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HiFi-Set für 800 EUR

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zausell
Neuling
#1 erstellt: 21. Jan 2005, 15:58
Hallo zusammen,

zugegeben, ich befasse mich zum ersten mal ernsthaft mit dem Kauf einer neuen "Stereo-Anlage" - daher vielleicht auch die für euch etwas dilletantischen Fragen. Nachdem ich im Netz leider keine kompakte Übersicht über Testergebnisse von Receiver, CD-Player&Co gefunden habe, war die erste Anlaufstelle der "Media-Markt". Mein Ziel ist es, hohe Qualität für 800,- EUR für folgende Komponenten zu erhalten: Stereo-Lautsprecher, Tuner&Verstärker bzw. Receiver und CD-Player. Da ich die Boxen als den größten Posten vermutete, war ich zum Beispiel dem Sony-Stereo-Receiver STR-DE 197 nicht zu abgeneigt (189,-). Der Verkäufer winkte aber lachend ab! Gerechtfertigt, oder umsatzankurbelnd? Er empfahl mir vor allem Onkyo-Komponenten. Da wären wir ja schon bei Minimum ca. 350,-. Da Denon auch in dieser Preisklasse mitspielt: wer hat in dem Preissegment von ca. 300-350,- bei den Receivern die Nase vorn? Ist es wirklich von Nutzen, einen CD-Player für 250,- von Onkyo, Har.Kard. etc. sich zuzulegen, oder reicht da schon der Standard-Panasonic-DVD Player DVD-S47 - meinetwegen mit minimalen Qualitätseinbußen? Aber die Gretchenfrage ist wahrscheinlich die nach den Boxen. Angesichts der Stückpreise von 200,- aufwärts muss ich mich wohl im unteren Preissegment aufhalten. Was könnt ihr da empfehlen? Die vielgepriesenen Teufel- oder Nubert-Systeme liegen ja höchstwahrscheinlich ausserhalb meiner Preisvorstellungen :-(. Überhaupt habe ich eigentlich erst beabsichtigt, endlich ein Surround-System mir zuzulegen. Da ich aber zu 80% Radio und CD höre und als DVD mir eigentlich auch nur Musik-DVD´s gönne, hatte ich das aufgrund der schwächeren Stereo-Performance gleich wieder zu den Akten gelegt. Richtige Entscheidung, oder den falschen Leuten blind vertraut? Bitte helft mir. Wenn´s 100,- Euro mehr werden, dann kann ich das verschmerzen. Ich denke, vor allem bei den Boxen sollte man eigentlich nicht sparen, oder? Und solche Standboxen sind doch auch noch so schick ;-).

Viiiiiiiiieelen Dank im voraus,
Andreas.
HinzKunz
Inventar
#2 erstellt: 21. Jan 2005, 18:41
hallo,

die leute im mediamarkt, saturn etc. pp haben im normallfall keine ahnung von nix.

bei einem etat von 800 euro würde ich von standboxen abstand nehmen und stattdessen kompaktboxen wählen (400euro) dazu dann nen günstigen verstärker (200 euro) dann sind noch 200 übrig, die kannst du dann in den rest stecken.

das beste wird sein, du gehst mal in ein richtiges(!) hifi-fachgeschäft, lässt dich da ausgibig beraten und hörst dir die kombinationen an.

mfg
martin


[Beitrag von HinzKunz am 21. Jan 2005, 18:42 bearbeitet]
zausell
Neuling
#3 erstellt: 21. Jan 2005, 20:47
Hallo Martin,

ich habe schon gar nicht mehr mit einer Antwort gerechnet, da ich nach dem Verfassen meines Anliegens den "Kaufberatung - eine kleine Polemik" - Thread gelesen habe. Tja, damit sind dann wohl so Leute wie ich gemeint gewesen. Daher vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. Ich habe mich jetzt mal näher mit Onkyo und Denon beschäftigt. Gibt es irgendwelche bekannten Pferdefüße bezüglich der Produkte dieser Firmen (wie z.B. hier gelesen, anfällige Technics-CD-Schubladen). Speziell würde es sich um Denon DRA-451 & CD685 oder CD755AR und Onkyo TX-8511 oder TX-8211 & DX-7333 drehen. Alles sozusagen untere Preisklasse. Lohnt es sich in diesen Bereichen noch andere Firmen (Harmann Kardon etc.) mit in Betracht zu ziehen, oder sind die Unterschiede da eher wie Käseaufschnitt vom Netto oder Käseaufschnitt vom Aldi - sprich, rein optisch. Kann man bedenkenlos unterschiedliche Firmen bei der Komponentenauswahl kombinieren oder ist das "corporate design" anzuraten? Auch wenn´s vielleicht verpönt ist, was ist von einem Lautsprecherkauf (gebraucht) bei ebay zu halten?

