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Vollverstärker für JBL 4307

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CDFS
Neuling
#1 erstellt: 19. Mai 2014, 13:19
Hallo liebe Hiphiler,

ich suche schon seit geraumer Zeit ein neues paar Lautsprecher und bin letztendlich an den JBL 4307 hängen geblieben.

Kurz vorab zur Info.
Ich bin selber Musiker in einer Band. Schreibe und nehme Songs selber auf. Das passiert bei uns im Bandstudio. Da ich aber auch abseits der Band zu Haus Lieder aufnehme (vornehmlich elektronische Musik mit akkusischen live Elementen wie Gitarre, Klavier, Saxophon, Geige usw.) will ich in Regallautsprecher Größe mir Monitorboxen zulegen welche einerseits zum guten Musikhören und zum Aufnehmen geeignet sind. Ich bin der Meinung, dass die 4307 diese Anforderungen mit Bravour meistern können.

Nun stellt sich mir aber als "Neuling" die Frage: "Welcher Verstärker passt zu diesen Boxen?"

Stereo - soweit klar
Röhre oder Transistor? - (Lässt sich Röhre mit meiner Vorstellung auch aufnehmen zu wollen vereinbaren? Klanglich gefällt mir ein Röhrensound besser als die meiner jetzigen Transistor Lösung)
Wieviel Watt? - Der Hersteller schreibt max 150W jedoch brauch ich bei einer Raumgröße von 28m^2 soviel?
Anschlüsse - Plattenspieler, CD-Spieler, PC/TV gern auch ein digitaler eingang (nicht erforderlich)
Geld - 500-700€ bin ich bereit zu investieren.

Könnt Ihr mir eventuell ein paar Vorschläge geben welcher Verstärker sich am besten für meine Belange eignet?
Oder sind meine Vorstellungen zu weit von einer Lösung entfernt?

LG

CD
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 19. Mai 2014, 14:10
Hallo,


Nun stellt sich mir aber als "Neuling" die Frage: "Welcher Verstärker passt zu diesen Boxen?"


Studio Monitor 4307

http://de.jbl.com/jbl_product_detail_de/studio-monitor-4307.html

da deine Boxen einen hohen Wirkungsgrad von 91 dB und eine unkritische Nennimpedanz von 6 Ohm haben, können deine Lautsprecher an jedem Transistor- oder T/D-Amp problemlos betrieben werden.

Du kannst also eine mörderisch hohe Lautstärke von 91 dB in einem Meter Entfernung mit einem Watt Verstärkerleistung erzielen.


Der Hersteller schreibt max 150W jedoch brauch ich bei einer Raumgröße von 28m^2 soviel?


Damit meint der Hersteller, dass die Chassis in den Boxen ab 150W aufwärts kaputt gehen können.


Anschlüsse - Plattenspieler, CD-Spieler, PC/TV gern auch ein digitaler eingang (nicht erforderlich)
Geld - 500-700€ bin ich bereit zu investieren


Ein kräftiger Stereoreceiver wie der Sherwood RX772 ist zwar überdimensioniert, wird aber für unter 300 Euro Marktpreis seinen Job hervorragend machen.

Wenn das Geld weg muss, gefallen vielleicht die Amps von AMC?

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 19. Mai 2014, 19:59 bearbeitet]
CDFS
Neuling
#3 erstellt: 19. Mai 2014, 16:29
Hallo Tywin,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Also wenn ich dich richtig verstanden habe brauch ich keine 150W um die Boxen antreiben zu können.
Dh. eine 50 Watt Röhre tut es auch um eine angenehme Lautstärke ohne clipping zu erreichen.
Aber was genau bringt mir denn eigentlich mehr Watt? Lautstärke? Dynamik? Schonung für den Verstärker?

Prinzipiell muss mein Geld nicht weg, aber ich versuche es zu vermeiden billig zu kaufen, wenn ich für mehr Geld auch mehr "Leistung" (hier wohl eher Klang) bekomme .

Der Sherwood ist an sich schon ein sehr schickes dezent gestaltetes Gerät.
Nur würde ich das mehr an Power lieber in Qualität als in reine Wattzahl setzen.

Ich werde mich mal mit deinen Informationen auf die Suche begeben und ein paar Modelle vergleichen.
Kann man sagen, das Firma X tendenziell bessere bzw. qualitativ bessere Verstärker baut als Firma Y oder ist das eine Sache des "Glaubens" wie es des öfteren vor kommt?

