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Kaufberatung Verstärker für Ecouton LQL 150

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delphioracle
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 16. Aug 2012, 17:04
Ein überraschender Zufall hat mir ein Paar Ecouton LQL 150 ins Wohnzimmer gespüllt.

Jetzt suche ich den passenden Verstärker dazu. Vielleicht kann mir jemand ein nützliches Gerät bis 200€ empfehlen. Nach Möglichkeit sollte der Verstärker eine eingebaute Phonoplatine haben.

Meinen aktueller Verstärker Sony STR DE 485 E wollte ich eh schon tauschen, die Gelegenheit bietet sich jetzt...

Hab hier schon im Forum gesucht wurde aber nicht fündig. Aufgefallen ist mir dabei dass die Impendanz von 3,4 Ohm, laut Usern hier im Forum, einen kräftigen Verstärker voraussetzt. Zudem scheinen die LS im oberen Segment angesiedelt zu sein. Vielleicht habt Ihr auch hier eine Einschätzung parat?


Besten Dank für Eure Hilfe!


[Beitrag von delphioracle am 16. Aug 2012, 17:57 bearbeitet]
-burni-
Stammgast
#2 erstellt: 27. Okt 2012, 21:06
ist zwar schon ein bißchen her die Anfrage, aber der Luxman L 525 soll dazu bestens passen...habe ich zu mindestens gelesen, nicht ausprobiert. Die Lautsprecher werden wohl gerade neu aufgelegt, für 2Kilo...
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 28. Okt 2012, 10:45
Moin

Die Ecouton LQL 150 ist mMn ein feiner Lsp. soweit ich mich noch daran erinnern kann.
Es ist aber schon eine gefühlte Ewigkeit her, das ich diesen Lsp. ausgiebig gehört habe!

Für 200€ dürfte es aber schwer werden einen mMn adäquaten Verstärker zu finden.
Selbst gebraucht ist das Angebot von potenten Vollverstärkern recht überschaubar.
Vielleicht kannst Du mit etwas Glück einen gut erhalten Pioneer A757Mk2 erstehen.
Der bietet eine stabile Endstufe mit ordentlich Leistung und einen guten Phono Pre.

Saludos
Glenn
kölsche_jung
Inventar
#4 erstellt: 28. Okt 2012, 11:04

delphioracle schrieb:
... Aufgefallen ist mir dabei dass die Impendanz von 3,4 Ohm, laut Usern hier im Forum, einen kräftigen Verstärker voraussetzt. ...

Das ist einerseits richtig, andererseits nicht ...
die minimale Impedanz liegt wohl tatsächlich bei 3,4 Ohm, damit gilt der LS jedoch als "handelsüblicher 4-Ohmer" ... und ist ziemlich unproblematisch, was den Verstärker angeht.
Niedrige Impedanzen sind 2, 1 oder noch weniger Ohm.
Zudem haben die LS wohl einen recht hohen Wirkungsgrad, was dem Verstärker dann (noch) weniger abverlangt ...
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 28. Okt 2012, 17:59
Die meisten TL mit einer tiefen Abstimmung und dazu gehört mEn auch die Ecouton LQL 150, profitiert von einem kräftigen und stabilen Verstärker.
Die 3,4 Ohm im Mittel sprechen zwar gerade noch für eine 4 Ohm Box, aber das Impedanz Minimum liegt meines Wissens deutlich niedriger.
Auch sind die Ecouton Boxen von einem hohen Wirkungsgrad weit entfernt, das gilt insbesondere für den Kräfte zehrenden Bassbereich.

Also ich weiss nicht mehr welche Verstärker Kombi damals angeschlossen war als ich die Ecouton LQL 150 und 200 gehört habe.
Aber es war auf jeden Fall kein "Leichtgewicht", dafür sind die Ecouton auch im allgemeinen bekannt und darauf sollte man achten.

Saludos
Glenn
kölsche_jung
Inventar
#6 erstellt: 28. Okt 2012, 19:18
Ich halte mich halt eher an technische Daten als an anderleuts Hörerfahrung.
ecouton gab seinerzeit
a) ein Minimum! von 3,4 Ohm (bei 200 Hz) an und
b) 91 dB/2,83V/1m an.
Aus Sicht eines Durchschnittsverstärkers sind das Werte eines eher "leichtgewichtigen" Lautsprechers.
... was übrigens nicht negativ gemeint ist. Im Gegenteil, genau so konstruiert man einen Lautsprecher ... wenn man etwas davon versteht
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 28. Okt 2012, 19:36
Natürlich kannst Du das gerne tun, aber....

