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Kaufberatung Plattenspieler

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Autor
Beitrag
Janis.
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Dez 2014, 21:22
Hallo,

ich habe vor ein paar Jahren als DJ angefangen und erst dann Platten für mich entdeckt. Deshalb besitze ich immer noch einen Stanton t.92, dem ich in den letzten Jahren nur mal einen besseren Tonabnehmer spendiert habe. Der Plattenspieler nervt mich durch sein brummen (ja, er ist geerdet) und dumpfes knarzen.

Das mit dem Auflegen ist verebbt aber das mit den Platten ist geblieben, deshalb suche ich jetzt einen neuen Plattenspieler. Gibt es Empfehlungen, die ihr mir mit auf den Weg geben könntet? Preislich müsste ich mich allerdings in einem 300€-Rahmen bewegen.

Vielen Dank im Voraus, Janis.
pinkpaulchen7
Stammgast
#2 erstellt: 12. Dez 2014, 21:29
Hallo Janis,
die Auswahl ist Riesig bei deinem Budget solls was neues sein oder Vintage ??
MfG Paulchen
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 12. Dez 2014, 21:30
ich würde dir einen gebrauchten direktangetriebenen empfehlen, lieber mehr geld für den tonabnehmer ausgeben.
was für einen tonabnehmer hast du an deinem dran?

z. b. so einer
http://www.ebay.de/i..._rvr_id=747491728846


[Beitrag von Soulbasta am 12. Dez 2014, 21:31 bearbeitet]
Janis.
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Dez 2014, 21:31
Nunja, die neueren finde ich ästhetischer, aber eigentlich habe ich den Beitrag ja gerade erstellt, weil ich gar nicht weiß zwischen was ich mich entscheiden kann.

Pauschal würde ich sagen: Eher neuer, aber wenn ich was besseres gebraucht kriege, würde ich das nehmen!
Janis.
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 12. Dez 2014, 21:34
Momentan habe ich als Tonabnehmer einen "Audio Technica AT-95E". (Der ist aber ehrlich gesagt ziemlich schrill in den Hohen Tönen, habe ich zumindest das Gefühl. Bin da kein Profi)
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 12. Dez 2014, 21:34
neuer wäre ein technics nachbau vielleicht ok. die sind nicht so solide wie alte technics aber man kann dami platten hören.
http://www.amazon.de/Reloop-RP-2000-MK3/dp/B000ATHQ1M
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 12. Dez 2014, 21:36
Hallo,

um mich selbst aus einem anderen Thema zu zitieren:


Mein Rat geht zu einem gebrauchten problemlosen direkt angetriebenen Dreher, der möglichst über eine Quarzsteuerung verfügt, keinerlei Automatik hat und mit einem S-förmigen SME-kompatiblen Tonarm ausgestattet ist.

Solche Dreher gibt es mit sehr vielen Labeln, daher macht es aus meiner Sicht keinen Sinn ein bestimmtes Gerät zu nennen.

Den Klang bestimmt das Tonabnehmersystem und über die Klangqualität entscheidet die Nadel (Nadelträger) und insbesondere der ggf. sehr teure Nadelschliff. Zumeist ist der Nadelschliff der preisbestimmende Faktor bei Tonabnehmersystemen.

In meinem Profil kannst Du z.B. auch sehen, was ich derzeit Plattenspielern/Systemen/Nadeln nutze.


VG Tywin
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 12. Dez 2014, 21:39

Janis. (Beitrag #5) schrieb:
Momentan habe ich als Tonabnehmer einen "Audio Technica AT-95E". (Der ist aber ehrlich gesagt ziemlich schrill in den Hohen Tönen, habe ich zumindest das Gefühl. Bin da kein Profi)


das ist gerade so der günstigste, was hörst du für musik, magst du mehr den club sound oder eher hifi?
Janis.
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 12. Dez 2014, 21:40
Den von reloop habe ich mir auch schon angesehen, der schien mir sehr robust und solide.

Zum Anderen: Clubsound höre ich eher weniger. Überwiegend Electronica und Jazz.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 12. Dez 2014, 21:47
Janis.
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 12. Dez 2014, 21:52
Vielen Dank schonmal für die beiden Vorschläge, sehe beide sehr gut aus.
In Kombination mit dem Reloop RP-2000 MKIII wäre ich mit beiden Nadeln sogar noch unter meinem Budget.

Ein (etwas älterer) Freund meinte zu mir, ich solle die Finger von DJ-Turntables lassen und lieber ein Einsteigermodell von REGA nehmen. Allerdings hört er auch in einer anderen Preisklasse, denke ich.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 12. Dez 2014, 21:56
das sehe ich nicht so, die sind teurer und mit riemenantrieb ob das auf dauer so toll ist?
es muss auch kein dj dreher sein, es gibt viele direktangetriebene von früher die sehr stabil sind.
wie ist deine PLZ? in den kleinazeigen findet man auch manchmal gute angebote.
Janis.
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 12. Dez 2014, 21:58
Meine PLZ ist 60326.

