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Hifi-Verarsche Deutschland

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Mario_F
Stammgast
#1 erstellt: 13. Jun 2004, 15:05
Hallo zusammen,

nachdem ich nach einem Monatalangen „Testmaraton“ endlich eine vernünftige Kette zusammengestellt habe und wieder in Ruhe Musik genießen kann, kommt die Zeit der Rückbesinnung auf die letzen Monate und ich möchte einfach mal meine Erfahrungen mit Händlern, Herstellern und „Gleichgesinnten“ niederschreiben.

PS: Es ist etwas länger geworden....

Eigentlich begann alles vor 2 Jahren, ich hatte damals eine „stimmige“ Kette, bestehend aus Rotel Vor- Endkombi und T+A Lautsprechern und Sony CD Player. OK, das war keine überragend gute Kette, aber Sie war stimmig und in sich schlüssig. Lediglich orchesterale Musik wollte nicht so richtig rüberkommen. Es mangelte an Übersicht und Durchzeichnung, der Instrumente. Da ich nun aber gerade aus der Ausbildung raus war und dass „erste Geld“ in meine Anlage Investieren wollte, entschloß ich mich einige Händler in der Umgebung aufzusuchen. Die Vorstufe sollte zunächst mal ausgetauscht werden. (Ein fataler Fehler, wie sich später herausstellen sollt). Damals glaubte ich indes noch den Testberichten der Hifi Presse, aber dazu später mehr....
Ich bekam dann eine ältere Burmester Vorstufe und eine Audio Note M2 Phono ausgeliehen, wobei die M2 mir nach 3 Minuten Probehören um Klassen besser gefallen hat. Also habe ich sie gekauft. Ein halbes Jahr war ich glücklich, dann begann das Drama, denn ich stellte fest, dass es doch ziemlich an der „Neutralität“ haperte. Gerade Bläser klangen ziemlich „quäkik“ und aufgedickt. Verschiedene Endstufen brachten keine Verbesserung, erst der Wechsel auf andere Lautsprecher (Martin Lagan Scenario) brachte die erhoffte „Heilung“. Das es den Teilen gehörig am Bass mangelte, hat mich zunächst einmal weniger gestört. Das sei ja auch mit einem passenden Subwoofer kein Problem, meinte der Händler. Irgendwann nervte mich die Bassschwäche aber dann doch. Zufällig wurde dann auch gerade eine McIntosh Mc 275 Endstufe angeboten, die auch immer mein Traum war. Alle sagten mir, dass es da keine Probleme gibt, der Händler, der sie verkaufen wollte, die Fachzeitschrift „Mono“ (den Namen habe ich aus rechtlichen gründen geändert) und der Martin Logan Vertrieb (der auch McIntosh vertritt, also auch die Mc 275 kennen sollte) Also hab ich die Teile gekauft. Mit dem Ergebnis, dass der Bass noch schlechter, weil undifferenzierter wurde. Im Januar war ich dann so gefrustet, dass ich mich zu einem „Radikalschritt“ entschlossen habe. Alles wollte ich verkaufen. Für die „Mac“ hatte ich auch schnell eine feste, verbindliche Kaufzusage, die dann aber zurückgezogen wurde, als es ernst wurde. Ich rate jedem mal eine Hifigerät der höheren Preisklasse anzubieten. Von Halsabschneidern wie „Summer Air“ (auch hier habe ich den Namen geändert) bis völlig preislich uninformierten Menschen, ist da alles dabei. Da bekommt man sehr „informative“ Mail´s wie „biete Nakamichi und 1800 (was meint er Eier?) oder bitte um Rückruf wegen eines Hörtermins (an dem Entsprechende Person dann nicht erscheint), alles geboten. Der Hänler, bei dem ich die Mac gekauft hatte, wollte Sie auch wieder sie auch wieder in Zahlung nehmen, wenn ich bei ihm eine entsprechendes teureres Modell, bzw. Lautsprecher gekauft hätte. A) bot er mir die LS an, obwohl ich ihm mehrmals gesagt hatte, dass ich diese Modelle nicht bei ihm kaufen werde, da mir die gleichen LS schon von einem anderen Händler angeboten wurden, der zudem sehr viel Zeit mit mir verbracht hat. Aber wir können Sie doch mal unverbindlich anbieten, meinte er. Nachher erfuhr ich dein von dem Händler, der mir die LS zuerst vorgeführt hatte, dass der andere Händler überhaupt keine Berechtigung zum Verkauf der LS von Vertrieb habe und schon einige Zeit versuche, offizieller Händler dieser LS zu werden. „Ich habe da einen Kunden, der Frist mir aus der Hand“, soll er zum Vertrieb gesagt haben, wie ich von dem ersten Händler erfuhr... Mit dem Hersteller, der Endstufen, die er mir angeboten hatte, konnte ich indes persönlich sprechen, da ich ein paar Fragen im Bezug der Kombination mit meinen LS hatte. Ich habe ihm erklärt, dass die fahrt zu dem entsprechenden Händler ein paar Stunden dauern würde, worauf er mich darüber informierte, dass sein Vertrieb gerade mal 20 km von meinem Wohnort entfernt ist. Da dieser Vertrieb aber auch gleichzeitig Händler ist, wollte er dass Geschäft selbst machen und es war mir trotz massivem Druck des Herstellers nicht möglich, die Geräte dort auszuleihen, worauf die Sache für mich alsbald gestorben war. Na ja, Gott sei Dank gibt’s ja noch ehrliche Menschen und so hab ich meine Sachen dann (wenn auch mit ziemlichen Verlust) verkaufen können.

