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Plattenspieler Einstieg: bitte um Beratung!

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SpiritOfSound
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Jan 2014, 22:08
Hallo zusammen,

Ich weiß, diesen Thread gibt es schon x mal. Trotzdem habe ich nach mehrtägigem Suchen keine wirkliche Hilfe gefunden. Vielen Dank fürs Lesen

Also:
Ich habe einen Denon AVR 4520 als Verstärker. Ich weiß, aber noch ne Endstufe lässt die Regierung wohl nicht zu. Über dessen MM Eingang habe ich bis heute keine Abschlusskapazität. Soll ja bei D & M bei 400 und mehr piko. Farrad liegen?

Daran hängen im Pure Direkt Mode 2 Stk. Focal Chorus 826 V.

Und als Spieler hab ich einen Denon DP-300F. Der macht mich nicht wirklich glücklich. Anfangs war da Euphorie, die wird aber immer weniger bei öfterem Hör"Genuss". Außerdem ist er ca. 0 ausbaufähig.

Was suche ich?
Die Abschlusskapazität des 4520 Preamp
Einen TT den man ausbauen kann, gerne auch über lange Zeit...
Einen TA mit warmer farblicher Abstimmung. Shelter 201, Sumiko Pearl, etc. ?
Ich möchte einen. TT wo man den Tonarm wechseln kann und wo sich TAs um 300 € auch auszahlen. Währe am DP-300f wohl Perlen vor die Säue?

Konkret: reicht da ein MMF 2.2 oder muss man da schon tiefer in Tasche greifen?
Gebraucht kommt absolut nicht in die Tüte. Zargen ausklopfen löten schweißen kleben reparieren nach saftig Kohle ablegen is nicht meins. Sorry.

Ich bitte um Ratschläge! Besten Dank, Gernot


[Beitrag von SpiritOfSound am 28. Jan 2014, 22:12 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 28. Jan 2014, 22:23
Hallo,

wenn man auf das puristische Design der Brettchenspieler steht, ist der Music Hall mmf 2.2 absolut eine Empfehlung wert. Alternativ gibt es zu diesem zum ähnlichen Preis z.B. den Reloop 6000 oder den 7000er http://www.elevator.de/reloop-rp-6000-mk6-b.html

Solide schwere Technik mit Quarzgesteuerten Direktantrieb und höhenverstellbarer Tonarm gelten inzwischen als Technics 1210 Killer

Gruß
Bärchen
SpiritOfSound
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Jan 2014, 22:44
Hi,

Ob Brettchen oder Anderes macht gar nichts - die Optik ist in der Tat nicht vorrangig! Hab den Denon nicht genommen, weil er optisch passte, sondern weil ich dachte, dass die Komponenten technisch zusammenpassen. Dann hab ich schnell gemerkt, dass es nicht mal einen passenden TA von Denon gibt. Denon ist irgendwie so ein Kindheitstraum von mir als Marke... Naja. The Good Times, they are changing...

Über Rega und Music Hall kann man halt viel lesen. Probehören kann ich immer nur die Pro-Ject. Sind mir aber weiß Gott warum nicht sooo sympathisch.

LG
baerchen.aus.hl
Inventar
#4 erstellt: 28. Jan 2014, 23:58
Nun, die richtige Tonabnehmerwahl ist schwer. In Sachen TA ist es bei Denon ja recht übersichtlich geworden. Meist nur noch den 103 und den 110. Wobei der 110 imho inzwischen für das gebotene viel zu teuer ist. Ich würde an den 300er Denon auch keinen 300 TA hängen. Wenn die Kombi mit dem Tonarm passt, klingt manch günstiger TA besser als ein unpassender teurer. Ich denke da beim Stichwort "warm" in Richtung Grado Prestige oder an den Shure M97

Teure TA sollten an einen Tonarm mit Höhenverstellung

Aber wenn es unbedingt ein Denon Tonabnehmer sein soll, fällt mir da gerade noch etwas ein. Ich hatte früher mal den Denon DP23F, der war Serienmäßig mit einem einfachen aber guten MC ausgestattet, den ich heute noch als Reservesystem habe. Den DL80MC, der Klingt gar nicht so falsch. Ich schätze Gewicht und Qualität des Arms des 300 etwa gleich zum DP23. Der DL 80 klingt im Vergleich zum DL110 nicht ganz so mollig, hat aber imho eine gut konturierte Wiedergabe. Der könnte für den 300er durchaus etwas sein http://www.zum-shop....onnadel_p4988_x2.htm

LG
Bärchen
SpiritOfSound
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 29. Jan 2014, 07:11
Hallo,

Was ist denn eigentlich wichtiger? Ein guter Plattenspieler oder ein guter TA?
Was ist eine Alternative zu Brettchen? Sind alle neuen TT Brettchen? Also unter € 1.000.-?

