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Welche Stereoendstufe zu meinem Cambridge Audio 640 A V2

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Beitrag
lohmaxone
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Mai 2007, 12:04
Hallo Leute,
ich bin auf der Suche nach eine angemessenen Endstufe. Ich bin im Besitz eines Cambridge Audio Azur 640 A V2. Dieser "befeuert" die Kef IQ 9.
Bis jetzt wurde mir durch meinen Fachhändler vor Ort die Rotel RB 1050 als Endstufe angeboten.
Was haltet Ihr von der Rotel?
Welche Endstufe könnt Ihr mir noch empfehlen und warum?

Bitte um zahlreiche und hilfreiche Tipps.


Gruß aus Hamm
jopetz
Inventar
#2 erstellt: 24. Mai 2007, 12:19
Hi,

darf man fragen, was du dir davon versprichst? Der Cambridge ist ja kein besonders schlechter Verstärker, und auch nicht gerade besonders schwach auf der Brust...

Ich würde sagen, für die KEFs ist der, so wie er ist, 'angemessen'.

Gruß,
Jochen


[Beitrag von jopetz am 24. Mai 2007, 12:20 bearbeitet]
Haichen
Inventar
#3 erstellt: 24. Mai 2007, 12:44
Hallo lohmaxone!

Wenn die Enstufensektion des Vollverstärkers gut arbeitet, so ist eine seperate Endstufe (um diesen Part zu übernehmen) nicht unbedingt erforderlich.

Es sei denn, Du bräuchtest mehr "Feuer" um eine größere Fläche zu beschallen?

Entscheidend ist Deine Zufriedenheit!

Im Forum habe ich schon einigen ForenUsern eine seperate Stereoendstufe empfohlen.
z.B. bei Surroundreceivern, die im Stereobetrieb klanglich schwächeln.
Das macht IMHO in Fällen Sinn, wenn der vorhandene Receiver oder Vollverstärker (mit entsprechenden Ausgängen) im Stereobetrieb den geneigten Hörer nicht richtig zu überzeugen vermag.

Ob eine Endstufe bei Dir erforderlich ist, solltest Du erst mal @home testen.

Ob das mit Rotel, NAD etc. passiert, finde ich nicht soo entscheidend.
Wichtig ist, ob Du eine hörbare klangliche Verbesserung erfährst oder nicht?

Rotel finde ich gut.


[Beitrag von Haichen am 24. Mai 2007, 12:49 bearbeitet]
lohmaxone
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 24. Mai 2007, 16:14
[quote="jopetz"]Hi,

darf man fragen, was du dir davon versprichst?

Ich habe gehört, dass bei einem Bi-Amping Anschluss die Kontrolle im Bassbereich besser ist. Des weiteren verspreche ich mir einen differenzierteren Klang.
CarstenO
Inventar
#5 erstellt: 24. Mai 2007, 17:06
Hi,

Bi-Amping als Verfahren ist aber auch nicht wirklich unumstritten. Insbesondere dann nicht, wenn unterschiedliche Verstärker mit unterschiedlichem Verstärkungsfaktor zum Einsatz kommen.

Klanglich dürfte die iQ 9 mit dem Azur 640 ausgereizt sein.

Carsten
skully
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 24. Mai 2007, 17:16
1) Für's Biamping benötigst Du 4 Endstufen!
Wenn Du per Pre-Out eine externe Stereoendstufe anschließst, dann sind die internen Endstufen tot -> Du benötigst 2 Paar Stereoendstufen!

2) Für den Klang im Verstärker sind die Endstufen vielleicht zu 40% beteiligt, die 60% macht die Vorverstärker-Sektion aus, die bei externen Endstufen unverändert bleibt!
Und, ob die möglicherweise bessere Basskontrolle bei den iQ9er überhaupt zum tragen kommt?

3) "differenzierter Klang" ist nur mit besseren Boxen oder besserem Verstärker/Vorstufe zu erreichen, wenn die Raumakustik passt.
Die externen Endstufen reißen da nichts raus.

4) Deine aktuelle Kette passt sehr gut. Machst Du eine Baustelle an der Elektronik auf, dokterst Du auch an den anderen Komponenten rum
und die externen Endstufen sind noch überflüssiger!

Fazit aus 1)-4): Selten so einen überflüssigen, geldverschwenderischen Ansatz im Forum gesehen, der so gut wie nix bringt.
Spar das Geld und warte bis Du Verstärker und Boxen eine Klasse höher kaufen kannst, also Verstärker für ca. 1200 Euro und Boxenpaar für ca. 2500 Euro.
Dann bekommst Du auch differenzierteren Klang...

