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Kaufempfehlung Player für DAC-Anschluss- günstige eierlegende Wollmilchsau?

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Autor
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#Bass-Peter#
Neuling
#1 erstellt: 21. Nov 2014, 19:48
Hallo zusammen!

Bin neu hier, suche eine Kaufempfehlung - Hintergrund:

Habe mich in den letzten Jahren mehr mit dem "Musik machen" als mit "HiFi" beschäftigt und habe nun einen Mischmasch aus beiden Welten hier stehen, aktuell sind das: Dynaudio Aktiv-Monitore und Subwoofer, in die ich direkt vom Mac über Audio-Interfaces von Apogee oder Focusrite gehe (n kann). Für das "reine Musik hören" nutze ich einen schlichten Project-Plattenspieler, AppleTV und einen ollen DVD-Player, beide über einen Musical Fidelity V90 DAC (alles im Moment wiederum über einen kleinen Mackie-Mixer). Meinen alten Harman Kardon CD-Player habe ich gerade in Rente geschickt.

Jetzt suche ich einen Ersatz für den DVD-Player, mit dem ich über den DAC vernünftig Musik hören kann. Unterstützt werden sollen alle wichtigen Formate (CD, DVD, BlueRay, SACD ...), einen analogen Ausgang brauche ich nicht, siehe oben. Bildqualität bei DVDs und BlueRays sind nebensächlich, mir geht es hauptsächlich um die Musik (auch wenn ich mir sicher ab und zu einen Film ansehen werde).

So, was brauche ich, wieviel soll ich investieren? Ich gehe eigentlich davon aus, dass ich nur einen "einfachen Bit-Lieferanten" benötige. High End-Philosophien sind in der Konstellation eher fehl am Platz, schätze ich.

Kann mir jemand etwas empfehlen? Meinungen?

Danke!
Fanta4ever
Inventar
#2 erstellt: 21. Nov 2014, 21:13
Hallo,

Pioneer BDP-170-K

wenn es etwas wertiger sein darf und DVD Audio eine Rolle spielt Pioneer BDP-450

LG
#Bass-Peter#
Neuling
#3 erstellt: 21. Nov 2014, 21:43
Danke für die schnelle Antwort, das sieht schon sehr gut aus!

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob DVD-Audio noch eine Rolle spielen sollte, habe ich bislang nicht und ist ziemlich totes Gelände, oder?

Wobei "wertig" grundsätzlich schon einmal etwas gutes ist, der Große ist ein Auslaufmodell, richtig? Hast Du eigene Erfahrungen mit dem Stück?

Gruß
Peter
Dadof3
Inventar
#4 erstellt: 22. Nov 2014, 00:39

#Bass-Peter# (Beitrag #1) schrieb:
Ich gehe eigentlich davon aus, dass ich nur einen "einfachen Bit-Lieferanten" benötige. High End-Philosophien sind in der Konstellation eher fehl am Platz, schätze ich.

Endlich mal ein Neuling mit einer realistischen Einstellung.

Der Pio dürfte nicht verkehrt sein, wenn man Neuware will, ich habe mir vor einigen Wochen bei eBay für 60 € einen Sony BDP-S480 gekauft und er reicht mir völlig aus.
#Bass-Peter#
Neuling
#5 erstellt: 22. Nov 2014, 01:24
Danke!

Wobei eine Studiomonitor-Lösung der 2K-€Klasse mit ordentlichem Quellmaterial über ein Apogee-Interface im Vergleich zu dem ein oder anderen HiFi-Baustein gar nicht so schlecht abschneiden würde, denke ich ...

Gute Nacht!


[Beitrag von #Bass-Peter# am 22. Nov 2014, 01:25 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#6 erstellt: 22. Nov 2014, 07:03
Hallo Peter,

#Bass-Peter# (Beitrag #3) schrieb:
Hast Du eigene Erfahrungen mit dem Stück?

nein, ich nutze noch meinen alten Philips BDP 7600, für mich reicht der völlig.

Mit "wertiger" meinte ich die Aluminium Front, schöne Standfüße und eben die Optik im Allgemeinen.

LG
Dadof3
Inventar
#7 erstellt: 22. Nov 2014, 09:03

#Bass-Peter# (Beitrag #5) schrieb:

Wobei eine Studiomonitor-Lösung der 2K-€Klasse mit ordentlichem Quellmaterial über ein Apogee-Interface im Vergleich zu dem ein oder anderen HiFi-Baustein gar nicht so schlecht abschneiden würde, denke ich ... ;)N

Ich meinte damit auch nicht die Höhe des Budgets (für Lautsprecher viel auszugeben ist durchaus sinnvoll), sondern die Abgeklärtheit, dass CD-Spieler einfach nur Bitlieferanten sind - das zu glauben fällt den meisten die sich hier neu anmelden, vewirrt durch den Schwachsinn, den die Schwurbelpresse immer verbreitet, schwer zu glauben.
#Bass-Peter#
Neuling
#8 erstellt: 22. Nov 2014, 10:50
Was da sehr hilft ist die Beschäftigung mit "der anderen Seite", also sprich mit dem Musik machen und aufnehmen. Es ist sehr erhellend, wenn man sich mal ansieht, wie die Profis so etwas machen. Das rückt einige Equipmentfragen zurecht ...


