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VHS vs. Compact Cassette: Was klingt besser?

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Autor
Beitrag
Django8
Inventar
#1 erstellt: 30. Okt 2014, 10:04
Habe mir überlegt, ob ich das hier im Bandnostalgie-Thread unterbringen soll, fand dann aber, dass es dort nicht so richtig hinpasst. Daher habe ich hier einen neuen Thread eröffnet.

Im "analogen Zeitalter" wurden ja HiFi-VHS-Recorder nicht selten auch zur reinen Musikwiedergabe verwendet, denn einerseits passt auf so eine VHS-Kassette einiges Spielzeit drauf und andererseits ermöglicht die Schrägspuraufzeichnung hohe Bandgeschwindigkeiten und somit eine gute Qualität. Ich selbst habe auch schon Konzertübertragungen am TV mit dem VHS-Recorder aufgenommen und dann den Ton mit dem PC digitalisiert. Das Ergebnis war stets mehr als zufriedenstellend. Andererseits bieten Tape-Decks Möglichkeiten zu manuellen Einstellungen (Aussteuerung etc.), die "normale" Videorecorder nicht bieten.

Daher stellt sich die Frage, was grundsätzlich einen besseren Klang ermöglicht: VHS oder die Compact Cassette?

Bin gespannt auf die Diskussion und Eure Erfahrungen.

Grüsse, Django
Slatibartfass
Inventar
#2 erstellt: 30. Okt 2014, 10:10
HiFi-VHS-Recorder (relative Bandgeschwindigkeit ca. 5m/s) sind der Compact Cassette (Bandgeschwindigkeit 4,75cm/s) klanglich um Welten überlegen und verfügen über eine wesentlich größeren Dynamicbereich und Rauschabstand, der es ihnen ermöglicht auf eine exakte Aussteuerung zu verzichten.

Slati
.JC.
Inventar
#3 erstellt: 30. Okt 2014, 10:14
Hi,


Django8 (Beitrag #1) schrieb:
Bin gespannt auf die Diskussion und Eure Erfahrungen.


viel zu diskutieren gibt es da eigentlich nicht, VHS HiFi Video ist klar besser.
Ich war mit meinem Akai immer sehr zufrieden (habe damit seinerzeit LPs aufgenommen).
peacounter
Inventar
#4 erstellt: 30. Okt 2014, 10:20
Klanglich fand ich das damals auch beeindruckend wobei man mit guter einmessung und Aussteuerung mit einem oberklassedeck und ordentlichem Band auch mit CC nahezu perfekte Ergebnisse bekam.
Eine Zeitlang hatte ich auch überlegt, umzusteigen aber die VHS war einfach unpraktisch.
Viel zu groß und mit der Laufzeit könnte ich nix anfangen.
Auf eine 90er gehen zwei vinylalben, das war perfekt.
Oder eben eine längere cd.
Da ich nie Sampler/mixtapes erstellt habe, fand ich das so viel praktischer bei der Archivierung.
Passat
Moderator
#5 erstellt: 30. Okt 2014, 10:22
Bei HiFi-Videorekordern macht sich nicht nur die hohe Bandgeschwindigkeit positiv bemerkbar.
Das Tonsignal wird zudem frequenzmoduliert gespeichert (also quasi UKW auf Band) und es durchläuft auch einen dbx-ähnlichen Kompander.

Bei guten HiFi-Videorekordern kann man den Ton auch manuell aussteuern.
Oft auch bei Geräten, die keine Aussteuerungsregler am Gerät haben, wie z.B. bei meinem ehemaligen Grundig VS 660 VPT.
Man muß da auf der Fernbedienung eine Taste drücken, dann kann man per Fernbedienung die Aussteuerung regeln.

Die Klangqualität von HiFi-Videorekordern wurde damals von den Goldohren der Testzeitschriften als ganz knapp unterhalb der CD bewertet.

Klanglich ist HiFi-VHS nach Tonband mit 38cm/s das zweitbeste analoge Aufnahmemedium.

