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Mein Verstärker verläßt mich! Was nun?

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funkstille
Neuling
#1 erstellt: 22. Jan 2009, 01:08
Guten Abend,

nun stelle ich hier auch mal eine Frage. Da mein langjähriger lebensbegeleitender
Verstärker (Yamaha A 500, damals neu gekauft) mich langsam verlassen will, muß
ich mich wohl nach etwas jüngerem umschauen.

Zur Auswahl Stehen:

Maranz PM 4001b, neu, 180 €:

schön schwer, schmales Shilouette, leider vom Design nicht ganz mein Fall

TEAK MK 300, Vorführgerät, 225 €:
recht klein, Design auch nicht mein Fall, schon so an meiner oberen Preisgrenze

Sony TA-VE 700, Surroundverstärker, Ausstellungstück, schon etwas abgeschabt, 120 €:
recht billig, Soundprogramme (brauch ich evtl. aber gar nicht), evtl. kann ich damit
meinen CD-Player (Sony CDP 339 ES) mit gleicher FB nutzen, sehr klobig, Design
würde mir aber zusagen, Zusatznutzen durch Surround eher unklar

Denon PMA-500AE , neu 200 €:
nettes Design, Lautstärkeregler fühlt sich wacklig an, irgendwie ganz schön neu


Z.Z. schwanke ich am meisten zwischen dem Sony (gefühlt: gute alte Wertarbeit)
und dem Denon (kann ich wohl nicht viel verkehrt machen (?)). Lohnen sich die
quälenden Überlegungen überhaupt, oder könnte ich eigentlich alles nehmen?

In Bewegung versetzt werden sollen zwei Audio Pro Mondial 3 und ein Audio Pro B.128
Subwoofer. Musik höre ich eigentlich querbeet, von John Zorn bis Hip Hop und Surf-Punk.
Wie bei der Auswahl nicht anders zu erwarten, mag ich es vom Sound her eher warn und
bassig.

Tja, fällt Euch dazu was ein???


Vielen Dank erstmal
Jürgen
rland79
Stammgast
#2 erstellt: 22. Jan 2009, 12:24
servus und willkommen!

also mit "gute alte wertarbeit" ist bei sony imho eher falsch am platz. wenn du kein surround betreibst, dann lass den sein. für stereo nur nen stereoamp.

design hat in unserer gesellschaft zwar einen großen stellenwert, sollte aber bei deiner entscheidung nebensächlich sein.

ich schwanke zwischen marantz und denon. beides solide gute geräte mit feinem klang. einziger sofort aufgefallener unterschied: marantz ist in den höhen präsenter.

the_det
Stammgast
#3 erstellt: 22. Jan 2009, 12:36
Moin,

obwohl Design für Dich eine Rolle spielt, solltest Du mal versuchen, die ins Auge gefassten Verstärker zu hören. Den Marantz und den Denon kenne ich selbst vom Hören und behaupte, dass man mit beiden für lange Zeit glücklich sein kann (jedenfalls, was die Akustik betrifft ).
Andere Tipps kann man eigentlich sinnvollerweise nicht geben.

Gruß
Det
baerchen.aus.hl
Inventar
#4 erstellt: 22. Jan 2009, 13:31

the_det schrieb:
Andere Tipps kann man eigentlich sinnvollerweise nicht geben.



Einen Tipp schon...bringe deinen alten Yammi mal in die Werkstatt. Oft sind nur Kleinigkeiten defekt, oder der Staub der Jahre treibt sein Unwesen...eine Reinigung wirkt manchmal Wunder....

Dies kann sich durchaus lohnen, denn der alte Yammi ist noch richtig gut uns solide gebaut. Dagegen ist, wie du richtig erkannt hast, der aktuelle 500er Denon eine Flatterkiste....

Gruß
Bärchen
funkstille
Neuling
#5 erstellt: 23. Jan 2009, 01:25
Ja, erstmal vielen Dank für eure Antworten und Tipps!

Leider habt ihr mir ihr mir nur Sachen erzählt, die ich eigentlich gar nicht hören wollte.:?

Aber wenn ich Bescheid wüßte, hätte ich andererseits ja gar nicht fragen brauchen.

Design hat überhaupt gar nicht so einen hohen Stellenwert bei mir, greuslich finde ich bloß,
gerade bei Verstärkern, die Protzigkeit bzw. die bemühte "Wertigkeit". Je größer und teurer,
desto mehr. Schön wäre für mich eher was unauffälliges. Deshalb habe ich vorallendingen
bei den kleineren Geräten umgeschaut. So richtig laut höre ich 'eh schon lange mehr.

Mit dem Yammi ärgere ich mich schon, eigentlich seit Jahren, herum. Bislang ist nur immer
mal wieder ein Kanal ausfallen oder so etwas Ähnliches. Vor zwei Wochen hat er aber keinen
Piep mehr von sich gegeben. Nach dem Einschalten kam nicht mehr der (verzögerte) Klick
der Schutzschaltung, es passierte einfach nichts mehr. Nach zwei Tagen gings aber wieder.
Einfach so. Na ja, das war für mich ein Zeichen, mich mal umzuschauen, und so 'ne Fern-
bedienung bei den neuen Dingern ist auch eine feine Sache.

