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Audiosignal von Laptop zu Receiver durchschleifen

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Strandler
Neuling
#1 erstellt: 24. Feb 2016, 10:30
Hallo liebes Forum,

Ich höre gerne Musik über den Laptop (Thinkpad T61, also ein Businessnotebook). Mittlerweile habe ich auch etliche Flac-Dateien. Allerdings habe ich es noch nicht geschafft das Audiosignal unverarbeitet an den Receiver zu geben. Nun möchte ich es gerne durchschleifen, denn von meinem Laptop kann ich wohl keine geniale Verarbeitung erwarten.

Wie stelle ich das an? Vermutlich mit einer externen USB-Soundkarte. Aber was muss diese genau können? Muss ich 80€ ausgeben oder reicht ein einfacher USB-Dongle mit einem Toslink-Anschluss? Bedeutet Toslink automatisch, dass das Signal nur durchgeschleift werden kann?

Vielen Dank für eure Hilfe!
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 24. Feb 2016, 11:02
was für ein receiver? vielleicht reicht eine netzwerkfreigabe und man könnte sich die kabeln sparen, oder ein dlna renderer, oder google chromecast audio falls der receiver nicht netzwerkfähig ist.
Strandler
Neuling
#3 erstellt: 24. Feb 2016, 11:04
Der Receiver ist alt, Kenwood 9090D oder sowas. Der wird wohl noch ein paar Jahre halten, vielleicht aber nur ein Jahr. Mal sehen. Da ich im Grunde nur Stereo höre, ist es vollkommener Unsinn einen 5.1 Receiver zu nutzen. Das aber ist ein anderes Thema. Der Receiver ist höchstwahrscheinlich trotzdem etwas potenter als meine Soundkarte im Laptop.
Fanta4ever
Inventar
#4 erstellt: 24. Feb 2016, 11:29
Hallo,

es geht die also um die D/A Wandlung, warum sollte die der Soundchip von Thinkpad schlechter sein ?

Mein Tipp: http://www.amazon.de...1S86ZGT4CAXW169QEMXK

LG
Strandler
Neuling
#5 erstellt: 24. Feb 2016, 11:34
Sollte ich mich mal damit beschäftigen was Soundkarten eigentlich machen?

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass das digitale Signal des Computers idealerweise in digitaler Form beim Receiver landen und von ihm an die Boxen geschickt werden soll. Wenn es klanglich tatsächlich keinen Unterschied macht, ob das Signal von einem Business-Notebook gewandelt und dann an den Receiver geschickt wird oder ob es digital beim Receiver landet, bleibe ich natürlich gerne bei meinem Cinch-Klinke-Kabel. Aber wird denn von der Soundkarte am Laptop wirklich nichts weiter gemacht als das Signal von digital zu analog zu wandeln? Und wie gut kann sie das?

Danke für eure Hilfe!
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 24. Feb 2016, 11:35
ich würde gerade bei einem laptop auf was kabelloses wie chromecast audio setzen, was man auch zusätzlich mit einem smartphone nutzen kann.
http://www.google.com/intl/de_de/chromecast/audio/explore/


[Beitrag von Soulbasta am 24. Feb 2016, 11:36 bearbeitet]
Strandler
Neuling
#7 erstellt: 24. Feb 2016, 11:37
Ich liebe Kabel und vermeide nach Möglichkeit alles Kabellose. Das mag ungewöhnlich sein in der heutigen Zeit, aber daran möchte ich gerne festhalten.
Fanta4ever
Inventar
#8 erstellt: 24. Feb 2016, 11:44
Ist ja kein Problem, mMn mach die Soundkarte nichts schlechter als der Wandler im Receiver.

LG
Slatibartfass
Inventar
#9 erstellt: 24. Feb 2016, 11:45
Aus meiner Sicht wäre die Nachrüstung eines Digital-Ausgang (optisch oder elektrisch) die beste Lösung um das Signal an den AVR zu leiten. Denn nach meiner Erfahrung ist der DAC in einem AVR meist besser als in einem Standard-Notebook (er erzeugt ein hochwertigeres Analog-Signal). Zumindest ist man sicher vor Störgeräuschen des Laptops, die oft in den internen Soundchip einstrahlen, und nur so kann beispielsweise auch Mehrkanal über den AVR wiedergegeben werden.

