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Denon PMA-700AE und DCD-700AE - erste Eindrücke

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sound67-again
Gesperrt
#1 erstellt: 01. Jun 2006, 20:00
Da konnte ich der Gier nach neuen Geräten zum Spielen aber nicht mehr widerstehen - und nach dem "Schnäppchenkauf" mit den JAMO D570 Standlautsprechern (99,- statt UVP 649,-/Stck) zieht es mich wiederum in die Ecke der preisgünstigen Alternativen zu meinen High-End Geräten. Kaum sind die "Nesthäkchen" der neuen DENON-Audioserien erschienen (700er, zur Ergänzung der 1500er und 2000er mit gleichem Design) juckte es mich in den Fingern, den für das Geld sind es zumindest eins: sehr schöne Geräte, besonders natürlich in "Premium Silber" - wer kauft da schon freiwillig die schwarzen Schwestern und Brüder? Da ich schon den TU-1500AE FM/AM-Tuner aus der Serie in Silber besitze, fällt die Wahl ganz leicht. Von dem letztgenannten Gerät gibt es keine "größere" oder "kleinere" Variante im Denon-Programm - warum wohl.

Ob einem wirklich so viel Musik verloren geht, wenn man sich bei Verstärker und CDP auf solides Mittelmaß stützt - zumindest, solange die Leistung des Verstärkers ausreicht? Ich muss dazu sagen, dass ich der Ansicht bin, dass CDPs sich kaum unterschieden, wie mir etliche Tests mit Pegelausgleich "vor Ohren" geführt haben. Bei dem CDP der 700er Serie ist es denn auch mehr die mp3-Funktionalität mit ID3-Ta-Anzeige, die mich zu ihm hinzieht. Aber ob der Verstärker wirklich auffällig "schlechter" klingt als ein Musical Fidelity A308, immerhin fdamals für 2.700,- Straßenpreis erworben? Wir werden sehen.

Zunächst mal nur ein paar grobe Eindrücke und Photos von den Geräten. Zeit zum intensiven Vergleich habe ich eh erst nach Pfingsten, da ich dafür wieder Lautsprecher rücken muss. Und vom letzten Mal ist mein Rücken immer noch etwas steif.

Also, über das Äußere kann man nicht meckern (jedenfalls nicht für rund 300,-Euro je Komponente):


Bild in gross: http://www.violinproject.de/denon%20anlage%2001.jpg

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Tut sie es wirklich?

Die Geräte machen einen wertigen Eindruck - alles ist akkurat eingepasst, sie sehen aus wie im Katalog. Längst keine Selbstverständlichkeit im Zeitalter schief eingebauter DVD-Player-Schubladen und fimschiger Druckknöpfe. Zwar werfen die DENONS nur 7,0 bzw. 4,2kg in die audiophile "Waagschale". Beim Verstärker PMA-700-AE sind Front, Lautstärkeregler und Quellenwahlschalter aus Alu, alle anderen Knöpfe/Regler aus Kunststoff. Der Rand um den Quellenwahlschalter ist beleuchtet. Beim CDP ist die Front aus Alu, alle Tasten und die Blende der CD-Schublade jedoch aus Kunststoff, was aber nicht weiter auffällt. Beide Geräte verfügen über Buchsen für Kopfhörer.


Bild in gross: http://www.violinproject.de/denon%20fbs.jpg

Die beiden Fernbedienungen sind aus silberfarbenem Kunststoff und liegen gut in der Hand. Eine Bedienung der Geräte ist auch aus einem Winkel von mehr als den werkseitig angegebenen 30 Grad in jede Richtung möglich. Das Motor-Poti der Lautstärkeregelung funktioniert sehr gut, man kann ziemlich gut "feinsteuern". Wenn das bei meinem alten Vincent SV-236 doch nur auch so wäre.

DENON PMA-700-AE

Das deutlich "gewichtigere" der beiden Geräte, auch wenn das Gehäuse nicht "bolidenhaft" ausgefallen ist. Die Haptik der Tasten und Regler ist nicht übel, jedenfalls deutlich sauberer geführt als z.B. beim kleinen Onkyo 9211. Das Umstellen der Quelle wird mit einem deutlichen Schaltgeräusch quittiert. Auf der Gehäusefront finden sich ein LOUDNESS- (fix, Anhebung von 100Hz und 10kHz-Signalen um jeweils 6db) und ein SOURCE DIRECT-Button, den ich sofort nach Einschalten aktiviere. Es sind rückwärtig zwei Lautsprecherpaare über solide Klemmen anschließbar, wobei der Kabelquerschnitt allerdings 4mm2 nicht überschreiten sollte. Die Plugs zur Verplombung der Anschlüsse lassen sich leicht entfernen, und schon sind die Bananenstecker drin.

Das Gerät verfügt über einen Phono-Eingang, längst nicht mehr selbstverständlich in heutiger Zeit. Er ist für das MM-Signal ausgelegt, eine Umschaltung auf MC ist nicht vorgesehen. Daneben sind 5 Hochpegelquellen anschließbar. Werksseitig wird die Leistung des Verstärkers mit 2x 85Watt/4 Ohm sinus angegeben, 2x 50Watt/8 Ohm. Das sollte für eine Vielzahl von Lautsprechern ausreichen. Von meinen hat keiner eine Empfindlichkeit von weniger als 87db (KEF Reference 201) - also Null Problemo. Neben LS und Signalquellen-Plugs findet man 3 Buchsen für den Stromanschluss anderer Geräte. Lüftungsschlitze sucht man vergebens - sie sind auch nicht nötig: Der Verstärker verfügt über eine massive Alukühlrippe, die Stromversorgung und Signalverarbeitung trennt (siehe Photo) und wird auch bei längerem Betrieb außen kein bischen warm.


Bild in gross: http://www.violinproject.de/denon%20pma%20700%20innen.jpg


Bilder in gross: http://www.violinproject.de/denon%20pma%20700%20detail%201.jpg und http://www.violinproject.de/denon%20pma%20700%20detail%202.jpg

Ich schließe den Verstärker zunächst einmal an meine Klipsch RB-75 an, die bekanntlich auch noch an single-ended Röhrenverstärkern laufen. Es fällt auf, dass ich den Volumeregler nicht weiter aufdrehen muss als bei meinem Musical Fidelity A308 (2x 250Watt/4 Ohm) an denselben Boxen. Hmmm, soviel zu Leistungsangaben.


