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Verstärker-Beratung

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kael1605
Stammgast
#1 erstellt: 17. Sep 2011, 14:57
Hi, ich möchte mir einen neuen "gebrauchten" Verstärker zulegen.
In die engere Auswahl sind 3 Geräte gekommen, hier bräuchte ich mal ein paar tipps und Empfehlungen.
1. AKAI AM 67
2. JVC AX-Z 1010
3. Maratz PM 7000

Die zu befeuernden Boxen sind IQ 4180 AT Limetet Edition, der Raum ist 5,5x6m groß.
DI LS stehen an einer der 5,5m Wänden.
Da die IQ ja etwas aufstellungskritisch wegen der Basslastigkeit sind hätte ich gerne ein paar Meinungen zu den Verstärkern, zb wer am besten dazu passt, welcher das bessere Klangerlebnis bietet etc.
Feuer Frei
Laser12
Stammgast
#2 erstellt: 17. Sep 2011, 22:38
Moin,

ich habe einen AKAI AM-65 von 1990. Der klingt ungefähr so wie ein Yamaha A-S1000.
kael1605
Stammgast
#3 erstellt: 18. Sep 2011, 13:27
Ich weiß nicht wie der Yamaha klingt
Von daher kann ich da nicht viel mit anfangen.
Noch eine kleine Info:
1.Akai 250,--
2.JVC ca. 200-250,--
3.Marantz 200,--
Wobei von der reinen Optik wäre der Marantz mein Favorit, aber ich hatte bisher nur Grundig, Sony und Technics.
kael1605
Stammgast
#4 erstellt: 18. Sep 2011, 18:17
Kann denn keiner was dazu sagen? Weil es eilt ein bisschen.
Ich müsste mich jetzt bald entscheiden.
yahoohu
Inventar
#5 erstellt: 18. Sep 2011, 18:35
Moin,

von den Dreien die Du da aufzeigst, würde ich den Marantz nehmen. Der paßt auch zu den I.Q.

Gruß Yahoohu
Haiopai
Inventar
#6 erstellt: 18. Sep 2011, 18:59
Moin bei ungefähr gleichen Preisen definitiv den JVC , ist ehemals auch das mit Abstand teuerste Gerät gewesen .

Der Marantz sticht dabei aber eh aus der Auswahl heraus , da die beiden anderen Verstärker mit eingebauten D/A Wandlern sind .

Der JVC ist auch mit Abstand der stabilste Verstärker des Trios , der von JVC ausdrücklich erwähnt auch mit Impedanzen von 2 Ohm klar kommt , was ich auch bestätigen kann , da ich noch einen AX-Z911 besitze , der optisch zwar anders als der 1010 aussieht , technisch aber nahezu beugleich ist und mit dem ich schon Tests mit nachweislich ein wenig kritischen Lautsprechern durchgeführt habe.

Worauf du beim Kauf hauptsächlich achten mußt, sind die paar Spielereien am JVC wie z.B die ganzen Anzeigen .
Genau kontrollieren ob alles noch funktioniert , da fällt gerne mal was aus .

Wenn du 200-250 € dafür ausgeben sollst , dann muß das Gerät aber von privat wirklich Mind vom Zustand her sein , BDA und Fernbedienung sollte auch vorhanden sein, denn von privat gibt der Markt so einen Preis eher selten her .

Die JVCs sind klasse aber sehr unterschätzt , der letzte 1010 den ich hab enden sehen , der lag in der Bucht bei 170 € , vom Gegenwert her ein absolutes Schnäppchen wenn in Ordnung .
Die Händlerpreise liegen eher im Bereich 400-500 € wobei der 911 diesen Preis sogar häufiger erzielt , was wohl an der Optik liegt.

Da die JVCs ziemlich selten sind ist aber auch von Privat in den nächsten Jahren eher eine Wertsteigerung zu erwarten , mit 200€ im Top Zustand währst du im Prinzip gut dabei .

Gruß Haiopai
kael1605
Stammgast
#7 erstellt: 18. Sep 2011, 19:05
Gut, danke für die Infos.
Das die beiden (JVC und Akai) DA Wandler haben wusste ich bereits, da ich ja einen suchce der das hat. Die Apple Dose geht ja nur mit optischem Eingang.
Der Marantz kam auch nur in die Wahl weil der auch vom Bassverhalten her zu den IQ passen soll, habe ich hier im Forum gelesen.
Und der JVC ist von einem Händler, hat FB, aber keine BDA.
Da bin ich auch im Netz noch nicht fündig geworden, aber eine BDA wird sich wohl irgendwie auftreiben lassen.
Haiopai
Inventar
#8 erstellt: 18. Sep 2011, 19:26
Hi, wenn dir ein Händler den 1010 für 200-250 € incl. Gewährleistung anbietet , dann würde ich zuschlagen , mehr Verstärker für das Geld geht praktisch nicht .

