Lautsprecher, erste Anlage

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Clinnasch
Neuling
#1 erstellt: 23. Nov 2025, 18:12
Hallo,

Ich suche ein paar Lautsprecher für meinen Sohn (14), erste „vernünftige“ Anlage, wie folgt:

-Wie viel Geld kann ausgegeben werden?
500-700 / Paar

-Wie groß ist der Raum?
27 m2

-Wie können die Lautsprecher aufgestellt werden? (eine kleine Skizze mit Aufstellungsort, Möbeln und Hörplatz ist sehr hilfreich)
Raum rechteckig, Aufstellung recht problemlos

-Sollen es Standlautsprecher, Kompakte, ein Sub/Sat System oder sonst was werden?
Standlautsprecher, ggf. Sub/Sat

-Wie groß dürfen die Lautsprecher werden?
Egal

-Steht ein Subwoofer zur Verfügung? (wenn ja, bitte genau beschreiben)
Nein

-Welcher Verstärker wird verwendet?
Noch offen, dachte ggf. an Rega IO, aber der ist vielleicht etwas zu schwach je nach Boxen? Tipps? Angeschlossen werden soll ein Plattenspieler (Rega 1, MM) und ein Streamer (WIIM Mini).

-Was soll über die Lautsprecher gehört werden ?
Musik, in erster Linie Metal, NuMetal, Trap Metal, Rap usw.

-Wie laut soll es werden?
Mittel, aber im Rahmen eines Mietverhältnisses schon

-Wie tief sollen die Lautsprecher kommen (Hz)?
k.A. Tief genug für die Musik

-Wird großer Wert auf Neutralität gelegt?
Mir schon, ihm vermutlich weniger. Es geht in erster Linie um „Fett“, es ist aber nicht auszuschließen dass er irgendwann zur Besinnung kommt. Da wäre es schön mit den Boxen nachwievor noch gut aufgestellt zu sein.

- Welche Lautsprecher wurden bisher gehört und was hat daran gefallen/nicht gefallen?
JBL Charge 5 Bluetooth Gedöns

-Wird auf irgend etwas Spezielles Wert gelegt (Breitbänder, Sub-Sat Kombination, geschlossene Bauweise, Anzahl der Wege, Hersteller, Aktivbox, Horn...usw.)


- Standort + Radius (wg. Händler/Produktempfehlung + wie weit bist Du bereit zu fahren)
Nähe Frankfurt / Main

Danke und viele Grüße

Claus
Yamahaphilist
Stammgast
#2 erstellt: 23. Nov 2025, 19:22
LS muss man hören. Testberichte oder Hörerfahrungen anderer sind das eine, selber hören ist immer anders. V.a, klingt es zuhause ebenfalls anders als beim Händler. Am besten zuhause auf Probe hören.
Hier gäbe es eine große Auswahl.
https://www.md-sound.de/
Majas_Patenonkel
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 23. Nov 2025, 20:04
Ich würde nicht mit Standboxen beginnen. Das kann zu Überforderung und Frust führen (Bass…).

Die Chance auf einen leichten Start ohne größere Schwierigkeiten ist bei Kompakten eher gegeben.

Ist aber nur meine unmaßgebliche Meinung
Der_Weihnachtsmann
Inventar
#4 erstellt: 23. Nov 2025, 20:28
Soll denn nur Musik gehört werden oder spielt auch Filme oder Videospiele eine Rolle? Für 27m^2 würde ich definitiv Standlautsprecher nehmen. Da kommt sonst nichts bei rum. Subwoofer sind verhältnismäßig teuer. Ich würde auch Kleinanzeigen abgrasen.
Clinnasch
Neuling
#5 erstellt: 23. Nov 2025, 20:50

Der_Weihnachtsmann (Beitrag #4) schrieb:
Soll denn nur Musik gehört werden oder spielt auch Filme oder Videospiele eine Rolle? Für 27m^2 würde ich definitiv Standlautsprecher nehmen. Da kommt sonst nichts bei rum. Subwoofer sind verhältnismäßig teuer. Ich würde auch Kleinanzeigen abgrasen.

