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Störgeräusche aus der Steckdose (Hauselektrik)

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Autor
Beitrag
mondayy
Neuling
#1 erstellt: 25. Jan 2016, 12:05
Hallo zusammen,

ich wohne in einer Mietwohnung. Im Wohnzimmer befindet sich meine Stereo-Anlage (Röhrenverstärker + 2 Standboxen). Wenn nun in der Küche die Waschmaschine läuft, habe ich ein Brummen auf den Boxen, welches stärker und schwächer wird, je nachdem ob die Waschmaschine schneller oder langsamer dreht. Ich habe bereits alle Varianten der Strom-Stecker probiert um ein Phasenproblem auszuschließen, was jedoch ohne Erfolg blieb. Wollte hier lediglich Fragen, ob jemand Erfahrung mit einem ähnlichen Problem hatte oder ob es Möglichkeiten gibt solche Störgeräusche zu filtern.

vielen Dank im voraus.
teufelchen007
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 25. Jan 2016, 18:03
Hallo,

das liegt an der Leistungselektronik, die in der Waschmaschine verbaut ist. Dagegen hilft eine hochwertige Steckdosenleiste mit Filter, ich setze diese hier ein und habe keinerlei Brummen etc. :http://www.oehlbach.com/de/power/xxl%C2%AE-powersocket-908

Ist zwar ein bisschen teuer aber hilft.


[Beitrag von teufelchen007 am 25. Jan 2016, 18:04 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#3 erstellt: 25. Jan 2016, 23:43
Sicher, dass es aus den Boxen kommt und sich nicht durch das Gebäude überträgt?

Es wäre ratsam zu erwähnen, was du an Geräten benutzt, da meine USB-Glaskugel nur einen Treiber für OS/2 hat.


das liegt an der Leistungselektronik, die in der Waschmaschine verbaut ist. Dagegen hilft eine hochwertige Steckdosenleiste mit Filter,
Naja, bei den paar Watt, die der Motor im normalem Waschgang (nicht Schleudern) zieht, dürfte es nichts ausmachen. Ansonsten müssten auch andere Geräte, die weitaus empfindlicher sind als ein "oller Verstärker für nervöse Gleichspannung (NF-Signale)" wie Router oder PC kapitulieren.
Filterleisten sind ohnehin Schmarren, da die erforderlichen Netzfilter (schonmal was von EMV-Richtlinie gehört?) in den Geräten integriert sind und das für das jeweilige Gerät passend.


[Beitrag von Jeck-G am 25. Jan 2016, 23:49 bearbeitet]
teufelchen007
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Jan 2016, 10:34
Guten Morgen,

EMV hin oder her und es geht auch nicht um die paar Watt der Waschmaschine, sondern welche Netzrückwirkung besonders durch die in der Maschine verbauten leistungselektronischen Bauteile zur Antriebsregelung entstehen.

Nicht nur diese, sondern auch zahlreiche andere Geräte (z.B. Schaltnetzteile, Indutionskochfelder,Spülmaschinen,Babytelefone, dlan, etc) "verschmutzen" das Stromnetz immer mehr (Stichworte: Pulsierende Gleichströme, disharmonische Oberfrequenzen, etc.). Die EMV verhindert hier nur das aller Gröbste....eben wie so viele Richtlinien siehe Abgas von Diesel-PKW.

Ich gebe zu, das bei Netzteil, Kabel & Co. immer viel Vodoo im Spiel ist, aber manchmal nützt es was, wie ich es persönlich auch schon erlebt habe.

Es ist ja so, mann hört es oder man hört es nicht. Für den, der es nicht hört, bleibt´s eben Vodoo und alles ist gut, wem dadurch geholfen wird, das er eine "Netzverschmutzung" nicht mehr hört, kann es Sinn machen, eine solche Leiste mit Filter einzusetzen. Pauschal würde ich da nicht urteilen, sondern Ausprobieren.
Jeck-G
Inventar
#5 erstellt: 26. Jan 2016, 16:52

es geht auch nicht um die paar Watt der Waschmaschine, sondern welche Netzrückwirkung besonders durch die in der Maschine verbauten leistungselektronischen Bauteile zur Antriebsregelung entstehen.
Und diese geht wieder mit der Stromaufnahme einher, höhere Ströme bewirken höhere "Störungen".


