenes Boxenset ausgelegt ist.

Ich kenne die Eigenschaften der Lautsprecher, so muss ich doch die optimale Werte fuer die einzelnen Bauelemente berechnen können.

Kann mir jemand weiter helfen ?
sakly
Inventar
#2 erstellt: 16. Jul 2004, 07:23
Die Bauteilwerte für die Trennfrequenzen kannst du per Standardformeln (unterschiedlich je nach Filtergrad) ausrechnen.
Das schwierige bei der Frequenzweichenabstimmung sind die Nichtlinearitäten und Nichtidealitäten der Chassis richtig zu beachten. Solche sind zum Beispiel Pegelüberhöhungen in kleinen Bereichen und der Anstieg der Schwingspuleninduktivität bei Tieftönern, in dem direkt die Trennfrequenz der Weiche zu liegen kommt, der also kompensiert werden sollte.
Wenn man es ganz kompliziert (und dafür genau) haben will, kann man natürlich noch Richtwirkungen bei zunehmender Frequenz berücksichtigen, da dann der Pegel in einem bestimmten Winkelbereich zunehmen kann. Dazu muss man die Chassis (und deren Eigenschaften) aber schon sehr genau kennen.
richi44
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 16. Jul 2004, 08:16
Ich empfehle Dir, mit den Standard-Formeln zu arbeiten, die Du sicher im Internet findest (sonst nochmal nachfragen). Eigentlich sollte eine Weiche nicht Chassisfehler kompensieren, denn die Chassis sollten im genutzten Bereich keine gravierenden Fehler aufweisen, zumal sich solche Fehler auch kaum beheben lassen, höchstens kaschieren.
Also mach Dir nicht zu viele Gedanken darum. Wenn das Material gut ist, kommt allemal was entsprechendes raus und wenn das Material nichts taugt, erst recht.
sakly
Inventar
#4 erstellt: 16. Jul 2004, 08:29
Das ist leider falsch.
WEnn er die Standard-Formeln nimmt, dann wird das nix, da die Impedanz der Schwingspulen von Tief- und Mitteltönern stark frequenzabhängig ist. Wenn man jetzt die Standardformeln nimmt, dann setzen diese einen ohmschen Abschlusswiderstand voraus, der durch die Induktivität der Spulen an diesen Stellen niemals erreicht wird. Damit erhält man eine Fehlanpassung und eine unter Umständer sehr starke Trennfrequenzverschiebung, die locker eine Oktave oder mehr umfassen kann. Wie dann das klangbild aussieht, kannst du dir vorstellen, oder?
Gerade die Frequenzweiche ist sehr wichtig bei einem Lautsprecher und macht mit Sicherheit etwa 30% der Qualität/des Klanges des Lautsprechers aus.
Dabei ist auch egal, ob das Chassis 20Euro oder 220Euro kostet. Diese "Fehler" haben alle Chassis und müssen auch bei jedem Chassis kompensiert werden.
Honk_Hooligan
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 18. Jul 2004, 19:07
Sakly hat recht
Mann muss sogar noch das Gehäuse mit einbeziehen das verändert bei Resonanz auch noch den Widerstand vom Bass
(falls du tief trennen willst)
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