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Klangeindruck optimieren

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Gelscht
Gelöscht
#1 erstellt: 15. Feb 2011, 15:42
Hallo Hi (and Fi)-Fans!

hätte eigentlich ""Klangeindruck"" mehr betonen müssen! Nach meinen Erfahrungen/Feststellungen hat sich bei mir schon seit langem eingeprägt, daß es bei HiFi um einen von der Tagesstimmung abhängigen Empfinden geht. Da können Testergebnisse manchmal aussagen, was sie wollen!

Mehr dazu jetzt nicht. Soll hier ja Reaktionen in Form von (wünschenswerten) interessanten Stellungnahmen anregen...

Ich fühle mich hier im Forum als vergleichsweiser "Laien-Prediger": Ich bin von Vielem gefühlsmäßig überzeugt, aber kann es nicht in technischen Formeln oder Meßergebnissen ausdrücken. Geeignete Meßinstrumente haben ja bekannlich ihr eigenes "Leben" . Das ist nicht meines ;). Ich empfinde es oft anders, als das Meßlabor-Instrument.
Beispiel: "Klirrfaktor". Je höher für das Instrument negativ, desto mehr für das Ohr eigentlich oft possitiv.

Wieder einmal eine lange "Overture". Sorry...

Lautsprecher waren und sind immer noch meine "starke Schwäche". Gerade bin ich wieder aktiv in Bezug auf "Klang-Optimierung". Achtung, nicht "Lautsprecher-Optimierung", sondern "Klangeidruck optimieren". Das klingt ja auch schon mal ganz anders. Den Lautsprecher, denn man hat kann man ja in den meisten Fällen gar nicht optimieren.

Ich habe mich jetzt wieder für eine in den 70er Jahren mögliche Optimierung interessiert. Und zwar in Form von externen ISPHON "Energiestrahlern, ES 120" , die überall aufstellbar sind und parallel zu den LS problemlos angeschossen/kombiniert werden können.
Bin auch schon fündig geworden und sie umgehend (weil relativ selten) bestellt, insgesamt also 2 Paare.

Werde Euch nach Integration in mein "Sytem" vom gewonnenem Gesamt-Klangeindruck informieren.

Gruß Blacky
dreamyy
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 17. Feb 2011, 01:03
Hallo Blacky,

ich kann dein gefühlsmäßigen Eindrücke zum Teil nachvollziehen, da ich sowas manchmal selbst erlebe.

Beim Klangeindruck ist eine eine unterbewusste psychische Reaktion und dein Wohlbefinden nicht zu verachten.

Wenn du auf Boxen- oder Anlagentour gehst, z. B. in einen richtigen Hifiladen oder, wenns denn sein muss, auch in einen geilen Geiz Laden, bist du immer schon neugierig und aufgeregt weil du viel neues hören, sehen und erleben wirst. Hier spielen viele Faktoren zusammen. Die Faszination des Neuen, die nur natürliche Neugierde des Menschen, die Athmosphere im Laden, die Wirkung eines Markennamens... usw usw.

Das Wohlbefinden des Kunden spielt auch eine sehr große Rolle. Du kannst mal an einem richtig super Tag eine Anlage anhören. Sie wird dir gefallen. Aber hör die gleiche mal bei Mieser oder genervter Laune
Wenn du Hunger hast, frierst oder durstig bist, dein Schuh drückt oder der Weisheitszahn schmerzt gefällt mir auch keine Anlage die meinetwegen das 20fache einer kleinen Microanalge kostet.
In anständigen Hifiläden bekommst du immer was zu trinken, einen angenehmen Stuhl oder Sofa, es ist schön kuschelig warm. Hier gefallen dir die gleichen Anlangen besser als im unpersönlichen und irgendwie auch sterilen GeizLaden.

Ich für mich habe mir diese Zusammenhänge bei meiner Anlage (Kopfhörerkette) zu Nutze gemacht. Ein bequemer Sessel, entspannte Atmosphere und keinen Störenden Krimmskrams im Umfeld. Eben einfach ein kleines Plätzchen wo ich mich rund um wohlfühlen kann.

Ich will jetzt nicht in Esotherik-Diskussionen enden, dazu ich auch nicht der Typ Aber ich bin mir sicher, dass die auch nicht messbaren Faktoren keinen nicht beeinflusst lassen.
schlagerbummel
Stammgast
#3 erstellt: 18. Feb 2011, 17:50
hallo

Zu Klangeindruck fällt mir spontan Herbert Grönemeyer ein ... zugegeben ein wenig abgewandelt.

ICH MAG MUSIK NUR WENN SIE LAUT IST!



LG
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 19. Feb 2011, 07:51
Hörst Du mit den Grundig Audiorama?
In so einem Fall hast Du schon generell eine Wiedergabe mit extrem hohem Raumanteil. Der Vorteil des hohen Raumanteils ist ein einigermassen ausgeglichener Frequenzgang im ganzen Raum, der Nachteil ist aber, dass sich Stehwellen und Resonanzen bilden, welche erst im eingeschwungenen Zustand wirken. Das bedeutet, dass es grosse Unterschiede zwischen dem Einschwingvorgang und dem eingeschwungenen Klang gibt. Und da bekanntlich der Wohnraum kaum einem optimalen Konzertsaal oder Studio entspricht ist es genau diese ungerichtete Wiedergabe (Hallsossenwerfer) welche den Klang beeinflusst. Nicht umsonst verwendet man in den Studios Lautsprecher mit gerichteter Abstrahlung.

Wenn Du nun solche "Energiestrahler" verwendest kommt es zu weiteren Reflexionen. Eine Klangverbesserung kann durch Zufall möglich sein, meist wird der Klang aber schlechter. Und sofern in den Dingern nicht gerade Piezo-Systeme verbaut sind bilden sie eine Impedanzminderung, was den Verstärker belastet.