Bei den 91db kannst Du wegen der 2.83V Angabe schon mal in etwa 3db abziehen!
Wenn die Angabe auch noch für 8 Ohm gemacht wurde, sind nochmal etwa 3db fällig.
Das sind halt beliebte Tricks der Hersteller um die Werte etwas salonfähiger zu machen.
Solche kleinen Kniffe wurden früher angewandt und sind auch heute noch überaus beliebt!
Daher mein Tipp, die Herstellerangaben sind immer mit einer gesunder Vorsicht zu genießen.

Daher verlasse ich mich halt lieber nur auf mich, was der TE oder Du machen, ist natürlich allein Eure Sache.

Saludos
Glenn
kölsche_jung
Inventar
#8 erstellt: 28. Okt 2012, 19:44
zieh wege mir 6dB ab ... und dann?
wären immer noch 85dB, also iVm dem Imp-Minimum von 3,4 Ohm völlig unkritisch.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 28. Okt 2012, 20:01
Wie gesagt, das ist natürlich allein deine Sache, wie Du solche Daten bewertest!
Meine Erfahrungen sind halt anders und genau darauf gründen meine Ausführungen.

Meine Empfehlung steht, zu mal ich die Lsp. schon gehört habe, obwohl das lange her ist.
Aber letztendlich muss der TE selbst entscheiden, welcher Verstärker passen könnte!
Dazu gehören ja auch noch ganz andere Faktoren wie der Raum, die Höhrgewohnheiten usw.
Außerdem lässt das knappe Budget sicher eh keine "Höhenflüge" beim Verstärker Kauf zu.

Saludos
Glenn
kölsche_jung
Inventar
#10 erstellt: 28. Okt 2012, 20:12

GlennFresh schrieb:
...
Außerdem lässt das knappe Budget sicher eh keine "Höhenflüge" beim Verstärker Kauf zu.

Saludos
Glenn

da sind wir uns absolut einig
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 28. Okt 2012, 20:23
Mit der Einigkeit bei unserem Hobby ist das ja eh immer so eine Sache!
Aber die Ecouton LQL150 hat mMn einen richtig feinen Amp verdient.

Aber trotzdem sollte man sich lieber immer sein eigenes Urteil bilden.

Saludos
Glenn
kölsche_jung
Inventar
#12 erstellt: 28. Okt 2012, 20:27

GlennFresh schrieb:
... einen richtig feinen Amp verdient.
...

"schaden" wird ein solcher jedenfalls nicht
Hosky
Inventar
#13 erstellt: 28. Okt 2012, 22:38
Ich hatte über 10 Jahre eine LQL 150 in Betrieb, bestens versorgt wurde sie von einem T+A PA 1200 R mit 2*70 W an 8 Ohm. Diverse Versuche mit teils kräftigen Endstufen brachten klanglich keine Verbesserung, habe daher nie aufgerüstet. Die Anlage läuft heute noch wie am ersten Tag (aber nicht mehr bei mir). Ein Freund hat heute noch die 200 - die braucht richtig Saft und geht in der Impendanz mal richtig runter, die 150 ist eher gutmütig.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 29. Okt 2012, 08:48
Moin

Das ein potenter Verstärker immer mit puren Wattzahlen gleich gesetzt wird, ist mir unverständlich!
Die T&A hat sicherlich mehr Strom geliefert und ist stabiler als Verstärker die mit viel "Watt" protzen.
Hier werden nur all zu oft die nackten Zahlen gesehen, weniger aber die viel wichtigeren inneren Werte!
Die doppelte Leistung nutzt gar nichts, wenn bei niedrigeren Impedanzen das Netzteil dicht macht.
Gerade bei dem heutigen Sparzwang der Hersteller bei vielen neuen Geräten leider nichts ungewöhnliches.
Zu dem bringt die doppelte Verstärker Leistung gerade mal 3db, darum ging es mir also hier überhaupt nicht.
Das die LQL 200 noch merklich mehr fordert, ist mir bekannt, um diesen Lsp. geht es hier jetzt aber nicht.

