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Filter?

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andre'
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Feb 2003, 17:25
Hallo!!
Ich hab mal gelesen, daß verschiedene Störungen im Stromnetz ihr Unwesen treiben, die den Klang beeinflussen und durch eine Steckerleiste mit Filter herauszufiltern sind.
Kann man davon ausgehen, daß es sehr von Vorteil ist wenn man sich eine kauft?
Was bekommt man fü ca. €200 oder soll es vernünftigerweise
etwas mehr sein?
Danke für euren Komentar

gr andre'
hallo
Stammgast
#2 erstellt: 19. Feb 2003, 20:44
Klar ist es sehr von Vorteil eine solche Steckdose zu kaufen:

1. Fuer den Haendler
2. Fuer den Hersteller

Sie haben beide verdient ohne jedes Risiko.

Normal sind die Stoerungen nicht so wesentlich, bedenke dass allein ein Sinus von 230 Volt schon eine sehr betraechtliche Stoerung ist die von den meisten Hifi Netzteilen gut beherrscht wird. Liegen wirklich ernsthafte Stoerungen vor hilft meist auch so eine - in dem Fall billiges- Filter nichts.

Empfehle daher eine Online UPS :D.
Allerdings verursacht die wieder akustische Stoerungen, neben den Stoerungen im Portomonaie, die wesentlich besser zu hoeren sind als nebuloese Netzstoerungen.

Gruss Hallo
cr
Moderator
#3 erstellt: 19. Feb 2003, 23:23
Dieses Thema ist schon oft abgehandelt worden. Meine Meinung:
Wenn es Störungen gibt, hört man sie am besten im Leerlauf (Verstärker auf Abhörlautstärke, aber Quellgerät auf Pause oder im Leerlauf). Wenn man nichts hört, gibt es auch keine Störungen. Es ist sicher nicht so, dass die Störungen darauf lauern, bis ein Musiksignal kommt und dieses dann hinterhältig verändern.
Wenn es ernsthafte Störungen gibt, dann meistens Brummen (falsche Verkabelung - die Lösungen wurden bereits diskutiert) oder Radioeinstreuungen. Leider hilft dagegen ein Netzfilter auch meistens nichts, weil diese Störungen meist anders in die Geräte kommen bzw. das Gerät schlecht konzipiert ist.
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#4 erstellt: 19. Feb 2003, 23:41
Meine Meinung hierzu (oft genug gesagt):
1. Wenn Du deine Anlage mit Null Signal hörst, und dann auch keine Ströungen hörst , ist das super - aber auch nicht weiter wichtig. Denn es trifft das Problem wenn vorhanden - nicht
2. Probier es bei einem freundlichen Händler einfach aus, sprich leih Dir so'n Teil (z.B. Finefilter von Audioplan, bei dem weiss ich, das er zumindest einen effekt ´hat)
3. Auch wenn Dir ein solcher Filter hilft, manchmal macht der den Sound kaputt, das allerdings nur in extrem speziellen Situationen, wie z.B. in Kombination mit extrem impulsschnellen (Röhren-)endstufen.

Ein positiver Effekt könnte durchaus ein viel räumlicheres Klangbild mit tieferen Bässen sein. Ein negativer (vor allem bei falsch konzipierten Filtern) gebremste Impulse aller art: Mattere Höhen (Schlagzeugbecken), schlappere Bassattacken.

Hast Du vor solchen Aktionen mal Deine Stromverkabelung gecheckt? Es gibt da mittlerweile weitläufig bekannte Optimierungsmethoden, die ausser Zeit nix kosten und (für die Messwütigen) sogar messbar und logisch erklärbar sind.
Das hilft eigentlich immer. Bei Interesse: Mail mir

(Nein ich bin kein Verkäufer, ich teile nur gern)
ThomasT
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 20. Feb 2003, 00:08
>>macht der den Sound kaputt, das allerdings nur in extrem speziellen Situationen, wie z.B. in Kombination mit extrem
>>impulsschnellen (Röhren
>>)endstufen.Ein positiver Effekt könnte durchaus ein viel räumlicheres Klangbild mit tieferen Bässen sein. Ein negativer
>>(vor allem bei falsch konzipierten Filtern) gebremste Impulse aller art: Mattere Höhen (Schlagzeugbecken), schlappere
>>Bassattacken.

Halte ich für Quatsch. Ein Filter ist ist nicht notwendig aber kapputt machen kann er auch nix.
Das Netzteil sollte alle Störungen genügend rausfiltern.
Viel Schlimmer sind störungen die in die Audioverbindungen (auch innerhalb der Geräte)
einstreuen.
Oliver67
Inventar
#6 erstellt: 20. Feb 2003, 09:16
@ hallo

Du hast recht, bis auf Die Online UPS: fast alle von den Dingern stellen am Ausgang keinen "störungsfreien" Sinus zur Verfügung, sondern einen Wechselstrom, der nur im entferntesen an den im Primärnetz erinnert. Das mit diesem Horrorstrom Server, medizinische Geräte und auch HiFi-Anlagen überhaupt laufen, ist ein Indiz, wie unwichtig die Störungen im Primärnetz sind.

