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Entwicklung in der Verstärkertechnik

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Eisenhaufen
Neuling
#1 erstellt: 13. Feb 2009, 16:37
Hallo zusammen,

da ich mir die Tage neue Lautsprecher gekauft habe (NuVero14 von Nubert), da die alten nach gut 20 Jahren leider kauptt gingen und ich noch einen auch über 20 Jahre alten Verstärker besitze, bin ich am Überlegen, ob es nicht vielleicht auch Sinn machen würde, diesen auch gegen einen neuen "einzutauschen".

Bei dem alten handelt es sich um einen Yamaha AX-700. Mich würde von den Cracks interessieren, wieviel sich in den letzten 20 Jahren in der Verstärkertechnik wirklich getan hat. Was denkt ihr - wieviel Euro wären zu investieren um eine wirkliche Verbesserung zu ergattern?

Natürlich wären auch Empfehlungen recht interessant.

Falls ihr mir Internetseiten nennen könnt, auf denen ich diesbezüglich interessante Infos finden kann, wäre ich natürlich auch erfreut darüber, damit ich mich tiefer in die Materie einlesen kann...

Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung!


[Beitrag von Eisenhaufen am 13. Feb 2009, 16:50 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 13. Feb 2009, 17:22
Nun, technisch hat sich wohl nicht allzu viel getan. Im oberen Preisbereich hat man die Vorzüge fernostlicher Produktion entdeckt, daher sind richtig gute Amps z.T. erheblich preiswerter oder zumindest nicht teurer geworden. In der Einsteigerklasse herrscht imho aber im Gewinnmaximierungswahn der Rotstift. Statt aus Aludruckguss bestehen wiele Frontends nur noch aus gestanzten Coladosenblech. Die Kunststoffknöpfe sind nicht mehr durchgefärbt sondern nur noch lackiert und die Wellen der Drehknöpfe wackeln wie Lämmerschwänze. Eine Qualität die man den Händlern und Herstellern zu Zeiten deines Yamaha AX700 um die Ohren gehauen hätte. Das Erschreckende dabei ist, dass dieser gallopierende Qualitätsverlust nun auch viele teurere Geräte erfasst. Insbesondere im AV Bereich was einem Da in der Preisklase über 1000 Euro teilweise geboten wird ist, gelinde gesagt, eine Frechheit.

Eine der wenigen Lichtblicke ist die neue Yamaha A-S Serie. Der aktuelle A-S700 dürfte Material- und Verarbeitungstechnisch etwa auf dem Niveau deines AX 700 stehen. Um dich wirklich zu Verbessern musst DU heute imho um und bei 1000 Euro für eine neuen Amp ausgeben.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 13. Feb 2009, 17:25
Hallo,

http://www.hifi-forum.de/viewthread-108-5455.html

Ab welchem preislichen Einsatz Leute hier eine Verbesserung"hören" mag wohl niemand genau abschätzen können.

Wenn man es mit der NuVero 14 schon mal richtig knallen lassen möchte würde ich mich in der Verstärkerleistung nicht unbedingt verschlechtern, auch auf Lasstabilität sollte man unbedingt achten.

Die einzelnen Personen müssten dann aber für sich entscheiden welcher Verstärker für sie am besten klingt,
viele hören auch keine Veränderung sondern nehmen nur eine bessere Kontrolle des Verst. über den LS. wahr.

Gruss
Eisenhaufen
Neuling
#4 erstellt: 13. Feb 2009, 17:53

weimaraner schrieb:
Hallo,

http://www.hifi-forum.de/viewthread-108-5455.html



Danke - da hatte wohl jemand schon einmal denselben Gedankengang wie ich...
Eisenhaufen
Neuling
#5 erstellt: 13. Feb 2009, 17:56

