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Frequenzweiche berechnen?

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Hardy_k
Stammgast
#1 erstellt: 21. Okt 2003, 12:12
Wer kann mir bei der Berechnung und Teile Beratung/Organisierung meiner Frequenzweiche helfen?(Für meine mdf Selbstbau Gehäuse mit Heco 2 Wege System)?Welche Hilfsmittel benötigt man?(Test CD und dB Messgerät hab ich schon!)
audiologic
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 21. Okt 2003, 13:44
db- messgerät? was willstn damit??? son schätzeisen??
nimm doch wenigstens des hobbybox oder ähnliches, dann funzt es auch ganz oki. weichenberechnung steht in vielen lehrbüchern, als anhaltspunkt taugen die, der rest is probieren/lernen/erfahrung
richi44
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 21. Okt 2003, 14:25
[q]db- messgerät? was willstn damit??? son schätzeisen??

Hast Du eine Ahnung, was ein dB-Messgerät ist? Oder wie würdest Du einen Frequenzgang eines Verstärkers messen? Ich nehme doch an, mit einem Neutrik oder Audioprecision. Jedenfalls nicht mit dem Multimeter von Conrad in Volt oder so.
Und misst Du dann effektiv oder quasipeak und linear oder bewertet? Das alles machst Du mit einem mehrere Tausender teuren Pegelmesser, genannt Schätzeisen.
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 21. Okt 2003, 14:44

Wer kann mir bei der Berechnung und Teile Beratung/Organisierung meiner Frequenzweiche helfen?(Für meine mdf Selbstbau Gehäuse mit Heco 2 Wege System)?Welche Hilfsmittel benötigt man?(Test CD und dB Messgerät hab ich schon!)

Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber gibt es von Heco keine passenden Weichen?
Wenn nicht, brauchst Du die Daten der Lautsprecher, also maximale obere Grenzfrequenz des Tieftöners (so 5 kHz), untere Grenze des Hochtöners (so 1,5 kHz) den Wirkungsgrad der beiden (in dB, etwa 87) und die Belastbarkeit.
Mit den Grenzfrequenzen kannst Du die Trennfrequenz "abstecken", also nicht unter 1,5 kHz und nicht über 5 kHz.
Eventuell hast Du vernünftige Angaben über die Belastbarkeit der Lautsprecher, beim Hochtöner mit der Trennfrequenz und der Steilheit (6, 12, 18 dB/Oktave). Wenn beispielsweise eine Belastbarkeit von 50 Watt bei 2 kHz Trennung (12 dB) angegeben ist, der Tieftöner aber 80 Watt verträgt, solltest Du die Trennung höher ansetzen, weil dann der Hochtöner weniger Leisung übernehmen muss.
Der Einfachheit halber kann man folgende Rechnung
anstellen: Musik = 20 bis 20'000 Hz = ca. 10 Oktaven. 1 Oktave = 10% der Leistung. Wenn also der Hochtöner ab 2,5 kHz angesteuert wird, so hat er 3 Oktaven = 30% der Leistung zu übernehmen. Steht im Prospekt 40 Watt bei 1,25 kHz (4 Oktaven, so ist er bei 2,5 kHz Trennung (nur noch 3 Oktaven) mit 25% mehr, also 50 Watt, belastbar.
Aus dieser Überlegung kann die günstigste Trennfrequenz festgelegt werden.
Ist der Hochtöner zu laut (90 dB) gegenüber dem Tieftöner (87 dB), so kann die Weiche mit Widerständen angepasst werden. Die Formeln dazu sind in den entsprechenden Programmen zu finden. Was nicht geht, den Tieftöner leiser zu machen. Wenn der zu laut ist, muss ein anderer Hochtöner her. Aber meines wissens sind Heco da schon von Natur aus so gebaut, dass fast alle Kombinationen möglich sind.
Noch was vergessen: Wenn Du kein geeichtes Messmikrofon und einen brauchbaren Raum hast, brauchst Du eigentlich nichts weiter als die errechneten Bauteile und Deine Ohren.


[Beitrag von richi44 am 21. Okt 2003, 14:48 bearbeitet]
Hardy_k
Stammgast
#5 erstellt: 21. Okt 2003, 16:52
Jo vielen Dank Richi44 damit kann ich was anfangen!!!
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