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Audioübertragung per Funk oder Steckdose?

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ZEPHYR87
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Apr 2006, 22:38
Hallo zusammen,

ich stehe vor der Frage, wie ich meinen Rechner mit der Stereoanlage verbinde, die im Raum nebenan steht. Da ich kein 8 Meter langes Kabel durch die Tür legen will (Tür sollte man noch schließen können), bin ich auf folgende zwei Systeme aufmerksam geworden:

1. "Steckdosenadapter", mit denen man die Signale über das Stromnetz überträgt (z.B. das hierhttp://www.devolo.de/de_DE/produkte/dlan/mldlanaudio.html) und

2. Übertragung per Funk/Bluetooth/WLAN (z.B. http://www.pearl.de/...601&vid=916&curr=DEM oder http://bluewalker.de...view&id=28&Itemid=56)

Dass hierbei die Qualität im Gegensatz zur einer Kabelverbindung leidet ist mir schon klar, aber ich will eigentlich nur MP3s oder Webradio vom Rechner an die Anlage senden, also kein hochqualitatives Material. Eine Verbindung in die andere Richtung brauche ich nicht, nur vom Rechner zur Anlage. "Einfache" Cinchanschlüsse reichen auch aus, ich brauche keine optische Digitalverbindung o.ä.

Nun meine Frage(n): Welches der Systeme ist besser bzw. hat welche Vor/Nachteile? Können diese Funkgeräte problemlos durch eine Wand senden und kommen sie mit dem Magnetfeld des PCs klar? Das Devolo Steckdosenteil wäre eigentlich OK, aber 2 solche Dinger würden 200 Euro kosten, was mir definitiv zu viel ist. Ansonsten: Kennt jemand irgendwelche anderen/günstigeren Systeme?
Was mich vor allem interessieren würde: Wäre es möglich, ein UKW-Radiosignal zu erzeugen, das ich dann mit dem Tuner der Stereoanlage empfangen kann? Soweit ich weiß, darf man das ja nicht so ohne Weiteres, aber ein Mini-Sender mit 5-6 Metern Reichweite wird wohl keine Lizenzgebühren kosten...

Vielleicht kennt sich ja jemand mit der Materie aus

Gruß
Ralf
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 08. Apr 2006, 11:09
Das Problem an den Steckdosen-Geräten ist einmal, dass da das liefernde und empfangende Gerät eine Verbindung zwischen Netzanschluss und Tonanschluss bekommt. Sollte in so einem Gerät ein Kurzschluss entstehen, kann dies Rückwirkungen bis hin zu einem elektrischen Schlag bei Berührung führen. Es ist also mal eine Sicherheitsfrage. Und sichere Geräte sind relativ teuer.
Weiter ist zur Verbindung notwendig, dass beide Steckdosen an der selben Phase betrieben werden. Wenn das nicht der Fall ist, kann es zu einer unzureichenden Übertragung mit Aussetzern kommen.

Die zweite Variante ist aus dieser Sicht sicherer. Weiter ist es vorteilhaft, dass sich die Sende- und Empfangskanäle umschalten lassen. Irgend welchen Störern kann so ausgewichen werden.

Gemeinsam ist beiden, dass keine technischen Daten vorhanden sind. Wie hoch also die zu erwartende Qualität ist, lässt sich nicht sagen. Womit zu rechnen ist, dass die Eingangsschaltungen irgend eine Pegelautomatik haben, sodass sich die Lautstärke theoretisch dauernd angleicht. Ist aber mal für ein paar Sekunden Funkstille, dreht das System die Lautstärke auf, sodass der erste Ton extrem laut und verzerrt wiedergegeben wird. So eine Automatik ist daher abzulehnen.

Eine reine UKW-Übertragung ist nicht gestattet, egal, wie weit die Übertragung zu empfangen wäre. Es geht also nicht darum, einen schwachen Sender zu bauen, sondern es ist schlicht verboten, so etwas zu beteiben. Ausserdem sind meist die Sendernetze zu dicht, dass man kaum einen Sendeplatz findet. Weiter sind solche Geräte in Stereo kaum erhältlich und wenn, entweder in mieser Qualität oder dann doch recht teuer. Und Selbstbau ist nicht ganz einfach. Da braucht es Wissen und Messgeräte.
ROBOT
Inventar
#3 erstellt: 08. Apr 2006, 11:25
Hallo,

wenn schon WLAN vorhanden (oder geplant) ist bietet sich ein "Netzwerkplayer" an, diese gibt es u.A. von Roku, Pinnacle, Dlink, Philips, u.v.a.m.

Guckst Du auch hier im Forum unter Rubrik "PC und HiFi"
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