Eine andere Frage wäre noch, was ich für den Stanton T.92 USB verlangen kann, wenn ich ihn jetzt so in der Form verkaufen würde?
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 12. Dez 2014, 22:10
keine ahnung was du verlangen kannst, schau doch bei ebay, vielleicht ist das was.

die könntest du dir anschauen
http://kleinanzeigen...x/260068666-172-4518
der bessere reloop
http://kleinanzeigen...-/233925345-172-4523
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 12. Dez 2014, 22:12

Janis. (Beitrag #1) schrieb:
Deshalb besitze ich immer noch einen Stanton t.92, dem ich in den letzten Jahren nur mal einen besseren Tonabnehmer spendiert habe. Der Plattenspieler nervt mich durch sein brummen (ja, er ist geerdet) und dumpfes knarzen.


im grunde ist das kein schlechter, vielleicht sollte sich den jemand anschauen, kann sein, das da nicht wirklich was kaputt ist?
Tywin
Inventar
#16 erstellt: 12. Dez 2014, 22:17
Hier zwei Bespiele in deiner Gegend:

WEGA JPS 350 P

http://www.quoka.de/.../wega-jps-350-p.html

Technics sl 1710

http://www.quoka.de/.../plattenspieler.html
pinkpaulchen7
Stammgast
#17 erstellt: 12. Dez 2014, 22:56
Also von mir aus bewerft ihr mich mit Steinen aber wenn du u.a. jazz auf deiner Liste hast ist ein rega rp1 mit z.b. Ortofon 2m red schon was Amtliches. Jedenfalls würde ich das einem reelop vorziehen.
Die oben genannte Rega/Ortofon Kombi hatte ich selbst und war echt zufrieden damit und was das Riemen umstellen angeht, schau deine LP Sammlung an. Hast du 45rpm Pressungen ? Wenn Ja wieviele und Hörst du die überhaupt ?
Entscheide das für dich ob du soooooo oft den Riemen umlegen müsstest.
Ich würde jedenfalls für den Anfang mehr Geld in die "Basis" sprich Dreher stecken der Nadeltechnisch Luft nach oben bietet denn ein guter Tonabnehmer bringt an nen schlechten Dreher auch nix oder ???
MfG Paul
Tywin
Inventar
#18 erstellt: 12. Dez 2014, 23:02

Ich würde jedenfalls für den Anfang mehr Geld in die "Basis" sprich Dreher stecken der Nadeltechnisch Luft nach oben bietet denn ein guter Tonabnehmer bringt an nen schlechten Dreher auch nix oder ???


Wenn man sich mal überlegt was der Dreher zu tun hat, dann kann man sich gleich fragen, was einen "schlechten Dreher" ausmachen soll.

Die allermeisten käuflichen "HiFi-Dreher" sind Dreher, die es einwandfrei schaffen eine Platte gleichmäßig mit der richtigen Geschwindigkeit zu drehen und die allermeisten verbauten Tonarme bekommen es hin, den Tonabnehmer einwandfrei über der Rille zu halten.

Also sind wir dann auch wieder beim Tonabnehmer, der Nadel und dem Nadelschliff. Z.B. mein Thorens TD520 macht seinen Job als Dreher kein bisschen besser als meine anderen drei Dreher.


[Beitrag von Tywin am 12. Dez 2014, 23:03 bearbeitet]
pinkpaulchen7
Stammgast
#19 erstellt: 12. Dez 2014, 23:21
Das von mir war einfach ein Vorschlag für einen Neukauf. Ich bin seinerzeit sehr gut damit klarkommen. Nix gegen gebrauchte alte Spieler davon hab ich selbst ein paar nur kann es halt auch mal sein dass so n gebrauchteil halt nach drei Monaten den Geist aufgibt, ging mir so mit nen 704er Dual.
Nach der Reparatur addiert mit Kaufpreis waren mehr als 300 Euro futsch.
Soweit wars das von mir.
Schönen Abend noch
MFG Paul
Tywin
Inventar
#20 erstellt: 12. Dez 2014, 23:40

Das von mir war einfach ein Vorschlag für einen Neukauf. Ich bin seinerzeit sehr gut damit klarkommen.


Leider gibt es selbst mit teuersten Drehern oft nur billigste Tonabnehmersysteme (Nadeln/Schliffe) und damit bekommt man dann auch nur billigsten Klang.