Nicht nur diese, sondern auch zahlreiche andere Geräte (z.B. Schaltnetzteile, Indutionskochfelder,Spülmaschinen,Babytelefone, dlan, etc) "verschmutzen" das Stromnetz immer mehr (Stichworte: Pulsierende Gleichströme, disharmonische Oberfrequenzen, etc.). Die EMV verhindert hier nur das aller Gröbste...
Und mit dem Rest, dem "Feinem", müssen die Geräte zurechtkommen. Tun sie das nicht, sind sie eins: Schrott und nichts Anderes.
Komischerweise funktionieren empfindliche IT-Geräte in einer Firma, wo zig kW über Frequenzumformer laufen (z.b. metallverarbeitende Betriebe -> CNC-Fräsen), dann sollte so ein popeliger, unempfindlicher Audioverstärker mit einer Waschmaschine klarkommen.

Du solltest Dein (Un-)Wissen mal lieber nicht aus der Stereo beziehen, sondern Fachliteratur lesen oder andere seriöse Quellen zu Rate ziehen.

Bevor der TE nicht sein Equipment nennt, hat es keinen Sinn, groß weiter zu diskutieren.
teufelchen007
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Jan 2016, 17:14
Was Du schreibst, ist Unfug. Das mit dem Unwissen muss ich dir unterstellen. Höhere Ströme bewirken höhere Störungen ??? Hä ?

Ich empfehle Dir ein einschlägiges Hochschulstudium ! Das hilft gegen Halbwissen wie Du es hast ungemein.

Und ansonsten gilt: Einfach mal die Klappe halten !


[Beitrag von teufelchen007 am 26. Jan 2016, 17:51 bearbeitet]
Groovminister
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 29. Jan 2016, 01:01
So ganz klar ist der Fall ja nicht.
Es kann mehrere Gründe haben warum die Waschmaschine Geräusche in der Stereoanlage erzeugt.
Das setzen wir jetzt mal als gegeben voraus.
1. Funkentstörkondensator/en in der WM kaputt. Das verhindert die Eliminierung der Funkenbildung des Waschmaschinenmotors. Damit abhängig von der Motordrehzahl Störung im Stromnetz.
Ich hatte einen ähnlichen Fall mit VDSL. Das hat immer pünktlich am Abend um halb Neun kurz ausgesetzt und dann neu synchronisiert. Im Sommer war es dann um die eine Stunde der Sommerzeitumstellung verschoben.
Irgendwann fiel dann die Heizung aus und die Handwerker waren da und haben im Keller diverse Teile getauscht. Ab da war der Spuk vorbei.
2. Die Kohlen im Waschmaschinenmotor sind am Ende. Kann auch zu Funkenbildung und Netzstörung führen.
3. Falls es in der Stereoanlage einen Filter gegen Netzstörungen gibt kann der auch defekt sein.
Das glaube ich aber eher weniger.

Für die Analyse wären also folgende Fragen zu stellen und durch den TE zu beantworten:

Wie alt ist die Waschmaschine?
Trat das Problem plötzlich auf?
Hört man das Geräusch auch, wenn am Verstärker keine Quelle angeschlossen oder ausgewäht ist und die Waschmaschine läuft?
Was passiert wenn man den Netzstecker des Verstärkers mal dreht?
Wobei, den Kram mit Phase hast du ja schon probiert....

Vielleicht kannst du ja einen Soundclip mit dem Geräusch hier hochladen.
Und das Equpment sollten wir natürlich, wie schon von anderen erwähnt auch wissen.

Na denne viel Spaß

Gruß

Groovminister


[Beitrag von Groovminister am 29. Jan 2016, 01:16 bearbeitet]
mondayy
Neuling
#8 erstellt: 29. Jan 2016, 13:09
so vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Der Verstärker ist ein Opera Consonance Cyber 100 15th Anniversary.(Röhrenverstärker).

Wie alt ist die Waschmaschine?
Ca 2 Jahre.

Trat das Problem plötzlich auf?
Das Problem war direkt nach dem Umzug und Erstanschluss vorhanden. (Juli 2015)

Hört man das Geräusch auch, wenn am Verstärker keine Quelle angeschlossen oder ausgewählt ist und die Waschmaschine läuft?
Das Geräusch ist auf jeden Eingangskanal (insgesamt 5) gleich Laut zu hören und wird in Abhängigkeit zur eingestellten Lautstärke lauter und leiser, auch wenn alle Quellgeräte nicht angeschlossen sind.