HiFi-VHS bietet übigens auch die längste Aufnahmedauer aller analogen Medien.
Man nehme eine 300er Kassette und nehme da die Musik in Longplay auf (Longplay verschlechtert bei HiFi-VHS die Klangqualität so gut wie gar nicht).
Damit sind dann 10 Stunden Aufnahme am Stück möglich.
Bei bandbasierten Medien kommt man nur mit DAT noch weiter.
Wenn man da DDS5-Bänder in Longplay benutzt, kommt man auf eine Spieldauer von 11 Stunden und 20 Minuten.

HiFi-Videorekorder erlauben übrigens mit einem kleinen Trick auch 4-Spur Aufnahmen.
Man schließt einfach einen PCM-Prozessor an. Der zeichnet den Ton digital auf den Videospuren auf. Parallel kann man dann auf den HiFi-Spuren noch 2 Kanäle unterbringen.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 30. Okt 2014, 10:33 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#6 erstellt: 30. Okt 2014, 10:30
Na toll...
Und dann nehm ich die komplette Bob-Marley-Collection auf ein einziges Tape auf und spul mir ständig nen Wolf

Selbst für ne Party halt ich das für Quatsch weil man doch nie weiß, wie der Abend läuft und ob man dann wirklich Bock auf das vorher arrangierte Programm hat...
Nee, die Laufzeit fand ich bei CC absolut top.
Nicht mehr aufstehen müssen um die Platte umzudrehen hat mir schon gereicht.
Passat
Moderator
#7 erstellt: 30. Okt 2014, 10:34
Naja, für Partys o.Ä.nimmt man das auch nicht.
Aber z.B. für Radiomitschnitte o.Ä. ist das ideal.
Aber auch so etwas wie deine BM-Kollektion würde ich da drauf aufnehmen, da ich Albumhörer bin.
Und da brauche ich auf dem Band nur bis zum entsprechenden Album zu spulen und höre das dann am Stück durch.

Und wenn man Rekorder mit Archivsystem hat (z.B. einige Grundig), dann kann man auch am Bildschirm sehen, was auf der Kassette drauf ist und die entsprechenden Abschnitte direkt anwählen.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 30. Okt 2014, 10:37 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#8 erstellt: 30. Okt 2014, 10:37
Stimmt.
Radiomitschnitte sind ein gutes Argument.
Hab ich zu selten gemacht und wenn, dann hab ich's hinterher meist doch nicht gehört.
Aber um irgendein legendäres rockpalast-Konzert einer Band hinterher von dort rauskopieren zu können, wär das schon nicht schlecht gewesen.

Ich hör auch ausschließlich ganze Alben aber irgendwie hab ich ne spulphobie
Ich hab immer Angst, das Band könnte leiden.
Aber das ist bei VHS vermutlich auch kein Problem, oder?


[Beitrag von peacounter am 30. Okt 2014, 10:40 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#9 erstellt: 30. Okt 2014, 10:39

Passat (Beitrag #5) schrieb:

Die Klangqualität von HiFi-Videorekordern wurde damals von den Goldohren der Testzeitschriften als ganz knapp unterhalb der CD bewertet.
Klanglich ist HiFi-VHS nach Tonband mit 38cm/s das zweitbeste analoge Aufnahmemedium.
...
Man nehme eine 300er Kassette und nehme da die Musik in Longplay auf ..


womit die Titelfrage beantwortet ist.
...
ich hatte meist die 240 von TDK genommen

mein Problem heute: ich habe noch um die 30 St. dieser Bänder, aber längst keinen Player mehr.
Manche hätte ich schon gerne heute digital.

Was nun?
Passat
Moderator
#10 erstellt: 30. Okt 2014, 10:42
HiFi-VHS-Rekorder in der Bucht ersteigern?

Die werden einem doch heute für wenig Geld hinterhergeworfen.

Grüße
Roman
peacounter
Inventar
#11 erstellt: 30. Okt 2014, 10:43
Na, einen gebrauchten suchen!
Is doch logisch!

Edit: Passat war schneller

Übrigens find ich es sehr unsexy, beim Musik hören die Glotze anzuhaben.
Aber man hätte sicher gut mit so nen kleinen Taschen-/Reise-TV eine Art Display an der Anlage realisieren können.


[Beitrag von peacounter am 30. Okt 2014, 10:46 bearbeitet]
Slatibartfass
Inventar
#12 erstellt: 30. Okt 2014, 10:43

Passat (Beitrag #5) schrieb:

Die Klangqualität von HiFi-Videorekordern wurde damals von den Goldohren der Testzeitschriften als ganz knapp unterhalb der CD bewertet.