Die BDA ist dann auch nicht so wichtig , das wäre bei einem Privatkauf nur ein Indiz , das das Schätzchen gewürdigt wurde , gewissenhafte Menschen bewahren eben alles auf .

Aus dem Bauch heraus würde ich aber für die I.Q. 4180 auch noch die großen Yamaha Modelle , Beispiel AX1070/1090 in Betracht ziehen .
Deren absolut neutraler Charakter kommt vielen im Bass als schlank vor , ich würde es eher präzise nennen und so einen Amp können die I.Q.s mit ihrem eher warmen und fülligen Bassbereich meiner Ansicht nach sehr gut ab .
Ebenso ein großes Onkyo Modell könnte ich mir da gut vorstellen ,ohne D/A Wandler den A9711 oder 9911 zum Beispiel .

Auf Marantz wäre ich da persönlich eher nicht gekommen, aber jeder wie er mag .

Gruß Haiopai
yahoohu
Inventar
#9 erstellt: 18. Sep 2011, 19:36
Moin,

mir war nicht ersichtlich, das ein DAc benötigt wird.

Soweit ich weiss ist der Marantz von den Dreien (zum JVC über 10 Jahre Unterschied) das jüngste Gerät und hat auch den wenigsten SchnickSchnack.

Aber wie heisst es doch immer wieder "No Risk, no Fun"

Gruß - Yahoohu
kael1605
Stammgast
#10 erstellt: 18. Sep 2011, 19:49
So der JVC ist weg. Leider überboten worden.
Bleiben nur der Marantz oder der Akai.
Obwohl ich mich mit Yamaha auch anfrunden könnte. Muss ich mal schauen was die E-Bucht da so im Angebot hat.
kael1605
Stammgast
#11 erstellt: 18. Sep 2011, 19:53
Achso, DA Wandler ist nicht unbedingt ein muss, wäre nur schön wenn der das hätte.
Geht aber auch mit ext. Wandler, die bekommt man schon für um die 20,--.
Nur hat man dann wieder ein Gerät mehr, ist aber nicht besonders groß und auffällig, von daher geht das schon
kael1605
Stammgast
#12 erstellt: 19. Sep 2011, 18:15
So, ich schon wieder.
Habe mir jetzt einen Digital/Analog Wandler bestellt.
Somit ist alles offen.
Frag:
Ich habe einen Yamaha AX 570 gefunden, der ist sogar mit Gewährleistung, um 200 €. Somit genau so teuer wie der Marantz PM 7000.
Wie ist der Yamaha gegenüber dem Marantz? Und wer ist besser für die doch etwas basslastigen IQ 4180 AT geeignet?
Ich kenne beide nicht, hatte aber mal 2 Grundig, einen A 9000 und einen V4. Die waren beide von Marantz für Grundig gefertigt und da war ich immer gut mit zufrieden.
Bräuchte da mal Input.
yahoohu
Inventar
#13 erstellt: 20. Sep 2011, 07:35
Hallo kael1605,

anscheinend hast Du ja schon einige alte Verstärker gehabt.
War das nix, oder warum hast du sie nicht mehr?

Ein Vorschlag: Noch etwas sparen und dann dieses Gerät kaufen:

www.destiny-audio.com/cms/de/hybridverstaerker/dc-211se.html

Auch ne Lösung, oder?

Gruß Yahoohu

Ansonsten: Beide Verstärker sind ok, wenn sie denn in Ordnung sind. Ich selber würde aber zum Marantz tendieren.
Ich hatte mal die I.Q. Trend, deshalb kenne ich so ein bißchen die Ausrichtung.

Gruß Yahoohu
Haiopai
Inventar
#14 erstellt: 20. Sep 2011, 10:04
Moin Klaus , wie sieht es denn mit deinen Bedürfnissen nach hohen Pegeln aus ,reizt du die I.Q. auch mal so richtig aus oder ist das bei dir eher nebensächlich .

Ich frag das nur , weil nach meiner Erfahrung fast alle Konstruktionen , die wie deine I.Q. mit älteren Vifa oder Seas Bestückungen arbeiten die Eigenart haben , im Bassbereich die 4 Ohm Grenze teils deutlich zu unterschreiten , weswegen diese Lautsprecher bei hohen Pegeln von wirklich strompotenten Verstärkern profitieren .

Ich nutze hier selber noch zu Hause solche älteren Seas Konstrukte , bei denen mir diese Tendenz auch aufgefallen ist.

Das äußert sich bei vergleichsweise schwachen Verstärkern in der Form , das ab einem gewissen Pegel der Bassbereich keinerlei Steigerung mehr erfährt , man dreht lauter und es kommt einfach nix mehr , dreht man noch weiter auf , geht der Verstärker in die Schutzschaltung und zwar lange bevor die Lautsprecher ihre Grenzen erreichen .