So, dass war die „kurze“ Einleitung...
Ich bin dann mal wieder durch die Hifi Läden gezogen und hab mir zunächst mal verschiedene Lautsprecherkonzepte angehört.
Einen Fläschenstrahler von Magnepan (Neupreis 2100 €), eine Aktivbox von Silbersand (Neupreis 20000 €), einen konventionellen Lautsprecher, allerdings ohne Phasendrehung von (4500 €) und einen Rundumstrahler von Duevel (6000 €) Interessant war, dass mir die verschiedenen Händler keinen der üblichen „Testsieger“ aller Canton, T+W, B&W, KEF usw. vorgestellt haben, als ich sie über meinen Musikgeschmack und meinen Anspruch an Musikwiedergabe, informiert habe. Die „zischen“ oben und habe ordentlichen Bass, meinte einer der Händler, ja wir haben die auch im Programm, meinte ein anderer, aber wenn Sie so Musik hören, wie sie es sagen, vergessen Sie die ganzen „Testsieger“, meinte ein anderer. Natürlich war das jeweils vorgeführte Konzept immer dass „Maß der Dinge“ und alles andere „ist natürlich Schrott“... Naja, jedenfalls waren diese Lautsprecher (bis auf die Silbersand) wirklich um Klassen besser als die meisten „Mainstream“ Geschichten. Entschieden habe ich mich dann für die Duevel Bella Luna, die mir insgesamt am besten gefiel. Zudem hat sie auch noch einen Wirkungsgrad von 92 db, was den Einsatz von Tioden möglich macht.