Gruß, Detlef
lohmaxone
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Mai 2007, 17:42
Jau, hier kann ich ja noch richtig was lernen. Wie sieht es den mit be-wiring aus? Bringt das im Verhältnis zum Preis (da ich die Kabel dafür schon habe)noch etwas?

Dann nochmal die generelle Frage, wo ich in meiner Kette noch was "rausholen" kann?

Hier mein Kette:

- Verstärker: C+A 640 V2
- CD: C+A 640 V1
- Schallplatte: Projekt RPM 5
- Phonover.: Projekt Phonobox
- Chinch: Wire-World Luna
- Netzleiste: Sun-Leiste 6er
- LS Kabel: Kimber PR 8


[Beitrag von lohmaxone am 25. Mai 2007, 08:30 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 24. Mai 2007, 17:43
Hallo lohmaxone,

hier meine Anmerkungen zu skully:


skully schrieb:
1) Für's Biamping benötigst Du 4 Endstufen!
Wenn Du per Pre-Out eine externe Stereoendstufe anschließst, dann sind die internen Endstufen tot -> Du benötigst 2 Paar Stereoendstufen!


Ist der 640 an der Stelle anders als ein 540? Wenn ich meinen Subwoofer an die Pre-Out-Buchsen des 540 anschließe, kommt aus den Boxen trotzdem etwas heraus. Es sind normale Cinch-Ausgänge, keine Brücken. Also: In dieser Konstellation (theoretisch) 640 plus eine Stereoendstufe.


skully schrieb:
2) Für den Klang im Verstärker sind die Endstufen vielleicht zu 40% beteiligt, die 60% macht die Vorverstärker-Sektion aus, die bei externen Endstufen unverändert bleibt!
Und, ob die möglicherweise bessere Basskontrolle bei den iQ9er überhaupt zum tragen kommt?


Woher stammt diese Formel?


skully schrieb:
4) Deine aktuelle Kette passt sehr gut.


Absolute Zustimmung. Würde meinen Geschmack für Räume um die 30 bis 40 qm auch treffen.


skully schrieb:
Fazit aus 1)-4): Selten so einen überflüssigen, geldverschwenderischen Ansatz im Forum gesehen, der so gut wie nix bringt.
Spar das Geld und warte bis Du Verstärker und Boxen eine Klasse höher kaufen kannst, also Verstärker für ca. 1200 Euro und Boxenpaar für ca. 2500 Euro.
Dann bekommst Du auch differenzierteren Klang...


Es gibt auch Befürworter des Bi-Amping. Z.B. dann, wenn die Endstufe und die Endstufensektion des Vollverstärkers identisch sind. Da gibt´s Modelle von NAD, Creek, Audiolab und Rotel. Aber nicht mehr (früher: A 500 und P 500) von Cambridge Audio.

Allerdings sind Boxen für 2500 und ein Verstärker für 1200 EUR kein Garant für differenzierten Klang. Im Detail könnten auch Verbesserungen durch Aufstellung der Boxen (Wandabstand!!!), Austausch des Abspielgerätes, Experimente mit der Netzphase oder der Verkabelung erzielt werden. Deine Kabeltypen kenne ich selbst nicht. Bi-Wiring solltest Du mal ausprobieren, ich habe da wenig Erfahrung.

Gruß nach Hamm,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 24. Mai 2007, 17:44 bearbeitet]
skully
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 24. Mai 2007, 18:01
@lohmaxone:
Deine Kette ist gut gewählt, inklusive CDP und Kabel, es gibt kein "schlechste Glied"!
Wie Carsten schon sagte, kann mit der Positionierung der Lautsprecher und der An- oder Entkopplung noch was rausgeholt werden.
Da Du die Anlage nicht erst seit gestern hast, gehe ich davon aus, dass dies längst von Dir probiert wurde.
Also: Ritterschlag, alles Bestens...

@CarstenO:
Wenn ich Deine Anlagenbeispiele oder Erfahrungen in anderen Threads lese, dann stimmen die immer mit meinen Zahlen überein.
Aber kaum steht mal eine Zahl schwarz auf weiß da, heißt es gleich "wo steht das" und volle Opposition - ist halt ein Anarchie-Forum, Regeln werden nicht akzeptiert...
Wenn es aber keine Regeln gibt, wofür gibt es dann das Forum? Hängen wir doch ein Schildchen rein "Jeder ist seines Glückes Schmied" und machen die Bude zu!

