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Günstiger Stereo-Verstärker mit Phono-Eingang für Klassikfan?

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LUMS
Neuling
#1 erstellt: 30. Okt 2014, 10:30
Liebe Forumsmitglieder,

ich würde mich über Empfehlungen für den Kauf eines Stereo-Verstärkers freuen. Meine Eckdaten:

Er sollte einen Phono-Eingang haben (MM).
Meine Boxen sind die Mission 774
Ich höre viel Klassik (schwerpunktmäßig Vokales, von Liedgesang bis Opern und Kammermusik), darüber hinaus Folk, Indie, Hardrock.
Neben dem Musikhören werden Boxen und Verstärker auch in Kombination mit einem Beamer (benq 681) und dem Panasonic DMP-BDT100EG 3D Blu-ray-Player betrieben werden, allerdings ist mir die perfekte Filmmusik / -ton-Wiedergabe weit weniger wichtig als ein guter Klang beim Musikhören.

Mein Budget ist eher klein, mehr als maximal 200 Euro werde ich nicht investieren können, ich bin (als Musikwissenschaftler durchaus interessiert an einem guten ausgewogenen Klangbild, bin aber in der HiFi-Materie nicht besonders versiert.

Bei aktuellen Modellen hatte ich über den DENON 520AE oder den 720AE nachgedacht, vielleicht kommt aber auch ein älteres gebrauchtes Modell in Frage, das einen ebenso guten oder gar besseren Job macht (und vielleicht sogar noch etwas günstiger ist?)?

Ich hoffe, ich habe nicht allzuviel Blödsinn geredet und freue mich über eure Hilfe!


[Beitrag von LUMS am 30. Okt 2014, 10:44 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 30. Okt 2014, 10:50
der DENON 520AE ist schon für das geld völlig in ordnung.

wenn du vorm gebrauchten keine scheu hast könnest du deinen PLZ mitteilen, in kleinanzeigen findet man manchmal tolle angebote.
baerchen.aus.hl
Inventar
#3 erstellt: 30. Okt 2014, 11:16
Hallo und willkommen im Forum,

Du hast durchaus keinen Blödsinn geredet. Nur solltest Du wissen, dass der Löwenanteil vom Klang einer Stereoanlage von den Lautsprechern in Zusammenspiel mit der Raumakustik "gemacht" wird. Der Verstärker (vorausgesetzt er kann die Box mit genügend Power versorgen) und die modernen digitalen Quellgeräte haben da einen eher geringen Einfluss. Anders sieht da noch bei den alten analogen Quellgeräte insbesondere dem Plattendreher aus, der muss sorgsam ausgewählt werden.

Dein BR-Player hat einen Analogen Audioausgang, daher brauchst du derzeit keine digitale Schnittstelle, was die Auswahl nicht so einschränkt. Die Mission soll nach den Infos die ich auf die Schnelle im Netz gefunden habe, jedoch einen kräftigen Amp brauchen. Ferner sollte der Amp einen guten Phonopre haben und ich empfehle eine Auftrennbarkeit zwischen Vor und Endstufe zum eventuellen späteren einschleifen von Geräten. .

Da kommt mir aber als erstes nicht der Denon 520 in den Sinn. Das ist eher eine Aufgabe für den AMC 306d oder dem AMC Xia nur liegen die weit über Budget. Ich würde daher hier zu einem gebrauchten raten.
Z.B. Sowas http://www.ebay.de/i...3D251692422356&rt=nc

Vom Händler mit Garantie und Rückgaberecht.....

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 30. Okt 2014, 11:19 bearbeitet]
LUMS
Neuling
#4 erstellt: 30. Okt 2014, 13:45
Vielen Dank für eure prompten Antworten! Ich wohne in Berlin und habe mich auch schon bei Kleinanzeigen umgesehen, aber für mein Kenntnislevel ist die Auswahl einfach zu groß, man muss ja doch ein paar Sachen wissen, um das Schnäppchen als solches ausmachen zu können.

@Bärchen - würdest du mir die Sache mit der auftrennbaren Vor- und Endstufe wohl genauer erklären?
Dass die Boxen im Bezug auf das klangliche Endergebnis die weit größere Rolle spielen, trotzdem muss ich ja irgendeinen Verstärker erwerben und die Auswahl ist gar so groß.. Vielen Dank also schonmal für deine Tipps.
Ich beobachte derweil mal einen AMC Xia bei ebay, den meintest du, richtig?

http://www.ebay.de/i...&hash=item41897344df


[Beitrag von LUMS am 30. Okt 2014, 13:52 bearbeitet]
LUMS
Neuling
#5 erstellt: 30. Okt 2014, 13:47

baerchen.aus.hl (Beitrag #3) schrieb:
und ich empfehle eine Auftrennbarkeit zwischen Vor und Endstufe zum eventuellen späteren einschleifen von Geräten. .



Den Part verstehe ich leider nicht bis zum Ende...
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 30. Okt 2014, 13:59
es gibt mittlerweile geräte die versuchen die raumakustik zu kaschieren, es funktioniert wie früher ein equalizer aber modern. mit einem mikro wird am hörplatz eine messung vorgenommen und das signal dem entsprechend verbogen um dort gut zu klingen.
solche geräte (dsp - digital sound prozessor) können in ein verstärker der in vor- und endstufe auftrennbar ist dazwischen geschalten werden.
sie können nicht zauber aber wenn alles andere wie raumakustik und aufstellung der boxen stimmt, können sie den klang noch verbessern.

ob du davon gebrauch machst ist eine andere sache, ich würde prinzipiell auch jedem heute raten der sich einen neuen verstärker kauft darauf zu achten.
die kosten dann aber mehr neu als 200,-

z. b. solche geräte sind es.
http://www.minidsp.com/
sie werden immer günstiger und leistungsfähiger, falls du es in 2-3 jahren es einsetzen möchtest wäre ein auftrennbarer verstärker gut.