Was passiert wenn man den Netzstecker des Verstärkers mal dreht?
Ich habe bereits alle Varianten der Strom-Stecker (Von Waschmaschine und Verstärker) probiert um ein Phasenproblem auszuschließen.

In der alten Wohnung traten diese Störgeräusche nicht auf. (vor Juli 2015)
Die Waschmaschine läuft ebenfalls über eine andere Sicherung im Sicherungskasten =>
Verstärker Stromkreis Wohnzimmer.
Waschmaschine Stromkreis Küche.

Und es kommt zu 100% aus den Boxen! Das Geräusch ist extrem nervig, deutlich in ruhigeren Passagen von Musikstücken zu hören und kein Voodoo kram.
teufelchen007
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 29. Jan 2016, 18:58
Also ich bleib dabei, versuch´s mit einer guten bis sehr guten Steckdosenleiste mit Netzfilter, bestell dir eine, probier es aus und wenn es nichts nützt kannst Du die Leiste ja zurücksenden....

Wie weit steht die WM vom Verstärker weg ?

VG
Martin
Groovminister
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 30. Jan 2016, 14:22
Die Antworten helfen ja schon ein wenig weiter. Damit kann man zumindest ansatzweise eine Analyse des Problems durchführen.
Eine Steckdosenleiste mit Netzfilter könnte evtl. helfen, beseitigt aber die Ursache nicht wirklich.
Symptomkurierung statt Fehlerelimination - so ungefähr wie beim so manchem Doktor...
Was man jetzt prinzipiell machen kann ist die Zerlegung des Problems in Einzelaspekte.
Fakt ist ja wohl, dass das Störgeräusch von der Waschmaschine kommt.
Dazu:
Du schreibst, dass das Geräusch nur auftritt, wenn der Motor läuft, und abhängig von der Drehzahl lauter und leiser wird.
Ändert sich das Geräusch von der Frequenz oder einfach ausgedrückt vom Klang?

Durch den Umzug haben sich leider alle Parameter geändert so dass das Ganze nicht so einfach zu lösen ist.
Testen könnte man noch ob auch andere Geräte zu dem Störgeräusch führen. Du könntest also an der Steckdose, an der die Waschmaschine hängt mal einen Küchenmixer, Bohrmaschine oder Ähnliches anschliessen und schauen, oder besser hören, ob das auch zu dem Problem führt.
Mit Sicherheit kann man ja davon ausgehen, dass du beim Umzug den Verstärker gut behandelt hast und dieser durch den Umzug nicht gelitten hat.

Dass die Waschmaschine auf einer anderen Sicherung hängt wie deine Anlage hat nix zu sagen, beide Sicherungen können auf der gleichen Phase hängen. Kann man messen, ist aber nicht ungefährlich wegen der 230V~ bzw. wenn es doof läuft 380V~ zwischen den Phasen. Wenn es die gleiche Phase ist wären es zwar 0V~, aber gegen Masse/Schutzleiter sind halt doch die 230V~ drauf.
Entweder hatte die Waschmaschine also das Problem schon immer und in der alten Wohnung hing deine Anlage auf einer anderen Phase oder bei der Waschmaschine ist durch den Umzug etwas kaputt gegangen, z.B. ein Stecker hat sich gelöst, Lötstelle Entstörkondensator usw. usf.

Falls es dir irgendwie möglich ist das "Brummen" aufzunehmen (Smartphone, Tablet o.ä.) wäre das sehr hilfreich, wenn du es hier hochladen könntest. Unter Brummen entstehen hier im Forum sicher mehrere Vorstellungen in den Köpfen der Leser.


[Beitrag von Groovminister am 30. Jan 2016, 14:38 bearbeitet]
mondayy
Neuling
#11 erstellt: 30. Jan 2016, 15:01
vielen Dank für die Antworten.

Also der Verstärker steht im Wohnzimmer und die Waschmaschine in der Küche. Sie sind Durch einen Flur getrennt Entfernung ca. 8 - 10m inkl. 2er Wände.

Gibt es auch günstigere Lösungen, als eine Steckleiste für 250€? Bastellösungen wären kein Problem ein Bekannter ist Elektroniker.

