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Brauche Hilfe bei Verstärkerverständnis/Kaufberatung

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Aley89
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 26. Mai 2016, 18:15
Liebe Hifinutzer,

ich besitze zwei Qudral Argentum 430 Lautsprecher

Kenndaten:
Nennleistung/Musikbelastbarkeit 80/120 W
Übertragung40-35.000 Hz
Wirkungsgrad 87 dB

Im Moment laufen die über einen Denon 520 AE der mir aber nicht richtig gefällt. Designtechnisch und Sound fehlt auch bisal.

Ich bin also auf einer suche nach einen neuen Stereoverstärker der alten Schule.

Leider ist es in dem Hifidschungel nicht immer leicht. Ich bin durch zufall auf den Hersteller Audioblock gestoßen.

Der Audioblock V 250 habe ich mal so ins Auge gefasst.

Es stellt sich halt nur dir Frage reicht die Wattanzahl?

Er hat 40 RMS 4 Ohm 30 Watt bei 8 Ohm.

Ich weiß das man normalerweise nicht einmal 1 Watt braucht für Zimmerlautstärker. Desweiteren sollte jeder vernünftiger Verstärker mit Boxen 87db Wirkungsgrad und 4 Ohm zurechtkommen. Selbst ein Röhrenverstärker sollte klappen.

1:Warum reden dann manche Leute immer wieder von Clipping etc. und empfehlen Verstärker mit 100 watt RMS

2:Warum finde ich Verstärker im oberen Preissegment ala Cambridge, Rotel etc. mit Leistungen von 40-70 Watt?

3: Ist Audioblock zu empfehlen?

4: Worauf muss ich generell achten das Verstärker mit den Boxen gut hamoniert?


Vielen Dank liebe Forum Users und noch einen erholsamen Abend.
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 26. Mai 2016, 18:37
Hallo,

vielleicht wäre es zuerst hilfreich wenn Du zum Thema "guter Klang" etwas lesen würdest, was nicht dabei hilft HiFi-Hardware an ahnungslose Menschen zu verkaufen:

http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=66
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=173
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=83

und nochmal:

http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

Ansonsten gibt es sehr wohl Bedarfe/Ansprüche hinsichtlich kräftiger Verstärker, da nicht jeder Musikliebhaber nur Zimmerlautstärke auf kurzen Hörentfernungen hört. Die Angaben/Messungen/Messkriterien zum Wirkungsgrad tragen oft wenig bis gar nichts zur Einschätzung eines individuellen Leistungsbedarfs bei und eine Verdoppelung der Lautstärke erfordert jeweils eine Verzehnfachung der Verstärkerleistung.

Des Weiteren stehen Preise - wenn überhaupt - bei vielen Produkten nur ganz am Rande mit einem individuellen praktischen Nutzen in einem für den Käufer sinnvollen Verhältnis. Deswegen erfährt man in der Werbung/Marketing so gut wie nie Wissenswertes, es soll halt nur das Produkt bekannt gemacht und mit einer positiven Emotion verknüpft werden ... was bei den meisten Menschen wirksam ist.

So wird viel beschwurbelter viel zu teurer Kram verkauft/gekauft und man hat dabei womöglich ein gutes Gefühl. Informierte kritische Menschen bekommt man damit natürlich nicht bzw. erreicht dort das genaue Gegenteil.

Aber ... wie sagt man so schön unter Kaufleuten: "Jeden Tag steht ein Blöder auf!"

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 26. Mai 2016, 19:03 bearbeitet]
Fanta4ever
Inventar
#3 erstellt: 26. Mai 2016, 18:50
Hallo,

der kostet ungefähr € 250.- Yamaha A-S501 und mMn ist der Audioblock dagegen Spielzeug.

LG
Aley89
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 26. Mai 2016, 18:56
Nun Yamaha hatte ich mir auch schon durch den Kopf gehen lassen. Besonders den RS 700. Ist der zu empfehlen?
versuchstier
Inventar
#5 erstellt: 26. Mai 2016, 19:36

Fanta4ever (Beitrag #3) schrieb:
Hallo,

der kostet ungefähr € 250.- Yamaha A-S501 und mMn ist der Audioblock dagegen Spielzeug.