[Beitrag von Soulbasta am 30. Okt 2014, 14:06 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 30. Okt 2014, 14:05
das wäre ein solider verstärker mit guter verarbeitung. neu war der für 700/800 zu haben.
http://kleinanzeigen...r/252417543-172-3407
Tywin
Inventar
#8 erstellt: 30. Okt 2014, 14:05

LUMS (Beitrag #5) schrieb:

baerchen.aus.hl (Beitrag #3) schrieb:
und ich empfehle eine Auftrennbarkeit zwischen Vor und Endstufe zum eventuellen späteren einschleifen von Geräten. .



Den Part verstehe ich leider nicht bis zum Ende...


Ein Vollverstärker besteht aus einem Vorverstärker und einer Stereoendstufe. Es gibt auftrennbare Vollverstärker, wo man die Vorstufe von der Endstufe trennen kann und somit beide Teile des Geräts von einander unabhängig nutzen könnte.

Z.B. könntest Du an der Vorstufe aktive Lautsprecher mit eingebauten Endstufen betreiben. Oder Du könntest zwischen Vor- und Endstufe ein Klangbeeinflussungsgerät (EQ/DSP) oder einen Subwoofer einschleifen. Du könntest auch von einem Vorstufenausgang eines AVR direkt in den Endstufenteil deines aufgetrennten Vollverstärkers gehen und von diesem die Verstärkung für die angeschlossenen Lautsprecher übernehmen lassen.

Man könnte z.B. vier Endstufen von zwei günstigen auftrennbaren Sherwood RX-772 an einer Vorstufe zum BiAmping Betrieb stromhungriger Lautsprecher nutzen.


[Beitrag von Tywin am 30. Okt 2014, 14:08 bearbeitet]
versuchstier
Inventar
#9 erstellt: 30. Okt 2014, 14:07
Hallo LUMS ,

unter Auftrennbarkeit einer Vor und Endstufe versteht man folgendes:

Du könntest z.B. eine kräftigere Endstufen am PRE OUT (Vorverstärker Ausgang) betreiben, oder auch Aktivlautsprecher...

Ebenso hättest Du die Möglichkeit zusätzliche Geräte wie DSP oder Equalizer zwischen Vor- und Endstufe einzuschleifen...

Du könntest auch einen anderen (besseren, mehr Inputs) Vorverstärker über Main IN (Endstufe-Eingang) betreiben...

Ob Du das benötigst ist eine andere Frage

Gruß versuchstier
versuchstier
Inventar
#10 erstellt: 30. Okt 2014, 14:08
ups - da waren bereits 2 Leute schneller

Gruß versuchstier
LUMS
Neuling
#11 erstellt: 30. Okt 2014, 14:12
Vielen Dank für die vielen Erklärungen. Jetzt verstehe ich die Richtung.
LUMS
Neuling
#12 erstellt: 30. Okt 2014, 14:17

baerchen.aus.hl (Beitrag #3) schrieb:
nicht der Denon 520 in den Sinn. Das ist eher eine Aufgabe für den AMC 306d oder dem AMC Xia nur liegen die weit über Budget. Ich würde daher hier zu einem gebrauchten raten.


Der XIA
(http://www.ebay.de/itm/AMC-XIA-Vollverstarker-neu-in-OVP-/281478907103?pt=DE_Elektronik_Computer_TV_Video_Elektronik_Verst%C3%A4rker&hash=item41897344df
)

, auch weil du meintest, dass ich für meine Missions einen "kräftigen" Amp bräuchte, hat ja genauso wie der Denon 520 AE bei 8 Ohm 45 Watt, darf ich fragen, was den XIA diesbezüglich dann geeigneter macht?
baerchen.aus.hl
Inventar
#13 erstellt: 30. Okt 2014, 14:17
Na dann ist ja schon alles geklärt.



Ich beobachte derweil mal einen AMC Xia bei ebay, den meintest du, richtig?


Ja, den mein ich.... ich glaube aber nicht das der Preis bei unter 200 Euro bleibt......
baerchen.aus.hl
Inventar
#14 erstellt: 30. Okt 2014, 14:27

darf ich fragen, was den XIA diesbezüglich dann geeigneter macht?


Es ist nicht nur die Wattzahl entscheidend, sondern auch die Stabilität und die Stromlieferfähigkeit des Netzteils. Da hat der XIA die Nase deutlich vorne. Dazu hat er ein sehr gutes, umschaltbares Phonoboard und eben die Auftrennung.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 30. Okt 2014, 14:28 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 30. Okt 2014, 14:30

LUMS (Beitrag #12) schrieb:
hat ja genauso wie der Denon 520 AE bei 8 Ohm 45 Watt, darf ich fragen, was den XIA diesbezüglich dann geeigneter macht?


wattzahlen sind nicht wirklich viel sagend. ein kleinwagen mit 70 PS verhält sich anders als ein riesenkombi mit 70 PS
das netzteil ist entscheidend was ein verstärker wirklich leistet, durch die nicht konstante impedanz der lautsprecher muss immer genügend strom geliefert werden ohne, dass der verstärker zu viel verzerrungen produziert, gute netzteile kosten was darum sind die laststabilen verstärker teurer.


[Beitrag von Soulbasta am 30. Okt 2014, 14:32 bearbeitet]
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