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Unico S2K vs LUA Sinfonietta

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Ray_Fish
Stammgast
#1 erstellt: 11. Jun 2004, 20:32
Hallo Röhrenfans,

ich bin auf der Suche nach einem Röhrenvollverstärker für den Betrieb meiner LS JMLAB Electra 926. Derzeit habe ich zwei Kandidaten in der Auswahl, die zumindest annähernd in den von mir gewählten Preiskorridor passen. Es handelt sich um den Unico S2K und den LUA Sinfonietta. Den Unico habe ich schon bei mir zu Hause hören können für ein paar Tage. Ich muß sagen, daß ich von dieser Kombination sehr angetan bin. Da hört man wirklich die Musikalität des Unico, um es mal kurz zu beschreiben. Nun lese ich in der aktuellen Stereoplay-Ausgabe einen kurzen Testbericht, der meinen Eindruck quasi bestätigt. Allerdings wird der Unico S2K mit dem LUA Sinfonietta per Hörtest verglichen. Beide Verstärker sind lt. Bewertung der Stereoplay punktemäßig gleich, wobei der Bass beim LUA wohl noch etwas voller kommen soll.
Hat jemand Erfahrung, wie der LUA Sinfonietta an der Impedanz-kritischen JMLAB klingt? Wie stellt sich die Bühne dar? Kann man den LUA evtl. auf 4 Ohm Ausgangs-Impedanz umstellen? Ich frage deshalb, weil wir mit meinem derzeitigen Tube Tech Röhrenamp, wie auch dem Verstärker meines Kollegen, einen Octave V40, einvernehmlich einen recht flachen Bass feststellten. Die JMLAB Electra geht im Tieftonbereich in den Impedanzwerten auf ca. 4 Ohm. Da fehlen dem Tube Tech und dem Octave V40 einfach die entsprechenden Reserven - leider. Weiß jemand, ob sich der LUA ähnlich verhält?

Ich bedanke mich schon mal im voraus für Eure Antworten!

Gruss,
Ray
Stere0
Inventar
#2 erstellt: 12. Jun 2004, 13:58
hallo ray_fish,

hast du die möglichkeit die geräte bei einem fachhändler in deiner nähe auszuleihen und zu hause probezuhören ? ein direkter vergleich sollte alle deine fragen beantworten (ich nehme an du meinst den unison s2k).
ich bin im bestitz eines unison research unicos und habe mich sehr in den röhrenklang verliebt. mein nächster amp wird definitiv eine vollröhre.
in einem fachgeschäft, in meiner nähe, hatte ich das vergnügen gehabt einen röhrenvollverstärker an gewaltigen stand-ls mit bändchenhochtönern (marke unbekannt) probe zu hören. seitdem habe ich nichts vergleichbares gehört. die lautstärke ist mehr als ausreichend, nur wenn man es doch mal übertreiben möchte muss man zum transistor greifen. seis drum... das ist ja nicht die aufgabe eines solchen verstärkers.
ich wünsche dir auf jeden fall noch viel vergnügen beim probehören, falls die möglichkeit bestehen sollte.

grüsse
stere0

p.s. es lebe die harmonie


[Beitrag von Stere0 am 12. Jun 2004, 15:14 bearbeitet]
Ray_Fish
Stammgast
#3 erstellt: 12. Jun 2004, 19:10
Hallo StereO,

der Händler, der mir den Unison (nicht Unico) S2K auslieh, soll auch den LUA Sinfonietta haben. Ich werde einfach mal nachfragen - ist wohl wirklich das beste.

Also den Unico als Hybriden hatte ich zuvor gehört. Ich muß ehrlich sagen, daß er mir nicht so gefallen hat, zumindest nicht in der Kombination mit den Electra 926. Da sind bisher alle gehörten reinen Röhrenverstärker deutlich besser (nach meinem Hörempfinden). Auch meine alten MOSFET-Monos klingen da ähnlich wie der Unico. Ich empfehle Dir, mal einen reinen Röhrling auszuleihen. Du wirst vielleicht auch begeistert sein!?

