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Piega TP5 kombiniert mit Vincent SV-226

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Autor
Beitrag
pincopallino
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 07. Dez 2008, 10:20
Ciao

Habe beim Händler meines Vertrauens einiges Probehören können und zuletzt folgende Kombination
zum testen mit nach Hause mitnehmen dürfen.

Lautsprecher: Piega TP5
Kabel: Monsterkabel
Verstärker: Vincent SV-226

Somit kann ich die Komponenten mit meiner bestehenden Anlagen sehr gut quer vergleichen und kombinieren.

Zurzeit besitze ich:
Lautsprecher: Canton Fonum 600
Verstärker: Denon AVR-1802

Als Tonquelle dient:
Plattenspieler: Thorens TD700 mit Ortofon 2M Bronze Nadel
Phono Vorverstärker: PHO 111

Folgende Konfigurationen habe ich zusammengestellt:
Alle Einstellungen auf Neutral oder deaktiviert z.B. Loudness
.... die Piega TP5 und Canton 600 an dem Denon AVR 1802 anschliesse.
.... die Piega TP5 mit Vincent SV-226 vs Denon AVR 1802 und Canton Fonum 600

Ich kann es kaum fassen – ich höre keinen relevanten Unterschied. Für mein Gehör ist es praktisch der gleiche Höreindruck.
Stimmt nicht ganz - das zweite ist schon besser - aber man muss wirklich genau hin hören. Ich hatte gehofft einen riesigen
Schritt zum Audophilen Hörerlebnis zu machen und bin deswegen enttäuscht. Hätte ich keine Anlage würde ich in die
zweite investieren. Aber die alte mit der neuen austauschen wäre schade ums Geld.

Habe ich zuviel getestet, dass ich die Unterschiede nicht mehr richtig wahrnehme kann?
Wie beim Wein degustieren – nach der 4-5 Glas ist man wie Überfordert.

Bin froh das meine alte Anlage mit solchen renommierten Marken wie Piega und Vincent mithalten kann und
ich mir das Geld sparen kann. Trotzdem möchte ich gerne eine System wo ich das Gefühl habe – ganz nah bei den Musiker zu sein.

Was meint Ihr? Welche Lautsprecher und Verstärker sollte ich unbedingt auch noch vergleichen? Ich suche etwa ganz ehrliches.
Lautsprecher und Verstärker die möglichst nichts verfälschen. Ich habe schon sehr viel gehört und
häufig wird einem was „vorgegaukelt und verschönert wo es nix zu verschönern gibt ;-).


Mache ich etwas falsch?

Freundliche Grüsse
Luigi


[Beitrag von pincopallino am 07. Dez 2008, 11:09 bearbeitet]
cyl
Stammgast
#2 erstellt: 07. Dez 2008, 12:10
Ich frage mich sowieso, ab wann hört man 'keinen' Unterschied mehr? Ab wann sind es nur sehr geringe Unterschiede die objektiv betrachtet nicht ins Gewicht fallen?
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 07. Dez 2008, 12:22
da es beim klang in erster linie auf den lautsprecher ankommt, würde ich noch mehr verschiedene modelle von verschiedenen herstellern testen. mein subjektiver klangtip ist dynaudio-contour. aber eben leider auch teuer.
TonyFord
Stammgast
#4 erstellt: 07. Dez 2008, 14:01
Die Auswahl an Lautsprechern ist nunmal relativ groß, so dass es für jeden Hörtypen den passenden LS gibt.

Des Weiteren spielt die Elektronik nicht wirklich die große Rolle, sofern man halbwegs vernünftige Komponenten hat. Wobei es auch hier abhängig vom Lautsprecher ist und jeder Lautsprecher etwas anders reagiert.



Schritt zum Audophilen Hörerlebnis zu machen und bin deswegen enttäuscht. Hätte ich keine Anlage würde ich in die
zweite investieren. Aber die alte mit der neuen austauschen wäre schade ums Geld.

Habe ich zuviel getestet, dass ich die Unterschiede nicht mehr richtig wahrnehme kann?
Wie beim Wein degustieren – nach der 4-5 Glas ist man wie Überfordert.