In erster Linie Musik. Ich denke auch, Standlautsprecher sollten es sein. Sonst bei 27 m2 bisserl dünn bei Numetal
Der_Weihnachtsmann
Inventar
#6 erstellt: 23. Nov 2025, 21:12
Ist halt die Frage, ob Stereoverstärker oder AVR. Letztere bieten i.d.R. deutlich mehr fürs Geld. Dein rausgesuchter Rega IO hat z.B. nicht mal einen Subwoofer-Ausgang. Einen Subwoofer würde ich aber für die Zukunft anpeilen. In den Musikgenres wird nämlich sehr tief gestimmt und auch Standlautsprecher kommen da an ihre Grenze. Die kommen i.d.R. so bis 40 Hz, was für einen normalen Bass mit seinen 41 Hz ausreicht, aber wenn dann auf H oder A runtergestimmt wird, landet man schon bei 31 oder gar 27,5 Hz. Inwiefern das dann auch noch tauglich für eine Mietswohnung ist, könnte fraglich werden.
Denon_1957
Inventar
#7 erstellt: 23. Nov 2025, 22:37

Der_Weihnachtsmann (Beitrag #6) schrieb:
Ist halt die Frage, ob Stereoverstärker oder AVR. Letztere bieten i.d.R. deutlich mehr fürs Geld. Dein rausgesuchter Rega IO hat z.B. nicht mal einen Subwoofer-Ausgang. Einen Subwoofer würde ich aber für die Zukunft anpeilen. In den Musikgenres wird nämlich sehr tief gestimmt und auch Standlautsprecher kommen da an ihre Grenze. Die kommen i.d.R. so bis 40 Hz, was für einen normalen Bass mit seinen 41 Hz ausreicht, aber wenn dann auf H oder A runtergestimmt wird, landet man schon bei 31 oder gar 27,5 Hz. Inwiefern das dann auch noch tauglich für eine Mietswohnung ist, könnte fraglich werden.

Vor allem wenn das ein 14 jähriger entscheiden soll.
raindancer
Inventar
#8 erstellt: 23. Nov 2025, 23:17
Mit dem budget in neu ist schwierig, es ginge sowas: Phonar P2
Generell: Ausschau nach Auslaufmodellen halten.
Gebrauchtware akzeptabel?
mr.hyde1
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 24. Nov 2025, 07:32
Da die Lautsprecher für einen 14jährigen sind, müssen sie noch nicht highfidel, sondern eher pegelfest sein.
In dem Alter ist eher Party, als highendige Hörsession angesagt.
Somit tendiere ich eher zur Klipsch RP-600M II.
Yamahaphilist
Stammgast
#10 erstellt: 24. Nov 2025, 07:50

Clinnasch (Beitrag #1) schrieb:


-Welcher Verstärker wird verwendet?
Noch offen, dachte ggf. an Rega IO, aber der ist vielleicht etwas zu schwach je nach Boxen? Tipps? Angeschlossen werden soll ein Plattenspieler (Rega 1, MM) und ein Streamer (WIIM Mini).


Es handelt sich wohl um die elterliche Wohnzimmer Anlage, die ins Kinderzimmer wechselt? Die 30-50W reichen völlig um einen Keil in die Nachbarschaft zu treiben.
(Was kommt denn dann neu ins Wohnzimmer?)


[Beitrag von Yamahaphilist am 24. Nov 2025, 07:51 bearbeitet]
scerms
Stammgast
#11 erstellt: 24. Nov 2025, 08:21
Wenn das mein Jung wäre, würde ich einfach mal ein Paar Canton GLE 90 hinstellen und probehören. Dann hat sich die Sache wahrscheinlich schon erledigt.

Gruß Sebi
Yamahaphilist
Stammgast
#12 erstellt: 24. Nov 2025, 08:24
Ich hätte früher als 14 jähriger gern die GLE 100 gehabt.
Aber zu der Zeit hat man selber gebastelt.


[Beitrag von Yamahaphilist am 24. Nov 2025, 08:25 bearbeitet]
scerms
Stammgast
#13 erstellt: 24. Nov 2025, 08:38
Ich hatte (und habe immer noch an der Zweitanlage) als 14jähriger die Canton Ergo 91 DC bei etwa gleich großem Raum und ähnlichem Musikgeschmack...da war ich immer sehr zufrieden mit, hab die Dinger immerhin niemals verkauft.
Die GLE sehen auch optisch ansprechend aus und sind ordentlich verarbeitet und liegen im Budget.
Natürlich müsste man sie mal selber in den eigenen Wänden und der eigenen Musik hören, sollte aber passen.

Gruß Sebi
Clinnasch
Neuling
#14 erstellt: 25. Nov 2025, 16:53

Yamahaphilist (Beitrag #10) schrieb:

Clinnasch (Beitrag #1) schrieb:


-Welcher Verstärker wird verwendet?
Noch offen, dachte ggf. an Rega IO, aber der ist vielleicht etwas zu schwach je nach Boxen? Tipps? Angeschlossen werden soll ein Plattenspieler (Rega 1, MM) und ein Streamer (WIIM Mini).