DENON DCD-700-AE

Der Player ist mit einem 24bit Wandler mit 192kHz Oversampling von Burr Brown (PCM-1791) ausgestattet - wie man sieht sind solche Wandler also längst keine "Preisfrage" mehr. Der Dynamikumfang des Denon wird mit 100 dB angegeben, der Signal/Rauschabstand mit 110db - for those of us who care. Leistungsaufnahme des DCD-700 sind 13 Watt - einen Standby-Modus gibt es, im Gegensatz zum PMA-700-AE, nicht. Rückseitig regiert die Schlichtheit: ein Paar RCA-Anschlüsse (vergoldet - die des AMPs seltsamerweise nicht) und ein optischer/Toslink Digitalanschluss. Wie sein "Vorgänger" DCD-685 verfügt der Denon über die Möglichkeit, die Tonhöhe ("Pitch") eines Musiktitels zu erhöhen bzw. zu senken. Bei mp3s funktioniert dies allerdings nicht.

Das Innere des DCD-700 offenbart zumindest eine "Sparmaßnahme" auf den ersten Blick: Es ist ein CD- oder DVD-ROM Laufwerk verbaut. Da das Gerät (laut Anleitung) nur CD-R/RWs mit MP3/WMA verarbeitet, darf man davon ausgehen, dass es sich um ein CD-ROM handelt. Die Annahme einer DVD-R mit mp3 wird jedenfalls verweigert.

Nachteile sollte dies natürlich nicht haben - oder nur in den Augen von CD-Laufwerks"fetischisten", die der Meinung sind, nur ein Teac-Laufwerk für einige Tausend Euro könne 0en und 1en halbwegs zuverlässig auslesen.


Bild in gross: http://www.violinproject.de/denon%20dcd%20700%20innen.jpg


Bilder in gross: http://www.violinproject.de/denon%20dcd%20700%20innen%201.jpg und http://www.violinproject.de/denon%20dcd%20700%20innen%202.jpg

Eingelegte CDs/CDDA-CD-Rs werden blitzschnell(!) erkannt, bei MP3--Discs dauert es auch nur wenige Sekunden. Die Zugriffszeiten zwischen den Tracks sind ebenfalls untadelig.

MP3-Wiedergabe: Der Player gibt MP3 mit Datenraten zwischen 32 und 320kbps wieder (cbr/vbr), empfohlen werden >=128kbps. Über welche mit höheren Kompressionen verfüge ich eh nicht, darf aber sagen, dass solche mit 128, 192 und 256kbps ohne Störungen im Dauerbetrieb problemlos wiedergegeben werden. Das Gerät liest auch CD-Rs mit schwarzer Datenschicht (Feurio CDRs) ohne Schwierigkeiten - was man nicht von allen CDPs/DVDPs sagen kann.

Wiedergabeoptionen im MP3-Betrieb: Folder werden erkannt und angezeigt, deren Abspielreihenfolge automatisch und zuverlässig zugeordnet wird. Dabei werden erst ein Folder und dessen Subfolder abgearbeitet, danach folgt der nächste Folder auf der ersten Ebene, usw. - die Nummer des aktuellen Folders wird jeweils in der zweiten Zeile angezeigt. Man kann auswählen, ob nur die Dateien eines Folders ("Folder Mode") oder die der gesamten Disc abgespielt werden sollen. Im RANDOM-Mode können ebenfalls entweder alle mp3/wmas der Disc oder nur die eines Folders einbezogen werden. Eine Programmierung ist bei mp3/wma nicht möglich. Die REPEAT-Funktion ist auch bei mp3/wma für "1" oder "ALL" wählbar.

Mit den Folder "+/-" Tasten auf der Fernbedienung kann direkt von einem Folder zum anderen gesprungen werden - es entsteht nur eine kurze Pause. Drückt man während der Wiedergabe auf STOP, beginnt das Gerät bei PLAY danach wieder mit dem ersten Titel des aktuellen(!) Folders, er springt nicht zurück auf den Anfang der Disc. Auch nicht nach wiederholtem Drücken von STOP.

Display mp3: Im mp3-Betrieb zeigt der Denon die ID3-Tags sowohl der Formate 1.x als auch 2.x an - die Anzeige (max. 32 Zeichen je Eintrag) erfolgt über das zweizeilige DOT-Matrix Display, in dessen erster Zeile (durch mehrfaches Drücken der "Time" Taste) Titel des Tracks, Titel des Albums und Name des Künstlers in Laufbandanzeige unaufhörlich erscheinen - wobei man wählen kann, ob Tracktitel und Künstler oder Tracktitel und Albumtitel kombiniert werden (getrennt mit "/"). Die Anzeigeoptionen im mp3-Modus würde ich als "sehr gut" bezeichnen - so mancher wünscht sich solche Angaben von dem Display seines DVD-Players. Der "Kommentar" zu mp3-Dateien wird jedoch nicht angezeigt (wird er jemals?). Da die TIME-Taste für diese Funktionen verbraucht ist entfällt für mp3/wma-CDs die Anzeige der noch verbleibenden Track-Zeit - nur die abgelaufene kann angezeigt werden.

Zur Wiedergabe von MP3 ist die eigene Fernbedienung des Players von Vorteil - der Systemfernbedienung fehlen hierfür wichtige Tasten wie die zur Folderauswahl.

Ein Test mit einer gemischten mp3-CD eigener Kodiering fällt überaus positiv aus. Handling und Klangqualität lassen - im Klang zumindest ohne direkten Vergleich - nichts zu wünschen übrig. Das Handling finde ich sehr viel angenehmer als die OSD bei meinem viel teureren DENON 3910, oder auch den anderen Playern aus meiner "Sammlung", von denen keiner(!) ID3 Tags anzeigt - sondern immer nur 8 Zeichen des Dateinahmens in einem Browser-ähnlichen Fenster.

Weiteres folgt scheibchenweise ...