[Beitrag von #Bass-Peter# am 22. Nov 2014, 10:52 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 22. Nov 2014, 10:52
oder wenn man sich das anschaut, es gibt viele solcher tests.
http://matrixhifi.com/ENG_contenedor_ppec.htm
#Bass-Peter#
Neuling
#10 erstellt: 22. Nov 2014, 10:58
Haha, top!


oder wenn man sich das anschaut, es gibt viele solcher tests.
http://matrixhifi.com/ENG_contenedor_ppec.htm


Und dann auch noch einen Amp vom bösen "B", das ist bitter!
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 22. Nov 2014, 11:15
ich war auch mal an dem pionneer interessiert aber mittlerweile doch skeptisch, er zeig nicht mal die titel nummer, nur die zeit und dann noch die erfahrungen:
http://www.hifi-foru...ad=9024&postID=25#25
#Bass-Peter#
Neuling
#12 erstellt: 22. Nov 2014, 15:56
Oh, danke!

So etwas kompliziertes wie eine Titel-Nr.-Anzeige sollte schon drin sein ...

Ich hoffe, der große Bruder ist da großzügiger, ich werde mal weiter forschen.


[Beitrag von #Bass-Peter# am 22. Nov 2014, 15:57 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#13 erstellt: 23. Nov 2014, 08:51

#Bass-Peter# (Beitrag #1) schrieb:
Musical Fidelity V90 DAC + Jetzt suche ich einen Ersatz für den DVD-Player, mit dem ich über den DAC vernünftig Musik hören kann. Unterstützt werden sollen alle wichtigen Formate (CD, DVD, BlueRay, SACD ...), einen analogen Ausgang brauche ich nicht, siehe oben. Bildqualität bei DVDs und BlueRays sind nebensächlich, mir geht es hauptsächlich um die Musik (auch wenn ich mir sicher ab und zu einen Film ansehen werde).


Hallo Bass-Peter,

wichtig wäre bei der Auswahl des "Optische-Scheiben-Drehers", dass ein optischer/koaxialer Digitalausgang vorhanden ist, bei dem man auch die Art der Ausgabe des Digitalsignals auswählen kann. Der V-90 DAC nimmt nur PCM-Signale entgegen. Einer SACD würde er den Ton verweigern, wenn Du zum Abspielen nicht die CD-Schicht ausgewählt hättest.

Für (sicherlich wenige) Einzelfälle kann ein Analogausgang hilfreich sein.

Der verlinkte Pioneer BDP-170 wäre ein Kandidat, der die notwendigen Einstellungen für den Digitalausgang hat und noch Analogausgänge bietet.

Grüße,

Carsten
Dadof3
Inventar
#14 erstellt: 23. Nov 2014, 10:16
Wenn man nur Stereo hört, sehe ich in SACD ohnehin keinen Sinn. Es sei denn, man hat Freude an der eingebildeten höheren Auflösung.
CarstenO
Inventar
#15 erstellt: 23. Nov 2014, 10:47
Endlich wieder Pauschalaussagen.
Darkgrey
Stammgast
#16 erstellt: 23. Nov 2014, 10:56
Meine Empfehlung wären der Yamaha BD-S677 oder der Pionieer BDP-450.

Beide haben die benötigten Ausgänge, sind universelle Player zu einem vernünftigen Preis inkl. einer recht stabilen Verarbeitung,

Und sie können praktisch jede Art von Medien abspielen.
#Bass-Peter#
Neuling
#17 erstellt: 23. Nov 2014, 11:03
Danke für die beiden Hinweise zur SACD!

Tatsächlich streitet man sich ja offenbar um die vermeintlichen Vorzüge der SACD, mir geht es in diesem Fall auch vornehmlich um die Möglichkeit, möglichst viel Material abspielen zu könnnen, z.B. die ein oder andere Leihgabe aus dem SACD-Klassik-Fundus eines Freundes.

Ich kann mir gut vorstellen, dass einige - speziell für SACD - neu gemasterte Scheiben allein durch das neue Mastering interessant werden. Ob das Trägersystem dabei überlegen ist, spielt vielleicht gar keine so große Rolle, oder?

Ich habe ein paar wenige Vinyl-Scheiben hier, die so gut aufgenommen und abgemischt sind, dass sie trotz meiner spartanischen Plattenspieler-Technik einfach fantastisch zu hören sind! (z.B. "Studio-Konzert"-Aufnahmen von Neuklang - und: die Musik, die auf der Platte drauf ist, sollte auch etwas taugen und einem gefallen ... da ist im Zweifel ein Bit weniger auch Wurst.)