Es handelt sich wohl um die elterliche Wohnzimmer Anlage, die ins Kinderzimmer wechselt? Die 30-50W reichen völlig um einen Keil in die Nachbarschaft zu treiben.
(Was kommt denn dann neu ins Wohnzimmer?)


Das Wohnzimmer ist gut bestückt, Linn Selekt DSM (Utopik, Organik) / Majik 140 ;-) vielleicht demnächst mal andere Boxen.
Clinnasch
Neuling
#15 erstellt: 25. Nov 2025, 17:41
Danke, die Canton werde ich mal austesten
Broetchenbacke
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 26. Nov 2025, 05:06
Servus,

ich möchte dir ein paar Cabasse IO mit SUB empfehlen. Gerne auch die ältere Generation und gebraucht, um im Budget zu bleiben. Die IO Kugeln bringen schon ordentlich Stereo, sind dabei aber gerade in kleinen Räumen optisch sehr unauffällig und eh Aufstellungsunkritischer wie ein Vollspektrum LS. Für den Bass kannst du dir bei dem kleinen Raum dann, die schönste Stelle suchen, welche wenig Moden oder eben auch besondere Moden die ggf gewünscht sind erzeugst. Das ist der größte Vorteil des 2.1 Systems, den man sich allerdings mit einer Phasenuntreue einkauft, welche wiederum von den meisten Amps (gerade solche in Subs) anpassbar ist. Das muss man hören/ggf mit REW auch mal messen. Kommen wir zu einem weiteren Vorteil, wenn man schon im Hifi Forum nach einer Anlagenauslegung fragen stellt, wird man ggf auch noch weiterführendes Interesse haben und sich am Ende vom Virus Hifi völlig infiziert haben. Dann kommt eh Lust auf mehr oder die Ansprüche verändern sich und wachsen. Hier sehe ich in dem 2.1 System gute Möglichkeiten z.b. nur mal einen Sub zu tauschen, oder die Satelliten gegen ein paar Regalboxen etc. Die Flexibilität und die Anpassungsfähigkeit an den Raum, eigene Vorlieben, die Ausbaufähigkeit und gewachsenen Geschmack, ist bei einem 2.1 System eher gegeben wie bei einer Standbox. Nebenbei wird man am Anfang auch Verstärker Unkritischer unterwegs sein, was Fehlkäufe minimiert.

Ich habe anfänglich eine Zeitlang mit einem Mivoc (Micro Cube) Bass und ein paar Tenöre (Transmissionline Regallautsprecher) gehört. Die Komponenten hatte ich mir damals nach Bauvorschlägen selbst aus Buchenholz und MPX Platten gebaut. Man was hatte ich damit ein Spaß beim hören. Der Weg zwischendurch mit Vollspektrum Lautsprecher...naja, heute bin ich unter anderem aufgrund der oben genannten Vorteile bei Raummoden wieder bei einem 2.1 System, nur ist dabei der Anspruch über die Jahrzehnte gewachsen und das System heute größer. Trotzdem geniest das große 2.1 System die Vorzüge, welche ich schon beim kleinen 2.1 System erkennen konnte.

Mit dem Hunecke Raummoden Rechner habe ich damals gern ein wenig rum gespielt, um zu schauen was Bass macht und wie er sich aufbaut. Das hatte bei mir ein "Gefühl" erzeugt was Moden bedeuteten.
https://www.hunecke.de/de/rechner/raumeigenmoden.html

Um einen tendenziell Modenschwachen, kurzen, trckenen und farbigen Bass zu erzeugen, kann es Sinn machen, den Bass in der Nähe der Mitte des Raumes zu stellen. Zumindest hat man bei einem verengten Frequenzband von tiefen Frequenzen statistisch gesehen bei ca 43% Raumkantenlänge gute Chancen das erfolgreich zu prüfen. Ich habe meinen Sub mittlerweile als Hörplatztisch umfunktioniert. Da der Tiefton tendenziell eh der langsamste ist, macht es mir nichts aus den näher am Hörplatz zu haben. Es kann aber auch Sinn machen denn direkt an die Wand zu stellen, um z.b. eine Mode ausgeprägter zu haben, weil einem das gefällt, oder um ein Maxima einer Mode entsprechend zu verschieben.


[Beitrag von Broetchenbacke am 26. Nov 2025, 05:10 bearbeitet]
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