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Welcher Amp für Audiophysik Spark II

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Pepper
Neuling
#1 erstellt: 05. Jan 2004, 14:49
Hallo liebe HiFi-Freunde,

habe mir vor 9 Monaten ein Paar Audiophysik Spark II gekauft
und habe nun das Problem, daß meine Vor-/Endverstärker
(beides NAD aus dem Jahre 1987)für die Box etwas schwachbrüstig zu sein scheinen. Insbesondere bei leisen Pegeln hört man förmlich, wie der Endverstärker sich quält
und jegliche Dynamik fehlt. Bei 2 x 50 Watt eventuell verständlich ??
Da ich mit NAD sehr zufrieden war, denke ich an den Vollverstärker C 372 und zusätzlich den CD-Spieler CD 542,
alternativ Creek 5350 SE und CD 50 MK II.
Favorisieren würde ich aus Kostengründen die NAD-Variante,
weil mit rund 1400,-- EUR doch etwas günstiger als Creek mit rund 2.400 EUR.
Habe bislang keinen Laden gefunden, wo ich diese Geräte alternativ mit der Spark II hören kann.
Hat jemand Erfahrung mit dieser Kombination oder eine Empfehlung ??

Danke für zahlreiche Tipps.

Pepper
Wiesonik
Inventar
#2 erstellt: 05. Jan 2004, 15:11
Hallo Pepper,

die Spark werden vom Hersteller mit einem Wirkungsgrad von 89dB/1 W/1m angegeben. Das ist ein ordentlicher Wert !
Die 50 Watt von Deinem Verstärker sind dafür völlig ausreichend, um auch mit höherer Lautstärke gut Musik zu hören.

Du schreibst, der Verstärker "quält" sich bei geringen Lautstärken. Was meinst Du denn genau damit ? Technisch gesehen ist das nämlich eine völlig gegenläufige Aussage (siehe oben Wirkungsgrad), die sich in sich widerspricht.

Wenn Du die Möglichkeit hast, würde ich mir mal von einem Freund einen kräftigeren Verstärker ausleihen und testen. Vielleicht liegt das, was Du meinst, an den Lautsprechern bzw, deren Aufstellung !?

Teure andere Verstärkerelektronik ist momentan keine gute Investition. Erst muß die Ursache gefunden werden.


PS: Ich habe die Spark mal vor längerer Zeit gehört und meine mich erinnern zu können, daß sie erst bei etwas höheren Lautstärken so richtig " aus den Puschen" kommt.


[Beitrag von Wiesonik am 05. Jan 2004, 15:12 bearbeitet]
Pepper
Neuling
#3 erstellt: 05. Jan 2004, 17:14
Hallo Wiesonik,

danke für Deine schnelle Antwort.
Das ist es eigentlich, was ich meine.
Bei leiseren Pegeln, fehlt mir Dynamik und ich habe genau das Gefühl, daß Du beschreibst "kommt nicht so richtig in die Puschen". Du hast auch recht mit der Aussage, daß bei höheren Pegeln die Boxen deutlich dynamischer klingen, also in die Puschen kommen.
Ich hatte jedoch bereits einen Arcam A 32 mit 2 x 100 Watt / 8 Ohm an diesen Boxen gehört und hatte ganz klar den Eindruck, daß dann die Musik anfängt zu spielen.
Im Fachhandel sagte man mir, daß insbesondere bei leisen Pegeln eine höhere Verstärkerleistung sich positiv auswirkt (z.B. Class A) und die Spark die höhere Leistung ganz klar honorieren würde.

Aufstellung ist weitestgehend ok. Stehen zwar nur 40 cm
zu den Seitenwänden und ca. 60 cm zur Rückwand, ist laut
Beschreibung Audiophysik aber noch ok. Raum ist relativ stark bedämpft (Polstermöbel, Vorhänge, Teppichboden, Bücherregale etc.). Wegen Holzfußboden keine Probleme mit schwachem Baß, eher umgekehrt, d.h. ich fahre ohne Loudness mit Baßregler ohne Baßanhebung.
fcspat
Stammgast
#4 erstellt: 05. Jan 2004, 17:50
Hi Pepper!!!