Bis dahin,
Andreas
TakeTwo22
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 21. Jan 2005, 21:05
Hallo...die 800EUR sind weniger das Problem, auch wenn es sich dabei um ein recht "straffes" Budget handelt!

Der entscheidende Tip ist von meiner Seite: Eine Anlage kauft man in Ruhe und mit fachlich kompetenter Beratung beim Fachhändler und nicht in den Großdiscountern!

Ich würde bei diesem Budget einen guten Verstärker wählen, wobei es da nicht entscheidend ist, was an Leistung auf dem Papier steht! Bei Lautsprechern mit einem guten Wirkungsgrad sind selten mehr als 1 Watt für Zimmerlautstärke erforderlich, und ein sauber aufgebauter Verstärker mit stabiler Stromversorgung (Netzteil/Trafo) kann mit 50 Watt "sauberer" Ausgangsleistung pro Kanal locker die 2x100 Watt eines Papiertigers an die Wand spielen!

Ich würde auf einen Receiver verzichten, da bei vielen Geräten das Budget noch zusätzlich auf das Empfangsteil verwendet werden muss und damit der Aufbau und die Klangqualität der Endstufen beschnitten wird!

Besser wäre es wohl, wenn sich der Geldbeutel erholt hat, einen Tuner nachzukaufen!

Bei den Lautsprechern sollte die Wahl auf kompakte LS fallen, denn dort wird das eingesetzte Budget am effektivsten auf ein klanglich hochwertiges Gesamtkonzept verteilt! Gute Kompaktboxen spielen selbst im 20m²-Raum viele preiswerte Standlautsprecher an die Wand!

Eine sehr schöne und klanglich sehr hochwertige Anlage findest Du hier...über ANLAGE DES MONATS auf OKTOBER
http://www.klingtgut-lsv.de/shop/ dort kannst Du auch unter Cambridge andere Geräte z.B. einen sehr guten Tuner finden

Auch eine interessante Wahl wäre der Cambridge Azur 340A mit dem CD-Player340C und den Kompaktlautsprechern aus der neuen Wharfedale Diamond 9er-Serie http://www.lostinhifi.de/

Der letzte Tip: Nach dem Kauf der neuen Anlage UNBEDINGT die Raumakustik überarbeiten, denn in diesem oft stiefmütterlich behandelten Thema stecken große Potentiale zur Klangverbesserung...siehe auch im Forum AKUSTIK!

Grüsse vom Bottroper
micha_D.
Inventar
#5 erstellt: 21. Jan 2005, 22:07
Hallo...

Wie wäre es mit einer "Pianocraft" ??Einen Aktivsub dazu...damit sollte schon was nettes rumkommen...

Ich weiss ja nicht mit welchen Vorstellungen an die sache rangegangen wird...für Kinosound geht die kleine Yamaha nicht gut...aber für Musik...wenn keine Discopegel vonnöten sind...wäre ja schon mal in Betracht zu ziehen..