Die Qualität der Hardware, die den Digitalausgang bereitstellt, hat dagegen keinen Einfluss auf den Klang, da sie nur den digitalen Datenstrom an den AVR leitet, der dann die vollständige Audio-Verarbeitung übernimmt.

Ich ziehe Kabel übrigens auch jeder Funkverbindung vor.

Slati
Fanta4ever
Inventar
#10 erstellt: 24. Feb 2016, 11:52
Ich habe da andere Erfahrungen, aber wenn Störgeräusche in einen Chip einstrahlen.....

@TE, hör es dir einfach an.

LG
Slatibartfass
Inventar
#11 erstellt: 24. Feb 2016, 13:45
Als ich für die Musikwiedergabe von einem Pioneer SACD-Player, auf den ich auch CDs und MP3 abgespielt habe, auf einen PC und auf ein Laptop gewechselt habe, war ich mit dem Klang der Zuspieler nicht zu frieden (weniger Feinzeichnung und transparente Darstellung einzelner Instrumente). Daraufhin habe ich erst alles wieder auf CD oder DVD gebrannt um es über meinen Pioneer SACD-Player abspielen zu können. Nachdem ich mir die Asus Xonar One an meine Rechner gehängt habe, ist alles bestens und bringt sogar klanglich den Pioneer-Player in Bedrängnis.

Slati
Tywin
Inventar
#12 erstellt: 24. Feb 2016, 17:48
In meinen Ohren gibt es keine nennenswerten "Unterschiede" zu hören, egal auf welchem Weg und womit ich Daten übertrage oder wandle. Goldohren werden allerdings - meist ohne jede Ahnung von Technik und menschlichem Hörvermögen - immer die dollsten Dinge mit ihren Supersinnen wahrnehmen.

Wer ein normaler Mensch ohne Supersinne ist, sollte sich über digitale Quellgeräte und heute übliche Audioübertragung keinen Kopf machen. Da gibt es ganz andere - tatsächlich relevante Faktoren - für guten Klang.
jj_okocha
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 24. Feb 2016, 18:01
Ich kann leider bestätigen, dass bei Analogausgängen in PCs immer noch Vorsicht geboten ist. Meiner Erfahrung nach gibt es da immer noch himmelweite und deutlich hörbare Unterschiede. Das äußert sich z.B. in starkem Grundrauschen am Ausgang (schon oft erlebt). Auch von anderen elektromagnetischen Einflüssen ist der Soundpart im Rechner leider hin und wieder nicht frei. Das schlimmste, was ich erlebt habe, war eine Soundkarte, die bei Bewegungen des Mauszeigers ein starkes zusätzliches Rauschen vernehmen ließ.

Letztlich ist es wohl eine Einzelfallentscheidung, es gibt ja auch gute Soundkarten. Aber gerade bei Laptops / generell Onboard-Sound (Sound auf dem Motherboard) ist da auch meiner Erfahrung nach oft Mist verbaut.

Dass Soundpartien von aktuellen Rechnern generell ein einwandfreies Analogsignal liefern, wie manche sagen, kann ich auf jeden Fall nicht bestätigen.
Slatibartfass
Inventar
#14 erstellt: 24. Feb 2016, 18:38

Tywin (Beitrag #12) schrieb:
In meinen Ohren gibt es keine nennenswerten "Unterschiede" zu hören, egal auf welchem Weg und womit ich Daten übertrage oder wandle.

Etwas Differenzierung bei dem Thema wäre angeraten, denn das übertragen digitaler Daten ist etwas ganz andere als die aktive Wandlung in ein komplett anderes analoges Format. Dieses in einen Topf zu werfen zeugt nicht gerade von fachlicher Kompetenz und die Goldohren-Häme bewirkt bei auch nicht den Eindruck ernsthafter Auseinandersetzung, sondern von pauschaler Defamierung anderer Erfahrungen, gespickt mit Vorurteilen.

Slati
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