Willkommen bei den Audio Physicern!!!

Habe seit längerem eine Spark III.

Verwende momentan einen Restek Fable II.
Der hat mit 150 Watt / 4 Ohm genügend Leistung.

Aber wie schon Wiesonik schreibt, ist das nicht immer ausschlaggebend für einen ordentlichen Klang.

Hatte aber ein ähnliches Problem früher mit meinem NAD-Verstärker (damals aber in Kombi mit meiner Bums und Wums CDM 1 SE).
Aber hier eigentlich auch das gegenteilige Problem.
Bei leisen Pegeln überzeugte der NAD durch seine Musikalität und Feinzeichnung.
Bei höheren Pegeln ging ihm aber die Puste aus und Ortbarkeit bzw. Räumlichkeit blieben vollkommen auf der Strecke.

Hier hilft halt nur ausprobieren und probehören.
Aber man sollte auch nicht vor Verstärkern mit niedrigerer Leistung zurückschrecken.

Noch ein Tip:
Habe bei meiner Spark die Spikes gegen SSC-Pucks getauscht.
Habe Laminat-Boden der sehr gerne mitschwingt.
Hatte vorher Probleme mit zu starkem Bass.
Durch die Pucks kommt der Bass jetzt trocken und mit mächtig Druck.
War vorher ein wenig skeptisch wegen diesem ganzen Voodoo-Zeuch, aber hat mich überzeugt und war die Investition wert.


Tschau
Pat
super602
Stammgast
#5 erstellt: 06. Jan 2004, 12:14
Moin Pepper,

habe ebenfalls eine Spark III. Erstmal muß ich sagen,
das es ein sehr schöner Lautsprecher ist, hat mich bei
mehreren Hörsessions voll überzeugt.

Ich betreibe mein Spark an einem RSX-1055 von Rotel.
Sehr schöner warmer aber dennoch hochauflösender Klang.

Bei meinem Hifi Händler hatte ich damals die Spark
an der kleinsten Rotel Kombi aus Vor- und Endstufe gehört,
und es war echt ein Traum.

War nix zu merken von zu wenig Leistung, oder so. Hat ja auch bloß 2x70 Watt RMS an 8 Ohm, hat aber voll ausgereicht.

Solche Räumlichkeit wie dieser Lautsprecher hatte kein
anderer von mir getesteter LS.

Also ich würde auf jeden Fall, Rotel mit in die engere Wahl
nehmen.

Gruß
super602


[Beitrag von super602 am 06. Jan 2004, 12:15 bearbeitet]
Lenkfix
Neuling
#6 erstellt: 06. Jan 2004, 12:58
Hi Pepper,
ich bin auch glücklicher Besitzer von einem Pärchen Audiophysic Spark II

Ich treibe sie mit einem Mission Cyrus III mit PSX-R.

Ich habe sie mit dem Cyrus auch zu Hause probegehört. Etwas später habe ich den Cyrus dann mit einem PSX-R (ext. Netzteil) aufgerüstet weil die Audiophysics schon ein paar Verstärkerreserven fordern. Der Unterschied war deutlich.

Generell meine ich, dass es bei der Spark II aber mehr auf Kontrolle als auf Endleistung ankommt.
Der Eine Kleine Mitteltieftöner muss halt bei höheren Pegeln ganz schön in Bewegung gebracht werden und wenn dann die Kontrolle oder die Power / Netzteilpower nicht ausreicht, verschwindet ganz schnell die Räumlichkeit und Auflösung.

Bei leisen Pegeln ist die Spark II aber auch bei mir nicht optimal um "Unwissende" zu beeindrucken.

Seit Weihnachten steht meine Anlage in einem Creaktiv-Rack mit Absorberplatte für den CD-Player und Entkopplungsboden für den Cyrus und seitdem ist interessanterweise auch die Räumlichkeit bei leisen Pegeln deutlich besser geworden.

Du siehst, die Lösung kann man nicht nur am Verstärker festmachen. Die Spark II belohnt aber jede Verbesserung.