Aber rational betrachtet hasst Du, Baerchen.aus.hl, wahrscheinlich recht. Ich werde den Yammi
mal auseinanderschrauben und in WD40 baden. Evtl. gehts dann ein noch bißchen. Vielleicht
hat noch jemand eine Empfehlung für eine Werkstatt hier in HH (bitte kein Feng Shui o.ä.)

Vielen Dank für Eure Tipps!
Jürgen
baerchen.aus.hl
Inventar
#6 erstellt: 23. Jan 2009, 12:39
Hallo,

hier kannst du mal anfragen. Sowohl für die Reparatur als auch nach einem neuen Amp http://www.hifi-studio-bramfeld.de/

Gruß
Bärchen
roger23
Stammgast
#7 erstellt: 23. Jan 2009, 12:52
Also, wenn es der yammi nicht mehr tut und auch die Werkstatt nicht weiterkommt -

Finger weg von billigen Surroundverstärkern - wenn es auf Stereo ankommt. Und Sony ist da ohnehin nicht in der ersten Liga.

Und der Teac kann als Ersatz für den Yammi Probleme bereiten: Yamaha gilt nicht gerade als schwachbrüstig, und ich hatte mit so einem Brüllwürfel mal massive Probleme - hat einfach nicht zum LS gepasst.

Wenn Du einen Sub dazwischenhängen willst - die genannten Geräte haben (vermutlich) kein pre-out nebst main-in. Das fängt - nach meiner Kenntnis - bei einem kleinen NAD an, vielleicht der C 325 - liegt aber schon deutlich über 200 € - wäre mir bei Sat/Sub Kombis wichtig.
zuyvox
Inventar
#8 erstellt: 23. Jan 2009, 13:08
Man kann den Sub aber auch an die zweiten Lautsprecherklemmen hängen. Belastet den Amp ja nicht. So habe ich momentan an einem Denon PMA 500AE zwei kleine Magnatboxen und dazu einen Canton AS80SC... das geht ab!

Wie wäre als Alternative zu Marantz, Denon und Co denn ein Pioneer A307R
Den gibts bei Hirschundille.de für 200€


lG Zuy
roger23
Stammgast
#9 erstellt: 23. Jan 2009, 13:16

Man kann den Sub aber auch an die zweiten Lautsprecherklemmen hängen


Man kann schon - aber wenn ich den Sub die Tieftonanteile 'rausfiltern lassen kann?
baerchen.aus.hl
Inventar
#10 erstellt: 23. Jan 2009, 13:50
Hallo,

ja, der angesprochene Pioneer A307 ist tatsächlich eine gute Alternative für den Fall das der Yammi abhimmelt. An dem wackelt, im Gegensatz zum 500er Denon, nichts.... gut Klingen tut er auch....

Gruß
Bärchen
zuyvox
Inventar
#11 erstellt: 23. Jan 2009, 14:58
@bärchenhl...Ich erinnere mich daran, dass du diesen Amp oft empfiehlst, deshalb hab ich ihn einfach mal in die Runde geworfen...



Man kann schon - aber wenn ich den Sub die Tieftonanteile 'rausfiltern lassen kann?

Das geht auch. Wenn man die Lautsprecher an die Endstufen des Subs anschließt (High Level Out) und den Sub an die A Klemmen des Verstärkers, dann regelt der Sub soweit ich weiß auch die Übergangsfrequenzen zwischen den Lautsprechern und ihm selbst.

lG Zuy
baerchen.aus.hl
Inventar
#12 erstellt: 23. Jan 2009, 15:10
Hallo,

also, die meisten modernen Subwoofer kann man auch über die LS-Kabel einschleifen (Hochpegeleingang am Sub). Hier ist dann im Sub eine Frequenzweiche vorgeschaltet, welche die tiefen Töne rausfiltert und an den Sub weitergibt. Die Hauptlautsprecher werden weiter vom Stereoamp angetrieben. Dies hat auch den Vorteil, das Amp und Hauptlautsprecher von der Bassarbeit vollkommen entlastet werden....

Gruß
Bärchen
roger23
Stammgast
#13 erstellt: 23. Jan 2009, 16:09
.. ich hänge die Satelliten "hinter" den Sub, und im Sub ist für die Satelliten eine variable (stufenlos regelbare Grenzfrequenzen), passive Weiche?

Würde mich wundern..

Ich gehe vielmehr davon aus, dass die Satelliten das Amp-Signal quasi "ungefiltert" parallel bekommen und der Sub nur "unterstützt".
baerchen.aus.hl
Inventar
#14 erstellt: 23. Jan 2009, 16:16
ne, aktive weiche na klar...beim Anschluss über den Hochpegeleingang übernimmt der Sub den Tiefton zu 100%

Beim anschluß über einen Vorverstärkerausgang laufen die Satelliten Fullrange weiter und der Sub gibt Hilfe
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