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Sherwood AX 4103 oder Denon PMA 500 AE

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songido
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Dez 2006, 22:32
Habe gestern den Sherwood AX 4103 gekauft und bin eigentlich damit zufrieden. Der verkäufer hat mir gesagt, dass der Verstärker von Sherwood besser in der Leistung als der Denon sei. Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht doch lieber für das selbe Geld den Denon und den dazu passenden CD Player DVD 500 AE nehmen soll und den Verstärker doch zurück geben soll.
Würde mich nachträglich ärgern, wenn ich mich hätte besser entscheiden können.
Danke für eure Tipps

Denon:
2 x 70 W (4 Ohm) Ausgangsleistung
Durchgängiges Design für hohe Klangqualität
Signal Level Divided Construction (S.L.D.C.) für besten Klang
High Current (HC) Single-Push-Pull-Schaltung
Hochgeschwindigkeits-Gleichrichterschaltung, Mikroprozessor-Abschaltung zur Steigerung der Klangqualität
Breitbandige Auslegung der Eingänge, Signalverarbeitung und Endstufensektion
Source Direct für beste Klangqualität
Neu gestaltete, benutzerfreundliche Systemfernbedienung
Neues DENON HiFi-Design

Sherwood:
2 x 90 Watt @ 4 Ohm (DIN) • 2 x 50 Watt @ 8 Ohm (DIN) RF • Discrete Amplifier Stage (DAS) • 5 Audio Eingänge (Tuner, CD, TV/Aux, Tape, VCR) • 2 Lautsprecherpaare schaltbar • Bass & Höhen Regelung • Direkt Schaltung zur Umgehung der Klangregler • Loudness Schaltung • Kopfhöreranschluss • Display / Sleep Timer • Fernbedienung • Abmessungen (B x H x T): 440 x 141 x 330 mm • Gewicht: 8,5 kg
vampirhamster
Inventar
#2 erstellt: 19. Dez 2006, 22:39
Hallo,
hast Du den Verstärker nur wegen der "Mehrleistung" auf dem Datenblatt gekauft und nicht die beiden probegehört ? Also ich haette den Denon genommen, nicht nur das Design ist endgeil: mehr Klang für 200 Euro ist
einfach nicht zu kaufen. Denon ist da echt ein grosser Wurf gelungen.

Gruss
vampirhamster
songido
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 19. Dez 2006, 22:54
der hatte Denon nicht da, habe aber den 700 mehrmals mit anderen Lautsprechern gehört, aber das kann man ja nicht vergleichen.

Die Lautsprecher haben sich mit dem Verstärker klasse angehört. Weiss ja jetzt nicht, ob sich die Lautsprecher mit dem Denon noch besser anhören. Schaut natürlich schon besser aus.
Wäre zwar etwas scheisse, aber könnte es morgen noch zurückgeben und mir den Denon holen.
Also was würdet ihr mir raten?
ta
Inventar
#4 erstellt: 19. Dez 2006, 23:35
schwer zu sagen. Ich denke in der Preisklasse ist es relativ egal, welches Gerät man nimmt. Vom Design ist der Denon sehr neu, den Sherwood gibts dagegen seit bestimmt 10-12 Jahren in der Form. Das Gehäuse ist das gleiche wie beim Sherwood-Receiver, nur ohne Radio. Obwohl es klappriger wirkt als beim Denon, ist das Gerät 1,5 kg schwerer, was für einen fetteren Trafo sprechen könnte. Es könnte auch sein daß er mehr Funktionen auf der FB hat, da wenig Regler, aber viele Knöpfe auf der Frontplatte sind. Kanst du den Bass z.B per FB regeln?? Geht beim Denon nicht.
Interessant wären noch die Signal/Rauschabstandsdaten des Sherwood.
songido
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Dez 2006, 23:44
was hat es mit den 8 und den 4 Ohm auf sich?
bei denon steht 70 W bei 4 Ohm, bei Sherwood steht gar nichts von 4 Ohm, sondern 53 W bei 8 Ohm.
Ist der Sherwood nun leistungsstärker oder nicht?
Das wäre ja das Kriterium.
Die Bedienung von Sherwood ist nicht so der wahnsinn, aber man kann Bass per FB umstellen.
Beim Sherwood kann man nur Bass und Tremble umstellen, aber nicht wie bei Denon Balance. Was bringt Balnce?
Wie findet man das mit den Signal/Rauschabstandsdaten raus?
songido
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 19. Dez 2006, 23:46
in der Anleitung steht was von Geräuspannungsabstand (IHF "A")
200 mV an 47 kOhm
Frequenzgang 20 Hz~40kHz
majorocks
Inventar
#7 erstellt: 19. Dez 2006, 23:47
Hi songido,

