Hilfe: Die Kappa hat den Bass verloren!

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xxl
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Jun 2011, 04:54
Ich bin vor ca. 2 Jahren mit meiner gut abgestimmten Stereoanlage (Röhrenvorstufe, Class A-Endstufe, Kappa 9a Lautsprecher) in die USA gezogen. Damit die Elektronik hier läuft, habe ich mir einen Step-up Transformator gekauft.
Leider ist die Anlage hier klanglich meilenweit von der "deutschen" Performance entfernt und ich höre damit kaum noch Musik. Besonders im Bassbereich kommt kaum noch etwas hörbares an. Der Raum ist offen, hat teilweise 6m hohe Decken und ist erheblich bedämpft. Die Bauweise des Hauses ist amerikanisch, also Holzständerwerk mit Leichtbauplatten.
Hat irgendjemand eine gute Idee?
Thanks,
XXL
Rahel
Inventar
#2 erstellt: 11. Jun 2011, 06:09
Guten Morgen,

sind denn die Sicken der Lautsprecher noch o.K.?
ton-feile
Inventar
#3 erstellt: 11. Jun 2011, 10:51
Hallo xxl,

da macht Dir wohl die Raumakustik Probleme.
Die amerikanische Bauweise führt dazu, dass viel Bass geschluckt wird, weil die Wände im Prinzip aus lauter Plattenabsorbern bestehen.

Da kannst Du evtl. mit wand- bzw ecken-naher Aufstellung etwas gegensteuern.

Wie ist es denn mit dem StepUp-Trafo? Ist der ausreichend dimensioniert?
Bei den meisten Geräten lässt sich die Spannung umstellen.
Entweder über einen Schalter, oder über Brücken am Trafo des Netzteiles.

Gruß
Rainer
Zweck0r
Moderator
#4 erstellt: 11. Jun 2011, 19:43
Wenn die Sicken nicht hinüber sind: Vorstufe mit Klangreglern oder Equalizer.

Grüße,

Zweck
xxl
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Jun 2011, 07:23
Die Sicken sind ok, die Lautsprecher sind 2004 komplett ueberholt worden (Sicken, Frequenzweichen und Verkabelung).
Der Step-Up Trafo hat 3 kVA, sollte trotz Class A Endstufe ausreichend sein.

Equalizer oder Klangregler ....faende ich schon schmerzhaft, zumal ich meine puristische Roehrenvorstufe behalten moechte.

Ich habe die Anschaffung einer Mark Levinson Endstufe in Betracht gezogen, die hier recht preiswert sind. Ich fand die in meinem deutschen Hoerraum zu fett im Bass, also wuerde sie hier den Klang bestimmt in die richtige Richtung verschieben.

Habe mal testweise zusaetzlich meine SVS Subwoofer aus dem Heimkino an die Stereoanlage angeschlossen, das Ergebnis war voellig daneben.

Jetzt ueberlege ich, ob Nahfeldmonitoren das Problem loesen koennen und ich die Kappas fuer ein paar Jahre wegstelle.

Irgendwelche Empfehlungen?

XXL
Zweck0r
Moderator
#6 erstellt: 13. Jun 2011, 08:09

xxl schrieb:
Habe mal testweise zusaetzlich meine SVS Subwoofer aus dem Heimkino an die Stereoanlage angeschlossen, das Ergebnis war voellig daneben.


Was war denn daneben ? Welche Trennfrequenz-/Phasen-/Pegeleinstellungen und welche Aufstellungsvarianten hast Du getestet ?

Grüße,

Zweck
xxl
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Jun 2011, 23:28
Ich habe die beiden Subwoofer (SVS SB12-Plus) direkt neben den Kappas platziert und sie in Kombination mit den Kappabaessen und auch mit abgeklemmten Kappabaessen gehoert. Die Trennfrequenz habe ich variiert (80/100/120 Hz), mit den Pegel habe ich nach Gehoer gespielt und die Phase habe ich bei beiden Subs auf 0 Grad eingestellt. Leider habe ich keine Messgeraete, also alles frei nach Gehoer.

Bei keiner Einstellung kam ein definierter, halbwegs praeziser Bass an. Wenn ich die Pegel der Subs hochgedreht habe, fingen nur die Waende an zu droehnen.

Das Ganze hatte nichts mit Hifi zu tun. Deshalb gehe ich auch davon aus, dass eine bass-staerkere Endstufe nicht zielfuehrend ist.

Rainer
Zweck0r
Moderator
#8 erstellt: 14. Jun 2011, 01:26
Die Phase musst Du auch experimentell ermitteln, da ist nicht automatisch 0° richtig. Bei falscher Einstellung löschen sich die Schallwellen von Sub und Boxen im Überlappungsbereich gegenseitig aus, das würde zu deiner Beschreibung passen (Gewummer, aber keine Unterstützung im oberen Bassbereich).


ton-feile schrieb:
Da kannst Du evtl. mit wand- bzw ecken-naher Aufstellung etwas gegensteuern.


Hast Du das schon ausprobiert ?

Grüße,

Zweck
xxl
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 14. Jun 2011, 03:50
Die Phase zu variieren kann ich nochmal ausprobieren. Ohne Kappabaesse sollte das aber kein Unterschied machen.

Wandnahe Aufstellung fuehrt bei der Kappa zu Verlust der Raumtiefe im Klangbild. Sie arbeitet im Hochton und Mitteltonbereich als Dipol und benoetigt daher auch etwas Luft nach hinten....aber probieren kann man das auch mal.

vielen Dank fuer die Tips!

XXL
omega1992
Stammgast
#10 erstellt: 26. Jun 2011, 05:51
Läuft sie denn im Bass schon extended?
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