Gruß, Thomas


[Beitrag von sound67-again am 02. Jun 2006, 06:47 bearbeitet]
sound67-again
Gesperrt
#2 erstellt: 02. Jun 2006, 19:05
Die Lektüre der neuen AUDIO auf der Zugfahrt heute treibt einem die Schamesröte ins Gesicht - obwohl sie eigentlich selbige ins Gesicht von Lothar Brandt treiben sollte. Als Verfasser von Bedienungsanleitungen erinnere ich michj noch mit Schaudern, wie seinerzeit eine Berliner HiEnd-Schmiede selbigem Brandt (und Herrn Pfeiffer vom selben "Journal") in alle zur Verfügung stehenden Körperöffnungen zu kriechen bereit war für eine "Rezension" ihrer Geräte.

Wimmelt doch die Besprechung von sämtlichen Stereotypen über Digital- und Analogklang etc.pp., wie er seit Jahren und Jahrzehnten hergebet wird. Auszug: "Diese Stromverbreiterung ist Bestandteil des "AL 24" Processing von Denon. Die komplexen Rechenoperationen sollen die vergleichsweise groben digitalen Treppenstufen [des 16-bit Signals] möglichst nahe an die fein geschwungenen analogen Musiksignale heranführen - dem CD-KJlang also jede Härte und Harschheit nehmen, ihm Nuancen und Wärme zurückgeben."

Rhabarber, Rharbarber seit 1982.

Ferner steht darin Blödsinn wie, dass man den Verstärker unbedingt wegen der Abwärme auf den CDP stellen soll, nicht umgekehrt. Nur, dass der PMA 700 auch unter Last keine Abwärme produziert. Jedenfalls keine, die an die Geräteaussenwände dringt, obwohl, so Brandt, "die zwei Endstufentransistoren bei höheren Lautstärken doch viel Wärme an den eingebauten Kühlkörper" abgäben. Gewäsch, Gewäsch.

Ach ja: Die Besprechung ist euphorisch. Wichtig für die, die auf Brandts Geschwafel einen Pfifferling geben.

Gruß, Thomas
klaus_moers
Inventar
#3 erstellt: 03. Jun 2006, 06:58
Hallo Thomas,

danke für Deine ersten Eindrücke. Ich habe gestern diese Kombination Verstärker und Player zum erstenmal gesehen und muss neidlos eingestehen, dass sie optisch einfach umwerfend gut aussieht. Und - wie ich finde - nicht nur für diese Preisklasse.
Ein Freund von mir wird diese Kombi heute ebenfalls erwerben. Da bin ich natürlich dabei, ebenso beim Einhören.

Ich bin mächtig gespannt. Er hört sie übrigens an den grossen Audio Monitor GR60.

Leider wird über die Denon-Verstärkern allzu kontrovers (spitze Höhen) gesprochen, sonst kämmen sie bestimmt auch für meinen Karats L800 in Frage.

sound67-again
Gesperrt
#4 erstellt: 06. Jun 2006, 10:29
Und - schon Eindrücke gewonnen?

Zur Bedienbarkeit per FB:

+ Die FB hat einen Wirkungsbereich von weit mehr als den angegebenen 30 Grad in jede Richtung. Bis 70 Grad (also 140 gesamt) habe ich noch keine Einschränkung der Funktionstücktigkeit erlebt. Der CDP reagiert auch sehr schnell auf die FB.
corcoran
Inventar
#5 erstellt: 06. Jun 2006, 13:01

Weiteres folgt scheibchenweise...


MP3-Bericht war sehr ausführlich - danke.
Wann gehts weiter mit CD etc.?
sound67-again
Gesperrt
#6 erstellt: 08. Jun 2006, 08:52
Habe im Moment nur MP3-CDs laufen.

Nachtrag zum fehlenden STANDBY beim CDP: Wenn man den Verstärker über "Power" auf der FB aus/anschaltet, macht der CDP das jeweils mit. Sehr praktisch.
Robhob
Stammgast
#7 erstellt: 09. Jun 2006, 20:35
der pma 700 scheint ein sehr schöner verstärker für wenig geld zu sein.

Kannst du vielleicht eine empfehlung zu anderen (muss nicht Denon sein) CDPs abgeben die etwas günstiger sind und gut zum 700er passen?

Greetz Robhob
sound67-again
Gesperrt
#8 erstellt: 10. Jun 2006, 07:09
Dazu kann ich keine Empfehlung abgeben, da der DCD-700er mein preisgünstigster CDP ist - vom Design würde vielleicht am ehesten der Marantz 5001 passen in Silber passen. Preis um 219,-.

Ein A-B-Vergleich zwischen dem DCD-700 und anderen CD-Playern gestaltet sich leider schwierig, weil der Denon durch seinen sehr hohen Ausgangswiderstand (s. Audio) deutlich leiser ist als alle meine anderen CDPs. Das ist auch der Ursprung der Illusion, ein CDP könne einen anderen "an die Wand spielen" - Lautstärkeunterschiede. Und bei normalen Verstärkern sind diese nicht abgleichbar.

Da aber mein Emitter, bei dem dies möglich ist, im Moment ausser Diensten steht, weiss ich nicht, ob ich so bald einen CDP-Vergleich durchführen kann. Subjektiv (bei manueller Anpassung der Lautstärke vor dem Umschalten) hört man schon Unterschiede zu meinem teuersten CDP (jolida "Music Van" <> LUA Cantilena SEL). Die Lautstärke am Ausgang der CDPs war so unterschiedlich, dass wenn man beim Denon eine gute Zimmerlautstärke bei POP/Rock eingestellt hatte, beim Umschalten ohne vorheriges Runterdrehen der Jolida (und auch ein Arcam CD 93T) einem die Ohren rausrissen.

Deshalb würde ich schon festhalten wollen, dass der Denon DCD-700 für Ketten, in denen selbst unter hoher Last kaum die Zimmerlautstärke erreicht wird, absolut ungeeignet ist.

An den preisgünstigen JAMO D 570 erweist sich die Kette DCD-700 -> PMA-700 -> JAMO jedenfalls als vollkommen zufriedenstellend. Für einen Gesamt(straßen)preis von nur 878,- (bzw. 978,- mit den jetzt ebenfalls billig angebotenen D590) bekommt man eine sehr musikalische Kette für Klassikwiedergabe. Gut klingendes und elegantes "Midfi" fürs Wohnzimmer.