Habe zurzeit keine Möglichkeit das Geräusch aufzunehmen, da meine Freundin wäscht, wenn ich auf Spätschicht bin, werde das jedoch noch nachreichen. Ebenfalls aufgreifen werde ich den versuch mit einer Bohrmaschine an der entsprechenden Steckdose in der Küche und den bekannten mal ansprechen bezüglich der Phasenermittlung der beiden Stromkreise. Das Geräusch ist ein genaues Abbild des Waschmaschinenmotorengeräusches, einfach schwierig zu beschreiben.

Der Verstärker wurde wie ein rohes Ei, wie auch die Boxen, behandelt und sind durch mich selbst in die jetzige Wohnung geschafft worden.
teufelchen007
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 30. Jan 2016, 15:02
Hallo,

das vor dem Umzug die Waschmaschine an einer anderen Phase "gehangen" hat und nun an der selben Phase wie der Verstärker hängt, habe ich auch schon gedacht.

Moderne Motoren von Waschmaschinen werden mit dem Verfahren der Pulsweitenmodulation (PWM) angesteuert und dies KANN eine Netzrückwirkung bewirken.

Das allerbeste wäre, ein Messung mit Hilfe eines Oszilloskopes zu machen, aber ich weiß...ein wenig übertrieben ist es.

Vielleicht führt der Weg mit der Phase weiter, kann man evtl. die Phase, die die Steckdose des Verstärkers oder die Steckdose der WM in der Unterverteilung umtauschen bzw. zunächst mal feststellen, ob beide von der gleichen Phase versorgt werden ?

Gruss
Martin
stefansb
Inventar
#13 erstellt: 30. Jan 2016, 15:45
"Habe zurzeit keine Möglichkeit das Geräusch aufzunehmen, da meine Freundin wäscht, wenn ich auf Spätschicht bin, werde das jedoch noch nachreichen."

Ist doch die einfachste Lösung, Waschmaschine läuft, wenn keine Musik gehört wird.
Und was soll das mit der Bastellösung???
Obwohl, wenn die Bude abgebrannt ist, brauchst`e dir um die Störgeräusche keine Gedanken mehr machen.
Rabia_sorda
Inventar
#14 erstellt: 30. Jan 2016, 16:25
Eine Bohrmaschine wäre auch als Leistungsaufnahmenvergleich (what a word) etwas unterdimensioniert. Ein Staubsauger käme der Sache schon näher, da die WA nicht unbedingt diese Störungen verursachen muss wenn nur der Motor läuft. Es kann zusätzlich noch die Heizung aktiviert sein und dadurch um die 2kW+ vordern.
Nicht selten sind die Entstörkondensatoren in WA´s defekt, was aber bei einem 2 Jahre alten Gerät eher unwahrscheinlich ist...aber bei der heutigen Obsoleszenz

Die gemeinsame Phase wäre wirklich eine Option, dort mal nachsehen. Messen braucht man dazu eigentlich nicht. Es reicht einfach mal in die U.V. zu schauen und die Abdeckung abnehmen (Ja,...gefährlich, Stromschlag,...bla, bla... :D) . Dort kann man als "Fachmann" schon erkennen wie es verschaltet/verdrahtet ist.
Wenn die WA auf der gleichen Phase liegt, dann bitte von einer Elektro-Fachkraft auf einer der anderen beiden Phasen umklemmen. Das dauert im Normalfall keine 5min.

Auch wäre eine schlechte Klemmstelle in der Hausinstallation nicht ausgeschlossen (Abzweigdosen, Kontakte der Steckdosen usw.). Wenn man die U.V. eh einmal geöffnet hat, dann bitte Spannungsfrei alle Schrauben der Klemmstellen nachziehen und Steckklemmen überprüfen.
Jeck-G
Inventar
#15 erstellt: 31. Jan 2016, 00:36

Bastellösungen wären kein Problem ein Bekannter ist Elektroniker.
Basteleien unterlassen (abgebrannte Bude siehe oben), aber Dein Bekannter kann sich als nützlich erweisen und die Elektroinstallation im Haus durchmessen. Beispiel: Wenn der PE nicht angeklemmt ist, dann funktionieren viele Netzfilter (meine die vorhandenen Netzfilter in den Geräten, nicht das Rumgetrolle mit irgendwelchen Filterleisten, wo die Ursache nicht behoben wird) nicht korrekt.