Ansonsten stimme ich Dir zu, wenn Du schreibst: "es lebe die Harmonie"

Gruß
Ray
Danzig
Inventar
#4 erstellt: 13. Jun 2004, 07:07
symitter
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Jun 2004, 11:22
Hallo Ray_Fish,


Ich besitze den LUA Sinfonietta, ich kann nur sagen ein Spitzen Gerät, würde ihn niemals mehr hergeben.

dem Lua kann man Boxen anschließen von 2-8 Ohm.
Wenn dein Lautsprecher 4 Ohm Impedanz hat kannst du ihn an den Boxenklemmen an 4 Ohm anschließen ist übrigends hinten beschriftet.
Er hat auch extra Boxenklemmen für 8 Ohm Lautsprecher!
Bei den 4 Ohm Boxenklemmen kannst du natürlich auch 2 Ohm Boxen anschließen!

Der Lua besitzt auch eine Netzpolungsleuchte, wenn du das Netzkabel falschherum anschließt verschwindet der Baß und der Klang wird Räumlich sehr eingeengt. ( die Netzpolungsleuchte Leuchtet!!) wenn du es richtig anschließt darf das Birnchen NICHT leuchten! und der Klang wird sich voll entfallten!!
Deine Lautsprecher kenne ich leider nicht! Entweder musst du die Lautsprecher ersetzen das die mit dem Gerät fussionieren, oder du brauchst einen viel kräftigeren Röhren Vollverstärker oder besser gesagt eine Starke Röhrenendstufe. Am besten werden Lua Lautsprecher die Klingen super!
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

Gruß Symitter

PS . kauf die die Sinfonietta !!wichtig mindesten 4 Std warmlaufenlassen für den Optimalen Klang Röhren brauchen Betriebstemperatur da Klingen sie am besten!
Kauf dir kein Transistor die Klingen Total sch...
Mephisto
Stammgast
#6 erstellt: 13. Jun 2004, 19:00
Also wir haben im Zuge eines Hörabend den Lua gegen einen kleinen Transistor von Naim gehört und zwar an LS von Lua selbst. Im Vergleich zum Naim klang der Lua eher Müde, Langweilig und wenig ansprechend und das obwohl das ding mehr als das doppelte kostet. Ich würd mir von daher überlegen ob du wirklich ne Röhre haben willst.

Gruß
Mephisto
Ray_Fish
Stammgast
#7 erstellt: 13. Jun 2004, 21:16
Hallo alle, die auf mein Posting geantwortet haben,

Erst einmal meinen herzlichen Dank dafür!

@Mephisto: ich habe inzwischen einige Röhrenverstärker an meinen LS bei mir zu Hause gehört. Dazu zählen der Tube Technolgy Unisis Signature, der Octave V40 und der Unison S2K. Weiter habe ich den Hybrid-Verstärker Pathos Classic One, der bekanntlich MOSFET-Ausgänge besitzt, hören dürfen und natürlich auch noch meine alten MOSFET-Monoblöcke.

Ergebnis: auf jeden Fall ziehe ich eine Röhre vor. Inzwischen weiß ich, daß die "Beziehung" zur Electra mit einem Röhrling sehr kritisch sein kann (aber nicht muß)! Der Hybride Pathos ist sicherlich ein sehr guter Amplifier, aber für meinen Geschmack klingt er halt nach Transistor. Weiter sind der TT als auch der V40 ungeeignet, weil sie niedrigen Impedanzen der LS nicht ausreichend Paroli bieten können.

Ich will absolut keinen Transistor-Anhänger belehren oder gar bekehren. Es ist halt eine Geschmackssache und über Geschmack kann man bekanntlich nicht streiten. Desweiteren ist sicherlich der Rest der Anlage wie auch die Musikrichtung, die man hauptsächlich hört von Ausschlag.

@symitter: ich werde mal den bereits erwähnten Händler fragen, ob ich den Sinfonietta auch noch ausleihen darf. Vielleicht rät er mir auch gleich ab. Er hat die Electra auch in seinem Programm gehabt (jetzt leider nicht mehr). Zumindest wird er mir dazu ein (hoffentlich objektives) Urteil geben können.
Das Problem bei der Electra 926 ist, daß die Impedanz nominal um die 8 Ohm beträgt, aber sich im Tieftonbereich auf um die 4 Ohm reduziert (vermutlich durch die zwei "irgend wie" parallel geschalteten Bass-LS). Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, daß die Sinfonietta am 4 Ohm- Ausgang die "richtigen" Signale bereitstellen würde - so wie der Unison S2K.