Gruß, Thomas


[Beitrag von sound67-again am 10. Jun 2006, 07:13 bearbeitet]
klaus_moers
Inventar
#9 erstellt: 10. Jun 2006, 11:18
Hallo Thomas,

gute Anmerkung zum Ausgangspegel bei unterschiedlichen CD-Playern. Leider gibt es hier keine Normierungen. Aber Deine Erfahrungen durfte ich ebenfalls machen. Als Vergleichsplayer diente ein T+A Modell. Hier waren die Lautstärkeunterschiede ebenso sehr deutlich. Und.. der erste Eindruck ist immer, als ob der Lautere besser klingen würde. Das kann natürlich sehr trügerisch sein. Was aber auch nicht heisst, dass es nicht doch so sein kann.

Jedenfalls rein optisch ist diese Denon-Kette für mich das Mass aller Dinge.
Deshalb habe ich mir heute auch eine NAD-Kombination gekauft. Dafür aber in Titan. Dann werde ich mal die Möglichkeit haben, meinen alten CD-Player von Yamaha CDX-890 gegen den neuen NAD T524 (Multiplayer) testen zu können. Als Verstärker habe ich mir den NAD C372 gekauft. Mal sehen, ob der NAD genauso gut klingen kann. Der Yamaha CDX-890 ist nämlich ziemlich gut (gewesen - da er verkauft wird).

johannesschatz
Neuling
#10 erstellt: 10. Jun 2006, 13:59
Hallo!
Gleich im vorraus: Ich kenne mich im hifi bereich überhaupt nicht aus
Mein Anliegen: Erwerb der möglichst besten stereoanlage für ca 1000 Euro, weniger ist natürlcih auch nicht schlimm
Die neuen Denon Komponenten (dcd/pma 700ae) erhält man im Internet bereits für ca 600 euro. Die 2X KEF iq3 für 380 Euro. Ist die Kombination empfehlenswert ? Oder sollte ich vielleicht doch Auf Yamaha Komponenten (496/97) setzten ? (mehr leistung, falls ich später mal 3 Wegeboxen wollte)
Außerdem habe ich angst, dass der Klang der Kefs wegen ihres metalmembrans etwas anstrengend fürs ohr sein könnten und ich deswegen vielleicht doch lieber alte Canton Karat boxen über ebay kaufen sollte.
P.S.: Sorry für die Kindergartenfragen, ich wäre trotzdem sehr Dankbar für tipps, da ich mich seit Monaten einfach nciht entscheiden kann
LaChatte
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 10. Jun 2006, 14:12
Hallo johannesschatz,

ich bin zwar auch nicht so der Profi auf diesem Gebiet, aber für €1000 hast du dir schon die Topprodukte der jeweiligen Klasse rausgesucht. Allerdings würde ich auf jeden Fall probehören, da nicht gesagt ist, dass auch das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten so ist, wie du dir es wünscht. Mir wäre die von dir genannte Kette - ohne sie bis jetzt gehört zu haben - wahrscheinlich zu hell abgestimmt. Daher würde ich für €1000 eher andere Komponenten kaufen...

MfG, Benjamin
anon123
Inventar
#12 erstellt: 10. Jun 2006, 14:40
@johannesschatz:

Willkommen im Forum. Es ist immer besser, wenn Du für Deine Anfrage einen Thread im Bereich "Kaufberatung" aufmachst. Dieser hier sollte dem Erfahrungsaustausch zu den genannten Komponenten dienen. Doch eins vorweg: Statt nach den billigsten Internetpreisen zu schielen, solltest Du Dich ein wenig im guten Fachhandel (wo es auch nicht wirklich teurer ist) vor Ort umhören und dort kaufen. Im Preisbereich um die EUR 1000 (für CD, Verstärker, (Kompakt-) Boxen) gibt es bereits reichlich gute Auswahl.

@sound67-again:

Vielen Dank für Deinen Bericht, der ja eine schöne und offenbar gute Alternative im klassischen Stereo im unteren Preisbereich aufzeigt. Schön auch, wie ich finde, daß Denon auch das klassische Hifi so konsequent weiterpflegt.

Beste Grüße.
sound67-again
Gesperrt
#13 erstellt: 11. Jun 2006, 09:14

klaus_moers schrieb:

gute Anmerkung zum Ausgangspegel bei unterschiedlichen CD-Playern. Leider gibt es hier keine Normierungen. Aber Deine Erfahrungen durfte ich ebenfalls machen. Als Vergleichsplayer diente ein T+A Modell. Hier waren die Lautstärkeunterschiede ebenso sehr deutlich. Und.. der erste Eindruck ist immer, als ob der Lautere besser klingen würde.


s.a. "Super-Player" Thread. Vergleiche ohne Pegelabgleich sind einfach "wertlos".

Beim Denon habe ich mal versuchsweise die Musical Fidelity X-10v3 Röhrenzwischenstufe eingeschleift, die einen verstärkenden Effekt hat (ca. 1dB). Nützte auch nichts: Der Denon ist um mehrere dB leiser als alle meine anderen CDPs. Vielleicht ist dies sogar Absicht von Denon, um bei einem A/B-Vergleich mit den hauseigenen DCD-1500 und DCD-2000 ein stärkeren "künstlichen" Unterschied zu generieren.

Gruß, Thomas
sound67-again
Gesperrt
#14 erstellt: 13. Jun 2006, 09:28
Stichwort: Kopfhörerausgänge.

Beide Geräte (Amp und CDP) verfügen über geregelte Kopfhörerausgänge. Über meinen AKG K-271-Studio erweist sich der des CDPs als leicht metallisch klingend, der des Amps jedoch als gut. Ob da ein separater KH-Verstärker überhaupt lohnen würde?

Gruß, Thomas
corcoran
Inventar
#15 erstellt: 13. Jun 2006, 15:50
Warscheinlich nur, wenn du bereit bist 400,-€ oder mehr auszugeben! (bei schon guter Gerätebuchse)
sound67-again
Gesperrt
#16 erstellt: 15. Jun 2006, 15:35
Erstes kleineres Problem beim PMA-700-AE:

Nach längerem Betrieb reagiert der Amp nicht mehr auf Kommandos mit der System-FB und muss aus- und wieder eingeschaltet werden ("gebootet" ;)), dann funzt es wieder. Ob das an der inneren Erwärmung liegt? Nach Außen gibt der Amp keinerlei Wärme ab - im Gegensatz zum CD-Player.