Zu diesem Ergebnis bin ich damals bei meinen eigenen Vergleichstests auch gekommen. Die CC war deutlich abgeschlagen, insbesondere bei der Hochtonwiedergabe. Ich habe damals das Tages-Musikprogramm für ganze Party-Camping-Wochenenden damit bestritten, mit einem Bandwechsel alle 4 Stunden. Abends gab's dann wegen der höheren Flexibilität CD.

Für mich war der HiFi-Videorekorder damals eine lang erwartete Innovation, die bezahlbar eine deutliche Klangverbesserung für Eigenaufnahmen gegenüber der Compact Cassette mitbrachte.

Slati
peacounter
Inventar
#13 erstellt: 30. Okt 2014, 10:48
Also DAS kann ich jetzt nicht nachvollziehen.
Bei entsprechendem Material und ebensolcher Sorgfalt beim aufnehmen war der Hochtonbereich der CC imo absolut ok.


[Beitrag von peacounter am 30. Okt 2014, 11:49 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#14 erstellt: 30. Okt 2014, 11:33

peacounter (Beitrag #13) schrieb:
Als DAS kann ich jetzt nicht nachvollziehen.


Bandgeschwindigkeit !
peacounter
Inventar
#15 erstellt: 30. Okt 2014, 11:50
Als theoretische Erklärung stimmt das natürlich aber meine Aufnahmen waren so nah an der cd, dass eigentlich keine Luft nach oben mehr war.
Slatibartfass
Inventar
#16 erstellt: 30. Okt 2014, 12:18
Den Unterschied zwischen CD und CC konnte ich immer deutlich raushören. Sogar schon vor dem Start der Musik, wenn bei der CC das Rauschen einsetzte, das bei der CD einfach fehlt.

Slati
dobro
Inventar
#17 erstellt: 30. Okt 2014, 12:42
Hallo,

ich habe früher 2-3stündige Musiksendungen des Nachts auf VHS aufgenommen und später am CD-Rekorder eine CD zusammengeschnitten. Das war schon fummelig. Später habe ich die Sendungen mittels Zeitsteuerung - "audiograbber" sei Dank - als *.wav aufgenommen und digital mit audacity zusammengeschnitten. Heute wird es andere Methoden geben, na ja, alles zu seiner Zeit ...

Ich hatte zu dem Thema VHS-Hifi vs. CC damals mit einem Techniker gesprochen. Der meinte die Köpfe des VHS-Rekorders würden stärker leiden als die des CC-Rekorders. Nun, kann ich nicht bestätigen. Mag aber im Dauerbetrieb ggf. stimmen. Er begründete dies mit der Fähigkeit dauerhaft einen richtigen Magnetstrom erzeugen zu können und wies auf die Größe der Köpfe - nun, ich bin kein Techniker ...

Gruß
Peter
Passat
Moderator
#18 erstellt: 30. Okt 2014, 13:20

Slatibartfass (Beitrag #16) schrieb:
Den Unterschied zwischen CD und CC konnte ich immer deutlich raushören. Sogar schon vor dem Start der Musik, wenn bei der CC das Rauschen einsetzte, das bei der CD einfach fehlt.


Ohne Dolby C aufgenommen?

Grüße
Roman
Slatibartfass
Inventar
#19 erstellt: 30. Okt 2014, 13:33
Habe damals nur mit Dolby B aufgenommen, wegen der Kompatibilität zur Autoanlage und zur Anlage von Freunden, die kein Dolby C konnten. Die Wiedergabe von Dolby C Aufnahmen war auf Dolby B Geräten leider nicht akzeptabel.

