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Kann hierdurch ein Defekt entstehen:

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Theophilius
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Aug 2016, 16:11
Folgendes:
Wenn ich eine Transistor-Endstufe längere Zeit mit Signal am Cincheingang ohne LS am Ausgang laufen lasse, kann da was passieren?
Jeck-G
Inventar
#2 erstellt: 22. Aug 2016, 16:56
Normalerweise nicht, zumindest ist mir kein Fall bekannt, wo ein Transistorverstärker ohne Last über den Jordan geht.
Wie es bei Transistorverstärker mit Ausgangstrafo (die ersten Transistorverstärker sowie McIntosh) aussieht, weiß ich allerdings nicht.
Theophilius
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Aug 2016, 20:39
Ok, danke
cr
Moderator
#4 erstellt: 22. Aug 2016, 20:55
Ich habe mich seinerzeit immer gefragt, warum im Manual der uralten Dual-Verstärker (Baujahr 1972 oder so; meine Mutter hat einen, geht noch immer und rauscht auch kaum.....) zu lesen war, dass man sie nur mit angeschlossenen LS betreiben dürfe. Die waren sicher eisenlos...
Einfach blind aus alten Manuals übernommen (so wie man zB unsinnigerweise bei DVDRs immer noch lesen kann, dass man sie nur mit einem weichen Stift beschriften dürfe, damit sie nicht beschädigt werden, was aber völlig unmöglich* ist (im Gegensatz zu CDs)??

*) CDs sind nur durch eine dünne Lackschicht geschützt, DVDs aber durch einen 0,5mm dicke Plastikscheibe
tinnitusede
Inventar
#5 erstellt: 22. Aug 2016, 21:30
diese alten Dual Endstufen waren sicherlich noch sogenannte Quasi-Komplementer- Endstufen, hatten noch keine +/- Spannung und das Signal wurde über einen dicken Elko abgenommen, um die Gleichspannung von den Lautsprechern fern zuhalten, vielleicht mochten diese Endstufen es nicht, ohne Belastung ausgesteuert zu werden.

Hans
Mickey_Mouse
Inventar
#6 erstellt: 22. Aug 2016, 21:45
auch solche "Quasi-Komplementär Endstufen" können i.d.R. ohne Last betrieben werden.
Theophilius
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 27. Aug 2016, 11:40
Ok, danke Leute, dann kann ich mich ja in der Beziehung zurücklehnen.

Der Vollständigkeit halber noch ne Erkenntnis aus meiner Suche im Forum:
Die Hitachi HMA-7500 sollte nie ohne Vorverstärker betrieben werden, falls andere hierauf stoßen und meinen, bei Transistor-Endverstärkern bestünde diesbezüglich nie ein Problem. Das ist jetzt zwar leicht anders, aber ähnlich.

Link

cr
Moderator
#8 erstellt: 27. Aug 2016, 11:47
Halte ich für unglaubwürdig, denn ein offener Eingang bringt nichts anderes als etwas mehr Rauschen oder Brummen
Mickey_Mouse
Inventar
#9 erstellt: 27. Aug 2016, 11:56
also eine ordentlich konstruierte Endstufe sollte mit "offenen" Eingängen klar kommen, trotzdem ist ein Kurzschlussstecker auf nicht benutzten Eingängen natürlich die sichere Variante.
was man aber auf jeden Fall vermeiden sollte ist ein Cinch Kabel am Eingang anschließen und das andere Ende offen lassen!
Das Kabel wirkt dann wie eine Antenne und man kann sich HF einfangen, die dann verstärkt wird. Bei besonders schlecht konstruierten Geräten führt das sogar zu einer Rück- statt Gegenkopplung und die Stufe raucht sofort ab.

Aber die Frage bezog sich auf "das andere Ende" des Verstärkers
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 27. Aug 2016, 12:09
Hallo!


.....Rück- statt Gegenkopplung.......


Das sollte wohl eher Mit- statt Gegenkopplung heißen und ergibt einen klassischen Oszillator. An sich sollte allerdings der Eingang einer Verstärkerschaltung dagegen geschützt sein, -schließlich reicht hier im Prinzip ein auf Masse gelegter Widerstand von ca 50 K-Ohm. Möglicherweise gibt es allerdings (vorwiegend wohl im High-End-Sektor) einige ungeschickte oder besonders exotische Schaltvarianten die trotzdem zum Oszillator werden.

MFG Günther
Theophilius
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 27. Aug 2016, 18:10
Ok, das war dann vllt doch auch nur ein Relikt aus einer BA eines Röhren-Amps. ---> Abgeschrieben.
Kann ja sein.
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