Ansonsten alles im grünen Bereich. Der PMA-700AE meistert mit seinen 2x85 Watt/4 Ohm locker alle meine Boxen, selbt die KEF Reference 201 mit 87db Empfindlichkeit. Nie, auch nicht bei den leisesten Klassikquellen, muss ich in meinen(!) Räumen die Lautstärke über 11 Uhr aufdrehen.

Ich kann auch nicht sehen, wo dieser Amp, wie angeblich die der neuen Design-Serie, etwa "hell" abgestimmt wäre. Klangunterschiede zwischen meinen Verstärkern halten sich in sehr engen Grenzen.

Gruß, Thomas
klaus_moers
Inventar
#17 erstellt: 15. Jun 2006, 17:40
Hallo Thomas,

ich hoffe mal, dass das Problem mit der FB nicht öfters auftritt. Wie lange hast Du denn den Amp betrieben bevor das Problem auftrat?

Ich werde vielleicht mal demnächst den PMA-700AE mit dem NAD C372 vergleichen können. Mal hören, ob klanglich überhaupt und welche Unterschiede wahrnehmbar sind. Ich fand jedoch, der Klang hatte nicht die Fülle im Klangbild, es war etwas metallisch. Aber es kann natürlich auch am Raum und der Gesamtkette liegen. Die Aufstellung war dagegen sehr gut.

Ich bin jedenfalls mit meiner neuen Kombi sehr zufrieden. Es gibt eben doch so etwas wie "angekommen sein".

sound67-again
Gesperrt
#19 erstellt: 15. Jun 2006, 18:14

klaus_moers schrieb:
Hallo Thomas,

ich hoffe mal, dass das Problem mit der FB nicht öfters auftritt. Wie lange hast Du denn den Amp betrieben bevor das Problem auftrat?


Jeweils ein paar Stunden. Aber ich hatte auch schon den Fall, dass das Gerät aus dem Standby nicht "hochkommen" wollte, was einem schon zu denken gibt. Werde es weiter beobachten.

Gruß, Thomas


[Beitrag von sound67-again am 15. Jun 2006, 18:20 bearbeitet]
Wilder_Wein
Inventar
#20 erstellt: 16. Jun 2006, 08:46
Hallo Thomas,

mein Kompliment, ein sehr guter und vor allen Dingen ohne Vorurteil geschriebener Bericht.

Ich hatte mich schon öfter für das Größere Modell, den PM1500 AE interessiert und entsprechend das Forum bemüht. Aber leider gibt es hier immer wieder Marken, die von vornherein sehr kritisch beäugt und dann meines erachtens auch nicht Vorurteilsfrei bewertet werden.

Ich habe den größeren Denon nun schon des öfteren bei verschiedenen Händlern hören dürfen und habe dabei extra auf die hier oft genannten Kritikpunkte geachtet. Mir ist da weder eine helle Abstimmung noch ein aufgedickter Bass aufgefallen. Stattdessen aber ein sehr feines Gerät mit einer wie ich finde sehr schönen und hochwertigen Optik.

Ganz ehrlich. Denon ist doch einer der wenigen Hersteller, die hochwertige und vor allen Dingen bezahlbare Hifi Komponenten herstellen, bzw. anbieten. Gerade den erwähnten Tuner 1500 AE kenne ich sehr gut, da ich ihn selbst besitze. Ein großes Plus dieses Tuners ist die Fernbedienung, da muss man bei anderen Herstellern schon deutlich mehr auf den Tisch legen. Aber auch das Display ist deutlich besser als bei vielen anderen Geräten. Und in Sachen klang konnte ich bei den neueren Tunern bisher auch keinen Überflieger ausmachen.

Jetzt würden mich wirklich noch ein paar detailierte Ausführungen bezüglich des Verstärkerklanges interessieren.

Also noch mal, toller Bericht.

Gruß
Didi
Wilder_Wein
Inventar
#21 erstellt: 17. Jun 2006, 07:35

sound67-again schrieb:
Habe im Moment nur MP3-CDs laufen.

Nachtrag zum fehlenden STANDBY beim CDP: Wenn man den Verstärker über "Power" auf der FB aus/anschaltet, macht der CDP das jeweils mit. Sehr praktisch. :)


Hallo,

das macht er aber doch nur dann, wenn man die Netzleiste auf der Rückseite des Verstärkers benutzt, oder?

Ansonsten habe ich mich nämlich auch schon gefragt, warum Denon den CD Player ohne Standby Schaltung anbietet. Im Normalfall ja nicht ungewöhnlich, aber Verstärker und Tuner lassen sich nun mal in den Standby Betrieb schalten.

Gruß
Didi
sound67-again
Gesperrt
#22 erstellt: 17. Jun 2006, 08:10

Wilder_Wein schrieb:

das macht er aber doch nur dann, wenn man die Netzleiste auf der Rückseite des Verstärkers benutzt, oder?


Richtig. Hatte ich vergessen zu erwähnen.


Ansonsten habe ich mich nämlich auch schon gefragt, warum Denon den CD Player ohne Standby Schaltung anbietet. Im Normalfall ja nicht ungewöhnlich, aber Verstärker und Tuner lassen sich nun mal in den Standby Betrieb schalten.


Ich glaube nicht, dass es dafür einen Grund gibt - zumindest keinen vernünftigen. Auch beim Design gibt es einige kleinere, nicht begründbare "Unregelmäßigkeiten" - siehe die Einbuchtung in den Seitenteilen des Tuners, bei den anderen Geräten aber nicht (liegt vielleicht daran, dass der Tuner als einziger Made in China ist, die anderen Komponenten Made in Japan - am Ende einfache Kommunikationsprobleme zwischen den Fabriken?), oder die Vergoldung der Cinch-Buchsen beim Player, nicht aber beim Verstärker.

Die Geräte sind ja auch nicht gleichzeitig auf dem Markt erschienen, den Tuner gibt es schon länger.

Gruß, Thomas
twin-ma
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 18. Jun 2006, 08:03
[quote="sound67-again"]Lüftungsschlitze sucht man vergebens - sie sind auch nicht nötig: Der Verstärker verfügt über eine massive Alukühlrippe, die Stromversorgung und Signalverarbeitung trennt (siehe Photo) und wird auch bei längerem Betrieb außen kein bischen warm.[/quote]

Guten Morgen,

habe seit gestern auch das Gerät. Meiner hat allerdings auf der Ober- und Unterseite Lüftungsschlitze und entwickelt auch schon bei geringer Leistung wärme.