Slati
peacounter
Inventar
#20 erstellt: 30. Okt 2014, 13:57
das war mir wurst.
meine zu archivierenden cc's hab ich nie in jeden verfügbaren schacht gesteckt!
die wurden AUSSCHLIESSLICH auf dem erstellungsdeck abgespielt!
fürs auto, den walker oder partys gabs extra-kassetten aber das hätte man bei vhs schließlich auch machen können (oder gabs vhs-tuner für die 4rädrige drecksschleuder? )
Django8
Inventar
#21 erstellt: 30. Okt 2014, 13:58
Also eigentlich hätte man sich demnach ab ca. 1990 den Kauf eines euen, guten Tape Decks sparen und sich stattdessen einfach einen HiFi-VHS-Recrder zulegen können? Positiver Nebeneffekt: Mit dem VHS-Recorder kann man auch Filme aufnehmen
golf2
Inventar
#22 erstellt: 30. Okt 2014, 14:07

Slatibartfass (Beitrag #2) schrieb:
HiFi-VHS-Recorder (relative Bandgeschwindigkeit ca. 5m/s) sind der Compact Cassette (Bandgeschwindigkeit 4,75cm/s) klanglich um Welten überlegen
Slati

Welten waren das ganz bestimmt nicht. VHS Cassetten eigneten sich meiner Meinung nach (allein schon wegen der Größe) nicht wirklich um Musik aufzunehmen. Ich konnte da nie einen Vorteil finden und bin bei CC geblieben.
peacounter
Inventar
#23 erstellt: 30. Okt 2014, 14:14

Django8 (Beitrag #21) schrieb:
Also eigentlich hätte man sich demnach ab ca. 1990 den Kauf eines euen, guten Tape Decks sparen und sich stattdessen einfach einen HiFi-VHS-Recrder zulegen können? Positiver Nebeneffekt: Mit dem VHS-Recorder kann man auch Filme aufnehmen :)

ich denke schon aber ich hatte zu der zeit schon ne billige vhs-schlampe und filme aufnehmen oder gar archivieren war nie meins.
ich guck mir nix zweimal an und hab sogar bei mucke ganz schnell einen abnutzungseffekt.
dass ich mal ne platte auflege, die ich gestern schon gehört habe, kommt im prinzip nicht vor.

@golf2:
der faktor mobilität ist einer der größten vorteile der smartphones und player heute.
früher hatte ich fast immer irgendwas dabei, um die ganzen tapes und cds transportieren zu können.
die zeiten sind endgültig vorbei!
Passat
Moderator
#24 erstellt: 30. Okt 2014, 14:26

peacounter (Beitrag #20) schrieb:
(oder gabs vhs-tuner für die 4rädrige drecksschleuder? )


Nein, aber reine VHS-Player gab es von einigen Herstellern.

Beispielsweise den JVC KV-V10:


Oder den JVC KV-V8:


Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 30. Okt 2014, 14:27 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#25 erstellt: 30. Okt 2014, 14:31
wußte ich garnicht.
schick!
sowas hätte ich mir evtl sogar nochmal überlegt.
das hat doch mehr charme als so ein typischer videorecorder im hifiregal!

ich versteh das richtig, ja?
das waren reine hifi-geräte für aufnahme und wiedergabe ohne bild und nicht "vhs-player", oder?
golf2
Inventar
#26 erstellt: 30. Okt 2014, 14:33


@golf2:
der faktor mobilität ist einer der größten vorteile der smartphones und player heute.
früher hatte ich fast immer irgendwas dabei, um die ganzen tapes und cds transportieren zu können.
die zeiten sind endgültig vorbei! :hail

Was hat das jetzt damit zu tun? Heute nimmt kein Mensch VHS oder CC zum mitnehmen irgendwohin - ist ja eh klar.
Django8
Inventar
#27 erstellt: 30. Okt 2014, 14:41

das waren reine hifi-geräte für aufnahme und wiedergabe ohne bild und nicht "vhs-player", oder?

Sehe ich auch so. Zumindest auf dem oberen Gerät meine ich das Wort "Recorder" entziffern zu können. Somit also kein reiner Player.


[Beitrag von Django8 am 30. Okt 2014, 14:48 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#28 erstellt: 30. Okt 2014, 14:43

golf2 (Beitrag #26) schrieb:


@golf2:
der faktor mobilität ist einer der größten vorteile der smartphones und player heute.
früher hatte ich fast immer irgendwas dabei, um die ganzen tapes und cds transportieren zu können.
die zeiten sind endgültig vorbei! :hail

Was hat das jetzt damit zu tun? Heute nimmt kein Mensch VHS oder CC zum mitnehmen irgendwohin - ist ja eh klar.
doch, das tun manche menschen.
ich verstehs ja auch nicht!