Nach dem Lautsprecherkauf begann nun also die Suche nach dem passenden Verstärker. Zu dieser Zeit wurden zufällig ein paar P4 Monos von Audio Note angeboten, die ja perfekt zu meiner Vorstufe passen würden. Der Kauf scheiterte zunächst daran, dass ich die Geräte nicht bei mir zuhause, zusammen mit meinen LS hören konnte (was ich zu Grundvorraussetzung, nach dem Flop mit der Mac, für einen evtl. Kauf machte) da der Verkäufer aus dem Süden kam und ich in der Mitte Deutschlands sitze. Auch zu einem Kauf mit späterem Rückgaberecht war der Privatverkäufer nicht bereit. So habe ich mich an einen in der Nähe ansässigen Händler gewannt, der zudem noch als Röhrenpapst verschrieen ist. Da gibt es doch viel interessantere Geräte als Audio Note, meinte er (vor einem Jahr, als er noch Audio Note im Programm hatte, erzählte er mir noch das Gegenteil...). So nach und nach bekam ich dann ein Gerät nach dem anderen mit. Einen Ayon Vollverstärker, dem Trotz 2 x 20 Watt, die Puste ausging, wenn mehr als 5 Instrumente spielten, eine Jadis JA 30, die heftigst dröhnte, worauf ich AUF ANRATENS DES HÄNDLERS, die Erdung abklemmte, woruf es einen übelst lauten Brumm gab. Ich dachte schon, das war´s mit meinen LS, aber Gott sei dank sie die hart im Nehmen...
Dann kam ein VAC mit 4 x 6550 Röhren im Gegentakt, der nervte total in den Höhen, außerdem kratzte es in einem Kanal. Von anderen Händlern hab ich mir dann einen Accuphase 307 Vollverstärker und eine EAR 509 Monoendstufen ausgeliehen. Das waren die ersten Geräte, die wirklich besser, als der von einem Kumpel ausgeliehene Pathos Hybridvollverstärker für 2000 € Neupreis, waren. Aber auch da gab es Macken, so klangen beim EAR zb. Blächbläser bei großen Besetzungen ziemlich nervig, wobei der Accuphase die Klangfarben der einzelnen Instrumente nicht vernünftig darstellen konnte. Ich muss dazu sagen, dass die Bella Luna ein absolut „ehrlicher“ Lautsprecher ist, der einem Fehler ungefiltert um die Ohren knallt. Das erste wirklich gute Gerät war eine Graaf GM 100 Monoendstufe ohne Ausgangsübertrager. Die sollte dann aber seltsamerweise gleich 1500 € mehr kosten, als der max Preis, dem ich dem Händler angegeben hatte, außerdem „sitzierte“ sie so stark, dass ich irgenwann nur noch Instrument und Töne, nicht aber die Musik hörte. Der Entwickler meiner LS schickte mir seinen „hauseigenen“ Vollverstärker „Duevel Shuttle zu, der zwar dem Graaf unterlegen war, aber angesichts einem Drittel des Kaufpreises der Audio Note + Graaf Kombi, fürs Geld ein Schnäppchen ist. Als nächstes bekam ich wieder von meinem Händler, eine „Eigenentwicklung“ des Händlers. Zwei Monoendstufen mit jeweils einer 300 B Single Ended. Auf Grund der letzen Erfahrung hatte ich dem Verkäufer mehrmals auf meinen Maximalen Preisrahmen hingewiesen. „Das kriegen wir schon hin, ist ja eigene Fertigung, meinte der Händler. Die Teile klangen traumhaft irgendwie schafften Sie es, das Klanggeschehen immer auf das Instrument zu verlagern, dass gerade den Solopart übernahm, es haperte lediglich an der Leistung. Das können wir ändern, meinte der Händler, da nehmen wir eine spezielle 300 B mit je 14 bis 15 Watt pro Kanal. Bringen Sie das Gerät vorbei, dann machen wir das am Wochenende. Dabei können wir dann auch gleich ein Finanzkonzept erarbeiten, meinte der Händler. Auch diese Geräte sollten mal eben 1500 € mehr kosten. Ich sollte 500 € zuzahlen und er nehme meine Vorstufe in Zahlung, dafür baue er mir 2 Lautstärkepotis ein, bot er mir an. Na super, dachte ich und teilt ihm mit, dass ich die Teile erst hören müsste um dies zu entscheiden. Zwischenzeitlich hatte ich zufällig wieder Kontakt zu dem Verkäufer der Audio Note. Außerdem nahm ich ein paar Monos mit 845 Trioden ins Auge. Wenn dieser Händler mir permanent nur halb funktionierende, oder zu teure Geräte anbietet, schaue ich mich halt nach Alternativen um, dacht ich. Als dann der Händler wieder anrief, dass es einen Tag länger dauern würde, da er mit dem Umbau noch nicht fertig sei und ich ihm sagte, dass ich bis Ende der Woche eine Entscheidung getroffen habe möchte, da es ja auch noch andere Geräte gäbe, wurde er Grantich. Wenn wieder andere Gerät von anderen Leuten ins Spiel kommen, möchte er sich zurrückziehen. Letztendlich habe ich ihm dann glücklicherweise abgesagt. Die P4 durfte ich dann doch mit 14 Tägigem Rückgaberecht kaufen. Was soll ich sagen, sie war allen anderen Geräten überlegen, nur im Bass hapert es. Auf der High End hab ich dann noch einen Herrn vom KR Enterprice Vertrieb getroffen. Die haben mir einen Home Service angeboten. Die Audio Note, würden Sie ja in der Luft zerreißen.... Von wegen, die KR war wirklich nicht schlecht, aber im Bezug auf Klangfarben fehlte es ihr eindeutig. So hab ich die Audio Note letzendlich gekauft. Vor zwei Tagen habe ich Sie tunen und warten lassen. Gott sei dank hab ich das gemacht, denn die Röhren waren fast alle zwiemlich runter gebrannt und ein Elko kurz vor dem Auslaufen. Die 300 B´s seien aus Rußland, meinte der Verkäufer. (zuhause hab ich dann gesehen, dass Made in China auf der Verpackung steht...). Der Verkäufer der P4 hatte mir gesagt, dass die Teile erst 4 Jahre alt sind und die Röhren erst 100 Stunden gelaufen seien...