Nur mal als Beispiel würde ich durchaus so ein Gerät hier

klick mich (link)

als sehr gut passend für Lautsprecher wie deine erachten , auch aus dem Grund , da die Firma T+A zu der Zeit als der Verstärker herauskam ebenfalls mit Lautsprechern auf Vifa Basis hantiert hat, die ebenfalls diese für Verstärker stressige Eigenart haben , ausgerechnet im Bassbereich niedrige Impedanzen aufzuweisen .

Von daher halte ich auch yahohuus Vorschlag mit dem Destiny für gut , wobei ich da bei denen mal anfragen würde , wie sich der Amp unterhalb 4 Ohm Impedanz verhält .

Gruß Haiopai


[Beitrag von Haiopai am 20. Sep 2011, 10:05 bearbeitet]
kael1605
Stammgast
#15 erstellt: 20. Sep 2011, 13:50
Also die IQ werden nicht richtig belastet, ich höre meist bei Zimmerlautstärke.
Aber richtig aufgedreht habe ich die erst einmal, bei aufstellen, nur um zu sehen was die können:)
Der T&A sieht gut aus, aber der Preis ohne FB ist doch recht happig. Da spielt meine Frau wohl nicht mit.
Auch der Destiny ist preislich etwas hoch angesiedelt, außerdem hat der nur Anschlüsse für ein LS-Paar, ich brauche aber unbedingt einen mit Anschluss 4 Paar.
Jetzt habe ich im I-net mal die BD des Marantz runtergeladen, da steht " Die Impedanz jedes LS sollte zwischen 8 u. 16 Ohm liegen. Der Anschluss von LS mit weniger als 8 Ohm kann die Aktivierung der Lautsprecherschutzschaltung auslösen wodurch mit der Anlage eine normale Stereowiedergabe nicht mehr möglich ist."
Bei HiFi-Wiki stehen aber auch die Daten für 4 Ohm in der Auflistung.
Meine IQ haben 4 Ohm, gehen die dann an den Marantz.
Der Yamaha hat 4-16 Ohm in der Bedienungsanleitung.
Fragen über Fragen:)
kael1605
Stammgast
#16 erstellt: 20. Sep 2011, 13:53
Achso wegen der Frage bzgl. der älteren Verstärker.
:
Die habe ich nicht mehr, vor allem dem A-9009 von Grundig weine ich heute noch hinterher.
Aber i-wann wollte ich Surround-Sound haben, habe mir einen Technics gekauft und en A-9009 verkauft.
Nur das Dolby Surrond nutze ich heute gar nicht mehr, will lieber wieder reinen Stereoklang genießen.
Nur sind die Mittel zZ begrnzt, habe ienne Sohn der in Mainz Medizin studiert, wer Kinder hat die studieren, der weiß was da für Kosten entstehen, gerade in der Anfangszeit.
Haiopai
Inventar
#17 erstellt: 20. Sep 2011, 14:10
Hi, diese kleine Sicherheitsäußerung hab ich bei Marantz Verstärkern schon öfter gelesen ,im Gegensatz dazu hab ich aber bei Tests noch nicht mitbekommen , das ein Marantz bei einer Leistungsmessung an 4 Ohm abgeraucht wäre und an dieser Impedanz wird durchweg gemessen .

Normal und bei den Lautstärken die du hörst sollte da nix passieren .
Ob du dich aber bei so einem sollte , dürfte , könnte wohlfühlst , wenn du die Kiste zu Hause stehen hast , das mußt du entscheiden .

Ich für meinen Teil bin da rigoros weil ich sofern es sich nicht gerade um ausgesprochen exotische Paarungen handelt einfach keine Lust hab mich mit solch grundlegenden Dingen zu befassen .
Wenn ein Hersteller meint vor einer Impedanz warnen zu müssen, welche ein Großteil der am Markt befindlichen Lautsprecher nun mal hat oder gar unterschreitet , dann darf er seine Kiste behalten,Punkt und aus .

Das muß man allerdings nicht so eng wie ich sehen , ist nur mein persönlicher Standpunkt .

Gruß Haiopai
kael1605
Stammgast
#18 erstellt: 20. Sep 2011, 14:36
Gut, Danke für die schnelle Antwort. Habe gerade in Berlin noch einen Marantz PM 8000 aufgetan, wenn ich mich mit dem VK einig werde wird der es wohl werden. Der ist vom Neupreis fast doppelt so teuer gewesen wie der PM 7000, die beiden haben fast identische Leistngswerte und der 8000er ist bon 2001, der 7000 von 98.
Dann schauen wir mal wie unser Fränzchen imme sagt
kael1605
Stammgast
#19 erstellt: 22. Sep 2011, 14:29
Es ist ein Marantz PM 7000 geworden. Und gestern alles umgebaut.
Was soll ich sagen: Einfach nur GEIL der Klang. Gar kein Vergleich mit dem Grundig R3. Den habe ich übrigens gleich für gutes Geld nach Österreich verscherbelt
Aberjetzt werde ich erst mal wieder Marantz hören. Da bekommt man das Grinsen nicht aus dem Gesicht:)
Danke an alle die mir Tipps gegeben haben, war hilfreich.
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