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Umfrage
Bei welchen Anlagenbestandteilen lohnen sich Geld und Mühe?
1. Quelle (CD-Player als Laufwerk oder auch inkl. Wandler) (5.9 %, 4 Stimmen)
2. Digitalkabel (opt./koax) zum ext. Wandler (1.5 %, 1 Stimmen)
3. ext. D/A-Wandler (oder eben integriert in Quelle) (1.5 %, 1 Stimmen)
4. Chinch-Kabel allgemein (1.5 %, 1 Stimmen)
5. Vorstufe (1.5 %, 1 Stimmen)
6. Endstufe (4.4 %, 3 Stimmen)
7. Lautsprecherkabel (2.9 %, 2 Stimmen)
8. Lautsprecher (wenn aktiv entfallen 6 u. 7) (61.8 %, 42 Stimmen)
9. Raum (14.7 %, 10 Stimmen)
10. Rack (0 %, 0 Stimmen)
11. weitere Punkte (4.4 %, 3 Stimmen)
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Bei welchen Anlagenbestandteilen lohnen sich Geld und Mühe?

+A -A
Autor
Beitrag
serpalt
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Feb 2004, 14:41
Hallo,
mit Interesse das Kabeltestergebnis in der Hörzone verfolgt. Vielleicht lässt sich hier ja erschließen (Meinungsbild), bei welchen Bestandteilen sich Geldausgeben eher lohnt (akustisch)?!

Ausgangspunkt ist Stereo aus digitaler Quelle. Liste beinhaltet (bis auf den externen Wandler) typische Anlagenteile und folgt den Signalen, keine Wertung!

Also, wo soll man sein Geld hinstecken, gibt es Faustformeln, was ist zu beachten? Oder müssen wir nur alle warten, bis volldigitale Ketten bezahlbar werden?
raw
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 08. Feb 2004, 14:54
also das meiste geld würde ich natürlich in raumakustik und LS investieren!

meine faustregel lautet für eine 1000euro-anlage:
-ca. 500euro für boxen
-ca. 180euro für cd-player
-ca. 280euro für verstärker
-ca. 40euro für kabel insg.
abweichungen kanns geben...

>>so denke ich , dass das geld am rationalsten verteilt wäre... (IMHO)

serpalt
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Feb 2004, 15:09
...ich mach mal weiter.

10% des Anlagenwertes für Kabel.

Habe ich selbst zwar quasi indirekt gemacht (Kabel, Boxen u. Endstufen im Paket gekauft) - halte ich aber mitlerweile für Quatsch! Kabel müssen für ihren Einsatzzweck ausreichend dimensioniert und mit vernünftigen Kontakten versehen sein. Qualitätsware wegen der Optik, ok - 10% bei teuren Anlagen lohnen sich wohl eher nicht
Samwise
Stammgast
#4 erstellt: 08. Feb 2004, 22:50

also das meiste geld würde ich natürlich in raumakustik und LS investieren!

meine faustregel lautet für eine 1000euro-anlage:
-ca. 500euro für boxen
-ca. 180euro für cd-player
-ca. 280euro für verstärker
-ca. 40euro für kabel insg.
abweichungen kanns geben...

>>so denke ich , dass das geld am rationalsten verteilt wäre... (IMHO)



Dito! Wundervoll formuliert
serpalt
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 10. Feb 2004, 21:44

meine faustregel lautet für eine 1000euro-anlage:
-ca. 500euro für boxen
-ca. 180euro für cd-player
-ca. 280euro für verstärker
-ca. 40euro für kabel insg.
abweichungen kanns geben...



d.h. für 5000EUR könnte man z.B.

-300EUR CDP
-500EUR Vorstufe
-3000EUR Aktivmonitore
-100EUR Kabel (Optimierung Optik)
-500EUR prof. Raummessung mit Optimierungsvorschlägen
-600EUR Absorber, Teppiche

serpalt
Dragonsage
Inventar
#6 erstellt: 10. Feb 2004, 21:52
Die Hauptkohle muß man in die LS stecken - auch wenn es dann auf ein stimmiges Gesamtkonzept ankommt.

Den Raum würde ich insofern nicht in die Kalkulation mit einnehmen, weil doch recht wenige Ihre Anlage um die Anlage bauen. Und die richtige Aufstellung hängt nicht zwingend vom Geldbeutel ab...

Gruß DS
Killkill
Inventar
#7 erstellt: 11. Feb 2004, 04:07
Es kommt aber auch auf den ruam an. Wenn man einen klienen raum hat, sollte man nich zuviel in zuuuu große LS investieren. dann lohnt schon eher die Investition in eine gute Quelle, und auch da kommt es immer niochmal drauf an, wieviel Geld man zur Verfügung hat.

