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Phonar P4 als Steigerung gegenüber Ecouton LQL-100 bzw. B&W DM620?

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Autor
Beitrag
doomstiftung
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Jun 2013, 21:43
Liebe Forenmitglieder,

ich verfüge über die oben genannten Standlautsprecher (habe die jeweils für 150€ das Paar bekommen) und möchte mich günstig aber merklich verbessern. Die Phonar P4 (nicht die Veritas P4 sondern die alten) könnte ich für €350 frei Haus geliefert bekommen, ist das was?

Hier mein Bedingungsgefüge und Dilemma:

Mein Musikgeschmack ist sehr weit gefasst, worin wohl auch mein Problem mit meiner momentan favorisierten Kombination, den LQL-100 mit dem JVC, begraben liegt. Ich höre instrumentalen Jazz (mit Hang zum Math-Core) sowie Surf, als auch Blues und Country sowie Americana mit hohem akustischen Anteil sowie einem Fokus auf Stimmen (z.B. 16 Horsepower). Meine andere - mindestens genauso wichtige - Leidenschaft liegt im Psychedelic- und Stonerrock, im Grunge und Noise-Rock sowie im langsamen und wirklich schweren Doom & Drone und Post-Metal (kein Heavy Metal im Volkssinn).
Für die sachtere Schiene ist die genannte Paarung wiklich fein, da die Boxen toll auflösen und bei den akustischen Instrumenten sowie Stimmen die Details und auch die nötige Räumlichkeit vorhanden sind. Deswegen werde ich die auch auf jeden Fall behalten, aber:
Bei der extremeren Musik mit stark verzerrten und überlagerten Gitarren/Bass und komplexem Drumming fehlt mir aber irgendwie die präzise Dynamik sowie der letzte Punsch. Mir ist das Gesamt einfach nicht knackig (vor allem im Bass) genug und ich sehne mich nach mehr live-Bums
Die Boxen stehen im Stereodreieck leicht eingewinkelt zum Sitzplatz etwa 4 Meter entfernt. Zu den hinteren und seitlichen Wänden haben sie je ca. 50cm Abstand (seitlich vlt. etwas mehr als nach hinten). Da ich über einen fies knarzenden, alten Dielenboden verfüge, habe ich sie mit Spikes auf zwei großen, ca. 3-4cm dicken Steinplatten postiert. Der Boden ist zu einem größeren Teil in der Mitte des Raumes mit einem Perserteppich bedeckt und normal mit Bildern, Postern sowie Holzmöbeln (hauptsl. Kommoden) ausgestattet.
Prinzipiell bleibt aber das beschriebene Problem, dass sie bei gewissen Musikrichtungen hinsichtlich Dynamik (ich sag mal „Schnellkraft“) und Präzision Schwächen offenbaren, welche sich darin äußern, dass sie irgendwie etwas müde bzw. schlaff klingen. Nun habe ich zum Vergleich parallel zu den Ecouton LQL 100 meine kleinen B&W DM620 angeschlossen und bemerkt, dass mir bei den Ecoutons nicht nur der knackige, konturierte Bass sondern auch die bei Gitarrenmusik wichtigen Mitten fehlen, was ich evtl. als ‚langweilig‘ empfinde. Die B&Ws sind diesbezüglich klar im Vorteil und klingen frischer, wobei mir hier aber der Tiefbass und die letzte Brillianz in den Becken/HighHats fehlt.

Zusammenfassung: Ecouton LQL-100: Mehr Tiefbass, dafür weniger präzise. Feine Höhenauflösung, dafür fehlende Mitten, was sich besonders bei Gitarrenriffs und dem Schlagzeug bemerkbar macht. Viel Spaß bei langsamer stimmenbetonter Musik (z.B. Mark Lanegan), akustischen Instrumenten, Country, Blues & Americana, dafür wenig Temperament bei ‚fetzigeren‘ Spielarten.

B&W DM620: Kaum Tiefbass, dafür griffigerer, konturierterer Hochbass. Präsente Mitten, aber weniger Höhenauflösung. Klingt bei Rock/Metal/Punk wesentlich homogener, aber insgesamt etwas weniger ‚erwachsen‘, da der finale Punsch fehlt.

Mein Pioneer-Receiver SX-9930 bringt 2x100W Sinus an 4Ohm (beides auch 4Ohm-Boxen) und hat ein riesiges Netzteil, daher denke ich, dass er damit für viele Optionen OK sein sollte.
EcouTon100
Neuling
#2 erstellt: 22. Okt 2013, 13:32
Hallo, hast Du Dich schon mal wegen der klanglichen Eigenschaften Deiner Ecouton lql 100 mit der Fa. klangmeister in Lemgo in Verbindung gesetzt? H. Fricke ist dort sicher ein guter Ansprechpartner in Sachen Feinabstimmung bzw. Überarbeitung insbesondere der Boxen von der Fa. ecouton.
EcouTon100
Neuling
#3 erstellt: 22. Okt 2013, 13:35
Lautsprecheroptimierung ist dort das Stichwort. Ist jedoch nicht ganz günstig...http://klangmeister.de/
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