Stört die Waschmaschine auch den Radioempfang (UKW oder MW über Antenne, nicht Sat oder Kabel) und wird die Internetverbindung (falls über DSL) beeinträchtigt?
Rabia_sorda
Inventar
#16 erstellt: 31. Jan 2016, 00:48

Wenn der PE nicht angeklemmt ist, dann funktionieren viele Netzfilter (meine die vorhandenen Netzfilter in den Geräten, nicht das Rumgetrolle mit irgendwelchen Filterleisten, wo die Ursache nicht behoben wird) nicht korrekt.


Soetwas soll es anscheinend (laut anderen Foren) wirklich noch geben und auch eine "Klassische Nullung"
Wenn dies der Fall sein sollte, kann es u.U. an dieser tötlichen Installation liegen. Am besten wäre es, wenn dort mal eine Elektrofachkraft drüber schaut. Aber wie alt ist das Haus und deren Installation. Daraus kann man schon Schlüsse ziehen.
mondayy
Neuling
#17 erstellt: 31. Jan 2016, 14:37
Also wir besitzen kein UKW Radio. Zudem flackert beim einschalten des Lichtschalters im Wohnzimmer das Fernsehbild kurzzeitig und die Lautstärke am Verstärker wird leiser. Das Haus bekam eine Komplett-Sanierung 2006.

Hab mir nun folgendes bestellt um mich von günstig nach teuer vorzutasten:
Steckdose

Konnte heute auch eine Aufnahme des Störgeräusches machen:
Audio

gruß Martin
stefansb
Inventar
#18 erstellt: 31. Jan 2016, 19:10
Also wenn beim Einschalten des Lichtschalters der Fernseher flackert, dann wurde die Elektrik unter Garantie niemals saniert, sondern bestenfalls von irgendwelchen Murksern zusammen gepfuscht.
So etwas geht gar nicht und stellt ein gefährlichen Mangel dar.
Sofort zum Mieterschutz, Mangelrüge wegen lebensgefährlichen Zustand der Elektrik und Androhung von rechtlichen Schritten und Mieteinbehaltung.

Und wenn sich nichts ändert, neue Wohnung suchen.


[Beitrag von stefansb am 31. Jan 2016, 19:11 bearbeitet]
Groovminister
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 03. Feb 2016, 00:22
Ich find das langsam richtig lustig.
Wir sind uns jetzt jedenfalls alle einig, dass es über die Stromversorgung kommt.
Das mit der Bohrmaschine war evtl. wirklich nicht so gut wegen der zu geringen Leistung, Staubsauger finde ich gut.
Eine Idee hätte ich noch, die man testen kann.
Gehen wir mal davon aus, dass in der Wohnung zumindest 3 Phasen und ein Null/PE ankommt. Sollte so sein, weil ich keinen Elektroherd kenne, der mit 220 V~ läuft.
Ja ja ich weiß schon, eine neue Installation hat dann 5 Drähte von der Hausunterverteilung in die einzelnen Wohnungen, aber sei es drum.
Wenn das so ist, dann könnte man noch den Verstärker mal an diversen Steckdosen testen. Die sollten ja dann zur Lastteilung auch auf die 3 Phasen verteilt sein. Dummerweise hat das Teil ja keinen Kopfhöreranschluß soweit ich das sehe, also wird das wieder ein riesieger Akt.
Alternativ könnte man versuchen mit einer Verlängerungsleitung zu arbeiten.
Als Erkenntnis sollte dann zumindest klar sein ob nur die eine Phase das Problem hat oder ob die ganze Elektrik so schlecht und schrottig ist, was ich eher befürchte.
Mit dem beknackten Bestandsschutz müssen Vermieter ja noch nicht einmal bei einer Renovierung einen FI nachrüsten was nach meinem Dafürhalten absolut untragbar ist. Das vermietet man dann an Familien mit Kindern. Super!
Auch gut wenn du am Abend heim kommst und der Hamster oder die Katze hängen gegrillt an der Stromleitung - äh jetzt wird es zu makaber- auch wenn demnächst Fasching ist.
Einen Satz Leitungsschutzschalter plus FI bekommt man für 50 €, und selbst wenn sich ein Elektriker da 2 Stunden Zeit läßt kostet das Ganze nicht mehr als 250 €. Wenn der Krempel auch nur 10 Jahre problemlos läuft, dann sind das pro Monat grad mal 2 €!
Bei mir in der Wohnung sind die Leitung auch so "dürr", dass beim Einschalten meines E450 kurz das Licht dunkler wird.
Und weil ja alles nix kosten darf gibt es auch keine Installationsrohre sondern Stegleitungen. Wäre übrigens auch ne Möglichkeit, dass da der/die Fliesenleger oder Vormieter einen Draht verletzt haben. Gibts in x-beliebiger Ausprägung bis zum "geht nur wenn es wärmer als 20° ist".
Mit der Waschmaschine (eine 25 Jahre alte Miele, also bestimmt kein Energiesparwunder) hatte ich auch schon mal ein Problem. Bei uns wurde aber nur der Stecker relativ warm. Eine neue Steckdose war da die Lösung.
Auswirkung auf Audio hatte ich aber nicht.
Wenn aber ein Elektriker im Freundeskreis vorhanden ist, so würde ich auch dazu raten, zumindest alle Schrauben an allen stromführenden Teilen nach zu ziehen, vielleicht auch die Kontaktflächen zu reinigen, Steckdosen tauschen, usw. usf.
Der Elektriker weiß auch was FREISCHALTEN ist - wir wollen ja wirklich nicht, dass dem TE seine Wohnung inkl. HighEnd Verstärker und Waschmaschine abfackelt.

