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Neues Haus - neue Anlage? Fokus: gutes (!) Stereo mit Option auf (ggf. einfachen) Surround-Ausbau

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audiotux
Stammgast
#1 erstellt: 29. Mrz 2010, 07:04
Hallo zusammen,

wir werden wohl in absehbarer Zeit (je nach Glück bei der Grundstücksuche) ein Häuschen bauen. Somit stellt sich für mich als Audioliebhaber (mit viel zu wenig Freizeit) die Frage, wie ich das Wohnzimmer (es geht um KEIN dediziertes Hörzimmer!) hinsichtlich der Hifi-Ausstattung planen sollte. Dies fängt mit der vermeintlich einfach Frage nach der "Vorbereitung" an und endet mit der Frage ob man nicht gleich alles auf den Kopf stellen sollte. Aber fangen wir von vorne an.

Der derzeit Bauplan sieht einen Wohn- / Eßbereich von rund 45m² vor. Dieser ist L-förmig, wobei auf der kurzen Seite des "L"s der Eßbereich ist. Schematisch dargestellt, sollte der Raum am Ende wie folgt aussehen:
http://allerlei.kilu.de/wp-content/uploads/2010/03/wohnzimmer.jpg

Die Zeichnung habe ich schnell mit Paint gekritzelt, sollte aber so ganz grob passen; blaue Außenkanten sind Fenster. Die Couch könnte auch "gedreht" positioniert werden, so daß links, anstatt rechts der Teil in Richtung TV ist.

Als Single und Student hatte ich diverse nette Ketten. Am besten hatte mir einst meine Audio Agile-Kette gefallen (Link zu Audio Agile), die ich mit meinen Audio Physic Spark 3i kombinierte.

Die Sparks gibt es noch, die Audio Agile-Kette wurde irgendwann mal zu einem NAD DVD-Receiver, der dann wiederum durch einen Onkyo CD-Receiver CR-L5 ersetzt. Quasi ein Downgrade, da die guten Stücke zu wenig verwendet wurden und ein Gerät für (m)eine Frau immer schöner ist, als eine Kette.

Also: Derzeit ist der Onkyo CD-Receiver mit den Sparks im Hause.

Im neuen Haus würde ich gerne einen guten / sehr guten Musik-Klang haben. Da aber unser Nachwuchs auch größer wird und dann irgendwann eh das Gequängel nach "Heimkino" kommen wird, sollte das Haus meiner Meinung nach dafür vorbereit sein, vielleicht auch schon dafür ausgebaut. Daher suche ich Euren Rat - denn ich habe mich schon lange nicht mehr ernsthaft mit dem Thema beschäftigt.

Mindestens folgende Fragen stellen sich für mich:

1.
WELCHE Kabel (z.B. für Rear-Boxen) sollte ich schon WO und WIE verlegen (lassen)?
Gerne können hier auch schon Kabelempfehlungen kommen! Derzeit sind als LS-Kabel die Supra Ply 3.4/s im Einsatz (die ich allerdings in einem schwarzen Gewebeschlauch verpackt habe).


2.
Wie bereitet man eine Musik-Anlage idealerweise auf einen etwaigen Ausbau auf Surround vor?
Welche Gerät nimmt man als Basis, damit man weiter ausbauen kann? Hintergrund der Frage ist natürlich das knappe Budget, da man beim Hausbau meist nicht viel über hat...

Die Sparks sind nicht gesetzt - da kann ich mich ebenso von trennen, wie von dem Onkyo (was wohl eh nötig ist und der tut mir echt nicht weh!).

Gerne lasse ich mir auch mal Konzepte mit In-Wand-Speakern (bspw. für den Rear-Bereich) erläutern, auch wenn dies wegen der verglasten Fläche evtl. nicht möglich ist.

Viele Grüße,
Stefan
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 29. Mrz 2010, 09:49
Hallo

Deine Aufgabenstellung ist meiner Meinung nach für ein Forum etwas zu komplex und würde sich sehr aufwändig gestalten.

Hier empfehle ich den Besuch eines versierten Hifi-Händlers, der bei deinem Vorhaben Hilfestellung leisten kann.
Das macht sowieso Sinn, da Du dir eh verschiedene Lsp. und die dazugehörige Elektronik vorher anhören solltest.

Mein Tipp wäre, das vh. Stereoequipment behalten oder auf Wunsch nur teilweise erneuern und die Surroundanlage separat aufbauen.
Bei einem Neubau würde ich auf jeden Fall ein In-Wall oder In-Ceeling Konzept bevorzugen, das ist ohne qualitative Abstriche möglich.
Gerade in einem neu erbauten Haus, hat man doch noch alle Möglichkeiten offen, um z.B. auf die Optik und das sinnvollste Konzept zu achten.

Saludos
Glenn
audiotux
Stammgast
#3 erstellt: 29. Mrz 2010, 11:59
Hallo Glenn,

vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich erwarte hier definitiv keine finale Lösung meiner Frage, sondern Anregungen & Ideen, auf die ich selber nicht gekommen wäre.