hat Dir der Verkäufer nicht auch dieses Gerät angeboten:

http://www.sherwood-...22_30/products_id/49

Ich habe diesen Amp auch schon einmal besessen und ich kann ihn Dir wirklich empfehlen!
songido
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 19. Dez 2006, 23:55
meinst du mit dem Signal/Rauschabstandsdaten die Geräuspannungsabstand (IHF "A")?
Sind bei 95 dB
Er hatt nur den da, glaub ich, hab den anderen nicht gehört.
Ws würdest du mir jetzt raten?
Tausch den nur um denk ich, da es schon ein wenig Stress ist, wenn der Denon wirklich besser ist.
Also wäre es wichtig zu wissen, was es mit den Ohm auf sich hat!
Find in vom Design zwar viel ansprechender, aber egal.


[Beitrag von songido am 19. Dez 2006, 23:56 bearbeitet]
majorocks
Inventar
#9 erstellt: 20. Dez 2006, 00:03
...ich denke nicht, daß der Denon besser ist - er ist nur bekannter und sieht etwas moderner aus - aber darauf kommt es ja Gott sei Dank nicht an
ta
Inventar
#10 erstellt: 20. Dez 2006, 00:04
Gut, d.h. die Klangregelung ist elektronisch beim Sherwood. Wenn die seit Jahren nix dran geändert haben und noch ältere Chips drauf verbaut werden, könnte das eventuell theoretisch den Klang beeinflussen. Aber du sagst ja selbst das der Klang in Ordnung ist! Also ist das ein Plus an Komfort, weil du beim Denon (und den meisten anderen Verstärkern) das nur am Gerät einstellen kannst.

Mit Balance kannst du das Klangbild ibei den Boxen mehr nach rechts oder links verschieben. Kann bei schwiereigen raumverhältnissen nützlich sein. Ich benötige diese Funktion aber z.B. daheim nicht.

Der Rauschabstand sollte im Handbuch bei den Technischen Daten stehen. Laut PDF-Handbuch auf der Denon-Seite ist er beim Denon 105 dB IHF-Kurzschluß..

Leistung: Es gibt Boxen mit 8 Ohm Impedanz und welche mit 4 Ohm. Höhere Impedanzen sind für den Verstärker "angenehmer" zu treiben. 0 Ohm wäre ein Kurzschluß. Bei niedriger Impedanz fließt mehr Strom durch die Boxenkabel. damit sind höhere Leistungen möglich. Allerdings muß der Verstärker die niedrige Impedanz noch Aushalten können. Beide Geräte können 4 und 8 Ohm laut Sezifikation. Bestimmte Endstufen können daneben auch 2 Ohm oder 1 Ohm-Lasten treiben. Für diese Geräte von Denon und Sherwood wäre das aber zu nah am Kurzschluß. Es würde viel Strom fließen, sie würden zu warm werden und sich abschalten.

Um die Leistungen zu vergleichen mußt du auf jeden fall gleiche Impedanzen nehmen.

Sherwood:
50 Watts x 2 @ 8Ω, 20Hz~20kHz, 0.2% THD
2 x 90 Watt @ 4 Ohm (DIN)

Denon:
Ausgangsleitung (4 Ohm, 1 kHz, 0.7% Klirr): 70 W + 70 W
Ausgangsleitung (8 Ohm, 20 Hz - 20 kHz, 0.07% Klirr): 45 W + 45 W

DIN heißt AFAIK 1% Klirr. Mit mehr Klirr verschlechtert sich die Signalqualität, aber man bekommt höhere Leistungen. Das heißt wenn man den Denon mit 1% oder 0,02% Klirr wie den Sherwood gemessen hätte, wären da höhere Leistungswerte rausgekommen...
Ich würde grob über den Daumen sagen, die beiden sind fast gleich auf, eventuell ist der Sherwood ist einen Tick schwächer, was man im Alltag aber kaum spüren sollte. Die Leistung ist als entscheidendes Kriterium hier unrelevant!
Das ist sie eigentlich sowieso bei allen Geräten bis 200-220 Euro...
ta
Inventar
#11 erstellt: 20. Dez 2006, 00:17
95dB Rauschabstand nach IHF ist nicht gerade viel...
Mein Pioneer ist beispielsweise mit 95 dB angegeben aber nach DIN! Der IHF-Wert liegt bei 106dB!

