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Stereo-Verstärker mit Phono-Eingang gesucht

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cantaloop1976
Neuling
#1 erstellt: 28. Apr 2013, 22:47
Hallo Hifi-Freunde,
gleich vorab, ich bin nicht so schrecklich bewandert, was den Hifi-Bereich angeht.

Meine aktuelle Hifi-Ausstattung:
NAD AV 316
Technics SL-PS700
Rega RP1 mit Goldring Electra
Teufel 40 MK2

Zu meinem Anliegen:
Ich suche einen "vernünftigen" Verstärker der aus meinen vorhandenen Komponenten einen besseren Klang "herausholt". Ich besaß einen Denon AVR-1310 der ein Notkauf war, da mein alter Verstärker das Zeitliche gesegnet hat.Vor 4 Wochen haben sich dann auch noch meine Magnat "Billig-Böller" zerlegt.

Durch diverses Schlau-Lesen habe ich mir schließlich neue Boxen gekauft: Teufel 40 MK2 (hatte mir ein Budget von 500,-€ gesetzt; man kann mich also kaum als "Audiophilen" bezeichnen )
Diese habe ich an meinen Denon angeschlossen und war maßlos geschockt, dass es kaum einen klanglichen Schritt nach vorne gab.
Also bat ich einen Freund mit seinem Equipment vorbeizuschauen (NAD CD-Player 521i und NAD Verstärker-Modell weiß ich grad nicht, aber selbes Baujahr). Ich war plötzlich ziemlich begeistert von dem was ich da hörte.
Nun bekam ich durch einen Zufall die Möglichkeit den "NAD AV 316" zu erstehen. Auch wenn es sich um einen Sourround Receiver handelt, konnte ich lesen, dass er auch im Stereo-Bereich klanglich gut sein soll. Da ich keine Möglichkeit hatte, das Gerät Probe zu hören, habe ich für einen Kurs von 60,-€ einfach mal zugeschlagen. Ich kann jetzt auch nicht sagen, dass ich enttäuscht vom Klang wäre, aber das was ich zuvor gehört habe ist einfach nicht ganz da. Es sind einfach diese überwältigen, trockenen und sauberen Bässe nicht in dem Maß vorhanden, wie ich sie zuvor gehört habe.
Meine gehörten Musikrichtungen sind nicht so eindeutig zu umreißen, aber technische Musik fällt bei mir komplett aus (kein House, Techno, selbst Synthesizer sind für mich schwer zu ertragen). Songwriter, Rock, R´n´B ...

Nachdem der Status Quo nun beschrieben ist, komme ich zu meinem Anliegen!
Ich suche einen neuen Verstärker mit einem Budget von 300 - 400€ mit einem integrierten Phono-Verstärker (ich möchte keinen separaten Pre-Amp...nicht noch mehr Geräte). Ich möchte bewußt keinen "guten alten Boliden", da ich technisch einfach komplett unbewandert bin. Ich habe mich mal mit dem Kauf eines Onkyo Integra A-8850 beschäftigt, aber da die Technik aufgrund ihres Alters dann doch mal Probleme machen kann (Potis, Schalter, etc.) kommt das für mich einfach nicht in Frage.

Ich bin auf verschiedene Verstärker gestossen, die meine Kriterien zumindest erfüllen:
a) Magnat MA 400
b) Cambridge Audio Topaz AM 10
c) Advance Acoustic MAP 101
c) Marantz PM5004 (ist leider urhäßlich)

Ist hier überhaut so pauschal etwas über die Fähigkeit einen besseren Klang zu produzieren zu sagen oder wird sich voraussichtlich bei keinem der genannten Verstärker ein großer Unterschied zeigen ?
Leider gibt es keine Händler hier in der Gegend, die die Produkte führen, bzw. zur Verfügung stellen.

Vielleicht kann ja Jemand da draußen mit meinen Informationen irgendwas anfangen und hat den ein oder anderen aufschlussreichen Tipp für mich !? (ach ja, darunter fällt nicht "schmeiß´ dies oder jenes weg", konstruktiv wäre super )

Vielen Dank & Gruß,

Andre
Saber-Rider
Stammgast
#2 erstellt: 29. Apr 2013, 15:12
Denon PMA-720AE, Pioneer A-30-K wären weitere Kandidaten, die ich deinen Genannten klar vorziehen würde. Derweil gibt es mit dem Harman Kardon HK 980 ein aktuelles Auslaufmodell für günstige 300 EUR, der deinen Anforderungen am ehesten entsprechen dürfte.

http://www.stereo.de/index.php?id=505


[Beitrag von Saber-Rider am 29. Apr 2013, 15:14 bearbeitet]
cantaloop1976
Neuling
#3 erstellt: 29. Apr 2013, 20:47
Hallo Saber-Rider,

klingt ja nicht schlecht, was die Jungs da getestet haben, aber es scheint ja doch erhebliche Probleme mit dem HK980 im tatsächlichen Betrieb zu geben.

http://www.hifi-forum.de/viewthread-108-8991.html

also, ich weiß nicht, auch wenn der Klang vielleicht einwandfrei ist, scheint die Bedienung ja ein No-Go zu sein. Wenn sich z. B. alle Einstellungen löschen,wenn man das Gerät vom Strom nimmt, finde ich das für ein Gerät dieser Klasse schon ein nicht unerheblichen Mangel.