Gruß

Groovminister
Don_Tomaso
Inventar
#20 erstellt: 03. Feb 2016, 08:17

Groovminister (Beitrag #19) schrieb:
...
Gehen wir mal davon aus, dass in der Wohnung zumindest 3 Phasen und ein Null/PE ankommt. Sollte so sein, weil ich keinen Elektroherd kenne, der mit 220 V~ läuft...

Die meisten Kochfelder kannst du entweder auf eine Phase oder auf drei anschliessen und Backöfen kriegen idR nur 240 V.
Die Mär, dass große Verbraucher PCs nicht stören, scheint hier nicht totzukriegen. Selbstverständlich tun sie das. Ist aber OT. Die Elektrik scheint zumindest ziemlicher Pfusch zu sein, wenn das Fernsehbild flackert wenn das Licht eingeschaltet wird. Ich würde dringend empfehlen, dem Vermieter in den Allerwertesten zu treten, damit er das ASAP sanieren lässt, das ist nämlich richtig gefährlich.
Jeck-G
Inventar
#21 erstellt: 03. Feb 2016, 16:44

Die Mär, dass große Verbraucher PCs nicht stören, scheint hier nicht totzukriegen.
Dann scheint wohl eine CNC-Fräse mit 25 kW Spindelleistung (100% ED), natürlich hat der Umrichter Netzrückspeisung, kein großer Verbraucher zu sein, jedenfalls wird in der Firma kein PC gestört, egal ob im Büro oder in der Werkstatt. Und wir haben nicht nur eine CNC-Maschine, sondern über 15.
Früher, als die PC-Netzteile noch keine PFC hatten und ohnehin nur minderer Qualität waren, hatte man diese im Büro oftmals pfeifen gehört, aber das wars dann auch.

Dass ein Antriebsmotor von einem Walzgerüst seine eigene Stromversorgung aus dem Mittelspannungsnetz bekommt, ist natürlich klar, da geht es schnell in die oberen einstelligen MW pro Motor.


Einen Satz Leitungsschutzschalter plus FI bekommt man für 50 €, und selbst wenn sich ein Elektriker da 2 Stunden Zeit läßt kostet das Ganze nicht mehr als 250 €.
Bringt alles nichts, wenn die Installation uralt ist, dann hat man 2-drähtige Verkabelung (evtl. grau und schwarz) und die Brücke N -> PE ist in der Steckdose.


[Beitrag von Jeck-G am 03. Feb 2016, 16:51 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#22 erstellt: 03. Feb 2016, 17:05

Don_Tomaso (Beitrag #20) schrieb:

Die meisten Kochfelder kannst du entweder auf eine Phase oder auf drei anschliessen und Backöfen kriegen idR nur 240 V.