[Beitrag von peacounter am 30. Okt 2014, 14:44 bearbeitet]
Passat
Moderator
#29 erstellt: 30. Okt 2014, 15:12
Naja, wie will man denn Musik oder Video in einen Haushalt transportieren, in dem es keinen Computer gibt?

Fast 20% aller Haushalte in Deutschland haben keinen Computer!
Und in noch mehr Haushalten existiert nicht einmal ein DVD-Player!
Gerade in Haushalten, in denen ausschließlich ältere Menschen wohnen, ist das die Regel!
Wenn die ganz modern sind, haben die aber immerhin einen Videorekorder.

Eine Arbeitskollegin von mir hat noch nicht einmal einen Fernseher.

Grüße
Roman
golf2
Inventar
#30 erstellt: 30. Okt 2014, 15:26
Gut, es wird immer Ausnahmen geben. Es soll auch Menschen geben, die nur ein Kofferradio als Anlage benutzen..
peacounter
Inventar
#31 erstellt: 30. Okt 2014, 15:43
in den 80ern gabs auch noch leute ohne telefon!
na und?
das gejammer hab ich nie verstanden...
bei den öffis gibts ja auch immer wieder leute, die sich beschweren, dass irgendwelche hobbytips oder son krams nicht mehr gegen freiumschlag rausgeschickt wird
oder man heult, weil notrufsäulen nicht mehr weiter gepflegt werden (schließlich hat otto normal heute n handy).
na und?
nein, man muß auch heute noch nichtmal ein festnetztelefon haben!
man muß aber dann mit den konsequenzen leben!

mit nem einfachen 3,5mm->cinch in der jackentasche krieg ich übrigens idr überall meine musik von meim handy auf auch noch so archaische geräte rüber.
und wenn die n din-anschluß haben, hat der besitzer meist sogar nen adapter...


[Beitrag von peacounter am 30. Okt 2014, 15:57 bearbeitet]
Slatibartfass
Inventar
#32 erstellt: 30. Okt 2014, 15:56

golf2 (Beitrag #22) schrieb:

Slatibartfass (Beitrag #2) schrieb:
HiFi-VHS-Recorder (relative Bandgeschwindigkeit ca. 5m/s) sind der Compact Cassette (Bandgeschwindigkeit 4,75cm/s) klanglich um Welten überlegen
Slati

Welten waren das ganz bestimmt nicht. VHS Cassetten eigneten sich meiner Meinung nach (allein schon wegen der Größe) nicht wirklich um Musik aufzunehmen. Ich konnte da nie einen Vorteil finden und bin bei CC geblieben.

Was hat der klangliche Vorteil mit der Größe einer VHS-Kassette zutun?

Mobil habe ich damals natürlich weiter die CC im Walkman verwendet. Das endete mit Aufkommen der mobilen CD-Player. Auf meiner heimischen Stereo-Anlage hätte ich aber nach den langen Jahren CC mit über die Jahre abnehmenden Höhen und zunehmenden Dropouts, nicht auf den für mich deutlich besseren Klang des HiFi-VHS-Recorders verzichten wollen. Meine LPs nehmen für 4 Stunden Musik übrigens noch mehr Platz in Anspruch. Aber auch dabei gilt für mich: Klang hat einen deutlich höheren Stellenwert als Platzersparnis

Slati
silberfux
Inventar
#33 erstellt: 30. Okt 2014, 20:52
Hi, ich habe auch einige gute VHS-Recorder gehabt und damit auch reine Tonaufnahmen gemacht. Der Ton war überragend gut und das Bandmaterial im Vergleich zu Tonbandgeräten überragend günstig. Bis auf die Knackser, die wohl vom rotierenden Tonkopf stammten. Letztlich deswegen kein wirklich geeignetes Medium für hochklassige Tonaufnahmen nach meinem Eindruck. Ein PC ist da deutlich besser. Ein Kassettenrecorder nicht besser, aber ohne Knackser und besser handhabbar.

BG Konrad
Passat
Moderator
#34 erstellt: 30. Okt 2014, 20:54
Was für Knackser?
Die Kopfumschaltgeräusche?
Die gibt es bei guten Geräten nicht.

Oder meinst du DropOuts?
Die kommen von billigem Bandmaterial.
Beim Ton fallen die eher auf als beim Bild.