Ich denke, ich werde von dem HK980 Abstand nehmen...aber vielen Dank für den Hinweis
V3841
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 29. Apr 2013, 21:25
Hallo,

mit einem AMC-XIA oder einem Sherwood RX-772 hättest Du schon einen ordentlichen neuen Amp. Besser als dein NAD werden die aber vermutlich auch nicht sein. Schade das Du keinen kleinen Phono-Pre-Amp nutzen willst, das wäre sicher das Klügste.

Ob deine LS, die den Ton produzieren und zu deinen Ohren befördern deinen Bedürfnissen entsprechen können

Lies bitte die Infos in meiner Signatur. Mit einer Optimierung der LS-Positionierung kannst Du vielleicht noch ein wenig mehr Klang aus den LS kitzeln.

VG


[Beitrag von V3841 am 29. Apr 2013, 21:27 bearbeitet]
cantaloop1976
Neuling
#5 erstellt: 29. Apr 2013, 22:20
Hi,
man mag meine Herangehensweise unter "audiophilen" Gesichtspunkten ja durchaus als naiv bewerten, aber das wichtigste ist mir, dass ich mit dem zufrieden bin, was ich höre.
Das alles immer noch besser (und auch teurer) geht ist mir durchaus bewußt. Vielleicht habe ich da eine eher "unromantische" Einstellung bzgl. Hifi und bin deswegen vielleicht auch nicht 100%ig richtig hier, aber ich setze mir grundsätzlich bei Anschaffungen ein Budget für das ich dann ein möglichst gutes Ergebnis erzielen möchte.

Man mag an den Boxen kirtisieren was man mag, aber ich habe sie z. B. gegen Canton GLE490 gehört und war von den Teufel wesentlich stärker überzeugt. Natürlich mit dem identischen Equipment und in meinem Raum.
Der NAD meines Bekannten hat mit den Boxen doch einen anderen Klang erzeugt, als mein jetziger AV316. Einen Klang der mir noch besser gefallen hat und jetzt besteht natürlich der Wunsch, diesen zu reproduzieren.
Ich denke, ich werde noch einmal versuchen ein Hifi-Geschäft zu finden, das mir mal einen entsprechenden Verstärker zum Testen mitgibt, so ist ja alles leider sehr hypothetisch.
Nur leider habe ich nicht so schrecklich viel Zeit und Möglichkeit (und auch nicht die Nerven ) mich mit allen möglichen Variationen zu befassen.

Welchen Vorteil würde denn ein externer Phono-Pre-Amp mit sich bringen ? Du schreibst, das wäre das Klügste. Meinst Du damit, dass sich Vielfalt der Verstärker erhöhen würden, oder bringt dies noch andere, evtl. klanglich Vorteile mit sich, im Vergleich zu integrierten Phono-Amps? Wie z. B. die Pro-Ject Phono-Box II ?

Vielen Dank für die Links bzgl. Positionierung der Lautsprecher. Diese Seite ist mir bereits über den Weg gelaufen.
V3841
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 30. Apr 2013, 06:15
Ich glaube nicht, dass Du für dein Budget einen Amp bekommst, der an deinen LS ein relevant besseres Klangergebnis als der vorhandene NAD-AVR liefert. Daher ist die Ergänzung mit einem preiswerten - gebrauchten - externen Phono-Pre, den man einfach hinter den AVR oder den Plattenspieler legen kann, eine kluge Möglichkeit.

Ich höre zwischen meinen internen Phono-Pres und meinen billigen externen Geräten keine relevanten Klang-Unterschiede.

Tatsächliche relevante Klangverbesserungen kann man am effektivsten mit Veränderungen an Raum und Aufstellung, durch die richtigen LS und bei Phono durch die Wahl eines guten Tonabnehmers erzielen.

Der richtige Verstärker bringt bei sonst bestmöglichen Bedingungen evt. das Tüpfelchen auf dem i.

VG


[Beitrag von V3841 am 30. Apr 2013, 06:27 bearbeitet]
cantaloop1976
Neuling
#7 erstellt: 12. Mai 2013, 20:49
Hallo V3841,

da muss ich mich wohl grundsätzlich falsch ausgedrückt haben! Sorry dafür !
Der NAD AVR-316 hat einen Phono-Anschluß, das ist also nicht das Problem.