Aus heutiger Sicht würde ich bspw. einfach ein paar "nette Kabel" kaufen und diese entweder in den Rohren in den Wänden ODER unter dem Boden verlegen lassen. Der Rest könnte dann später mal kommen...
Aber hier fängt schon die erste Frage an: Welche Verlegung ist geschickter? Hat da jemand vielleicht den ein oder anderen Gedanken dazu?

Ein evolutionärer Ansatz wäre gerade auch hinsichtlich Budget / Diskussionen mit der Ehefrau nicht schlecht. Und ja: Ich kaufe kein Equipment, ohne es wenigstens beim Händler gehört zu haben. Selbst den 450 Euro Billig-Onkyo hatte ich zu Hause probegehört, bevor wir ihn kauften.
So konkret bin ich noch nicht, mir geht es eher um Konzepte.

Die In-Wall / In-Ceeling Ansätze finde ich per Grundsatz auch interessant. Wie klingt denn In-Ceeling? Hat da jemand Erfahrung? Ton von der Decke herunter... hm... aber bei den Rear-Kanälen könnte das vielleicht OK sein. Ich hatte noch nie Surround (der NAD war "nur" Stereo, dafür aber mit 2 guten (!) Endstufen ) und daher keinerlei Erfahrungswerte in diesem Bereich.
Kennt jemand gute und bezahlbare In-Wall Speaker?

Anbieter, bei denen ich bisher etwas entdeckt habe:
Audio Agile
KEF
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 29. Mrz 2010, 12:13
Also ich persönlich habe selbst In-Wall Lsp. bei mir im Haus verbaut und auch das In-Ceeling Konzept ist mir ebenfalls sehr geläufig.
Die Performance steht dem von herkömmlichen Lsp. in nichts nach, besonders was Surround betrifft, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Hier mal ein Link zu meinen bevorzugten Einbaulsp. und nicht nur weil die Auswahl sehr groß ist:
http://www.klipsch.de/eu-de/products/architectural-speaker/

Mit der Unterstützung eines versierten Händlers, kannst Du so deine fast unsichtbare und leistungsstarke Traumkonfiguration zusammenstellen.

Saludos
Glenn
entenpower
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 29. Mrz 2010, 12:47
Hi,

ich hab zwar noch kein eigenes Haus, aber meine Eltern haben eins Bei denen hat mein Vater einfach solche Kabelschläuche in der Wand verlegen lassen, wo man je nach Bedarf ein Kabel durchziehen kann. Somit bräuchtest du dir jetzt noch keine Gedanken um ein Kabel machen... und wenn das Kabel mal kaput geht ist es auch leicht auswechselbar.

Gruß Philipp
audiotux
Stammgast
#6 erstellt: 29. Mrz 2010, 13:21
Vielen Dank für den Link zu den Klipsch InWall-LS!

Also:
In-Wall / -Ceiling oder zumindest Leerrohre verlegen. OK.
Damit werde ich mich weiter beschäftigen, wobei ich In-Wall schon sehr ansprechend finde und ein guter LS hält ja auch locker 20 Jahre...


Kommen wir zur Elektronik:
Was wäre hier eine gute, günstige Serie, die man sukzessive ausbauen könnte? Die Pro-Ject Box Serie gibt es ja leider nicht für AV, das wäre eigentlich ein netter Ansatz gewesen (Pro-Ject Shop.

Schwerpunkt ist wie gesagt Musikwiedergabe. Es sollte sich AV nur nachrüsten lassen. Wenn alles fein, günstig und komplett funzt, dann ist das auch gerne gesehen.

Ich könnte mir also bspw. vorstellen einen Preceiver zu kaufen (Vorstufe mit Decoder und Tuner), dann bspw. für den Stereostart eine schöne Stereoendstufe (oder 2 Monos) und als Quelle vielleicht einfach eine Logitech Squeezebox Touch (was auch den CD-Player ersetzen würde).
Gibt es hier gute, günstige "Geheimtipps" abseits der bekannten Massenware oder der Preisoberklasse wie Audionet oder Linn?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 29. Mrz 2010, 14:21
Die meisten Lsp. halten sicherlich sehr lange und ein Austausch ist selbst bei der Einbauvariante kein Problem.
Aber nochmal, ich empfehle für Stereo zwei Standlsp. wie z.B. Deine vorhandenen Audio Physic Spark 3i!
Die komplette Surroundanlage wird getrennt von dem Stereosystem (sinnvoll) als Einbauvariante ausgeführt!

Je nach Lust und Laune kannst Du so deine Stereolsp. ganz easy tauschen oder upgraten.
Die Surroundboxen sind bei sinnvoller Leerrohrverlegung jederzeit bequem nachrüsbar.
Das Beste ist aber, Du hast nicht fünf oder mehr Lsp. optisch sichtbar im Wohnraum herumstehen.