Gruß, Detlef
lohmaxone
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 24. Mai 2007, 18:08
Na dann sieht es wohl so aus als müsste ich mein Geld behalten.
Dann werde ich wohl höchstens noch mal mein MM System gegen ein MC austauschen.
CarstenO
Inventar
#11 erstellt: 24. Mai 2007, 19:33

skully schrieb:
@CarstenO:
Wenn ich Deine Anlagenbeispiele oder Erfahrungen in anderen Threads lese, dann stimmen die immer mit meinen Zahlen überein.
Aber kaum steht mal eine Zahl schwarz auf weiß da, heißt es gleich "wo steht das" und volle Opposition - ist halt ein Anarchie-Forum, Regeln werden nicht akzeptiert...


Hi Detlef,

wir beiden diskutieren diesen Punkt ja nicht zum ersten Mal. Regeln sind wie ein Nachschlagewerk, aber HiFi ist Erleben.

Allerdings schlage ich auch keine Kombinationen zum Probe hören vor, die irgendwelchen Regeln folgen. Weil ich Deine Regeln nicht beherrsche.

Hallo lohmaxone,

wie wäre es mit dem Cambridge Audio 840 C als CD-Player?

Carsten
skully
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 24. Mai 2007, 20:08
@CarstenO:
1488 - das ist doch mal ne Zahl!
Das erlebt man nicht alle Tage, dass die Quelle das 2,5-fache der Verstärkung ausmachen soll und noch teurer als die Lautsprecher ist.
Und das, wo Du eine Antwort zuvor noch absolute Zustimmung zum Satz "Deine aktuelle Kette passt sehr gut" hattest!

@lohmaxone:
Dann weiterhin viel Freude mit Deiner Anlage.
Finde ich cool von Dir, unseren Rat anzunehmen. Meistens ist die Reaktion "Los, ich will jetzt was Neues haben, gebt endlich Euer OK"...
Wenn Carsten noch was hat, soll er mir ne PM schicken - hat mit Deinem Thread ja nix mehr zu tun.
Wilder_Wein
Inventar
#13 erstellt: 25. Mai 2007, 06:47

lohmaxone schrieb:
Na dann sieht es wohl so aus als müsste ich mein Geld behalten.
Dann werde ich wohl höchstens noch mal mein MM System gegen ein MC austauschen.


Hallo,

in meinen Augen eine sehr gute Entscheidung. Auch ich glaube nicht (eigene Erfahrung), dass dich eine zusätzliche Endstufe, bzw. Bi-Amping oder Bi-Wiring in irgendeiner Weise nach vorne bringen würde. Deine Anlage ist gut gewählt, die Elektronik passt hervorragend zu den Lautsprechern.

Ich finde es klasse, dass Du den Rat der User hier befolgst, das ist leider viel zu selten der Fall. Ich habe damals mit meiner Kef Q7, bzw. iQ9 auch viel experimentiert. Zusätzliche Endstufe an meinen damligen NAD C352, andere Kabel, die Teile auf Granitplatten gestellt etc.. Letztlich dachte ich zu Beginn immer einen Unterschied zu hören, aber da war wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken. Letztlich habe ich den ganzen Käse dann wieder zum Händler zurückgeschleppt und die teuren Kabel wieder verscherbelt. Ich habe einfach gemerkt, dass man den größten Sprung durch neue "bessere" Lautsprecher und ganz stark durch Verbesserung der Raumakustik macht.

Das Problem war einfach, dass es hier im Forum zuviele verschiedene Meinungen gab. Also entschied ich mich, meine eigenen Erfahrungen machen zu wollen, allerdings ohne dabei großartig Geld zu investieren, ein Vorteil dieses Forums hier, da lernt man ganz schnell die Aussagen des Händlers besser zu differenzieren. Die Endstufe hat mir mein Hänlder geliehen und die Granitplatten habe ich recht günstig bei Ebay erstanden, die teuren Kabel hatte mir mein Händler zu meiner Anlage geschenkt.

Also weiterhin viel Spaß beim Hören.

Gruß
Didi
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 25. Mai 2007, 13:29

lohmaxone schrieb:
Dann werde ich wohl höchstens noch mal mein MM System gegen ein MC austauschen.


Hi,

ich hatte auch mal die Project Phono (I) und habe versucht, daran mein Denon DL 103 (an TD 166 V) zu betreiben. War nicht so gut, deutlich unter dem Niveau des Tonabnehmers. Hier im Forum informierte man mich, dass die Impedanzen von Tonabnehmer und Phonobox auch nicht zusammen passten.

Ich betreibe jetzt das DL 103 am Creek OBH 15. Prima!

Carsten
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