Gruß in die werte Runde,
Ray

PS wenn Interesse besteht, werde ich bei Neuigkeiten wieder berichten
_axel_
Inventar
#8 erstellt: 14. Jun 2004, 16:10

Weiter sind der TT als auch der V40 ungeeignet, weil sie niedrigen Impedanzen der LS nicht ausreichend Paroli bieten können.

Hm,

spätestens mit (interner) BlackBox sollte der V40 bis 2 Ohm stabil sein. Hörst Du sehr laut?
Ich kenne weder Box noch die anderen Amps.
Ist der Bass beim V40 evtl. nur im direkten Vergleich 'flach' (evtl. weil kontrollierter)?

Gruß


[Beitrag von _axel_ am 14. Jun 2004, 16:10 bearbeitet]
Stere0
Inventar
#9 erstellt: 15. Jun 2004, 14:20
@ray - japp ich weiss - mein nächster amp wird eine vollröhre. so viel steht schon fest.

greez
stere0
Ray_Fish
Stammgast
#10 erstellt: 18. Jun 2004, 18:14
Hi Axel und StereO,

also der V40 meines Kollegen hat die Black Box und er schaftt die JMLab auch nicht! M.E. hat's mit den Ausgangsübertragern und nicht mit dem Netzteil zu tun.
Wie ich schon weiter oben schrieb, schafft der kleine S2K mit den 2 x 15 Watt eine deutlich bessere Performance mit der Electra 926. Eigentlich nach meinem Geschmack eine sehr harmonische Verbindung zwischen den beiden bzw. dreien.

Der V40 ist, wie auch mein Tube Tech, absolut flach im Bass. Nein, es hat mit "kontrolliert" nichts zu tun. Mein Kollege wollte mir das anfangs auch nicht glauben. So lud ich ihn zum Hören ein (wobei er freundlicherweise seinen V40) mitbrachte. Nach kurzer Hörzeit konnte er meinen Eindruck nur bestätigen. Er selbst betreibt eine kleinere JMLab (mit nur einem Bass-Chassis) am V40; da geht die "Bass-"Post deutlich mehr ab. Ne, ist wirklich ein Anpassungsproblem der Ausgangsübertrager.
Ich habe, wenn mein Beruf es zeitlich erlaubt, die Gelegenheit von einem High End Händler bekommen, den LUA Sinfonietta ausleihen zu dürfen. Das wird sicherlich auch in sofern spannend, weil der LUA einen 4 Ohm- als auch einen 8 Ohm-Ausgang besitzt. Wenn meine Annahme richtig sein sollte, dann wird sich das mit dem LUA zeigen! Da bin ich wirklich schon neugierig.

Wegen der Nachfrage: ich höre "normal" laut - also so zirka Zimmerlautstärke.

@ StereO: ich habe den Unico Hybriden bei mir zu Hause gehört. Wenn Du einen "richtigen" Röhrensound magst, dann solltest Du Dir wirklich mal eine Voll-Röhre ausleihen. Da liegen Welten zwischen dem Hybriden und der Röhre !!! Um Maulereien vorzubeugen : das ist meine Meinung nach meinem Hörempfinden. Ich akzeptiere selbstredend jeden anderen Verstärkertyp und es soll, kann und darf jeder das hören, was "er" mag!!!

Ich schreibe dann wieder weiter, wenn's etwas Neues in Sachen Röhrlinge von mir gibt... (sofern Interesse besteht - ich will ja nicht nerven).

Gruß
Ray


[Beitrag von Ray_Fish am 18. Jun 2004, 18:26 bearbeitet]
_axel_
Inventar
#11 erstellt: 21. Jun 2004, 18:35

Ich schreibe dann wieder weiter, wenn's etwas Neues in Sachen Röhrlinge von mir gibt... (sofern Interesse besteht - ich will ja nicht nerven).

Nerv' ruhig weiter
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