...und an 2 Phasen
Amperlite
Inventar
#23 erstellt: 04. Feb 2016, 23:37

mondayy (Beitrag #17) schrieb:
Zudem flackert beim einschalten des Lichtschalters im Wohnzimmer das Fernsehbild kurzzeitig und die Lautstärke am Verstärker wird leiser. Das Haus bekam eine Komplett-Sanierung 2006.

Nicht rumspielen, sondern einen Fachmann kommen lassen, der dir Schleifenimpedanz misst und Funktion des Schutzleiters überprüft. Eine korrodierte Klemme kann diese Probleme auslösen. Im dümmsten Fall ist das lebensgefährlich.
Rabia_sorda
Inventar
#24 erstellt: 05. Feb 2016, 14:12

Amperlite (Beitrag #23) schrieb:

mondayy (Beitrag #17) schrieb:
Zudem flackert beim einschalten des Lichtschalters im Wohnzimmer das Fernsehbild kurzzeitig und die Lautstärke am Verstärker wird leiser. Das Haus bekam eine Komplett-Sanierung 2006.

Nicht rumspielen, sondern einen Fachmann kommen lassen, der dir Schleifenimpedanz misst und Funktion des Schutzleiters überprüft. Eine korrodierte Klemme kann diese Probleme auslösen. Im dümmsten Fall ist das lebensgefährlich.


Warum soll ein fehlerhafter/fehlender Schutzleiter der Auslöser sein?! Die Geräte werden Schutzklasse 2 haben und dadurch eh keinen PE anliegen haben.

Das der TV kurz spinnt habe ich auch und es liegt am billigem HDMI-Kabel, dass wohl schlecht geschirmt ist...stört mich aber nicht.
Probiere also eine Hochwertigere Verbindung.
Wenn der Fehler (TV und Hifi) nur bei dem einen Schalter auftritt, dann bitte noch den Schalter tauschen, evtl. bringt das schon was.
HannoverMan31
Inventar
#25 erstellt: 07. Feb 2016, 09:47
Das ist sowohl in meiner Wohnung als auch im Haus meiner Eltern so. Sobald das Licht angeht, egal wo, oder jemand den Föhn im Bad anwirft, gibt es kurze Bildstörungen beim Fernseher, bis hin zu stärkeren Störungen.

Der Radio und Fernsehtechniker in unserem Ort meinte dazu, das sei ganz normal, gerade bei diesen neu modischen HD Geräten. Die HD Receiver und Fernseher sollen extrem empfindlich sein, was jegliche Störungen im Netz angeht.

Er empfahl eine Netzleiste mit Endstörfiter und an diese solche empfindlichen Geräte anzuschließen. Und wirklich, es hat wunderbar geklappt. Die Störungen sind tatsächlich verschwunden. Nur ab und an erkennt man vielleicht nochmal ein kurzes zucken im Bild, wenn nebenan im Raum das Licht angeht.


[Beitrag von HannoverMan31 am 07. Feb 2016, 09:49 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#26 erstellt: 07. Feb 2016, 11:37

Er empfahl eine Netzleiste mit Endstörfiter und an diese solche empfindlichen Geräte anzuschließen.


Kann u.U. sehr gut klappen, aber man sollte die Ursache "bekämpfen". Daher würde ich mal einen Filter vor dem Fön schalten, dass könnte mehr bringen.


Nur ab und an erkennt man vielleicht nochmal ein kurzes zucken im Bild, wenn nebenan im Raum das Licht angeht.


Auch das nachträgliche Entstören eines Lichtschalters ist möglich. Das Kontaktprellen mit seinen Nadelimpulsen kann man mit einem RC-Glied oder mit einem C-Glied entstören (Funkentstörung). Dieses Bauteil passt im Normalfall in jede Schalterdose mit hinein.
stefansb
Inventar
#27 erstellt: 07. Feb 2016, 16:31
"Der Radio und Fernsehtechniker in unserem Ort meinte dazu, das sei ganz normal, gerade bei diesen neu modischen HD Geräten. Die HD Receiver und Fernseher sollen extrem empfindlich sein, was jegliche Störungen im Netz angeht."

