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aktiv oder passiv? - Genelec vs. ELAC

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Diggler-Royal
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Jan 2007, 22:47
Hallo leute!

kleine vorgeschichte:

ich bin auf der suche nach einer neuen anlage... da ich meine alte schon seit ca. 10 jahren betreibe (n grundig verstärker mit einem Paar mittlerer HECO boxen) und mir bis jetzt keine wirklichen gedanken gemacht habe, habe ich üüüüberhaupt keine ahnung was zur zeit so stand der hifidinge ist.

also hab ich mir ne "audio" geholt, mal durchgeblättert und verschiedene berichte durchgelesen...

ein freund von mir, der semiprofessionell musik produziert, sagte: "mensch, kauf dir aktivboxen! die sind sehr linear, ehrlich (was jedoch nicht immer gut sein muss) und lösen gut auf"... ok - gut. ich also in den nächsten studiozubehörladen und mir genelecs angehört.

hab zwischen 3 größen hin und her schalten lassen und staunte nicht schlecht was diese kleinen dinger doch für einen sound raushauen... wo die nur ihren bass herbekommen...?
naja...begeistert- mitgenommen und auf meine alten hecos gestellt und im direkten vergleich gehört.

ich musste feststellen, dass die genelecs tatsächlich viel besser auflösten und viel klarer waren, jedoch aber bedingt durch ihre größe echt probleme im tiefbassbereich hatten...
außerdem waren sie bei größeren abständen auch nicht mehr wirklich da, eher ein gemurmle am ende des zimmers...
nach ausgiebigen testreihen im nahfeld von klassik über jazz bis hin zu house, rock, metal und alles was man grade noch so als musik bezeichnen kann, musste ich feststellen, dass ich die letzen 10 jahre garnichtmal so schlecht gehört habe und mich die kleinsten der genelecs (zur info: stückpreis ca. 280€) nicht voll überzeugen.
außerdem kam ich mir n bissl seltsam vor so ganz ohne verstärker... wollte schließlich ne neue anlage... und ne anlage is für mich 2 boxen, n verstärker und noch n abspielgerät...
end von der geschicht:
zurück gebracht und weiter gesucht...

danach also n paar cds geschnappt, ab in den mediamarkt, mir den verkäufer gekrallt und im soundraum mal n bissl durchgehört.
Die Kandidaten:
ELAC 210A (stück: 2000 euro)
Luxmann Vollverstärker (so um die 3000 euro)
und n Denon CD player um die 500 euro


echt interessant... sehr fein auflösend, jedoch auch, ähnlich wie die genelecs, im tiefbassbereich ein wenig mager... (allerdings natürlich schon voller als die kleinen)...

jetzt bin ich echt n bissl ratlos....
zum einen:
heißt lineare wiedergabe gleich: "kein bass" oder oder hab ich bis jetzt immer mit zu viel bass gehört...?

zum anderen:
kann es sein dass eine ausstattung mit den genelecs für ca. 560€
ähnlich gut bzw gleich klingt wie eine für 7500€???

da kann doch was nicht sein...

bitte belehrt mich eines besseren...

hab mir echt überlegt die genelecs nochmal zu kaufen und in den mediamarkt mitzunehmen und da direkt zu vergleichen...

mein neuster plan:

ich kauf mir nen Accuphase e-213, häng den an meine alten boxen und kauf mir später mal ein paar neue..
an dem laufen dann auch alle anderen boxen die vielleicht irgendwann mal in frage kommen....

wollte die tage eh nochmal "zur sicherheit" in ein hörstudio um die ecke gehn in dem sie 800er B&Ws an ner krell betreiben, um mal zu hören wie es denn klingen sollte... diesmal eventuell mal mit n bissl mehr bass? ;-)

was meint ihr?

liebe grüße
d
CarstenO
Inventar
#2 erstellt: 04. Jan 2007, 11:23
Hallo Diggler-Royal,

für eine konkretere Empfehlung kommen Deine Ansätze aus zu vielen verschiedenen Richtungen, dann also der Reihe nach an folgenden Fragen entlang:

1. Welches Budget muss für welche Ausstattung reichen?
2. Welche Geräte aus Deinem Bestand sollen weiter verwendet werden?
3. Wie groß ist der Raum?
4. Wie ist der Raum ausgestattet (Teppiche usw.)?
5. Wie weit sitzt Du von Boxen entfernt? (Wichtig für die Frage, ob Nahfeldmonitore oder nicht)

Die Fragen 3 bis 5 lassen die Eingrenzung der Lautsprecherauswahl zu. Die ausgewählten Boxen entscheiden fast selbst (wenn man das Sortiment eines Händlers des Vertrauens zugrunde legt), welcher Verstärker der passende ist. Anschließend stünde die Auswahl des bestmöglichen (bezahlbaren) Quellgeräts an.