Bin froh das meine alte Anlage mit solchen renommierten Marken wie Piega und Vincent mithalten kann und
ich mir das Geld sparen kann. Trotzdem möchte ich gerne eine System wo ich das Gefühl habe – ganz nah bei den Musiker zu sein.

Was meint Ihr? Welche Lautsprecher und Verstärker sollte ich unbedingt auch noch vergleichen? Ich suche etwa ganz ehrliches.
Lautsprecher und Verstärker die möglichst nichts verfälschen. Ich habe schon sehr viel gehört und
häufig wird einem was „vorgegaukelt und verschönert wo es nix zu verschönern gibt ;-).


wie schon mal in einem anderen Thread erwähnt, empfehle ich dir ME Geithain anzuhören und ich garantiere dir, du hörst einen deutlichen Unterschied zwischen deiner Canton Fonum und sicherlich auch der Piega.

Vor allem deshalb, weil du Klangtreue und eine 1:1 Wiedergabe, sowie das Gefühl ganz nah beim Musiker sein zu können, suchst.
Genau dies sind die Stärken der LS von ME Geithain, wo du für wenige 1000€ in Punkto Natürlichkeit, Räumlichkeit & Trennung in die Referenzklasse stößt.
Einziges Manko der LS ist die Grenzdynamik, d.h. heftige Bassattacken und hohe Pegel (Diskolautstärke) sind die LS nicht geeignet. Da du jedoch sowieso eher leise Musik hörst, bieten sich dir diese LS an.

Also einfach mal Probe hören und du wirst begeistert sein.


[Beitrag von TonyFord am 07. Dez 2008, 14:01 bearbeitet]
Argon50
Inventar
#5 erstellt: 07. Dez 2008, 15:00
Hallo!

pincopallino schrieb:
Ich suche etwa ganz ehrliches.
Lautsprecher und Verstärker die möglichst nichts verfälschen. Ich habe schon sehr viel gehört und
häufig wird einem was „vorgegaukelt und verschönert wo es nix zu verschönern gibt ;-).

Dann suchst du aber jetzt etwas anderes als noch kürzlich.
http://www.hifi-foru...8513&back=&sort=&z=1

Was etwas ändern wird, sind Lautsprecher aber da hilft nur selbst hören und zwar am besten in deinem eigenen Raum.

Wie ein Lautsprecher klingt hängt sehr stark vom Raum ab, in dem er betrieben wird.

Beim Verstärker musst du lediglich darauf achten das er genug Leistung für den jeweiligen LS hat und mit der niedrigsten Impedanz der jeweiligen LS klar kommt.

Sehr sauber und "nicht verfälschend" sind z.B. Dynaudio Lautsprecher aber die müssen a) dir klanglich gefallen und b) mit deinem Raum harmonieren.


Grüße,
Argon

pincopallino
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 07. Dez 2008, 18:07

Argon50 schrieb:
... Dann suchst du aber jetzt etwas anderes als noch kürzlich....


Ne, ne "Toller Sound bei geringer Lautstärke" ist immer noch ein Kriterium. Deswegen habe ich den alten Thread mit diesem verlinkt. ;-)


Argon50 schrieb:
... Sehr sauber und "nicht verfälschend" sind z.B. Dynaudio Lautsprecher aber die müssen a) dir klanglich gefallen und b) mit deinem Raum harmonieren....


Ich habe die 220er von Dynaudio gehört und im Vergleich zu Piega waren sie dumpfer im Hoch- und Mittelbereich.
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 07. Dez 2008, 18:49
dafür sind sie nicht so schnell nervig
pincopallino
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 07. Dez 2008, 19:16

premiumhifi schrieb:
da es beim klang in erster linie auf den lautsprecher ankommt, würde ich noch mehr verschiedene modelle von verschiedenen herstellern testen. mein subjektiver klangtip ist dynaudio-contour. aber eben leider auch teuer.