LG

CD


[Beitrag von CDFS am 19. Mai 2014, 16:32 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 19. Mai 2014, 19:08

Also wenn ich dich richtig verstanden habe brauch ich keine 150W um die Boxen antreiben zu können.


Ein Watt ist in deinem Fall schon Klasse für richtig laut. Mit 10 Watt geht es doppelt so laut und mit 100 Watt verdoppelt sich die Lautheit nochmals.


Dh. eine 50 Watt Röhre tut es auch um eine angenehme Lautstärke ohne clipping zu erreichen.


Röhren haben mit moderner, einwandfreier, robuster Verstärkertechnik nichts zu tun. Ich rate diesbezüglich davon ab. Wenn Du es schön warm glimmen magst, Dich mit der Technik beschäftigen willst und die technischen Unzulänglichkeiten lieben willst, ist das was anderes. Nimm zum Vergleich spaßeshalber mal einen topmodernen SA50 von SMSL:

http://www.amazon.de...dstufe/dp/B008Y7S1GG

Du wirst überrascht sein. Leider hat der nicht die geforderten Anschlüsse. Mit einem vorgeschalteten Mischer oder Vorverstärker, wäre die Nutzung aber auch kein Problem.


Aber was genau bringt mir denn eigentlich mehr Watt? Lautstärke? Dynamik? Schonung für den Verstärker?


Nicht viel. Bei wirkungsgradschwachen Lautsprechern kann das - je nach Nutzung - ein relevantes Thema für die erreichbare Endlautstärke sein. Viel wichtiger ist eine möglichst kräftige Stromversorgung, um möglichen Schwankungen der Impedanz begegnen zu können.


Der Sherwood ist an sich schon ein sehr schickes dezent gestaltetes Gerät.
Nur würde ich das mehr an Power lieber in Qualität als in reine Wattzahl setzen.


Da bist Du bei diesem Gerät von Sherwood sehr gut aufgehoben. Dieses Gerät entspricht technisch etwa, soliden, klassischen, kräftigen Mittelklasse-Verstärkern aus den 80er und 90er Jahren und ist wie solche Geräte in Vor- und Endstufe auftrennbar. Sherwood ist die Hausmarke des Inkel-Konzerns (wird im Ausland auch unter diesem Label gehandelt) und wird in Deutschland derzeit von Quadral vertrieben. Inkel ist seit langer Zeit koreanischer OEM-Hersteller vieler bekannten HiFi-Labels.


Kann man sagen, das Firma X tendenziell bessere bzw. qualitativ bessere Verstärker baut als Firma Y oder ist das eine Sache des "Glaubens" wie es des öfteren vor kommt?


Nein. Fast jede Firma hat mal Langzeit-Murks gebaut. Ich lasse mich gerne vom Blick auf die Innereien, das Gewicht, die maximale Stromaufnahme und der Leistung an niedrigen Impedanzen inspirieren. Das kann man aber nicht 1:1 für moderne Digitalverstärker übernehmen. Derzeit (schon seit einiger Zeit) scheint Harman nicht wirklich die Qualität seiner Geräte im Blick zu haben und Sony besinnt sich erst seit kurzem wieder seiner alten HiFi-Tugenden. AMC baut derzeit technisch sehr gute Geräte nach dem Motto "Mehr sein als scheinen".


[Beitrag von Tywin am 20. Mai 2014, 18:10 bearbeitet]
CDFS
Neuling
#5 erstellt: 20. Mai 2014, 10:49
Der kleine SA50 scheint ja für seine größe durchaus funktional zu sein

Nur ist dies nicht was ich möchte.

Ich werde mal Versuchen den Sherewood Probe zuhören!

Danke dir für deine Hilfe

mfg

CD
Fanta4ever
Inventar
#6 erstellt: 20. Mai 2014, 18:05
Hallo,

mein Tipp: Onkyo A-9050

LG Beyla
Jeremy
Inventar
#7 erstellt: 20. Mai 2014, 21:28

CDFS (Beitrag #5) schrieb:


Ich werde mal Versuchen den Sherewood Probe zuhören!


Bleib doch ruhig mal bei deiner eingangs erwähnten Röhrenpräferenz ("Klanglich gefällt mir ein Röhrensound besser als die meiner jetzigen Transistor Lösung")
Vielleicht dann auch mal einen Unison testen - z.B. Simply-Italy oder Triode-25 wäre mein Tipp (lies mal hier, ab vorletztem Beitrag auf Seite 1 + Seite 2: http://www.pauls-reference.de/forum/viewtopic.php?f=47&t=3258)

BG
Bernhard
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