baerchen.aus.hl schrieb:
Nun, technisch hat sich wohl nicht allzu viel getan. Im oberen Preisbereich hat man die Vorzüge fernostlicher Produktion entdeckt, daher sind richtig gute Amps z.T. erheblich preiswerter oder zumindest nicht teurer geworden. In der Einsteigerklasse herrscht imho aber im Gewinnmaximierungswahn der Rotstift. Statt aus Aludruckguss bestehen wiele Frontends nur noch aus gestanzten Coladosenblech. Die Kunststoffknöpfe sind nicht mehr durchgefärbt sondern nur noch lackiert und die Wellen der Drehknöpfe wackeln wie Lämmerschwänze. Eine Qualität die man den Händlern und Herstellern zu Zeiten deines Yamaha AX700 um die Ohren gehauen hätte. Das Erschreckende dabei ist, dass dieser gallopierende Qualitätsverlust nun auch viele teurere Geräte erfasst. Insbesondere im AV Bereich was einem Da in der Preisklase über 1000 Euro teilweise geboten wird ist, gelinde gesagt, eine Frechheit.

Eine der wenigen Lichtblicke ist die neue Yamaha A-S Serie. Der aktuelle A-S700 dürfte Material- und Verarbeitungstechnisch etwa auf dem Niveau deines AX 700 stehen. Um dich wirklich zu Verbessern musst DU heute imho um und bei 1000 Euro für eine neuen Amp ausgeben.


Sauber! Generell ist das Gerät noch ok - nur beim Betätigen der Drehregel gibt es Störgeräusche. Ich denke, die Bauteile sind im Laufe der Jahre einfach etwas "Angelaufen"...
baerchen.aus.hl
Inventar
#6 erstellt: 13. Feb 2009, 18:45
Dein alter Yamaha ist ja nicht gerade schwach auf der Brust. Für den Normalbetrieb müsste er ausreichend Power für die Nubert haben.

Die Störgeräusche in den Drehreglern werden aller Wahrscheinlichkeit nach schlicht und ergreifent von Schmutz verursacht. Ein Werkstattinspektion incl. Reinigung täte dem Yammie sicher nicht schlecht. Ein paar Tropfen Kontaktspray hier und da wirken manchmal Wunder....
Eisenhaufen
Neuling
#7 erstellt: 13. Feb 2009, 19:06

baerchen.aus.hl schrieb:
Dein alter Yamaha ist ja nicht gerade schwach auf der Brust. Für den Normalbetrieb müsste er ausreichend Power für die Nubert haben.

Die Störgeräusche in den Drehreglern werden aller Wahrscheinlichkeit nach schlicht und ergreifent von Schmutz verursacht. Ein Werkstattinspektion incl. Reinigung täte dem Yammie sicher nicht schlecht. Ein paar Tropfen Kontaktspray hier und da wirken manchmal Wunder....

Ja, leistungstechnisch steht der nicht schlecht da.
Mit ner Generalüberholung hast du sicher auch Recht.
baerchen.aus.hl
Inventar
#8 erstellt: 13. Feb 2009, 19:09

Eisenhaufen schrieb:
Mit ner Generalüberholung hast du sicher auch Recht.


Die sich für ein so feines Teil wie den AX700 auch sicher lohnt....
Eisenhaufen
Neuling
#9 erstellt: 04. Apr 2009, 18:37
So - nun hab ich mich letzten Endes doch durchgerungen und in einen neuen Verstärker inversiert. Es wurde der Yamaha A-S 2000.

Für mich konnte ich nun die Frage beantworten, was sich in den letzten 20-25 Jahren in der Verstärkertechnik getan hat: Es ist eine ganz neue Welt.

Zu den Jungs die behaupteten, dass sich so gut wie nichts getan hat: An eurer Stelle würde ich mir mal die aktuellen Teile gegen die älteren im Vergleich anhören... Für mich ist der neue 2000er jedenfalls im Vergleich zum alten AX700 eine Offenbarung. All meine Scheiben sind nicht wiederzuerkennen.

Grüße Steffen
weimaraner
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 04. Apr 2009, 18:54
Hallo,

tja , verallgemeinern sollte man diese alt/neu Vergleiche niemals.

Mein 20 Jahre alter Denon pma 790 verwies manchen Neugeist jüngst in seine Schranken,

dieser Denon kapitulierte aber unlängst an meinem jungen (Jungson)Class A Verstärker,

vor allem in Sachen Lausprecherkontrolle und "Reinheit" des Klangbildes ein Zugewinn.

Gruss
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