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B&W 802 Diamond mit Denon AVR-4520 und Denon POA-2400

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ebajka
Inventar
#1 erstellt: 06. Jun 2013, 12:50
Hallo zusammen, ich befinde mich in einem Umstiegsprojekt von Surround auf Stereo von B&W CM 5.2 System auf B&W 802 Diamond. Momentan hängen die dicken am Denon AVR-4520 und ich habe es vor als Zwischenlösung die mit einer Denon POA-2400 Endstufe zu versorgen.

Was meint ihr, ob es sinn macht? Kann nicht gleich wieder viel Geld in Classe, Accuphase usw. investieren. Langfristig ist eine Vor-Endstufenkombi, oder ein Vollverstärker gedacht. Danke im Voraus!
jd17
Inventar
#2 erstellt: 06. Jun 2013, 13:04

ebajka (Beitrag #1) schrieb:
Momentan hängen die dicken am Denon AVR-4520 und ich habe es vor als Zwischenlösung die mit einer Denon POA-2400 Endstufe zu versorgen.

hast du die 802 denn überhaupt mal nur mit dem Denon AVR betrieben? ich sehe nicht, wieso das nicht funktionieren sollte. der AVR-4520 sollte sogar 2Ohm-laststabil sein.

die 802 Diamond hat aber ein sehr gnädiges impedanzminimum:

http://www.hometheater.com/ schrieb:
Impedance reaches a minimum of 3.67 ohms at 98 Hz and a phase angle of –54.11 degrees at 49 Hz.



Was meint ihr, ob es sinn macht? Kann nicht gleich wieder viel Geld in Classe, Accuphase usw. investieren. Langfristig ist eine Vor-Endstufenkombi, oder ein Vollverstärker gedacht.

macht es sinn einen hervorragenden AVR mit überragender raumkorrektur gegen einen regulären vollverstärker oder eine simple vorstufe (jeweils ohne raumkorrektur) zu tauschen?

nein.


[Beitrag von jd17 am 06. Jun 2013, 13:07 bearbeitet]
ebajka
Inventar
#3 erstellt: 06. Jun 2013, 13:20
>hast du die 802 denn überhaupt mal nur mit dem Denon AVR betrieben?

bis jetzt JA. Was bringt mir ein AVR mit zwei LS? Mir geht es momentan mit der Endstufe POA-2400 nur um mehr Leistung für die LS. Denon AVR hat auch seine Vorteile und harmoniert wunderbar per HDMI und DenonLink mit Denon DBT-3313UD und LS hat aber "nur" 150W an 8Ohm und die dicken können ruhig mehr verkraften .
jd17
Inventar
#4 erstellt: 06. Jun 2013, 13:31

ebajka (Beitrag #3) schrieb:
Was bringt mir ein AVR mit zwei LS?

ich habe diese frage oben schon beantwortet.
ebajka
Inventar
#5 erstellt: 06. Jun 2013, 16:43
OK, deiner Meinung nach macht eine Endstufe an dem AVR keinen Sinn. Andere Meinungen?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 06. Jun 2013, 17:24

ebajka (Beitrag #5) schrieb:
OK, deiner Meinung nach macht eine Endstufe an dem AVR keinen Sinn. Andere Meinungen?


Das hat doch der Kollege so gar nicht gesagt.....

Ich drücke es mal so aus, eine zusätzliche Endstufe macht nur Sinn, wenn Du mit der B&W Pegel fahren willst, die der Denon 4520 nicht bedienen kann.
Ob die POA 2400 die geeignete Endstufe ist um das zu bewerkstelligen bezweifle ich allerdings, ob es eine Classe oder Accuphase sein muss genauso.
Dazu muss man sich einfach mal die Zusammenhänge von Leistung, Pegel und Wirkungsgrad anschauen, das sollte schnell für die nötige Aufklärung sorgen.