Je teurer die Anlage wird, desto wichtiger wird auch die Qull, m.e. weil irgendwann der Einfluss des raumes "zu groß" wird, und sich damit die Investition in eine bstimmte LAutsprechergröße immer weniger lohnt.

Gruß,

KK
serpalt
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 11. Feb 2004, 10:09
@KillKill
die Qualitätsunterschiede bei den Quellen sind aber derart viel kleiner als bei der Kombination Box/Raum, dass bei einem "schlechten" Raum dann eben entsprechend weniger für die Box (kleiner) ausgegeben würde - entsprechend mehr für den Raum (Bassfallen, Decke, Dämmung, early Reflections...).
Vercetti
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 11. Feb 2004, 16:56
Ich hatte mal ziemlich billige Kabel mit einem 0,75er Durchschnitt. Sie waren bei den Lautsprechern beigelegt. Ich laß öfters mal in Fachzeitschriften, Kabel mit mehr Durchmesser würden die Boxen besser klingen lassen. ich kaufte mir also neue Kabel, weil mir im Bassbereich irgendwie das letzte etwas fehlte. Als ich dann Zuhause die neuen Kabel dran hatte fiehl mir sofort auf, dass die Boxen größer wirkten, der Bass tiefer und kräftiger war, und ein Paar Instrumente kamen besser und klarer zum vorschein. Natürlich hörte sich meine Anlage nicht doppelt oder dreifach so gut an, aber es brachte schon etwas.
Was ich aber deutlich gemerkt habe war der bessere Klang bei hohen Lautstärken. Die Töne wurden nicht mehr so "vernuschelt" und die Membran des Tieftöners lenkte
(bei gleicher Lautstärke gegenüber den alten Kabeln)
mindestens 1/3 weiter aus.
serpalt
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 11. Feb 2004, 19:49
@Vercetti
0,75qmm sind ja auch schlicht zu wenig. Eine Geldfrage ist das ebenfalls nicht, da standard Lautsprecherkabel 4qmm für wenig Geld zu haben ist (z.B reichelt.de).

Du hast also in jedem Fall am meisten Klang/EUR bekommen - Glückwunsch. Einfacher geht es wohl nicht (billiger vielleicht noch durch Boxenrücken)

Gruß
serpalt
Killkill
Inventar
#11 erstellt: 12. Feb 2004, 05:55
@Serpalt,

Zum thema Boxen/RAum:

also, das kommt natürlich ganz darauf an, über welches preisniveau und welche Raumgröße wir uns hier unterhalten. Je teurer die Anlage und je kleiner der Raum, desto problematischeer die investition in eine große und teure Box, und desto wichtiger wird die Quelle.

Bei Anlagen unter 3000 EUR gebe ich dir aber recht, da ist zunächst die Bocx wesentlich wichtiger, darüber kommen die von mir beschriebenen FAktoren ins Spiel....

KK
Dragonsage
Inventar
#12 erstellt: 17. Feb 2004, 17:38

also, das kommt natürlich ganz darauf an, über welches preisniveau und welche Raumgröße wir uns hier unterhalten. Je teurer die Anlage und je kleiner der Raum, desto problematischeer die investition in eine große und teure Box, und desto wichtiger wird die Quelle.


Wer erzählt denn hier, daß eine teure Box groß sein muß???

Schau Dich mal hier um: http://www.system-audio.dk/

Was auch immer Dein Raum sein wird, ich würde nie eine Miniregalbox für nen Hunni kaufen und denn z.B. mit einer Accuphase Vor- / Endstufenkombination betreiben. Daher denke ich, daß die meiste Kohle (auch sinnvollerweise) für die LS ausgegeben werden sollte.

Gruß DS
Stere0
Inventar
#13 erstellt: 18. Feb 2004, 12:02
eine ordentliche quelle hat schon aus so mach einen ls das herausgeholt, was er wirklich kann.
ich würde folgendes verhältnis ansetzen.
gemessen am amp mit 1000 EUR

-cdp 500EUR (viele meinen es müssten 1000EUR sein, aber es gibt schon geräte, die in der preisklasse gut konkurrieren)
-ls 1000EUR (stückpreis)
-kabeleien 500EUR (netzleiste inbegriffen)

kurz gesagt, sollte der amp so viel kosten wie ein ls.

greez
stere0
Dragonsage
Inventar
#14 erstellt: 18. Feb 2004, 19:39

gemessen am amp mit 1000 EUR

-cdp 500EUR (viele meinen es müssten 1000EUR sein, aber es gibt schon geräte, die in der preisklasse gut konkurrieren)
-ls 1000EUR (stückpreis)
-kabeleien 500EUR (netzleiste inbegriffen)


Ok, natürlich spielen die anderen Komponenten eine Rolle. Dennoch spielt meiner Meinung nach der LS die Hauptrolle und ich würde bei einem Verstärker von 1 Kiloeuro wenigstens 1 Kiloeuro je LS ausgeben.