Gruß, Carsten
Diggler-Royal
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 04. Jan 2007, 14:04
carsten, vielen dank für deine antwort.

also zu 1... das isses ja eben... mir scheint, dass wenn ich mich für ein monitor-boxen system entscheide, mir 1000 euro ausreichen, wenn ich mich für hifi passivboxen plus amp entscheide, muss ich wohl schon tiefer in die tasche greifen...

2... ich hatte vor alles zu erneuern... evtl. nen neuen CD player dazu... habe im moment noch den, der bei dem grundig verstärker dabei war. (war ein komplettpaket mit aus einzelkomponenten, schon lange lange her...)
ich muss dazu sagen, dass die anlage auch teilweise über den computer direkt oder nen iPod gespeist wird, also sollte auch das kein problem darstellen.

3/4... der raum in dem die anlage stehen soll, is ca. 30 m^2 groß. holzdielen, altbau, kein teppich, is ein WG zimmer, also ziemlich voll: bett, schreibtisch, schrank, regal, schreibtischstuhl. (raumhöhe: gute 3m..)
soll aber auch in größeren räumen funktionieren, weil ich innerhalb der nächsten 5 jahren mit sicherheit umziehe und evtl ein größeres wohnzimmer beschallen will...

5... im moment sitze ich nicht weit davon entfernt... ca. 1,5 m, während ich am schreibtisch arbeite, rechts und links davor würden sie stehen (nahfeldmonitor-abstand) aaaber, siehe 3/4: soll auch in nem wohnzimmer funktionieren...


... und grundsätzlich noch eine frage:
wie geht man prinzipiell vor, wenn man sich nicht alles auf einmal kaufen will/kann... erst die boxen, oder erst den amp?

liebe grüße und:
danke!

d
CarstenO
Inventar
#4 erstellt: 04. Jan 2007, 15:24

Diggler-Royal schrieb:
... und grundsätzlich noch eine frage:
wie geht man prinzipiell vor, wenn man sich nicht alles auf einmal kaufen will/kann... erst die boxen, oder erst den amp?


Hallo,

einen Grundsatz würde ich da nicht anwenden können. Ich würde zunächst das austauschen, was entweder defekt ist oder meinen Ansprüchen nicht mehr genügt. Da die Grundig-Geräte meist guter Durchschnitt waren, würde ich mein Hauptaugenmerk auf die Lautsprecherboxen legen.

Da beginnt die Schwierigkeit. Du benötigst eine Box, deren Chassis nahe genug bei einander liegen, aber gleichzeitig auch genügend Fläche mitbringen, um 30 qm zu beschallen. Der Dielenböden schließt andererseits bassintensive Boxen aus.

Meine Tipps zum Probehören, nicht zum Blindkauf:
KEF iQ 7, iQ 9
Monitor Audio RS 6
Mission m66
ASW Cantius 504

aus dem Reich der Nahfeldmonitore
Mackie HR 824
Adam A 7

Durch das kontrollierte Abstrahlverhalten der Mackies dürfte sich das Problem mit den hohen Decken reduzieren, sofern es überhaupt eins ist.

Die Theorie mit den Preisunterschieden zwischen HiFi und Studio ist für mich etwas schwierig nachzuvollziehen. Einerseits stehe ich auch vor der Kaufentscheidung zu Aktivmonitoren, sehe aber andererseits auch den Kauf einer Stereovorstufe damit verbunden. Ansonsten müsste ich ja auf eine Menge Bedienkomfort verzichten.

Problematisch finde ich auch die Oberflächen der meisten Monis.

Vielleicht hörst Du Dir eine Auswahl von Boxen mal zuhause an. Du wirst allerdings mit der Kaufentscheidung von heute nicht ausschließen können, dass diese Boxen in einer neuen Behausung morgen schlechter klingen.

Gruß, Carsten
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