Einen weiteren Punkt hat der Kollege ja schon erwähnt, das Einmess System, aber ein AVR hat noch weitere Vorteile, die ein Stereo Verstärker bzw. eine
Vor-Endkombi so nicht bieten, ich selbst habe einsehen müssen, das mein Onkyo 5009 der inzwischen verkauften Vor-Endkombi überlegen ist, nur bei sehr
hohen Pegel, kann eine Endstufe, vorausgesetzt sie ist potent genug, Vorteile verbuchen, allerdings hören die aller wenigsten User so laut, falls Du aber zu
dieser Minderheit gehörst, solltest Du deinen Wünschen nachkommen, aber wenn, dann richtig und nicht mit einer halbgaren Zwischenlösung die wenig bringt.
Den Denon 4520 durch eine Stereo-Vorstufe oder einen Vollverstärker zu ersetzen, wird Dir wohl mehr Nachteile als Vorteile bringen, daher mein Tipp, lass es.

Saludos
Glenn
ebajka
Inventar
#7 erstellt: 06. Jun 2013, 18:14
Danke, das ist eine sehr interessante Meinung. Das was ich hier bis jetzt und un anderen Foren gelesen habe: bei einem AVR kann sich die Leistung der Diamond Serie nie entfalten. Die brauchen einen sehr potenten Verstärker usw. Keiner hat bis jetzt gesagt, dass ein AVR passend sein könnte. Meine Entscheidung zu B&W 802 ist auch erst nach einem Hörtest B&W CM9, 803 und 802 an einem Denon AVR 4520 gefallen. Wahrscheinlich muss ich wieder nach Karlsruhe fahren und einen Verstärker Hörtest durchführen. Lautstärke spielt für mich eine UNTERGEORDNETE Rolle, dafür gibt es Motörhead Live Konzerte
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 06. Jun 2013, 18:39

ebajka (Beitrag #7) schrieb:

Das was ich hier bis jetzt und un anderen Foren gelesen habe: bei einem AVR kann sich die Leistung der Diamond Serie nie entfalten.
Die brauchen einen sehr potenten Verstärker usw. Keiner hat bis jetzt gesagt, dass ein AVR passend sein könnte.
Meine Entscheidung zu B&W 802 ist auch erst nach einem Hörtest B&W CM9, 803 und 802 an einem Denon AVR 4520 gefallen.


Da haben wir schon das Problem, Lsp. haben keine Leistung sie setzen nur welche in Schall um, manche mehr und mache weniger, je nach Wirkungsgrad,
das verwechseln selbst augenscheinlich alt Eingesessene Hifi Begeisterte noch nach wie vor, eigentlich sollte man wenigstens die Basics beherrschen.
Laut Hometheater (siehe Link und Zitat von jd17) ist die B&W ein absolut Pflegeleichter Lsp., mit 20 Watt sind theoretisch knapp 100 db möglich, da stelle
ich mir die Frage warum die B&W 802 einen sehr potenten Verstärker braucht, das Du deine Entscheidung am 4520 gefällt hast, sagt doch schon alles.


ebajka (Beitrag #7) schrieb:

Wahrscheinlich muss ich wieder nach Karlsruhe fahren und einen Verstärker Hörtest durchführen.


Ein Verstärker Hörtest beim Händler ist mit Vorsicht zu genießen, weil er keine objektive Vergleichbarkeit bietet, das kann nur
ein Blindtest mit Pegelabgleich und mal ehrlich, ein Händler lebt vom Verkauf, glaubst Du wirklich der wäre neutral und objektiv?


ebajka (Beitrag #7) schrieb:

Lautstärke spielt für mich eine UNTERGEORDNETE Rolle, dafür gibt es Motörhead Live Konzerte


Okay, also reden wir von 95-100db, wie viel Leistung man dafür benötigt habe ich ja schon erwähnt.