Grüße
Roman
*Emmel*
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 30. Okt 2014, 21:31
Ich hatte damals auch HiFi-VHS-Recorder für reine Tonaufnahmen benutzt. Ich habe im LP-Modus auf 240er aufgenommen, da paßten dann 8h drauf. Da hatte ich dann Radiosendungen aufgenommen, die 3h oder länger gingen. Und die kamen meistens immer Samstags Abend, wo ich dann nicht zu Hause war und somit schön mit dem Timer programmieren konnte.
Als Gerät hatte ich erst ab 1992 einen Mitsubishi HS-M54 und ab 1998 den Panasonic NV-HS 950 S-VHS, der konnte dann auch manuell aussteuern. Die Klangqualität war selbst im LP-Modus hervorragend. Als Kassetten hatte ich dann auch etwas höherwertige genommen wie z.b. TDK E-HG HiFi oder BASF PHG HiFi (hier konnte man die Lasche für Überspielschutz sogar hin- und herschieben und nicht herausbrechen wie bei normalen Kassetten).
S-VHS-Kassetten hatte ich allerdings nur für Filmaufnahmen verwendet, die waren für Tonaufnahmen nicht notwendig.
Achja, Knackser kannte ich auch nicht.
Leider sind die beiden Geräte im Moment defekt, muß sie bei Gelegenheit mal reparieren lassen.
BarFly
Stammgast
#36 erstellt: 31. Okt 2014, 09:23
Hallo,

Die Idee einen HiFi Videorecorder als Aufnahmegerät zu benutzen hatte ich auch in den 90igern. Damals einen Blaupunkt. keine ahnung mehr welchen, aber der hatte manuelle Austeuerung, Longplay usw.. Ich hab damals auch, allerdings nur sporadisch, damit aufgenommen. Irgendwann hat der dann leider aber den Geist aufgegeben. Vielleicht haben die vielen Umzüge zu der Zeit, der Mechanik nicht gut getan.
Die Kassetten die ich damit aufgenommen hab, sind noch da. wie weit die allerdings noch funktionieren muß ich zuerst ausprobieren, da hatte ich noch keine Zeit dazu, der Recorder ist ja noch nicht mal angeschlossen
Ja ich hab wieder die Möglichkeit, denn ein HiFi S-VHS Panasonic NV-FS200 ist erst kürzlich bei mir eingezogen.
http://www.hifi-foru...5&postID=39823#39823
Primär um alte Videoaufnahmen meiner Schwester zu digitalisieren.
Und eines der Projekte für den Herbst/Winter wird in dem Link ja schon genannt - ein Vergleich diverser Aufnahmen(methoden).
Neben der Aufnahme von Schallplatten auf den Videorecorder, auf Kassette (auch via Digitaleingang, den mein Kassettendeck hat), Uher Royal SG 560, und auf Computer mittels OnBoard, MAudio 2496 und Behringer UC202.
Das Problem ist dann später der objektive und nachvollziehbare Vergleich.
Der abx Vergleich von Foobar ist nicht so leicht auf die analoge Welt übertragbar.
Wahrscheinlich muss ich dann doch von Platte, Kassetten - und Videorecorder & Tonband auf den Computer aufnehmen, die Lautstärke egalisieren und letztlich mittels Foobar abx vergleichen.
Vorschläge werden gerne angenommen.

@passat

HiFi-VHS-Rekorder in der Bucht ersteigern?
Die werden einem doch heute für wenig Geld hinterhergeworfen.

Gute S-VHS Recorder haben auch in der Bucht noch ihren Preis. Hinterher geworfen bekommst du die Teile von Funai usw. die zwar HiFi wiedergeben können, aber keinen speziellen Hifi Aufnahmeteil haben..