Dazu kommt, dass neue billige HiFi-Dreher zumeist nur einfachste Technik verwenden. Z.B. keinen kostenintensiven - womöglich quarzgesteuerten - Direktantrieb, keine Automatik und kein Subchassis. Oft sind die Tonarme auch nicht in der Höhe und im Azimuth verstellbar. Auch die praktische SME-Kompatibilität findet sich dort selten.
pinkpaulchen7
Stammgast
#21 erstellt: 12. Dez 2014, 23:47
Klar n guter Tonabnehmer darauf kommts an. Ob der dann zum Rest (Tonarm Verstärker Lautsprecher) passt ist egal, also Kauft euch einen Quarzdreher (markewurschtwas) hängt ein Teures System dran und alles wird gut...............
Na dann zum Wohl
Tywin
Inventar
#22 erstellt: 13. Dez 2014, 00:01
Natürlich muss der TA bezüglich der Nadelnachgiebigkeit und des Gewichts zum Tonarm passen. An dem Punkt sind wir bei der Beratung aber noch gar nicht und kommen da womöglich auch nie hin.

Hier geht es um den Plattenspieler. Der Rest - die "Kette" - spielt diesbezüglich gar keine Rolle, wenn der Plattenspieler/der Tonabnehmer anständig klingt und nicht dort entstandene Defizite später ausgebügelt werden sollen. Übrigens auch nicht der Phonovorverstärker, wenn der zum Tonabnehmer technisch passt.


[Beitrag von Tywin am 13. Dez 2014, 00:30 bearbeitet]
pinkpaulchen7
Stammgast
#23 erstellt: 13. Dez 2014, 00:10
@ Tywin,
nicht falsch Verstehen das letzte was ich hier will ist Streiten, grundsätzlich gebe Ich dir schon recht und die von dir Verlinkten Dreher sehen alle sehr gut aus. SME Bajonett, Direkt-Drive, Geschwindikeit auf Knopfdruck sind schon echte Argumente.
Ich benutze ja auch ein altes Quarz Laufwerk 1210MKII und will es nicht mehr missen.
Mir ging es nur darum eine andere Alternative in den Raum zu werfen die m.e. nicht schlecht war und abgesehen vom 2m red auch im Preisrahmen liegt.
Entscheidend sind letzten Endes nur des Fragenden Ohren.
Gute Nacht beisammen.
Paulchen
Tywin
Inventar
#24 erstellt: 13. Dez 2014, 00:18
Hallo Paulchen,

ich gönne jedem seine Meinung und meine Meinung ist nicht besser und nicht schlechter als deine Meinung. Wir müssen es aber beide ertragen, dass jemand anderes eine Sache anders sieht als man selbst es tut und dies dann auch mitteilt und seine Meinung so gut es geht begründet.

So lange das nicht persönlich wird und auf die Sache bezogen bleibt, ist doch alles i.O.

Du findest neue "Einfach-Dreher" mit einfachen Systemen/Nadeln sinnvoller als alte "Gurken-Dreher" mit teuren Tonabnehmer/Nadeln. Ich sehe es genau umgekehrt und das finde ich gar nicht schlimm.

Wir haben wohl beide unsere diesbezüglichen Erfahrungen schon gemacht.

Gute Nacht!

LG Tywin


[Beitrag von Tywin am 13. Dez 2014, 00:26 bearbeitet]
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 13. Dez 2014, 00:24
warum soll für jazz ein älterer nicht gut sein? es ist doch egal was für musik man damit hört.
pinkpaulchen7
Stammgast
#26 erstellt: 13. Dez 2014, 00:25
Ebenfalls Prost :-)
Ich vermute eh das dem Themenersteller unser aller Schicksal hier nicht erspart bleibt :-) und über die Jahre die ein oder anderen Geräte bei ihm ein und ausziehen :-)
Den eins ist Klar Hifi in der Richtigen Dosis ist schon ne verdammt gute Droge ;-) Sie beschert und Freude und Gefühl manchmal auch Schmerz und Frust wenn der gehoffte Effekt ausbleibt.........
Und "verstehen" werden uns die nichthörer wohl nie.
In diesem sinne willkommen im Club der Irren.
Janis.
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 16. Jan 2015, 01:35
Danke nochmal an alle, die mich hier so gut beraten haben.

Vorerst habe ich mir das GRADO Blue bestellt (war nicht mehr verfügbar und ich bekam RED zum gleichen Preis, was mich ehr gefreut hat) und benutze weiterhin den Stanton.
Außerdem ist mir klar geworden, dass mir - bitte erschlagt mich dafür nicht - am meisten das Aussehen meines aktuellen Drehers stört. Es ist so rundlich, so viel Plastik und dieses blaue StarTrek-Licht...
Ich schaue mich jetzt nochmal nach einem "älteren" in meiner Gegend um.

Grado Red hört sich übrigens wunderbar an, der dumpfe Sound ist super, man muss aber gerade Jazz-Platten lauter als gewöhnlich hören, damit es Spaß macht.

Nachmal lieben Dank,

Janis
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