Oliver
hallo
Stammgast
#7 erstellt: 20. Feb 2003, 09:25
@Oliver

S is ne Preisfrage, gerade die Dauerwandler, d.h. Online haben oft einen guten Sinus. Ich bin da mit Oszi und FFT dran, weil ich habe hier (baustelle) ein wunderschoenes Netz, so mal mit 400Vss Peaks je Halbwelle oder mal eben 2.5kHz 300Vss Sinus noch obendrauf aufm Netz. Da hoerste die Netzstoerung echt schon vom Trafo.

Aber du hast recht, jede UPS tuts nicht, aber ab nur 1000E biste dabei.

Gruss Hallo
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#8 erstellt: 20. Feb 2003, 09:27
@ThomasT

halte was wofür Du willst:
Um mal komkret zu werden: Der ansonsten hervorragende Audioplan Finefilter S (460 EUR) mach - vorgeschaltete zu einer TRI 88 Signature Röhren vollverstärkerkombi mit Pre IN (6000 EUR) die Höhen Platt und dämpft Bassimpulse.

DIESER Filter vor z.B. einer Surroundanlage eines Freundes oder meiner Alten Anlage verbessert in der Tat die Höhenwiedergabe (bei Surround kam uns der Raum um ein vielfaches Größer vor) und ermöglichte erst eine Druckvolle Basswiedergabe seines ansonsten dröhnend vor sich hin quängelden Subwoofers. Bei meiner "alten" Anlage T+A DVD/PD 1200 2 Mal NAD 2600 für ca. 600 W Sinusleistung für entspannten Hörgenuss sorgte er für eben dasselbe. Ansonten wurden die NADs durch passende Kabel (Audioplan Celancord, ca. 400 EUR) lauter, damit druckvoller.

Womit ich möglicherweise sagen will: Ich hab's probiert, und Du äusserst leider nur Deine Meinung. Ich würde andre daher gern mit Ä'usserungen aus Erfahrung helfen, die man sicher für Quatsch halten kann, aber wenn Du ernsthaft musikhörst UND Du meinst einen irgendwie besseren Sound haben zu wollen, probiers doch einfach aus. Du wirst sehen...

O.K.? Lies meinen Footer
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#9 erstellt: 20. Feb 2003, 09:30
Schaffen die Dauerwandelnden Dingelchen es auch ohne geladene Akkus, die nötige Leistung bereitzustellen?
Ich frag' nur aus interesse...

Wenn ich sowas wollte, müsste ich eh' eine neue Freundin haben (Ihr kommt sicher keine UPS ins Wohnzimmer) und neben bei noch eine Große: Meine Endstufe zieht Dauerstrom um 2 - 2.5 A Da glüht dann auch die (kleine) UPS Ich denke mal eine Leistungsmässig passende wäre horrend teuer und könnte durchaus als HighEndVoodoo verkauft werden Moment mal: UPS in Marmorgehäuse auf Messingspikes - Geschäftsidee!


[Beitrag von Langhaarigerbombenleger am 20. Feb 2003, 09:31 bearbeitet]
hallo
Stammgast
#10 erstellt: 20. Feb 2003, 09:37
Ach du willst die UPS im Leerlauf laufen lassen?

2.5 Ampere das ist bei den Online UPSen oft der Einsteig.

Die Akkus brauchste nur bei Netzaufall.

Aber im Ernst kann ich dir nicht zur UPS raten.

1. unoetige Geldverschwendung
2. online UPS wandeln staendig, d.h. sie machen staendig Laerm (Luefter)

Gruss Hallo
ThomasT
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 20. Feb 2003, 10:03
Hallo Bombenleger!
(lange Haare hab ich auch...)

Musik wird _nach_ dem Netzteil gemacht. Meist Trafo->Gleichrichter->fette Elkos zum Glätten->Spannungsregler.

Die gröbsten Störungen werden ausgefilter. Allenfalls können einzelne Spannungsspitzen durchgehen. Aber der Klang verändert sich nicht.

Da du sagst ein Filter verändert den Klang bei dir ist jetzt eine Ferndiagnose über das warum und wie schlecht geeignet. Vielleicht werden Brummschleifen damit unterbrochen. Keine Ahnung. Aber der Klang als solcher sollte sich nicht verändern. Allenfalls Störungen rausgefiltert werden.
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#12 erstellt: 20. Feb 2003, 23:57
Hi langhaariger ThomasT

Ich rede wirklich nicht von Brummen - ehrlich.
Die Dinger (die guten) ändern tatsächlich den Klang (und das Bild, wenn man Fernseher oder sonstige Bilderzeuger dahinter anschliesst).
Brummen habe ich weder vorher noch hinterher.
Genauso wirken selbige Netzkabel von Audioplan im Vergleich zu Standard beipäckern, nur nicht so stark und aus anderen Gründen. Naja und die Steckdose von Audioplan auch. Ist ein System, das es sich wirklich lohnt, in Ruhe zu testen. eine Korrekt gepolte Kette (Phasen an den Geräten) ist allerdings Voraussetzung, sonst klingts nur anders, aber nie gut.
Kürzlich noch bei jemandem ausprobiert, der Interesse an dem klanglichen Nutzen hatte. er war begeistert, vor allem von der Steckdose(nleistentonne).
Der Filter selbst unterbricht nach Spezifikation auch keine Brummschleifen, dafür bieten die Trenntrafos an, die man am CD Player haben sollte (auch Erfahrung) - Taktreste im Strom verwirren höher Auflösende Komponenten mitunter sehr - den Unterschied will man hinterher nicht wieder einbüssen (zumindest ich nicht).
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