ps. falls jemand eine Fernbedienung für meinen Panasonic hat...
Bollze
Inventar
#37 erstellt: 31. Okt 2014, 09:56
Ich habe einen 1100 Markt teueren Philips für HiFi- Aufnahmen genutzt, mit den Turbodrivelaufwerk. Meist als Dauerläufer für Radioaufnahmen und natürlich auch TV- Aufnahmen. Dazu noch Musikvideoaufnahmen von MTV Europe. Das Ergebnis : , das Laufwerk wahr ziemlich schnell verschlissen. Droupouts wurden immer mehr. Nach 1-2 Jahre abgewirtschaftet. Die Robustheit eines guten Kassettendecks können die meisten VCR- Geräte nicht mithalten. Ebenso werden die Bänder beim VCR stärker belastet. VCR sind Dauerläufer, Band mit einen Film rein , 2 Stunden am Stück schauen..
Der Klang des VCR war für meine damaligen Ansprüche Topp.
Die alten Technik leidet heute an mangelnder Frischbandversorgung, in der Regel werden nur noch alte Bänder in das Laufwerk gesteckt und manche davon kleben und sind unabspielbar geworden. Einige Recorder schaffen es noch die mangelhaften Bänder wieder rauszugeben. In der Regel muss man die Geräte dann aufschrauben, um die klebenden Bänder wieder rauszubekommen.
Manche Bänder schmieren den Köpfe zu, das Bild rauscht nur noch oder der VCR mutet das Video. Die Reinigungsvorrichtung der Recorder sind da oft machtlos oder selbst verschlissen.
Das ist meist das endgültige Aus für viele Recorder, dabei braucht man nur eine Kopfreinigung durchführen und die betreffenden Kassetten gehören auf den Müll.

Bollze.


[Beitrag von Bollze am 31. Okt 2014, 10:02 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#38 erstellt: 31. Okt 2014, 10:06
Wenn ich Interesse am aufnehmen von filmen hätte, hätte ich vermutlich doch einen HiFi-VHS besorgt.
Den zusatznutzen hätte ich dann sicher mitnehmen wollen.
Aber ich hab immer nur die altgeräte von anderen aufgebraucht.
VHS war für mich immer nur dazu da, Sachen die einem zeitlich nicht passen, später doch noch sehen zu können.
Nach einmaligem sehen wurden die dann überspielt und ab und zu das "verbrauchte" Band ausgetauscht.
golf2
Inventar
#39 erstellt: 31. Okt 2014, 10:18
VHS verwendete ich nur für Filme, Musik damals eigentlich nur CC. Was halt lästig war, war das gespule bin zum nächsten Film, zurückspulen bis da und dorthin, Werbung irgendwie löschen usw. Das war bei der CC zwar ähnlich, aber irgendwie nicht so lästig wie bei VHS find ich. Stereoplay testete damals Hifi-VHS, ich habe mich nie damit anfreunden können.
Slatibartfass
Inventar
#40 erstellt: 31. Okt 2014, 12:08
Bei meinem JVC SVHS-Recorder konnte man Sprungmarke setzen, mit denen man bei 4 Stunden (8 Stunden bei Longplay) Aufnahmezeit zumindest den Anfang eines Albums direkt anspulen konnte. Da ich zuhause sowieso meistens ganze Alben höre, bin ich damit gut klar gekommen. Bei der CC und bei Spulentonbändern musste schließlich auch spulen. Gegenüber den heutigen Möglichkeiten eben alles etwas aufwändiger. Aber man kannte schließlich auch keine komfortableren Möglichkeiten und ich war froh, mit HiFi-VHS hochqualitative Aufnahmen zum günstigen Preis machen zu können.

Slati
peacounter
Inventar
#41 erstellt: 31. Okt 2014, 12:45
nein, bei der cc hab ich tatsächlich fast nie gespult.
einfach eingelegt und durchgehört, so wie ich es bei cd und lp auch mache.
Passat
Moderator
#42 erstellt: 31. Okt 2014, 13:15
Kann man bei VHS auch machen.
Einfach keine E240-Bänder kaufen, sondern z.B. E120 oder Kurzbänder mit E30 oder E60 (die waren aber nur rel. schwer zu finden).