Gruß,Micha
zausell
Neuling
#6 erstellt: 21. Jan 2005, 23:01
Danke für die Tipps erstmal. Die Anlage des Monats Oktober liest sich zwar interessant (vor allem da ich nebenbei noch ein wenig Interesse am Musikmachen habe, und "Cambridge" immer so ein Ehrfurchtsgefühl auslöst ;-) ), aber die 500,- für den Tuner noch extra ist wirklich happig. Da ich mehr oder weniger extrem radiofixiert bin, kann ich da leider auch nicht so lange warten ...
Morgen rufe ich mal wegen den Wharfedale-Sonderangeboten an und vor allem suche einen Hifi-Spezialisten auf. Für eine Woche wohne ich übrigens in Dresden. Kennt da jemand eine Top-Adresse?
Übrigens nochmal die Frage: Kann man Komponenten von verschiedenen Firmen problemlos miteinander kombinieren? Und noch was: Wenn bei den LS-Spezifikationen z.B. 50Hz-23kHz steht, sind die fehlenden sagen wir mal 20 Hz im Bassbereich (zwischen den hörbaren 30 und den wiedergegebenen 50 Hz) nicht ein deutlicher Wermutstropfen (vorausgesetzt man hat einen Vergleich). Naja, ich werde erst mal morgen zum Profi dackeln, um das selbst auszuchecken.

Gute Nacht,
Andreas
bvolmert
Inventar
#7 erstellt: 21. Jan 2005, 23:45

zausell schrieb:

Übrigens nochmal die Frage: Kann man Komponenten von verschiedenen Firmen problemlos miteinander kombinieren? Und noch was: Wenn bei den LS-Spezifikationen z.B. 50Hz-23kHz steht, sind die fehlenden sagen wir mal 20 Hz im Bassbereich (zwischen den hörbaren 30 und den wiedergegebenen 50 Hz) nicht ein deutlicher Wermutstropfen (vorausgesetzt man hat einen Vergleich).


Der Frequenzgang einer Box ist keine Gerade, sondern sieht zB so aus:
www.visaton.de/deutsch/bildgross/786_bfrequenzgang.html

Auf so einer Graphik ist die Lautstärke in db abgebildet, die eine Box (bei einer festgelegten Leistung und Entfernung ) bei verschiedenen Frequenzen abbilden kann.
Deswegen ist eine Spezifikation von zB 50Hz-23kHz allein nutzlos. Denn: Schau dir den Frequenzgang (obere Linie) der Box einmal genau an: Zwischen 70 und 18000Hz hat diese Box einen einigermaßen linearen Frequenzgang - sagen mir mal 88db mit einer Schwankung von +/- 3db.
Dennoch bildet die Box auch Töne unter 70Hz ab - nur bis 20Hz immer leiser werdend! Töne (Bässe) sind also umso schwächer/leiser, je tiefer sie sind. Aber es ist nicht so, daß die Box unter 70Hz einfach gar nichts mehr tut.

Hersteller wie Eltax, Magnat oder diverse ebayer geben aber einfach nur an: " Frequenzgang 20-20000 Hz." ! Hat diese Box natürlich auch: 20-20000, aber bei +/- 40db !!

Deshalb: Ein Frequnzgang ohne Angabe +/- x db hat überhaupt keine Aussagekraft.

Für Kompaktboxen sind 40-50 HZ bei +- 3db ein durchaus anständiger Wert, und auch Standboxen kommen linear eher selten deutlich unter 30 Hz.


Ps: Hier mal eine Box mit einem sehr guten Frequenzgang:
http://www.visaton.de/deutsch/bildgross/553_bfrequenzgang.html


[Beitrag von bvolmert am 21. Jan 2005, 23:47 bearbeitet]
derboxenmann
Inventar
#8 erstellt: 21. Jan 2005, 23:57
Wie wär's wenn du dir bei den Speakern einen Bausatz antust?

KlangundTon und Intertechnik hat tolle - auch preisgünstige- Angebote. DAS lohnt isch eigentlich immer.

Ich will auch noch meinen Senf zu den Verstärkern geben... Panasonic ist ne schicke Angelegenheit, vor allem, weil die technic von technics gleich mitgeliefert wird.

Und ein SA-AX6 oder 7 ist definitif auch Stereo-Fähig - auch wenn's ein Receiver ist.

Sogar BiWiring ist unterstützt. und Leistung fehlt auch nicht. der absolute Clou - eine 100W RMS-Endstufe für einen passiven Subwoofer mit einstellbarer Trennfrequenz ist gleich mitdrinnen... gibt's bei eBay so ungefähr für 200-300€ (Kanaltrennung und Rauschabstand - aber hallo! meine Speaker haben enn mittleren Kennschallddruck von 100dB/1W und rauschen tut's net wild, bei nem anständigen CD-Spieler)

MfG,
Frieder
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