LG


In Deutschland gibt es den nicht für 250 €, aber ich würde den Yamaha auch eher empfehlen, alleine schon weil er digitale Inputs hat

Gruß versuchstier


[Beitrag von versuchstier am 26. Mai 2016, 19:38 bearbeitet]
basti__1990
Inventar
#6 erstellt: 27. Mai 2016, 05:21

Im Moment laufen die über einen Denon 520 AE der mir aber nicht richtig gefällt. Designtechnisch und Sound fehlt auch bisal.

anderes design kannst du mit jedem Verstärker bekommen, aber anderen Klang nicht.
Wenn du die links durch liest die tywin gepostet wirst du es verstehen
es gibt Möglichkeiten in den Klang einzugreifen und zwar deutlich besser und genauer als mit den typischen Reglern am Verstärker.
baerchen.aus.hl
Inventar
#7 erstellt: 27. Mai 2016, 06:22

Warum finde ich Verstärker im oberen Preissegment ala Cambridge, Rotel etc. mit Leistungen von 40-70 Watt?


Die geben die "Ausgangsleistung" an...... Der Rotel RA12 z.B. Kann aber, wenn gefordert, deutlich mehr liefern und ist laststabil bis 2 Ohm

Den Audio Block kann man imho empfehlen, der imho alles andere als ein Spielzeug ist

Viel mehr Veränderung oder gar Verbesserung kannst Du erreichen, wenn Du dich um andere Lautsprecher, deren Aufstellung und die Raumakustik kümmerst.
JULOR
Inventar
#8 erstellt: 27. Mai 2016, 13:40

4: Worauf muss ich generell achten das Verstärker mit den Boxen gut hamoniert?

Jeder vernünftig konstruierte Verstärker harmoniert mit deinen Lautsprechern und auch mit den meisten anderen LS, solange sie nicht ausgesprochen impedanzkritisch oder leistungshungrig sind. Verstärker der bekannten Marken sind alle vernünftig konstruiert. Besseren Sound bekommst du damit nicht.
Mickey_Mouse
Inventar
#9 erstellt: 27. Mai 2016, 14:03
also erstmal ist es falsch zu glauben, dass man mit einem Verstärker den Klang maßgeblich beeinflussen kann!
den Klang machen die LS, der Raum und die Aufstellung darin, der Verstärker hat darauf (wenn er einfach nur "ordentlich" ist) darauf (so gut wie) keinen Einfluss mehr. Außer er bietet entsprechende Möglichkeiten zur Klangbeeinflussung!

Wenn ich mir den Frquenzgang der LS angucke, dann würde ich anders vorgehen!
Der Abfall beginnt bereits bei 100Hz, die 40Hz hat Quadral wohl geträumt.
Ich würde über einen AVR mit Bass-Management und einen Subwoofer nachdenken. Die Stereo Verstärker mit Subwoofer Ausgang haben alle KEIN Bassmanagement, da wird weder der Subwoofer nach oben geschweige denn die Stereo LS nach unten hin begrenzt. Das ist also genau dasselbe als wenn man den Subwoofer einfach parallel per High-Level anschließt.

Wenn es es unbedingt ein Stereo Verstärker ohne Raumkorrektur und Bassmanagement sein muss, dann würde ich zumindest auf eine "ordentliche" Loudness achten. Die bieten die Hersteller aber nur als plumpe an/aus Lösung im Gegensatz zu den sich an die Lautstärke anpassenden und DSP gesteuerten Lösungen in den aktuellen AVR. Nur Yamaha bietet zumindest eine Variante an, bei der man die Stärke manuell zur eingestellten Lautstärke einstellen kann.
Fanta4ever
Inventar
#10 erstellt: 27. Mai 2016, 14:35
Hallo,
wenn es dir nichts ausmacht bei Amazon in England zu bestellen würde ich das tun, du bekommst mMn kein vergleichbares Gerät für € 250.-

LG
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