[Beitrag von #Bass-Peter# am 23. Nov 2014, 11:04 bearbeitet]
#Bass-Peter#
Neuling
#18 erstellt: 23. Nov 2014, 11:11


Meine Empfehlung wären der Yamaha BD-S677 oder der Pionieer BDP-450.


Und der Yamaha zeigt auf der ersten Produktabbildung, die ich finden konnte, auch brav die Titel-Nr. an ... (s.o.)

Danke für den Hinweis!
CarstenO
Inventar
#19 erstellt: 23. Nov 2014, 11:45

#Bass-Peter# (Beitrag #17) schrieb:
mir geht es in diesem Fall auch vornehmlich um die Möglichkeit, möglichst viel Material abspielen zu könnnen,


Das ist das, was ich von einem Pioneer BDP-170 erwarten würde. Den Yamaha BD-S 677 kenne ich nicht.
Dadof3
Inventar
#20 erstellt: 23. Nov 2014, 12:33

#Bass-Peter# (Beitrag #17) schrieb:
Tatsächlich streitet man sich ja offenbar um die vermeintlichen Vorzüge der SACD, mir geht es in diesem Fall auch vornehmlich um die Möglichkeit, möglichst viel Material abspielen zu könnnen, z.B. die ein oder andere Leihgabe aus dem SACD-Klassik-Fundus eines Freundes. :D

Die meisten SACDs sind Hybridscheiben, die auch in einem normalen CD-Spieler abgespielt werden können. Aber du hast natürlich recht, wenn du schreibst:

Ich kann mir gut vorstellen, dass einige - speziell für SACD - neu gemasterte Scheiben allein durch das neue Mastering interessant werden. Ob das Trägersystem dabei überlegen ist, spielt vielleicht gar keine so große Rolle, oder?

Genau so ist es. Unterschiedliche Masterings - häufig hat sogar die CD-Schicht einer SACD ein anderes Mastering als die DSD-Schicht, nicht selten wurde einfach etwas an der Dynamik getunt - sind meiner Einschätzung nach auch der Hauptgrund, warum viele so überzeugt von der SACD sind. Für einen vernünftigen Test der Abstastrate hilft einzig und allein, das DSD-Signal auf 44,1-kHz-PCM herunterzurechnen, was wiederum durch den Kopierschutz fast unmöglich wird. Eine andere Möglichkeit wäre, das analoge Signal abzugreifen, mit 44,1 kHz zu digitalisieren und wieder analog auszugeben. Das ist natürlich mehrfache Wandlung und man kann damit nicht die Hypothese beweisen, dass DSD überlegen wäre, man kann nur das Gegenteil beweisen - was übrigens auch schon gelungen ist, in dem wohl umfangreichsten und professionellsten Test, den ich diesbezüglich kenne: http://www.audiocircle.com/index.php?topic=70893.0

Weiteres Beispiel: http://old.hfm-detmo...ten/1998/seite1.html

Insofern stimmt es schon, dass SACDs auch für Stereo sinnvoll sein können - aber nicht wegen der höheren Abtastrate.

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die gepriesenen klanglichen Vorteile durch höhere Abstastrate meines Erachtens Voodoo sind. In Blindtests gelingt es ja nicht einmal hochwertige MP3s von CDs zu unterscheiden. Mir ist auch kein wissenschaftlichen Maßstäben genügender Blindtest bekannt, indem eine klangliche Verbesserung jenseits der CD-Qualität hätte festgestellt werden können, jedoch diverse Blindtests, die das Gegenteil nahelegen.

PS: Ich habe mir übrigens kürzlich selbst einen SACD-Spieler gekauft.


[Beitrag von Dadof3 am 23. Nov 2014, 12:34 bearbeitet]
#Bass-Peter#
Neuling
#21 erstellt: 23. Nov 2014, 12:42

In Blindtests gelingt es ja nicht einmal hochwertige MP3s von CDs zu unterscheiden.


Ich habe nicht zu viel Ahnung von Technik, aber ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass gute Produktionen kaum durch halbwegs modernen "Datentransport" kaputt zu kriegen sind. Wenn dann ganz am Schluss Raum und Speaker (ja, der Wandler muss auch etwas taugen, gekauft) etwas hergeben, kann schon gar nicht mehr so viel falsch laufen. Nur meine bescheidene Meinung.

Aber ich will an dieser Stelle nicht ins Philosophische abdriften, das wird in diesem Forum an vielen, vielen anderen Stellen ja schon mit viel Hingabe betrieben ...
#Bass-Peter#
Neuling
#22 erstellt: 23. Nov 2014, 12:43

PS: Ich habe mir übrigens kürzlich selbst einen SACD-Spieler gekauft.


Dadof3
Inventar
#23 erstellt: 23. Nov 2014, 12:48
Es ging mir hauptsächlich um die Mehrkanalmusik. Und ein wenig technische Neugier war auch dabei.
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