Danach liegt CDP bei 500, Amp bei 1000, LS bei 2000 = 3500 (doller Rechner gell?), dann würde ich für Kabel ca. 350 Euronen rechnen, mehr nicht. In diesen Verhältnissen würde ICH eine Kette finanzieren (Stereo vorausgesetzt).

Gruß DS
nathan_west
Gesperrt
#15 erstellt: 19. Feb 2004, 09:37
Hier ist tatsächlich einer der an einer Amp-für-1K-Euro-Anlage 500 Euro für Kabel ausgeben würde?

Darauf stoss ich an.

Und nun ja, 500 Euro für professionelle Raummessungen...
Ich weiss nicht. Ich denke jeder hat einge Stellen für die Lausprecher, da können sie hin und nicht anders. Da fährt man mit ausprobieren nicht viel schlechter, völlig exotische Varianten wird der Hifimann auch nicht vorschlagen.

...Wogegen ich bei wie oben jemand vorgeschlagen hat bei einer 5000 Euro Anlage 100 Euro für Kabel (trotz nicht Kabelklangglaubens) für absolut realistisch halte - wenn nicht für relativ wenig wenns gut aussehen, stabil und lang sein soll.
sound67
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 19. Feb 2004, 09:41
Leider wird die obige Umfrage völlig verzerrt, weil Verstärker in Vor- und Endtsufe getrennt wurden. Das macht sachlich keinen Sinn (akustisch wahrscheinlich auch nicht).

Ansonsten meine Fausformel:

LS: 50-60%
Amp: 20-30%
CD: 10-20%
Kabel: irgendwo bei 2-5%

Gruß, Thomas
martin
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 19. Feb 2004, 10:02
Hi,

Raumakustik und LS. Meinetwegen noch analoge Quellen.

Jedenfalls limitiert ein akustisch schlechter Raum jede Anlage so dramatisch, dass sich größere Investitionen in Anlagekomponenten überhaupt nicht lohnen, wenn der Raum nicht optimiert wird. Zumindest meiner Erfahrung nach.

Grüße
martin
fcspat
Stammgast
#18 erstellt: 19. Feb 2004, 10:25
Moin!!!


Jedenfalls limitiert ein akustisch schlechter Raum jede Anlage so dramatisch, dass sich größere Investitionen in Anlagekomponenten überhaupt nicht lohnen, wenn der Raum nicht optimiert wird. Zumindest meiner Erfahrung nach.


Da kann ich "martin" zu 100% beipflichten.
(kommt ja nicht so oft vor!! )

Geeignete Investitionen im Raum sind oftmals viel besser angelegt als neue Gerätschaften.

Leider ist man aber normalerweise durch den WAF bei diesen Maßnahmen ziemlich limitiert.

Es geht nix über einen eigenen Hörraum, wo man sich nach Herzenslust austoben kann!!

Bye
Pat
Wiesonik
Inventar
#19 erstellt: 19. Feb 2004, 11:22
Moin, moin

die größten Veränderungen/Verbesserungen bringt IMHO die geschickte Auswahl und die Anpassung der Boxen an den Hörraum. Mit Anpassung meine ich die Auswahl der "richtigen" Boxengröße in Bezug auf die Raumgröße und die anschließende optimale Plazierung der Boxen im Hörraum.

Stimmig wird es dann, wenn man zu den Boxen einen "passenden" Verstärker wählt. Passend in Bezug auf Leistung und Klangbild.

"Feintuning" bringt dann eventuell noch die geschickte Auswahl der Quelle, sprich des CD-Players.

Punkt 1 hat IMHO die größte Auswirkung, ist aber auch mit den größten "Problemen" behaftet (akustisch ungeschickter Raum, Einrichtung, "Ehefrauen und Freundinnen").
Killkill
Inventar
#20 erstellt: 19. Feb 2004, 19:17
Hier sind auf jeden Fall viele richtige Ansätze dabei. Generell gilt aber: Ein Kette ist so wichtig wie ihr schwächstes Glied, wobei der "Raum" und "Aufstellung" von Hifikomponenten und Lautsprechern ebenfalls auch Glieder dieser Kette sind.

Eine Kompaktbox für 1.000 EUR kann bei richtiger Auftsellung und Verstärkerwahl im passenden Raum besser klingen, als eine Stanndbox für 10.000EUR...

Gruß,

KK
Braintime
Stammgast
#21 erstellt: 21. Feb 2004, 15:11
Hi,

KK hat recht!
Wenn die Quelle vorne Sch... produziert, kann das dahinter hängende Equipment so gut sein wie es will, es kommt trotzdem nur Sch... raus

Grüße

Klaus
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