Ich wünsche Dir ausser einem "Frohen neuen Jahr" das Du bald einen Super-Verstärker für Deine Spark findest.

Lenkfix
Pepper
Neuling
#7 erstellt: 07. Jan 2004, 10:34
Danke für die vielen Hinweise.

Richtig schlauer bin ich nun zwar nicht.
Ich denke es liegt möglicherweise einiges im Argen in der
Gesamtkette. Schließlich sind Vor- u. Endverstärker fast
17 Jahre alt und NAD hat zwischenzeitl. wahrsch. die Modelle schon 4 - 5 mal überarbeitet.
Meinen CD-Spieler (Sony zu rund 200,-- €) hat zu einer Zeit, wo ich absolut nicht auf dem Musiktrip war, meine liebe Gattin bei Mediamarkt gekauft. Also auch hier sicherlich nicht das gelbe vom Ei.

Erwäge mir hier ebenfalls ev. NAD 542 oder Creek CD 50 zuzulegen, wie oben schon beschrieben.

Für fcspat:
Habe meine Sparks wegen des mitschwingenden Hozfußbodens auf Granitplatten gestellt, die Spikes entfernt und 4
Sicomin-Pucks von Audioplan eingeschraubt.
fcspat
Stammgast
#8 erstellt: 07. Jan 2004, 17:06
Hallöchen!!!

@pepper
Und Du hast trotzdem noch zuviel Bass???
Oder hast Du diese Maßnahmen erst nach deinem ersten Beitrag
durchgeführt???
Hmm, so richtig schlau wirst Du halt erst, wenn Du dir verschiedene Verstärker mal in Verbindung mit der Spark anhörst.
Jeder schwört halt auf andere Fabrikate, deshalb vertrau einfach Deinen Ohren.
Hatte mal eine Yara in Verbindung mit Vor-/Endkombi von Myryad gehört, dass war allererste Sahne.
Ob das natürlich auch auf eine Spark zutrifft???
Natürlich solltest Du auch den CD-Player in Deine Überlegung mit einbeziehen.
Wie man so schön sagt, was bei der Quelle verloren geht, holt der beste Verstärker und Box nicht mehr zurück.
Denke, dass die Spark jede Verbesserung mit Hörgenuß belohnt!!

@super602 / @lenkfix
Genau wie bei mir, vor allem die Auflösung und Räumlichkeit hatte mir die Entscheidung bei der Spark sehr leicht gemacht.
Und natürlich auch ihr Erscheinungsbild, obwohl dass natürlich kein Kaufkriterium sein sollte.

@alle
Kurze Frage zu Eurer Aufstellung.
Habt ihr die Spark zum Hörplatz eingewinkel oder nicht.
Und wie sind Eure Erfahrungen in dieser Hinsicht???

Tschau
Pat
Pepper
Neuling
#9 erstellt: 08. Jan 2004, 18:43
Hallo fcspat,
habe nicht zuviel Bass, aber eben so viel, daß ich ohne
Loudness und Bassanhebung fahren kann. Liegt aber auch daran, daß in unmittelbarer Nähe der Boxen der Fußboden zum Keller hin nicht isoliert ist (darunter, also im Keller steht seit meinem Einzug ein raumhoher Schrank und ich konnte den Fußboden von unten, also vom Keller her in diesem Bereich nicht isolieren). Isolierung wird nun aber gemacht.

Zur Aufstellung:
Habe die Boxen quasi in der Ecke stehen (also auch hierdurch viel Bass). Stehen etwa 40 cm zu den Seiten- und
60 cm zu den Rückwänden, zum Hörplatz angewinkelt mit Überschneidungspunkt ca. 0,5 m vor dem Hörplatz Nr. 1 und,
wenn meine Frau mir auf Hörplatz Nr. 2 gegenübersitzt, etwa
2 m vor Hörplatz Nr. 2. Läßt sich aus räumlichen Gründen schlecht anders gestalten.

Hinter den Boxen stehen auf der 1 Seite eine große Pflanze auf der anderen Seite ein Bücherregal, also rückseitig gut bedämpft.

Gruß
Pepper
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