Das Problem ist, dass der Klang vom NAD AVR sich HÖRBAR vom Klang eines NAD Receivers (dürfte der NAD 7225 gewesen sein) unterscheidet.
Ich habe das darauf zurückgeführt, dass die Stereo-Sektion des AVR doch nicht so gut ist wie bei einem reinen Stereo-Verstärker.
Kann ich denn nicht davon ausgehen, dass heutige Verstärker-Schmieden noch ähnliche Klangqualitäten hinbekommen, wie vor 30 Jahren? Technisch hat sich da doch eigentlich nicht mehr viel entwickelt, oder ?

Übrigens hat sich mein Plattenspieler geändert. Der Rega RP1 hat ein technisches Problem gehabt (ein dauerhaftes Brummen, sobald er per Cinch angeschlossen war, sogar ohne Strom; soll wohl ein Massefehler gewesen sein).
Jetzt steht hier ein " Pro-Ject Debut Carbon Esprit mit Ortofon 2M Red "

Gruß,

Andre
V3841
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 12. Mai 2013, 20:59

Kann ich denn nicht davon ausgehen, dass heutige Verstärker-Schmieden noch ähnliche Klangqualitäten hinbekommen, wie vor 30 Jahren? Technisch hat sich da doch eigentlich nicht mehr viel entwickelt, oder ?


Du kannst ja mal in mein Profil schauen, da findest Du u.a. einen Luxman aus dem 90ern und einen Wega aus den 80ern - das hat seinen Grund nicht in dem fehlenden Budget, sondern darin, dass ich mich mit einem aktuellen 1000 Euro Gerät nicht verbessern kann.

Je nach LS höre ich - wie Du - mehr oder weniger relevante Unterschiede im Klangergebnis. Nach der Meinung einiger Forenmitglieder ist das aber nur Einbildung und darüber zu schreiben ist ein Tabu.

Wenn der alte NAD ein besseres Klangergebnis an deinen LS liefert - was ich durchaus glaube - was spricht gegen solch ein Gerät? Lass es überholen und hege und pflege es, wenn es zusammen mit deinen LS - in deinen Ohren - das Ergebnis liefert, welches Du haben möchtest.

VG


[Beitrag von V3841 am 12. Mai 2013, 21:00 bearbeitet]
cantaloop1976
Neuling
#9 erstellt: 12. Mai 2013, 21:41
Das ist ja lustig...es gilt ein Tabu zu brechen - ich bin dabei ;-) !

Ich kann für mich nur Folgendes sagen...entweder unterlagen wir einer kollektiven Massen-Halluzination, oder da sind defintiv klangliche Unterschiede !

Wir (wir haben diese Hörerfahrung zu dritt gemacht) haben alle die identischen klanglichen Unterschiede der Verstärker des gleich Herstellers (NAD) gehört.
Niemand kann mir einreden, dass das Einbildung war, Tabu hin oder her !

...ich tue mich einfach schwer damit einen so alten Verstärker zu kaufen und überholen zu lassen. Gefühlt ist das bei mir ähnlich wie mit alten Autos. Ich finde einen gut erhaltenen Oldtimer wunderschön und würde ihn auch gerne fahren, aber wenn man keine Ahnung von der Technik hat ist das mit Hegen und Pflegen nicht so einfach.
Ehrlich gesagt, habe ich keinen Bock (ich formuliere das jetzt mal so naiv) darauf und tue mich damit auch so schwer, eventuell mit irgendwelchen Kontaktsprays "am offenen Verstärkerherz zu operieren".

So, jetzt spiele ich mit dem Gedanken mir einfach mal einen neuen NAD aus einem Geschäft zu borgen und einfach mal zu testen, ob ich wiederfinden kann,was ich gehört habe.
Allerdings brauche ich dann ja auch einen Phono-Pre.
Jetzt liest mal viel "bashing" über die Phono-Pres bis 100€ (wie Pro-Ject Phono Box II , NAD PP2i, Teufel Phonostation 1 oder andere)...Quatsch oder kein Quatsch, das ist hier die Frage ?

wahrscheinlich werde ich wegen des Tabubruchs jetzt gekickt oder bekomme nen "Sh..strom" *grins*


[Beitrag von cantaloop1976 am 12. Mai 2013, 23:41 bearbeitet]
V3841
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 13. Mai 2013, 07:12
Probiere doch statt einem NAD den AMC-XIA, der hat auch eine gute Phonoabteilung.

VG
elchupacabre
Inventar
#11 erstellt: 13. Mai 2013, 07:16
Kauf dir den Verstärker, der dir von den Features zusagt, von der Optik, wenn er dann kein Phono hat, kauf dir einen im Budget liegenden Phonopre und du wirst zufrieden sein, vermutlich wirst du aber spätestens in ein paar Monaten überlegen, ob es nicht doch etwas "besseres" gäbe, dann wirst du vielleicht wieder hier im Forum aufschlagen, dich wieder verwirren lassen und entweder etwas empfohlenes kaufen, oder etwas, von dem du denkst, es passt zu dir.

Also mein Tipp, hol dir Meinungen ein, um den größten Schrott auszuschliessen, für den Rest hör auf dein Bauchgefühl.
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