Grüße
Roman
peacounter
Inventar
#43 erstellt: 31. Okt 2014, 13:17
dann wirds aber platzmäßig auch wieder unsexy.
silberfux
Inventar
#44 erstellt: 31. Okt 2014, 17:23
Hi, die Knackser waren wohl Kopfumschaltgeräusche, jedenfalls keine Dropouts. Die traten bei allen Geräten, die ich durchprobiert habe ,auf, darunter gute SVHS Geräte von Panasonic über Philips bis Blaupunkt. Die Qualität war ansonsten recht gut. Allerdings ist m.E. ein aktueller Festplattenreceiver besser. Durch das vielfältige Angebot an Hörfunk Sendern auf DVB-C, von Internetradio mal ganz zu schweigen, ist das Aufnehmen heute ohnehin kein wichtiges Thema mehr für mich.
BG Konrad
peacounter
Inventar
#45 erstellt: 31. Okt 2014, 17:37
NATÜRLICH ist ein fp-recorder besser!
die ganzen ollen gerätschaften sind anachronismen mit einem gewissen charrme, den jemand, der dafür empfänglich ist, nicht von so idiotensicher zu bedienenden teilen bekommt.

irgendwer hier hat mal einen imo treffenden vergleich gezogen.
so in etwa: "n plattenspieler oder casi verhält sich im gegensatz zu einem modernen gerät wie ein oldtimer mit schaltgetriebe gegenüber einem modernen fahrzeug mit allem erdenklichen komfort".
da ich selber (wenn schon das auto genommen werden muß) am liebsten auf dem beifahrersitz platz nehme und die arbeit am steuer meiner herzdame (oder sonstwem) überlasse, kann ich mir den schuh ganz gut anziehen...
cr
Moderator
#46 erstellt: 01. Nov 2014, 03:13
Für mich hat Film eigentlich erst mit der DVD angefangen. VHS habe ich keine einzige gekauft, vielleicht 50 in der Videothek ausgeliehen, online-Versand gabs auch nicht (?), zu schwer, wäre ja immer Pakete gewesen. DVDs habe ich per Versand-Videothek sicher schon 1500 entlehnt.
Aufgenommen habe ich ein paar Mal zum Zeitversatz, aber nicht zum Archivieren.
VHS war mir ähnlich unsympathich wie Cassette.
silberfux
Inventar
#47 erstellt: 02. Nov 2014, 19:15
Hallo Peacounter, aber wir reden hier doch weniger über Bedienungskomfort als über Klangqualität.
Mich haben an den Tonträgermedien insgesamt die immer kürzer werdenden Innovationszyklen gestört. Tonbänder, Kassetten, VHS und sonstige Videobänder, CD, DVD, DAT, Festplatte usw usw. Bei jedem Wechsel evtl. Neukauf eines Gerätes und der passenden Trägermedien sowie Preisverfall für das alte Medium.Die Schallplatte hat da einen aus meiner Sicht einen Nachhaltigkeitsvorteil bei guter Qualität, auch wenn sie heute ein leicht exotisches Produkt ist.

BG Konrad
.JC.
Inventar
#48 erstellt: 02. Nov 2014, 19:56
Hi,


silberfux (Beitrag #47) schrieb:
Die Schallplatte hat da einen aus meiner Sicht einen Nachhaltigkeitsvorteil bei guter Qualität, auch wenn sie heute ein leicht exotisches Produkt ist.


auf jeden Fall !

Platten sind auch sehr langzeitstabil bei richtiger Lagerung.
Bei der magnetischen Aufzeichnung hat man über lange Zeiträume (> 30 Jahre)
doch immer mit Verlusten durch Entmagnetisierung zu rechnen.

Hier übrigens ein aktueller Preis für einen guten HiFi VHS Rekorder:
http://www.ebay.de/i...orig_cvip=true&rt=nc
golf2
Inventar
#49 erstellt: 03. Nov 2014, 14:22

silberfux (Beitrag #47) schrieb:
Hallo Peacounter, aber wir reden hier doch weniger über Bedienungskomfort als über Klangqualität. BG Konrad

Wenn's um den reinen Klang geht war ja wohl DAT mit Abstand das Beste Medium. Auch vom Handling / Klangquali wesentlich besser wie VHS..


[Beitrag von golf2 am 03. Nov 2014, 14:23 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#50 erstellt: 03. Nov 2014, 14:51
Und was macht dat besser als cd?
Passat
Moderator
#51 erstellt: 03. Nov 2014, 15:03
Die CD hat 16 bit/44.100 Hz, DAT hat standardmäßig 16 bit/48.000 Hz.

Einige Pioneer DATs (und baugleiche Klone) können auch mit 96.000 Hz Samplingfrequenz aufnehmen. Dabei halbiert sich allerdings die Spielzeit der Kassette.

Grüße
Roman
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