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Tunerempfehlung digital oder analog ?

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baldonix
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Jun 2008, 07:51
Hallo

Wie ist der Klang von digitalem gegenüber analogem Radio einzustufen.

Momentan höre ich Radio über einen digitalen TV-Receiver (Technisat Digicorder K2) und einen Vincent SV 226 MKII mit Röhrenvorstufe. Das Signal kommt also digital wird aber sinnigerweise vom Receiver nur analog an den Verstärker ausgegeben.

Die Wandlung im Receiver dürfte nicht allzu toll sein.

Würdet ihr einen analogen Tuner z.B. Vincent STU 1 empfehlen
der ebenfalls eine Röhrenvorstufe eingebaut hat oder ist das digitale Signal besser als das aus dem analogen Kabel?

Oder wäre ein DAB-Tuner besser da ein solcher vielleicht eine bessere Wandlereinheit eingebaut hat?

Noch eine Zusatzfrage zum Vincent STU 1
Bringt eine Röhrenvorstufe im Tuner überhaupt was, wenn im Verstärker ebenfalls eine Röhrenvorstufe eingebaut ist oder wird diese dann umgangen?

Gruß
Axel
ruedi01
Gesperrt
#2 erstellt: 25. Jun 2008, 09:33
Die Frage ist nicht so sehr Röhre oder Transistor oder analog oder digital.

Die Qualität steht und fällt mit der Sendequalität und dem Empfang.

Analoger Rundfunk (UKW) ist Spitzenklasse, vorausgesetzt, man verfügt über eine gute Dachantenne mit Richtcharakteristik, Kabelempfang ist eher schwach, weil praktisch immer verrauscht. Richtig gute UKW-Tuner gibt es auf dem Gebrauchtmarkt massenhaft zu Spottpreisen.

DAB dümpelt seit gut 10 Jahren müde vor sich hin. Die Abdeckung in der Fläche ist immer noch lückenhaft und die Sendeleistung leider viel zu schwach für einen problemlosen Empfang. Auch die Bitrate ist für eine Spitzenqualität leider zu knapp bemessen. Die Qualität liegt in etwa auf dem Niveau von ordentlichen 128 kBit/sec MP3s.

Digitaler Satellitenempfang ist derzeit die qualitativ hochwertigste Variante für Radioempfang. Die Bitraten bewegen sich durchweg auf hohem Niveau, vorausgesetzt, die Dynamikkompression (praktisch alle Autofahrerservice-Wellen senden komprimiert) schlägt nicht zu, hat man absolute Spitzenqualität. Die Senderauswahl ist riesig, praktisch alle Öffentlich Rechtlichen Sender, sowie eine Reihe von Privaten sind empfangbar.

Die Qualität der Wandler und der analogen Ausgangsstufen limitieren die nutzbare Qualität. Im Grunde sind alle Satelliten-Receiver diesbezüglich mäßig bestückt. Ich habe meinen Receiver aber digital an meine A/V-Vorstufe angeschlossen. Hier stimmt die Hardware-Qualität und damit auch der Klang. Besser geht es nicht. Für den Radioempfang sollte man sich einen Receiver zulegen, der den Sendernamen auf seinem Display in Klarschrift ausgibt, dann muss man nicht ständig den Fernseher zum navigieren einschalten.

Via Kabel gibt es auch digitalen Radioempfang, wie dort sie Qualität ist, kann ich nicht sagen, da ich mit Kabel nichts am Hut habe. Dann gibt es noch DVB-T, hier verzichtet man bislang aber auf die Ausstrahlung von Radioprogrammen (Ausnahme: Berlin-Brandenburg).

Mein Rat, entweder Du hast eine gute Antenne auf dem Dach und kaufst Dir einen gebrauchten Spitzen UKW-Tuner, unter 100 € zu haben. Oder Du nutzt DVB-S Radio.

Gruß

RD
Wolfgang_K.
Inventar
#3 erstellt: 25. Jun 2008, 15:27
Ich würde Dir raten unbedingt beim Analogempfang zu bleiben. Bei der richtigen Antenne und bei der richtigen Senderwahl ist das (trotz DAB) immer noch klanglich und empfangstechnisch das Beste was Du terrestrisch (also ohne Satellit) erhalten kannst. Mein Händler hat mir damals von DAB abgeraten - habe mir dann einen einfachen Analog-Tuner mit Röhrenausgangsstufe im NF-Teil gekauft - möchte ich nie mehr missen.

Der Empfang und der Klang - das sind zunächst zwei völlig unterschiedliche Dinge. Nur wenn das Empfangsteil und die NF-Verstärkung zusammen harmonieren - dann hast Du einen brauchbaren Tuner.

Nur leider ist die Abstrahlqualität vieler sogenannter privater Radiostationen (und leider auch viele öffentliche) derart grottenschlecht das man den Spaß am Radiohören fast verlieren könnte.. Das können dann selbst High-Tuner nicht mehr richten...
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