Saludos
Glenn
ebajka
Inventar
#9 erstellt: 06. Jun 2013, 20:28

jd17 (Beitrag #2) schrieb:

ebajka (Beitrag #1) schrieb:
Was meint ihr, ob es sinn macht? Kann nicht gleich wieder viel Geld in Classe, Accuphase usw. investieren. Langfristig ist eine Vor-Endstufenkombi, oder ein Vollverstärker gedacht.

macht es sinn einen hervorragenden AVR mit überragender raumkorrektur gegen einen regulären vollverstärker oder eine simple vorstufe (jeweils ohne raumkorrektur) zu tauschen?

nein.


Bei CDs anhören (nicht oft aber immer wieder) schalte ich denon von audyssey Einmessung auf pure direct um und muss zu meinem Erstaunen feststellen, dass der in pure direct in stereo am besten klingt... dann schalte ich natürlich wieder alles zurück, weil Audyssey MultEQ-XT32 mit Raumkorrektur was tolles ist und eigentlich besser klingen soll.
jd17
Inventar
#10 erstellt: 07. Jun 2013, 06:52
wie hast du denn eingemessen? hast du dich an die anleitung gehalten?
z.b. aus diesem link..?

außerdem gibt es bei Audyssey 2 zielkurven: reference / flat und zudem den Dynamic EQ mit quasi 5 stufen (aus/0/5/10/15dB).
da komme ich auf insgesamt 10 recht unterschiedliche abstimmungen.

es geht bei Audyssey vor allem darum, störende raummoden zu eliminieren - vielleicht geällt dir "pure direct" besser, weil du dich an den zusätzlichen bass gewöhnt hast?
aber auch hier sollte der Dyn. EQ abhilfe schaffen, nur eben mit sauberem bass.


[Beitrag von jd17 am 07. Jun 2013, 07:18 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 07. Jun 2013, 07:12
Moin

Die Macht der Gewohnheit!

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und zu dem wurde ja Jahre lang immer das gleiche gepredigt,
da ist es schwer neue Dinge anzuerkennen und zu verstehen, mir ging es da ja auch nicht anders,
bis es dann irgendwann Klick gemacht hat.
Dazu kommt die falsche Handhabung die vom Kollegen ja schon angesprochen wurde, auch hier
wird viel falsch gemacht und dann wundert man sich über das mäßige bzw. schlechte Ergebnis
der Einmessung und des AVR.
Das Gehör hat sich zu dem an die Moden gewöhnt und wenn diese halbwegs kompensiert werden
und der Frequenzgang weitgehend geglättet ist, fehlt da natürlich etwas und das ist für die Ohren halt
eine völlig neue Erfahrung.

Da es aber in unserem Hobby weder richtig noch falsch gibt, kann man niemanden dazu zwingen wie
er letztendlich hören soll, aber ich möchte zumindest auf Dinge hinweisen, die oft völlig falsch dargestellt
werden und dazu zählen die windigen Fachzeitschriften genauso wie die Hersteller und Händler, daher
muss man sich auch nicht Wundern das viele solcher "Halbwahrheiten" in den Köpfen fest verankert sind!

Saludos
Glenn
ebajka
Inventar
#12 erstellt: 07. Jun 2013, 17:28
Die Anleitung habe ich natürlich gelesen und, dass man versch. Einstellungen bei Audyssey bzw. alles manuell ändern kann weiss ich auch. Bei 802er hat es evtl. etwas bei iRadio gebracht, bei CDs eben.weniger s. oben. Nur zum Verständnis, wenn ich die Endstufe an pre out anschließe, kann ich dann überhaupt nichts am Ton ändern? Der Vorverstärker ist doch weiterhin der AVR.


[Beitrag von ebajka am 07. Jun 2013, 17:29 bearbeitet]
ebajka
Inventar
#13 erstellt: 25. Jun 2013, 13:59
Am Ende sind es zwei Emotiva XPA-1 mono Endstufen am Denon 4520 geworden. Klangsteigerung ist definitiv hörbar.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 25. Jun 2013, 15:31
Wenn Du der Meinung bist, das es so ist, passt doch alles, viel Spaß damit.....

Saludos
Glenn
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