Generell würde ich den gegenteiligen Weg einschlagen und mal Boxen mit eher gerichteter Wiedergabe verwenden. Sicher braucht dies Eingewöhnungszeit, weil jede Abkehr von einer Gewöhnung einige Zeit dauert.

Und zur Behauptung, Klirr klinge angenehmer ist zu sagen, dass sich dies auf K2 beziehen kann, der in den meisten Geräten weit weniger auftritt als K3. Und je höher die Kennzahl, desto schlechter klingt es. Weiter stellt der Klirr eine Abwandlung des Klangs dar, was so nicht vom Tontechniker angestrebt wurde. Du hörst also Musik auf eine Weise, wie sie nicht angedacht war. Wenn Du nun ein klassisches Live-Konzert ohne Lautsprecher hörst wirst Du entteuscht sein, weil Du Deinen liebgewonnenen Klirr vermisst. Es kann aber nicht sein, dass das Original schlechter klingt als Deine Vorstellung einer optimalen Wiedergabe.
Gelscht
Gelöscht
#5 erstellt: 19. Feb 2011, 14:07
Hallo richi44,

Deine Stellungnahme hat mich sehr beeindruckt. Da steckt nicht nur viel Fachwissen, sondern auch Erfahrung dahinter!

Wollte Dir dies erstmal "im vorab" wissen lassen, komme aber in Kürze wieder auf Dich als kompetenter Gesprächspartner zu!

Viele Grüße und schönes Wochenende!

Werner, aka Blacky
Gelscht
Gelöscht
#6 erstellt: 24. Feb 2011, 17:44
Hallo richi,
habe jetzt die zum "Klangeindruck optimierenden "Isophon ES120" erhalten und installiert. Alles Andere als klangverfälschende (nur Lautstärke optimierende) Piezzos!
Mit denen hätte ich mich als HiFi-Fans sowieso nicht anfreunden können.

Betr.: Zur Erwähnung "Klirrfaktor" will ich nicht mißverstanden werden. Das ist ja in erster Linie mal etwas rein Meßtechnisches nicht Gehörempfindliches. Wurde aber in der Vergangenheit bei Testergebnissen (warum auch immer) oft einbezogen. Hersteller mancher Produkte warben nämlich oft mit - "sehr geringem Klirrfaktor". Sie meinten damit gegenüber der Konkurrenz possitiv punkten zu können. Das veranlaßte Tester bzw. Testzeitungen zu einem entsprechenden Vergleich. Ergebnis: Höherer Klirrfaktor vergleichsweise kein negativer Klangeindruck auf die Höhrer vor den Lautsprechern. Im Gegenteil. Das menschliche Ohr fühlte sich bei technisch höherem Klirrfaktor eher geschmeichelt. Wer denkt den schon beim Hörgenuß an Laborwerte? Sind ja ehe nur 0,0

Betr.: Hörerlebnisse bzw. Klangverbesserungen zu Hause. Das eigentliche Themea ,
Stimme Dir voll und ganz zu. Die Grundig Audiorama 9000 sind letzlich ein Experiment. Deswegen wollte ich diese LS, speziell auf die "Rundstrahl-Karakteristik" bezogen, unbedingt! Bein ein Fan der "Raumfülle". Nicht zu verwechseln mit dem Stereo-Begriff "Räumlichkeit.
Zuvor hatte ich, wie Du es auch richtig bezeichnest, "Direktstrahler" ,aber mit außergewöhnlich hohem Wirkungsgrad (Orbit-Sound "Mini-Galaxis - 102 db). Standen im "Party/Musik-Keller". Die Sicken wurden offensichtlich von Mäusen stark angefressen (entweder der Lautsprecher gefiel ihnen oder die Musik, oder beides.... ).
Diese LS haben mich, gerade als Jazz-Fan, über 20 Jahre lang sehr verwöhnt!

Ich weiß, zur Beurteilung des Klangeindruckes eines LS gehört unbedingt die dafür passende Lautstärke. Führte ich kürlich schon einmal in einem anderen Thread als einen nicht zu unterschätzenden Faktor an. Meine Grundig Audiorama 9000 mußte ich vergleichsweise doppelt so viel aufdrehen, um die gleiche Lautstärke zu erreichen. Habe mir zur weitereren Klangoptimierung auch schon überlegt mir noch ein weiteres Paar zuzulegen.
Aus experimentellen Gründen habe ich mir es jedoch überlegt, es mit den mittlerweile gefundenen "Isophon Energiestralern ES120" zu versuchen. Mit der Aufstellung dieser "klangoptimierenden LS" sind (theoretisch jedenfalls) keine Grenzen gesetzt. Sind problemlos paralrell an vorhandene LS anzuschließen.

Im Hochtonbereich (für die sie letztlich ausgelegt sind) verrichten sie ihren Job bis jetzt zufriedenstellend. An der Kabellänge muß ich jedoch noch etwas ändern. Kann bisher noch nicht alle möglichen/klangoptimierenden Possitionen ausprobieren.
Ein weiteres Paar ES 120 sind geordert. Werde versuchen diese, auch (hoffentlich klangoptimierend possitiv)
, zu integrieren....!
Speziel für mich als Jazz-Fan erst mal Richtung Hochtonbereich. Da müßte nach meinem Geschmack etwas an natürlicher Schärfe optimiert werden. Davon würden auch die Becken der Schlagzeugler sehr provitieren, falls in der Aufnahme überhaupt akustisch entsprechend berücksichtigt...

Resumé:

Ich bin für alles musikalisch Natürliche.

Im Resultat: Hí-Fi im wahrsten Sinne des Wortes

Ich güße alle Hi-Fi-Fans!

Blacky
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