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Bi-Amping mit 3 Vollverstärkern

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Autor
Beitrag
zwittius
Inventar
#1 erstellt: 16. Sep 2013, 17:36
Hallo

Habe bestimmt seit 3 Jahren nicht mehr in diesem Forum gepostet.
Heute hat es mich aber irgendwie gepackt und ich habe mal was ausprobiert.

Ich habe 3 Vollverstärker hier stehen: 1x Marantz PM7001-KI und 2x Teac A1-D

Habe nun den Marantz als "Vorstufe" genutzt und die beiden Teacs sind meine "Endstufen"
Der eine Teac kümmert sich um den Hochton und der andere um den Tiefton.

Sieht so aus:

IMG_0998


Was sagt ihr dazu? Ist es vielleicht besser, dass ein Teac den linken Lautsprecher und der andere Teac den rechten Lautsprecher versorgt?
Ich habe die Lautstärkeregler an beiden Teacs VOLL aufgedreht. Am Marantz (Vorstufe) muss ich jetzt nur noch sehr wenig aufdrehen. Finde ich komfortabel und man hat das Gefühl von unendlich Reserve!


Mit freundlichem Gruß
Manu
cr
Moderator
#2 erstellt: 16. Sep 2013, 17:46
Einerseits verteilt das die Belastung des Netzteils günstiger, der Bass fordert viel Leistung, der HT fast nichts.
Als Gegenargument könnte man andererseits allerdings bringen, dass ggf. bei einer hohen Stromentnahme beim Bassbereich dann ev. eine Beeinflussung des anderen Kanals stattfinden könnte, der den HT betreibt.

Ich persönlich werde mein Projekt eher mal so umsetzen, dass jeder Verstärker links und rechts dasselbe Chassis betreibt, also 2x TT, 2x MT, 2x HT, nur verwende ich dabei dann unterschiedlich starke Endstufen. Für den Bass weit mehr als für MT/HT.
nitramsch
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 11. Dez 2013, 19:32

also 2x TT, 2x MT, 2x HT, nur verwende ich dabei dann unterschiedlich starke Endstufen. Für den Bass weit mehr als für MT/HT.


Interessantes Thema hier. - Ist das mit den verschieden Starken Endstufen doch eigentlich nix anderes, als den LS zu aktivieren, oder? Und wenn man jetzt das Mastersignal über aktivweichen aufteilt, dann kann man ja auch die einzelnen Signale in der Lautstärke getrennt regeln, oder? - Bleibt diese Regelung der getrennten Signale eigentlich über den ganzen Bereich des Mastersignals proportional?

Und zu guter letzt noch eine Frage, ob man bei solch einer Aktivierung die Endstufen auch im Rack stehen lassen kann und entsprechend lange Leitungen legen kann. Hat die Kabellänge hier einen Einfluss? eigentlich doch nicht oder? Ich muss ja entweder das Mastersignal zum Komplex Weiche/Endstufe bringen, oder die verstärkten Signale zu den LS. Was ist besser; der Weg ist ja konstant?

Über Antworten würde ich mich richtig freuen.

Gruss,
martin S
cr
Moderator
#4 erstellt: 11. Dez 2013, 19:57
Man braucht halt ein Lautsprecher-Managementsystem (DSP oder Aktivweiche), wo man die Frequenzaufteilung programmiert. Dass man die Verstärker separat regeln kann, ist kein Vorteil, eher ein Nachteil, wenn man es irrtümlich verstellt. Denn die Frequenzaufteilung sollte über den DSP erfolgen, samt Lautstärke und Zeitanpassung (Delay).
Natürlich bleibt die Aufteilung proportional, egal wie das Mastervolumen steht, sonst könnte man das Ganze ja gleich vergessen.

Ob man die Verstärker zu den Lautsprechern stellt (geht ja eh nicht ganz, außer man hat 6 Monoendstufen) oder zum DSP, ist von untergeordneter Bedeutung, die Kabellängen werden sich im Wohnrum ja in Grenzen halten
nitramsch
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 11. Dez 2013, 20:31
danke für die schnelle Antwort.
MacPhantom
Inventar
#6 erstellt: 11. Dez 2013, 21:01
OT: "Bi-Amping mit drei Vollverstärkern" – das liest sich in etwa wie "der Trilogie vierter Teil".
nitramsch
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 11. Dez 2013, 21:26

Man braucht halt ein Lautsprecher-Managementsystem (DSP oder Aktivweiche), wo man die Frequenzaufteilung programmiert.


Jetzt bin ich in einem anderen Fred auf das miniDSP gestoßen. Wenn ich das richtig verstehe findet eine A>D Wandlung statt, dann wird das Signal getrennt und ggf. noch bearbeitet um dann wieder eine D>A Wandlung zu erfahren. nun habe ich nur digitale Zuspieler (CD und Airplay) würde also einen digitalen Vorverstärker brauchen, oder? Gibt es sowas, vzsw. aus dem PA Bereich? Damit könnte man ja richtig was machen...

besten Gruss,
Martin
cr
Moderator
#8 erstellt: 11. Dez 2013, 21:55
Ich würde dir
a) zu was Professionellerem raten, wie den Monacor DSP, Xilica oder Dynacord
b) wozu willst du was vorverstärken?
Die Lautstärkeregelung macht man über den DSP, und für die paar Digitalquellen genügt ein Umschalter, falls nicht der DSP schon mehr als einen Eingang hat. Der DSP muss natürlich einen brauchbaren Main-Regler haben (muss man sich konkret anschauen)

Es gibt digitale Vorverstärker, die aber eher Digitalcontroller heißen und teuer sind
Findest du alles bei Thomann

Es gibt auch noch die Lösung, dass man die Lautstärke wieder analog zwischen DSP und Endverstärkern regelt, mit einem 6-Kanal-Regler (gibts auch bei Thomann), teuer (paar 100 euro). Diese Lösung ist umstritten, einige halten sie für gut, weil der DSP dann immer volles Signal hat, was die Rechen/rundungsfehler minimiert, andere für unnötig und problematisch wegen dem Gleichlauf aller Regler (mangelnder Geichlauf würde den Frequenzgang dann etwas biegen).
cr
Moderator
#9 erstellt: 11. Dez 2013, 22:29
Hier noch eine Einführung zum Monacor und Vergleich mit anderen DSPs. Ganz interessant.....
Er scheint wohl dem inzwischen angejahrten Behringer sehr weit überlegen zu sein....

http://www.hifi-selb...catid=137:elektronik


[Beitrag von cr am 11. Dez 2013, 22:33 bearbeitet]
nitramsch
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 12. Dez 2013, 06:18
danke, das scheint genau das zu sein was ich wollte.
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