Das bedeutet IMHO, daß der DIN-Wert beim Sherwood unter 90dB liegen könnte.
Wenn du keine Musik hörst, hörst du dann ein Rauschen in den Boxen? Vor allem wenn du laut aufdrehst?

Bei meinem Pioneer hab ich das nicht, wohl aber bei einem Sony-Receiver, der mit "78dB" angegeben ist...

Wenn dich ein leises Rauschen stört, könnte es ein Kriterium sein, vermutlich ist der Denon rauschärmer.

Liegt vermutlich an der digitalen Klangregelung des Sherwood...

Letztlich ist die Frage ob du einen Verstärker mit sehr komfortabler, aber älterer, tendenziell rauschiger digitalen Klangregelung ohne Balance willst, oder weniger Rauschen unhd mit Balance, aber dafür jedes mal zum Einstellen zum Gerät latschen...

Wenn dich kein leises Rauschen stört ist hast du beim Sherwood mehr Komfort.
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 20. Dez 2006, 18:54
Ich glaube, das Forum hätte Dir vor dem Kauf zum Denon geraten, weil die Denon AE-Serie überall (Fachblätter, Händler) anerkannt ist. Wahrscheinlich hätte man Dich auch gefragt, welche Boxen Du betreiben möchtest.

Empfehlung:
Wenn der Sherwood mit Deinen Boxen klingt, ist es der richtige Verstärker für Dich. Wenn die Möglichkeit besteht würde ich den Denon auch mal an Deinen eigenen Boxen hören.
ta
Inventar
#13 erstellt: 20. Dez 2006, 19:03
das hat man auch gemerkt, als Denon den PMA-700 neu rausgebracht hat. So oft wie der in den ersten Wochen seines Daseins empfohlen wurde, kann er unmöglich von den alten Hasen Probegehört worden sein. Auf der Denon-Website konnte man auch schön an Innenansichten sehen, daß er auf dem 655er basiert hat, der vorher fast nie empfohlen wurde. Dazu kam daß die ersten Serien des 700 ein Softwareproblem hatten.

Daran sieht man, obwohl hier oft über das Gewäsch der Fachzeitschriften abgelästert wird, gibt es offenbar noch genug Leute die ihnen blind vertrauen und Empfehlungen daraus ableiten.
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 20. Dez 2006, 19:41

ta schrieb:
Auf der Denon-Website konnte man auch schön an Innenansichten sehen, daß er auf dem 655er basiert hat, der vorher fast nie empfohlen wurde. Dazu kam daß die ersten Serien des 700 ein Softwareproblem hatten.

Daran sieht man, obwohl hier oft über das Gewäsch der Fachzeitschriften abgelästert wird, gibt es offenbar noch genug Leute die ihnen blind vertrauen und Empfehlungen daraus ableiten. :*


Softwareproblem? Bei einem Verstärker doch nicht, oder? PMA-655 ist Basis für den PMA-700 AE? Der 700 ist doch eine Neuentwicklung?!

Ich habe die Verstärker 655/500/700 an meinen KEF iQ 3 gehört und alle drei unterschieden sich doch sehr.
vampirhamster
Inventar
#15 erstellt: 20. Dez 2006, 21:18
Hallo,

ich habe den PMA-655R und den PMA-700AE zeitgleich bei mir gehabt.
Die optischen Gleichheiten im Gehaeuse bestehen zwar, klanglich trennen die beiden Welten !! Der 700er klingt um Laengen spritziger und frischer. Der 655er (war ja auch 10 Jahre im Programm) klingt wie eine alte Socke :-).

Gruss
vom vampirhamster
majorocks
Inventar
#16 erstellt: 21. Dez 2006, 00:01
@ vampirhamster

klingt wie eine alte Socke

Solange er nicht so riecht, ist doch alles im grünen Bereich


[Beitrag von majorocks am 21. Dez 2006, 00:02 bearbeitet]
ta
Inventar
#17 erstellt: 21. Dez 2006, 18:15
http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=557&

Alte Socke... Wie klingt denn eine alte Socke?

Ich kann mir jedenfalls kaum vorstelen, vor allem auch nach diversen Wiener Blindtests, daß sich 655er und 700er nennenswert klanglich unterscheiden, genau auch wie 500er und AX 4103. Lediglich im Rauschverhalten wären bei letzteren Unterschiede für mich vorstellbar...


[Beitrag von ta am 21. Dez 2006, 18:19 bearbeitet]
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