Viele Grüße

Manuel


[Beitrag von twin-ma am 18. Jun 2006, 08:08 bearbeitet]
corcoran
Inventar
#24 erstellt: 18. Jun 2006, 10:09
Ja was denn nun - Schlitze und Hitze JA oder NEIN???
sound67-again
Gesperrt
#25 erstellt: 18. Jun 2006, 10:17

corcoran schrieb:
Ja was denn nun - Schlitze und Hitze JA oder NEIN??? :?


Ja, sorry. Konnte die Teile bnicht schnellgenug aufeinander stellen und anschließen.

Allerdings bleibt bei mir das Gehäuse tatsächlich ganzflächig kühl, der CDP dagegen erwärmt sich rundum.

Gruß, Thomas
twin-ma
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 18. Jun 2006, 10:30
Öhm. Dann check ich da nochmal mit der Wärme.

Kann sein das die auch vom billig DVD Player oben drüber kommt.

War einfach mal davon ausgegangen das die Wärme vom Verstärker kommt.

EDIT: Die wärme kommt vom DVD Player.


[Beitrag von twin-ma am 18. Jun 2006, 17:16 bearbeitet]
ta
Inventar
#27 erstellt: 19. Jun 2006, 21:07
was mal interessant wär, wär ein Vergleich zwischen dem PMA 700 und dem 655er. Auf der Denon-Seite kann man nämlich sehen, daß sie von innen fast gleich aussehen.
sound67-again
Gesperrt
#28 erstellt: 20. Jun 2006, 06:43
Gut beobachtet.

s. hier:


und hier:


Am Ende nur kosmetische Änderungen?

Auch ein seltsamer Zufall, dass PMA-700 und 655-R und 1500AE und 1500R MkII jeweils dieselbe Leistung haben ... Auch der Aufbau des größeren Bruders ähnelt sehr dem des Vorgängers (mit Unterschieden auf der rechten Seite, s. Denon Homepage).

Gruß, Thomas


[Beitrag von sound67-again am 20. Jun 2006, 07:12 bearbeitet]
Janophibu
Stammgast
#29 erstellt: 20. Jun 2006, 10:38
Sie sehen ähnlich aus, es gibt aber dennoch viele Unterschiede:

Netztrafo schaut beim 700er einen Tick größer aus (vor allem die Kupferspule)

Beim 700er existiert das graue Flachkabel auf der Hauptplatine

Beim 700er sind einige Elkos auf der Hauptplatine deutlich dicker und zusätzliche Elkos angebracht

Der 700er hat eine zusätzliche grüne Platine mehr

Das braun weiss verdrillte Kabel unten rechts scheints beim 655 auch nicht zu geben

Die Kabelanschlüsse vom Netztrafo zur Hauptplatine sind beim 700er anders (hiergehen drei Kabel statt zwei in die Platine)

Man entdeckt bestimmt noch andere Unterschiede, wenn man die Geräte offen vor sich liegen hätte.

Jedenfalls ist die Hauptplatine beim 700 nicht die des 655! Die haben sicher den Vorgänger als Vorlage genommen, aber dennoch eine neue Platine entwickelt. Wenn man sich mal alle Elkos auf den Platinen wegdenkt sind dennoch hier und da andere Anschlüsse und Strukturen zwischen den Platinen.
ta
Inventar
#30 erstellt: 20. Jun 2006, 16:47
ich würde sagen, die zusätzliche Platine hinter der Frontplatte ist einfach ein anders konstruierter Direktschalter und Record Selector.

Mit den Flachbandkabeln beim 700er könnte Denon Steuer- Record Selector- und Audiosignale etwas entwirrt haben.
Da wo beim 700er "Denon" auf der Platine steht, gehen nämlich beim 655er einige Drahtbrücken nach hinten. Könnte gut sein, daß das jetzt durchs Flachbandkabel geht, und die Tonsignale so weniger "beeinträchtigt" werden.

Der Trafo ist IMHO beim 700er nach rechts breiter geworden.

Die Standby-Platine ist beim 700er auch größer und wartungsfreundlicher geworden.
Waren die Sicherungen beim 655er noch quer unterm Stromkabel, liegen sie nun parallel dazu daneben...
KoenigZucker
Inventar
#31 erstellt: 21. Jun 2006, 10:22
Erstmal vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht!

Ich muss als jahrelanger treuer Sony-Fan feststellen, dass sich meine Sympathien immer mehr in Richtung Denon bewegen.
Angefangen mit der Büroanlage wo ein alter PMA 980R und ein DCD-625 gute Arbeit an zwei Dalis leisten.
Auch im Wohnzimmerkino ist ein Sony AVR einem Denon 2807 gewichen (nächste Anschaffung wird sicher der DVD 2910).

Was ich damit sagen will?

Eigentlich will ich nur Wilder_Wein zustimmen, dass Denon oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird und auch auf den eigentlichen Thread zurückkommen:

Angedacht ist, die Büroanlage gegen die besagte Kombination zu tauschen, vordergründig aus optischen Gründen

Hier mal ein Foto:
http://galerie.hifi-forum.de/data/media/14/Reduction1.jpg

Ist ein Tausch zu empfehlen, oder sollte ich lieber bei den vorhandenen Geräten bleiben, da der Amp ja nicht der schlechteste zu sein scheint und deutlich mehr Leistung bietet?



[Beitrag von KoenigZucker am 21. Jun 2006, 10:40 bearbeitet]
Janophibu
Stammgast
#32 erstellt: 21. Jun 2006, 11:44
Warum Tauschen, sieht doch super schick aus deine Büroanlage!
Ich bin mir absolut sicher, dass dein alter PMA 980 auf einem höheren Niveau spielt als der 700! Der 980 ist nach wie vor ein Spitzengerät, da kannste in der Bucht mehr als 200 Euro für bekommen. Solange dein passender CD Player noch läuft gibt es wirklich keinen Grund für einen Ersatz.
henriette
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 01. Jul 2006, 16:55
Hallöchen

habe Marantz CD7300, Denon Receiver DRA-1000, höre ausschliesslich über Kopfhörer (Sennheiser HD 600/300 Ohm, die anderen sind zwar niederohmiger [~150 Ohm], dafür aber "haut's mir" vor Höhen fast die Ohren weg (s.u. --> Loudness (Muss sein) - sind eben qualitativ nicht mit HD600 zu vergleichen), Cinchkabel B-62 (v. CDP zu Verstärkereingang), Oehlbachkabel an KH!