Was kosten die Dynaudio-Contour?
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 07. Dez 2008, 19:21
vom modell abhängig. siehe technische daten.


http://www.dynaudio.com/d/systems/lines/lines/contour.php
pincopallino
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 07. Dez 2008, 22:02

premiumhifi schrieb:
vom modell abhängig. siehe technische daten.


http://www.dynaudio.com/d/systems/lines/lines/contour.php


Hu huuuuu € 4000.- für 2 Lautsprecher das kann ich mir nicht leisten.
TonyFord
Stammgast
#11 erstellt: 08. Dez 2008, 09:40
@pincopallino

Ich verstehe es jetzt nicht ganz, du hattest in einem anderen Thread geschrieben, ein Budged von ca. 4500€ vorzusehen.

Somit wären die 4000€/Paar gerade noch im Limit oder sehe ich es falsch?


Ich habe die 220er von Dynaudio gehört und im Vergleich zu Piega waren sie dumpfer im Hoch- und Mittelbereich.


Dies war auch mein Eindruck, als ich mir die Teile angehört hatte.

Wiegesagt, Vorschläge hast du bekommen, nun musst du dich auf den Weg zum Fachhändler machen und Lautsprecher zur Probe hören, denn daran kommst du leider nicht vorbei.

Dynaudio Contour + ME Geithain ME110 hast du zwei Modelle die zwar nicht billig sind, doch wenn darunter der LS ist, welchen du suchst und mit dem zu über viele Jahre viel Freude haben kannst, dann würde ich ggf. eben noch etwas darauf sparen.
pincopallino
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 08. Dez 2008, 23:31

TonyFord schrieb:
@pincopallino

Ich verstehe es jetzt nicht ganz, du hattest in einem anderen Thread geschrieben, ein Budged von ca. 4500€ vorzusehen.

Somit wären die 4000€/Paar gerade noch im Limit oder sehe ich es falsch?


vier fünf mit Verstärker :-)
TonyFord
Stammgast
#13 erstellt: 09. Dez 2008, 05:53
Beim Verstärker brauchst du nicht zwangsläufig tausende EURO ausgeben, hier gibt es auch schon vernünftige ausreichende Verstärker für 500€.

Es bringt dir viel mehr Punkte, wenn du den Großteil des Geldes in die Lautsprecher steckst.

U.a. habe ich meine ME Geithains ME110 an einem 500€ teuren Marantz-Verstärker und habe schon verschiedene andere auch teurere Verstärker probiert und bin letztendlich der Meinung, dass ich keinen bessere Verstärker brauche, weil der Klangunterschied einfach sehr gering ausfällt.

Klar verhält sich jeder LS etwas anders, doch letztendlich braucht man nicht zwangsläufig tausende für einen Verstärker ausgeben um den guten Klang genießen zu können.
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 09. Dez 2008, 11:18

TonyFord schrieb:
Beim Verstärker brauchst du nicht zwangsläufig tausende EURO ausgeben, hier gibt es auch schon vernünftige ausreichende Verstärker für 500€.

Es bringt dir viel mehr Punkte, wenn du den Großteil des Geldes in die Lautsprecher steckst.

U.a. habe ich meine ME Geithains ME110 an einem 500€ teuren Marantz-Verstärker und habe schon verschiedene andere auch teurere Verstärker probiert und bin letztendlich der Meinung, dass ich keinen bessere Verstärker brauche, weil der Klangunterschied einfach sehr gering ausfällt.

Klar verhält sich jeder LS etwas anders, doch letztendlich braucht man nicht zwangsläufig tausende für einen Verstärker ausgeben um den guten Klang genießen zu können.


volle zustimmung !
TonyFord
Stammgast
#15 erstellt: 09. Dez 2008, 13:51
Eines möchte ich noch hinzufügen,
der Klangunterschied zwischen den Verstärkern sollte man nicht vernachlässigen und so passt nicht jeder Verstärker automatisch zu jedem LS.
Im Vergleich zu den Klangunterschieden welche man zwischen verschiedenen LS hat, sind die Unterschiede beim Verstärker eben gering.

Verstärker & Quellgerät sind für mich deshalb mehr eine Art "Finetuning", mehr aber nicht. Das "Grobe" findet am Lautsprecher, der Raumakustik, der Sitzposition etc. statt.
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