Ich bin kein Verfechter von Verstärkerklang, folgendes konnte ich bisher, je nach angeschlossenen Lsp., aber immer wieder mal feststellen .
Gerade im Bass und bei höheren Lautstärken, macht sich ein "potenter" Amp, der die Lsp. besser im Griff hat klanglich positiv bemerkbar!
Den T&A PA1200R zähle ich jetzt aber mal zu dieser Verstärker Gattung, die vernünftig konstruiert ist, obwohl ich ihn nicht wirklich kenne!

Dennoch kann man die Ecouton LQL 150 natürlich mit einem kleinen und günstigen Mainstream Verstärker betreiben.
Wir reden hier ja nicht von einer Kappa 9, aber sie wird, je nach Hörgewohnheiten, klar unter ihren Möglichkeiten bleiben

Ach ja, hast Du damals die Impedanz der LQL 150 bzw. 200 gemessen um einen Vergleich zu haben?

Saludos
Glenn
Hosky
Inventar
#15 erstellt: 29. Okt 2012, 11:01

GlennFresh schrieb:
Das ein potenter Verstärker immer mit puren Wattzahlen gleich gesetzt wird, ist mir unverständlich!Die T&A hat sicherlich mehr Strom geliefert und ist stabiler als Verstärker die mit viel "Watt" protzen. Hier werden nur all zu oft die nackten Zahlen gesehen, weniger aber die viel wichtigeren inneren Werte! Die doppelte Leistung nutzt gar nichts, wenn bei niedrigeren Impedanzen das Netzteil dicht macht.

Das war mit der Leistungsangabe so nicht beabsichtigt, bin hier voll bei Dir. Eine gute Stromlieferfähigkeit ist zahlt sich mehr aus als jede Menge Watt, einige angebliche AVR-Wattmonster sind ja der beste Beleg hierfür.


Den T&A PA1200R zähle ich jetzt aber mal zu dieser Verstärker Gattung, die vernünftig konstruiert ist, obwohl ich ihn nicht wirklich kenne!

Dazu würde ich ihn auch zählen.


Ach ja, hast Du damals die Impedanz der LQL 150 bzw. 200 gemessen um einen Vergleich zu haben?

Nein, wir haben im Freundeskreis nur oft diskutiert. Ich meine, eine Zahl von 1,8 (oder 2,1?) Ohm als Minimum in bei der 200 aus irgend einem Test Erinnerung zu haben, kann mich aber auch täuschen . Ist ja fast 20 Jahre her.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 29. Okt 2012, 12:28
Na, dann sind wir ja gar nicht so weit auseinander!

Ja,lange ist es her, aber ich meine mich auch noch daran zu erinnern, das die LQL 150 beim Impedanz Minimum unter den hier genannten 3,4 Ohm liegt.
Somit ist auch der angegebene Wirkungsgrad deutlich unter dem angegeben Wert von 91db, aber egal, für 200€ ist und bleibt die Auswahl überschaubar!

Saludos
Glenn
Hifi-Tom
Inventar
#17 erstellt: 29. Okt 2012, 13:38
Kommen wir mal zurück zum Thema, für den Preis wäre sicherl. ein gebrauchter Onkio Integra Amp zu empfehlen.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 29. Okt 2012, 14:19
Wir sind doch beim Thema.....

Was fehlt ist das Feedback und weitere Infos vom TE!

Saludos
Glenn
Georg_Meister
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 09. Sep 2013, 16:02
Hallo!
Als alter Ecouton-Jünger kann ich als Verstärker-Empfehlung ganz klar nennen einen Acoustic-Research AR 03 (HP). Das ist ein hervorragender Verstärker, der sogar meine LQL 160 befeuert, dass einem die Tränen kommen - aber nicht weil es raucht, quitscht und brummt, sondern fein und dynamisch und höllisch musikalisch zur Sache geht (selbst bei 2,2 Ohm und 82 dB Wirkungsgrad).
Diesen Verstärker findet man ab und zu in der Bucht, dort sollte die normale Version ohne HP ca. 100 bis 130 Euro kosten und die mit HP 150 - 170 Euronen. Bringt man das Gerät dann auch noch in die qualifizierte Hifizeile zum Beispiel, dann gibts da neue Kondensatoren dazu und gereinigte Schalter und Potis. Bitte NIEMALS mit Kontaktspray da herangehen, da dieses aggresiv die umliegenden Bauteile zerstört.

Zum Beispiel hier:

http://www.ebay.de/i...&hash=item1e7f4d1a10

Gruß vom Schorse


[Beitrag von Georg_Meister am 09. Sep 2013, 16:02 bearbeitet]
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