Wo muss ich einsteigen, um später upgrades machen zu können?

Vielen Dank Bärchen! lG
Tywin
Inventar
#6 erstellt: 29. Jan 2014, 09:59
Hallo,


Was ist denn eigentlich wichtiger? Ein guter Plattenspieler oder ein guter TA?


Der TA macht den Ton im Zusammenspiel mit dem VV.

Ein gut gelagerter mittelschwerer möglichst steifer Arm, den man vernünftig einstellen kann, ist auch eine feine Sache.

Das Laufwerk sollte durch ein geeignetes Gehäuse und/oder durch geeignete Standfüße gut von der Umgebung entkoppelt sein und den Teller gleichmäßig ohne Geräusche mit der richtigen Geschwindigkeit drehen.


Was ist eine Alternative zu Brettchen? Sind alle neuen TT Brettchen? Also unter € 1.000.-?


Ein Brett kennst Du doch. Ein Paar Löcher rein in das der Tonarm eingesetzt wird und und die Achse für den Teller gesteckt wird ... so sahen zur Hoch - Zeit des Plattenspielerbaus Billigstdreher aus. Heute lackiert man diese Brettchen toll und verkauft sie für teuer Geld mit einfachen Riemenantrieb und Billigst-TA.

Ein guter Plattenspieler hat/hatte ein Subchassis und/oder einen Direktantrieb. Daher rate ich heute lieber zu einem gebrauchten alten Direkttriebler als zu Brettchenspielern.

VG Tywin
SpiritOfSound
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 29. Jan 2014, 11:14
Hallo Tywin,

wenn den Ton der Abnehmer mit dem Vorverstärker macht, dann müsste doch mein DP-300F jetzt mal reichen. Abgesehen von Breschen, Plastikbomber, Klackgeräuschen etc. Einfach nur den Klang betrachtend.
Der Tonarm ist leicht – 13,5 g effektive Masse. Kann ich da einen Shelter 201 drangeben, oder ist das Verschwendung, weil der Denon nix damit anfangen kann.

Technisch: Shelter 201 MM
Compiance: 15
Masse: 6,2 g
Spannung: 4 mV

Wenn das sagen wir mal so passt – rein klanglich, könntest Du mir bitte auch einen VV empfehlen?

Vielen Dank euch beiden!

LG Gernot
Tywin
Inventar
#8 erstellt: 29. Jan 2014, 13:14
Hallo Gernot,

das Shelter kenne ich nicht. Wenn ich mich an deiner Stelle verbessern wollte, dann würde ich das fein/seidige Denon DL-110 probieren, auch wenn es nicht mehr so billig wie bisher zu haben ist. Leider gibt es das X3-MC von Ortofon nicht mehr, das wäre in meinen Ohren die bessere Alternative

Ein PreAmp der besser als die eingebauten Platinen ist, kostet schnell 200 und mehr Euro. Insbesondere wenn es ein empfehlenswertes einstellbares Gerät ist. Daher würde ich zuerst "mein" System finden und später experimentieren ob sich ein teurer VV für mich wirklich lohnt.

Wenn es um die Musik geht die hinten raus kommt, könnte man sich auch mit den Lautsprechern und den akustischen Rahmenbedingungen befassen, um das Ergebnis möglicherweise zu verbessern.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 29. Jan 2014, 13:14 bearbeitet]
SpiritOfSound
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 29. Jan 2014, 15:13
Hallo Tywin,

vielen Dank!!

Also, meine LS (die FOCAL Chorus 826) klingen in meinem Raum mit CD oder FLAC schlichtweg genial. Ich hab da echt Glück, was die Raumakustik betrifft. Bin 1,3 bzw. 1,0 m von den Wänden weg und sitze in 3,0 m Entfernung in einem 45 sqm großem Wohnzimmer. Da geht nicht mehr viel mehr – kenne da echt Unterschiede, v.a. bei gleichem Equipment in meiner vorherigen Wohnung.

Zum VV: wenn ich den Denon behalten kann (€ 249,-) und keinen MMF 2.2 oder Ähnliches (€ 700,- ?) kaufen "muss", ist für einen VV ja genug Schotter da. Habe bei Phonophono gegoogelt: eine Gramamp 2 SE käme auf 259,-. Ohne SE auf 179,- aber da ist die Aschlusskapazität gleich doppelt so hoch. Und das Kabel des DP-300F (nicht abnehmbar ) hat denke ich 170 - 180 Pikofarad...

Die Fragen aller Fragen für mich ist nur: zahlt sich das aus, dass ich in einen VV und einen TA insgesamt € 500,- stecke, die mit dem DP-300f kombiniert werden, oder ist das für den Karl?