Die günstigsten AV Preceiver gibt es zur Zeit bei Onkyo und beide Modelle haben einen Netzwerkanschluß integriert.

Altes Modell:
http://www.idealo.de...-pr-sc886-onkyo.html

Neues Modell:
http://www.idealo.de...pr-sc5507-onkyo.html

Mit welchen Endstufen Du eine der beiden Onkyo´s kombinierst, bleibt Dir überlassen.
Ich habe mich nach reiflicher Überlegung für die Kombination Onkyo 5507 und Anthem Amps entschieden.

http://www.audiotra.de/index.php?idcatside=166

Ein Netzwerkplayer ersetzt aber meiner Meinung nach keinen CDP, die Klangqualität der komprimierten Dateien ist max. für Beschallung geeignet.
Aber wie gesagt, bei der Onkyo Vorstufe ist ein solcher Player (nur für Musik) integriert und muß daher nicht noch extra dazugekauft werden.

Mein Tipp, such Dir einen guten Händler und lass Dich ausgiebig beraten, jetzt hast du noch die Möglichkleit alles perfekt zu machen.
Wo in Deutschland soll das Haus entstehen, vielleicht kann man Dir einen guten Händler empfehlen, falls Du dahin gehend noch nicht informiert bist.

Saludos
Glenn
audiotux
Stammgast
#8 erstellt: 29. Mrz 2010, 17:11
Vielen Dank für die Geräteempfehlungen - werde mich da mal einlesen und bei Gelegenheit beim Händler meines Vertrauens Probehören. Der Anthems wird aber wohl eher schwer zu finden sein und ist doch "etwas" oberhalb des Budgets (so max. 1.500 Euro für die Endstufe sollte bei 2-Kanal erst einmal reichen) - schaun'mer mal...

Wieso komprimierte Dateiformate?
Die Squeezebox Touch würde ich gerne nehmen, weil die FLAC mit Cuesheet und Gapless-Play kann - dies dann über den hochwertigen BurrBrown DAC an die Vorstufe und bei meinen mittels EAC in FLAC (ein Image je CD + Cuesheet) gesicherten CDs, die nochmals gegen AccurateRip geprüft werden, ist quasi 1:1 das CD Signal.
Ich hatte doch nicht etwa 128 kBit Geknarze gesagt, oder?
Lies mich und schmunzle
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 29. Mrz 2010, 17:36

audiotux schrieb:

Vielen Dank für die Geräteempfehlungen - werde mich da mal einlesen und bei Gelegenheit beim Händler meines Vertrauens Probehören. Der Anthems wird aber wohl eher schwer zu finden sein und ist doch "etwas" oberhalb des Budgets (so max. 1.500 Euro für die Endstufe sollte bei 2-Kanal erst einmal reichen) - schaun'mer mal...


Die Anthem Verstärkermodelle sind mehr als amtliche Geräte, extrem potent, klangstark und daher jeden Cent wert.
Die MCA 20 kostet 1880€ und treibt quasi jeden Lsp. locker an, die PVA 2 für 1285€ ist aber auch nicht zu verachten.
Es müssen ja nicht unbedingt die A oder noch einen Zahn schärfer die gigantische P-Serie sein, das Zeug ist pervers.
An die Rotel kannst Du da so oder so einen Haken machen, hier reden wir von einer gänzlich anderen Liga, garantiert.
Auch die Kombinierbarkeit von 2/3/5 und 7 Kanal Verstärker, je nach Konfiguration ist bei Anthem sehr intressant.
Wo Du die Verstärker testen kannst, erzählt Dir der Vertrieb mit Sicherheit am Telefon, den Link hast Du ja schon von mir.


audiotux schrieb:

Wieso komprimierte Dateiformate?
Die Squeezebox Touch würde ich gerne nehmen, weil die FLAC mit Cuesheet und Gapless-Play kann - dies dann über den hochwertigen BurrBrown DAC an die Vorstufe und bei meinen mittels EAC in FLAC (ein Image je CD + Cuesheet) gesicherten CDs, die nochmals gegen AccurateRip geprüft werden, ist quasi 1:1 das CD Signal.
Ich hatte doch nicht etwa 128 kBit Geknarze gesagt, oder?
Lies mich und schmunzle


Dann sieht die Angelegenheit schon anders aus, aber wenn ich Netzwerkplayer höre, bekomme ich halt immer MP3 Black!
Ein CDP kann meiner Meinung nach so trotzdem nicht komplett ersetzt werden, aber das ist auch ein wenig Ansichtssache.

Saludos
Glenn
weimaraner
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 29. Mrz 2010, 21:23
Hallo,

der Raumgeometrie würde ich ,wenn noch veränderbar,
eine weitere grosse Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Günstige Seitenverhältnisse sind z.B. hier nachzurechnen http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,19.0.html
aber es gibt auch noch andere Seiten mit solchen Verhältnisangaben.

Ausserdem würde ich darauf achten daß die Hauptlautsprecher absolut symmetrisch aufgestellt werden können.

Gruss
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