Echt jetzt?
Ich habe keinerlei Störungen im Netz und keine Probleme mit LED-Fernseher und HD-Receiver.
Liegt wahrscheinlich daran, das ich meine Hauselektrik selber gelegt habe und mich dabei an die HEA-Standards gehalten habe.
http://www.elektro-plus.com/elektroplanung/ausstattungswert
Groovminister
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 11. Feb 2016, 23:18
Also langsam bewegt sich das ja Richtung Hausinstallation und sehr weit weg vom eigentlichen Problem.
Der TE wird wahrscheinlich schon völlig resigniert sein.
Trotzdem noch einmal kurz einen Ausflug Richtung Strom.
Mein Statement:
"Gehen wir mal davon aus, dass in der Wohnung zumindest 3 Phasen und ein Null/PE ankommt. Sollte so sein, weil ich keinen Elektroherd kenne, der mit 220 V~ läuft..."
sollte heißen:
Am Sicherungskasten in der Wohnung kommen zumindest 4 Drähte an, 3 Phasen und 1 PE/Nullleiter.
Elektroherd: Ja, kann man auch mit 230 V~ betreiben, ist vermutlich sogar meistens so. Braucht man aber trotzdem 3 Drähte.
Nimm ein Glaskeramikkochfeld mit 6 kW max. Leistung, dann fliesen bei 230 V~ schlappe 26 A!
Aus einer Bauknecht Montageanleitung:
Kabel Anzahl x Größe
230V ~ 3 X 4 mm^2
230-240V ~ 3 X 4 mm^2 (nur für Australien)
230V 3~ 4 X 1,5 mm^2
400V 3N ~ 5 X 1,5 mm^2
400V 2N ~ 4 X 1,5 mm^2
Und wie gesagt, das ist nur das Kochfeld.
Bei uns in der Wohnung ist das aufgeteilt, eine Phase für die linken Platten, eine für die rechten und die dritte für das Backrohr.

Stören große Verbraucher andere E-Geräte? Radio Eriwan. Prinzipiell eventuell. Alles andere ist undifferenzierter Quatsch.
Es gibt mit Sicherheit Geräte die eher Störungen erzeugen, genausogut gibt es aber welche, die aufgrund guter Filterung das nicht tun. Das gleiche gilt für die gestörten Geräte, da kann man auch nicht pauschal sagen, dass sie gestört werden oder nicht.

Jetzt zurück zu dem eigentlichen Problem.
Wenn man das Tonfile anhört ist das definitiv ein Geräusch, das vom Motor der Waschmaschine kommt, also genauer gesagt von der Motorregelung.

Hast du schon mal meinen Vorschlag mit einer anderen Steckdose ausprobiert, also Verstärker woanders anschließen?
Ich hab mir auch noch einmal die Homepage von deinem Verstärkerhersteller angesehen.
Der Verstärker hat ein Netzkabel mit Schutzleiter, richtig?
Vielleicht fehlt in einer Steckdose die Brücke von Nullleiter zu Schutzleiter. Sofern deine Wohnungsinstallation mit klassischer Nulllung aufgebaut ist. Das sieht man daran, dass in den Steckdosen nur zwei Drähte ankommen.
Wenn dein Bekannter Elektriker ist, würde ich zumindest zwei neue Steckdosen (ine für die Waschmaschine, eine für den Verstärker) besorgen und er soll dann folgendes machen:
Mit dem Phasenprüfer testen wo die Phase ist (sollte rechts sein, wird aber gern auch mal anders gemacht).
Dann auf alle Fälle die Sicherung raus, nochmal prüfen ob die Steckdose wirklich spannungsfrei ist und dann tauschen.
Wenn die Anschlussdrähte recht vergammelt sind reinigen, oder sofern noch ausreichend Länge vorhanden ist, einfach um 10 mm kürzen und neu abisolieren.

Ein Oszilloskopbild der Spannung bei nicht laufender und laufender Waschmaschine wäre optimal.
Allerdings muss man da aufpassen weil nicht alle die 230 V~ abkönnen.

Vielleicht noch eine Frage zur Sicherheit: Das Geräusch tritt nur auf wenn der WM-Motor läuft, also nicht schon wenn die WM an ist oder heizt oder pumpt?

PS: Wenn bei meinem TV das Bild beim Einschalten der Waschmaschine oder der Benutzung des Staubsaugers, Ofens o.a. gestört wäre, würde ich das Ding dem Händler um die Ohren hauen!
Aber vielleicht gibt es ja wirklich so schlechte Installationen.


[Beitrag von Groovminister am 11. Feb 2016, 23:50 bearbeitet]
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