Problem:
hatte meinen wirklich guten Onkyo-Receiver verkauft
mir den Denon gekauft, da genügend Eingänge + als Einziger regelbare Loudness, ohne die gar nix geht (zumindest beim Denon DRA-1000 DIESE Tatsache regte (und tut's noch immer) mich derart auf, dass ich mit o.g. Kabeln frequenzmässig tunte, was möglich war. [der Ärger ist noch immer da, weil ich mich nicht an den z. Grossteil miesen Sound gewöhnen kann].
Das Ganze, da OHNE Loudness keinerlei Räumlichkeit oder Feinheiten der Instrumente etc. vorhanden sind (wie mir Denon auch eingestand!).

Note: IMHO liegt das MIT an der KH-Impedanz von 300 Ohm, die wohl für die heutigen Amps / Receiver lediglich einen primitiven Spannungsteiler einsetzen.(Wie schon lange - nix dazugelernt - die Hersteller!). ABER GERADE diese hohe Impedanz "gibt" mir den "optimalst"-rauszuholenden Klang und nimmt die wahnsinnig überregelten Höhen weg --> Loudness auch hier der Grund.

Jetzt habe ich mir den Denon PMA700AE angeschaut (nur Internet - wohne im Dorf, kein Fahrzeug etc.). Macht Datenmässig einen guten Eindruck. Hat jedoch keine GEREGELTE Loudness, wie mein jetziger DRA-1000.

> "sound67 - again" erwähnte hier als Einziger den Kopfhörerausgang vom Denon PMA700AE

Amp verfügt über geregelten Kopfhörerausgang

Frage: was wird dadurch genau erreicht ? Natürlich weiss ich, was ein geregelter Ausgang ist. Für eine ausführlichere Antwort wäre ich dennoch sehr froh.

Ist der PMA700AE wirklich derart viel besser als mein jetziger (verflixter) DRA-1000 - KOPFHÖRER-Anschluss betreffend - sprich Räumlichkeit (nahezu surround mit KH, wie jetzt, doch dann Höhen oft überzogen ....)- brauche dennoch warmen Klang mit "tollem" Surroundartigen Effekt (entweder durch "source direct" oder mit Loudness-Taste was zu machen ?).

Was sagt Ihr dazu, die Ihr den 700er bereits kennt ?
Würdet Ihr mir diesen Kauf empfehlen können
Sonst sehe ich keine Möglichkeit mehr glücklich zu werden mit einem Stereo-Verstärker [verzichte auf Rundfunk in diesem Fall].

BITTE helft und ratet mir aus Erfahrung.
Dankbarstst für jeden Rat und Erklärung ... doch bitte keine Geräte anführen, da keine Möglichkeit sie vorher anzuhören. Soll heissen Marantz CD7300 + Senn HD600 bleiben. (Geldmangel ...).

Muss mich auf Eure Ohren + Urteil verlassen.

Als Info: mit meinen bereits fast 60 Jahren brauche ich natürlich genau aus diesem Grund die Loudness = Anhebung bei ca. 3,7 kHz. Es kam ja nicht übernacht - Vergleich zwischen Onkyo + Denon DRA wahnsinnig [würde am liebsten oft den DRA zum Fenster rauswerfen]
Doch muss mein Soundprob zu lösen sein.
> bin/war Toning.

henriette


[Beitrag von henriette am 01. Jul 2006, 16:58 bearbeitet]
Janophibu
Stammgast
#34 erstellt: 01. Jul 2006, 19:07
Du redest gerade nur vom Klang mit Kopfhörer (
höre ausschliesslich über Kopfhörer
). Du möchtest wissen, ob es sich wegen dem Kopfhörerausgang lohnt, den DRA 1000 gegen den PMA 700 zu tauschen?

Klare Antwort:

Kauf dir einen Kopfhörerverstärker statt dem PMA 700 und behalte den DRA 1000.

Falls ausschliesslich ernst zu nehmen ist, dann brauchts du den DRA 1000 ja eigentlich auch nicht mehr. Reicht der CD7300 und ein Kopfhörerverstärker.
henriette
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 02. Jul 2006, 09:03
so einfach ist es leider nicht.
Hatte einen Kopfhörerverstärker "CEC HD51".
Da IMHO ALLE Kopfhörerverstärker Linearverstärker sind, gibt es KEINERLEI Möglichkeit, etwas zu regeln.
Will sagen: Beim CEC HD51 fehlte so ziemlich alles, was ich hätte regeln wollen (und müssen, um einen anständigen Bass, Höhen + Surround [!--> LOUDNESS!] zu bekommen. Also absolut ungeeignet

KHV hatte ich AUS DIESEM GRUND in meinem 1. Posting gar nicht erst erwähnt.

Ich brauchte jemanden, der sowohl den Denon DRA-1000, als auch den Denon PMA700AE mit Kopfhörer vergleichen kann.
Wer könnte diese beiden Modelle haben oder zum Probehören bekommen o.ä. ?
Hast Du eine Idee / Vorschlag ?

Beste Grüsse
henriette
anon123
Inventar
#36 erstellt: 02. Jul 2006, 09:45
Hallo Freunde und Freundinnen des guten Klangs,

bitte führt Diskussionen und Kaufberatungen zu Köpfhörern und KHVs in den dafür vorgesehenen Bereichen unseres Forums. Hier geht es um Erfahrungen zu den Denons PMA-700AE und DCD-700AE. User, die hier etwas über dieses Thema lesen möchten, werden sich über eine bessere Übersichtlichkeit sicher freuen.

Danke und beste Grüße von der freundlichen Moderation.
thren
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 11. Jul 2006, 16:22

sound67-again schrieb:
Erstes kleineres Problem beim PMA-700-AE:

Nach längerem Betrieb reagiert der Amp nicht mehr auf Kommandos mit der System-FB und muss aus- und wieder eingeschaltet werden ("gebootet" ;)), dann funzt es wieder. Ob das an der inneren Erwärmung liegt? Nach Außen gibt der Amp keinerlei Wärme ab - im Gegensatz zum CD-Player.