Vielen Dank! LG Gernot
Tywin
Inventar
#10 erstellt: 29. Jan 2014, 15:45

Die Fragen aller Fragen für mich ist nur: zahlt sich das aus, dass ich in einen VV und einen TA insgesamt € 500,- stecke, die mit dem DP-300f kombiniert werden, oder ist das für den Karl?


Bezüglich TA und VV hilft nur Ausprobieren. Bei Fernabsatz ist eine Rückgabe bei Nichtgefallen vorgesehen. Insbesondere beim VV ist das vollkommen problemlos möglich. TA + VV sind ja auch nicht unbrauchbar, wenn der Denon nicht mehr gefällt und können weiter verwendet werden.

Womit Du gar nichts gewinnst, ist der Wechsel der Laufwerke/Tonarme von Denon auf Brettchenspieler.
SpiritOfSound
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 29. Jan 2014, 16:17
"Womit Du gar nichts gewinnst, ist der Wechsel der Laufwerke/Tonarme von Denon auf Brettchenspieler."

Wirklich??!! Also vom DP-300F auf nen 800,- Euro REGA bringt nichts??
Das wäre ja der Hammer!!

LG Gernot
Tywin
Inventar
#12 erstellt: 29. Jan 2014, 16:54
Rega Planar RP3

http://www.schlauers...eler/?referer=psmido

Vom Laufwerkswechsel erwarte ich gar nichts. Ob der Tonarm des Rega einen hörbaren Vorteil bringt?

Der verbaute TA Elys 2 spielt etwa im gleichen Preissegment wie das DL103 + DL110:

http://www.audio.de/...a-elys-2-333256.html

Ich würde nicht erwarten, dass der Rega mit dem Elys 2 besser als der Denon mit dem DL110 spielt.

VGTywin


[Beitrag von Tywin am 29. Jan 2014, 16:55 bearbeitet]
SpiritOfSound
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 29. Jan 2014, 17:33
Hallo Tywin,

ich danke Dir für die Beratung! Werd mir mal was schicken lassen... Ich berichte sobald ich mehr weiß, bzw, gehört habe!

LG Gernot
Tywin
Inventar
#14 erstellt: 29. Jan 2014, 20:04
Der Rega sieht schon schick aus. Wenn ich mir mal was anderes kaufe, dann wird es vermutlich ein gebrauchter Linn LP12 sein. Da verbinden sich alte Erinnerungen mit. Also mehr aus Nostalgie als aus dem Gedanken/Wunsch nach einem besseren Klang.
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 30. Jan 2014, 01:12
Moin !

Bei Rücksendung des Artikels kann der Händler eine berechtigte Wertminderung in Abzug bringen, da die Ware nicht mehr als neu verkäuflich ist. Das vergessen viele, die das Fernabsatzgesetz zur Ausübung eines überaus befremdlichen Freizeitsportes nutzen.

Wenn man z. B. einen Pro-Ject Debut Carbon mit einem Goldring 2200 kombiniert, kommt schon etwas ordentliches heraus. Die Diskussion über Abschlußkapazitäten ist ermüdend und erübrigt sich, wenn man diverse Komponenten so kombiniert, daß hinten der gewünschte Sound herauskommt. eine störende Betonung der Höhenwiedergabe kann man bei MM-Systemen u. U. durch höhere Abschlußkapazitäten egalisieren.

Wieso haben hier eigentlich soviel Schreiberlinge und Anfragende kein gesundes Elementarwissen ? Keine Lust auf geistige Verinnerlichung vorhandener Informationen ?

Wenn der Denon so unbefriedigend ist, dann weg damit und nicht noch über irgendwelche, eventuelle meßtechnisch passende, Tonabnehmer diskutieren.

MfG,
Erik
SpiritOfSound
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 30. Jan 2014, 07:14
Servus Erik!

Danke für Deinen Beitrag! Warum ich kein gesundes Elementarwissen habe? Nun ja, ich fange eben erst an mit Vinyl. Und so einfach wie mp3 abspielen, ist die analoge Musikwiedergabe über TT für mich nicht.

Die Diskussion über Abschlusskapazitäten ist ermüdend. Ok. Wo kann ich nachlesen, was damit auf sich hat und welche Kombination was bewirkt?

"Wenn man einen project debut carbon mit einem Goldring 2200 kombiniert, kommt schon was ordentliches heraus" wunderbar! Und wieso? Ist das Erfahrung? Ist das so Kaffee mit Milch? Kann man so eine Aussage auch über den Denon treffen? ZB kombiniere den DP-300f mit einem Shelter 201 und einem Gramamp 2 Se und alles ist gut?

Der Denon soll ja wegen des Tonabnehmers und des Preamp so verhangen und langweilig klingen. Man soll allerdings durch TAs und VVs wirklich viel aus ihm herausholen können. Deshalb meine Fragen hier.

Beste Grüße, Gernot
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