Hallo,
bin nun auch im Besitz der Kombo und musste leider auch das von dir beschriebene Problem feststellen. Allerdings tritt es nicht nur nach längerem Betrieb auf sondern auch kurz nach dem Einschalten.
Habe den Denon Support kontaktiert, die wussten von dem Problem allerdings nichts.
Hast du evtl schon eine Erklärung für das Problem oder sonstige Infos?
MfG


[Beitrag von thren am 11. Jul 2006, 16:23 bearbeitet]
ta
Inventar
#38 erstellt: 11. Jul 2006, 17:11
Das Phänomen klingt wirklich so als hätte sich der Microcontroller aufgehängt. Vielleicht kann die Werkstatt ja eine neue Firmware flashen..

Allerdings komisch, der 655er scheint dieses Problem nicht gehabt zu haben. Da hätte man doch einfach davon den Code nehmen können, oder hat der 700er neue Funktionen? Oder sitzt der Microcontroller beim 700er woanders (Kühlung)?
oder ist er höher getaktet (Quartz)?


[Beitrag von ta am 11. Jul 2006, 17:13 bearbeitet]
twin-ma
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 12. Jul 2006, 08:00
Also während des Betriebs hat mein PMA 700AE noch keine Probleme gemacht.

Allerdings lässt er sich ab und zu per FB nicht mehr einschalten. Das aber auch erst nach einer Standbyphase von mehr als 12 Stunden.


[Beitrag von twin-ma am 12. Jul 2006, 08:01 bearbeitet]
thren
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 12. Jul 2006, 11:14
an alle die die probleme haben:

wäre nett wenn ihr euch beim denon support den fehler meldet, weil die als ich dort ne email hinschrieb davon noch nichts gehört haben. aber scheint ja ein problem zu sein das viele/alle geräte betrifft
danke
Dierterle
Stammgast
#41 erstellt: 19. Jul 2006, 14:35
Die Kombi ist in der neuen Stereo 8/06 sogar mit TU-1500AE und dem neuen Plattenspieler DP-300 getestet worden. laut Stereo extrem empfehlenswert!

Dieter
ta
Inventar
#42 erstellt: 19. Jul 2006, 18:30

Dierterle schrieb:
Die Kombi ist in der neuen Stereo 8/06 sogar mit TU-1500AE und dem neuen Plattenspieler DP-300 getestet worden. laut Stereo extrem empfehlenswert!

Dieter


höhö..
sound67-again
Gesperrt
#43 erstellt: 14. Sep 2006, 11:54
Nachtrag: Das Problem mit dem Nicht-nmehr-Reagieren auf die FB bleibt bestehen.
thren
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 14. Sep 2006, 19:24
kann ich bestätigen, daher habe ich ihn nach 2 monaten umgetauscht
ansonsten ein sehr gutes gerät
yoss
Stammgast
#45 erstellt: 15. Sep 2006, 07:13
Ist es denkbar, dass das geschilderte Problem allein an der mitgelieferten FB liegt? Sprich, hat es jemand mal erfolgreich mit einer anderen, programmierbaren FB versucht?

Gruß
thren
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 15. Sep 2006, 09:47
der cd player hat auch weiterhin auf die fernbedienung reagiert wenns probleme gab und außerdem lief sie auch mit dem verstärker sobald man diesen aus- und wieder einschaltet
also kanns an der fernbedienung eigentlich nicht liegen
twin-ma
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 15. Sep 2006, 10:55
Liegt nicht an der FB.

Verwende eine Programmierbare und das Problem tritt weiterhin ab und zu auf.
Der_Genießer
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 16. Sep 2006, 00:01
Hallo und servus!
Hab mich jetzt a REGISTRIERT!!
Die selbe combi steht seit letzter Woche,
auch bei mir und ich hatte das gleiche prob mit der FB,
war ne kalte lötstelle ,im Denon am Ir empfänger.
Durch die Wärmeausdehnung im Betrieb gab es kontakt Fehler,
habs neu gelötet und hab keine Probs mehr!!!
con_er49
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 19. Sep 2006, 22:17
@ sound67-again , wie klingt denn nun der Denon DCD-700AE?

Und wie laut werkelt das Laufwerk ?

Danke schon mal für die Antworten .
ta
Inventar
#50 erstellt: 20. Sep 2006, 15:30

Der_Genießer schrieb:
Hallo und servus!
Hab mich jetzt a REGISTRIERT!!
Die selbe combi steht seit letzter Woche,
auch bei mir und ich hatte das gleiche prob mit der FB,
war ne kalte lötstelle ,im Denon am Ir empfänger.
Durch die Wärmeausdehnung im Betrieb gab es kontakt Fehler,
habs neu gelötet und hab keine Probs mehr!!! :prost


Das paßt aber nicht 100% dazu:

sound67-again schrieb:

Nach längerem Betrieb reagiert der Amp nicht mehr auf Kommandos mit der System-FB und muss aus- und wieder eingeschaltet werden ("gebootet" ;)), dann funzt es wieder.


nach einem derartigen "Reset" hat sich ja drin noch nicht viel abgekühlt...
Der_Genießer
Schaut ab und zu mal vorbei
#51 erstellt: 20. Sep 2006, 20:26
Ja hast recht,viel Zeit zum abkühlen bleibt wirklich nicht.
Ich hab aber seit dem keine probleme mehr .
Ein Montags Gerät?
yoss
Stammgast
#52 erstellt: 23. Sep 2006, 12:28
So, heute habe ich mir zum ersten Mal die 700-Kombi angehört. Betrieben mit KEF iQ3.

Erste Eindrücke (für seit langem kein richtiges Stereo mehr gehört habenden Multichannel-Menschen):

• Frapierende Direktheit, Härte und Druck (alles in positivem Sinne)

• Basswiedergabe für die kleines KEFs erstaunlich üppig

• Wirkungsgrad extrem hoch. Lautstärkeregler bei 9-Uhr-Stellung ließ fast schon die sprichwörtliche Kuh fliegen, vor allem bei CDs neueren Datums. Was soll denn bloß bei 12- oder sogar 15-Uhr-Stellung abgehen ...

Gruß
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