Ob ich jetzt zufrieden bin, wollt ihr wissen? Nein immer noch nicht, der Bass ist einfach noch nicht trocken, aber damit werde ich wohl leben müssen. Denn scheinbar gibt es keinen „perfekten“ Amp. Irgendwo muss man Abstriche mache.

So, so viel zu meinen Erfahrungen. Fazit: Es ist traurig, wie es mit der Moral bei Händlern und Hiffreunden bestellt ist. Ist noch trauriger, wie groß die Qualitätsunterschiede bei diversen Hifi Produkten sind und wie schön viele absolut grottenschlechte Geräte von der gekauften Presse, beschrieben werden. Leute wacht auf, macht diese Verarsche nicht mehr mit. Lasst euch keinen Bären aufbinden und vertraut endlich euren Ohren. Hört euch die Scheiße doch an, die auf den Messen gespielt wird. Nora Jones hier, Sara K da, wo ist da die Herausforderung für die Anlage? Ein komplexes Orchester, Bruckner oder Liszt, da hört ihr die Unterschiede. Und glaubt mir, viele Händler wissen garnicht, wie eine Oboe oder Fagott Live klingt....

Kein Wunder, dass das Hifi Interesse immer mehr abnimmt...

Schönen Gruß

Mario
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 13. Jun 2004, 15:12
Hallo,

was war denn jetzt "moralisch" verwerfliches an deiner Geschichte?
Ich kenne viele seriöse Händler, die acuh wissen wie ein Instrument in natura klingt (weil sie selber eines spielen).....

Markus
Mario_F
Stammgast
#3 erstellt: 13. Jun 2004, 15:31
[q1]was war denn jetzt "moralisch" verwerfliches an deiner Geschichte? [q1]

Als "maralisch verwerflich" würde ich z. B. die Geziehlte Falschaussage des Verkäufers meiner P4 in Bezug auf Alter und Laufleistung der Röhren, sowie das meines Händlers, bei mehrmaliges Nachfragen jedesmall behauptet, dass sein Gerät im meinem Preisrahmen liegt und es nachher mal eben 1500 € mehr kosten soll... Und was ich vergessen habe zu erwähnen, der Preis für die Jadis, die er mir gemacht hat. Denn auf seiner Homopage war dieses Gerät mit 500 € weniger angegeben...

[q1] Ich kenne viele seriöse Händler, die acuh wissen wie ein Instrument in natura klingt (weil sie selber eines spielen).....[/q1]

Ich kenne auch einige, der oben genannte ist sogar gelernter Toningeneur und versteht weit mehr von Musik als ich. Der Verkäufer meiner Logans hatte indes davon überhaupt keine Ahnung, was ich aber von einem guten Händler einfach erwart.
GoodMusic
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 13. Jun 2004, 15:33
Hi

Du sprichst die ganze Zeit nur von Verstärkern und Lautsprechern? Was ist denn mit der Quelle (CD-Player; Plattenspieler)? Vielleicht lag es die ganze Zeit daran?


Und wenn ich sowas lese wie: "Die Entscheidung muss unbedingt bis zum Wochenende getroffen sein".... kann ich mir gut vorstellen, daß das nix wird... Man muss auch mal ein wenig Geduld haben!


Mfg
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Jun 2004, 15:33
Hallo,

OK. Aber bei den negativen Erfahrungen solltest du vielleicht -wenn es sich häuft!- auch mal Ross und Reiter nennen.

Gute Händler sollten gestärkt werden und schlechte gemieden. (möglichst das man Sympathie oder Antipathie aus dem Spiel lässt, was nicht so einfach geht)

Markus
Mario_F
Stammgast
#6 erstellt: 13. Jun 2004, 15:47

Gute Händler sollten gestärkt werden und schlechte gemieden. (möglichst das man Sympathie oder Antipathie aus dem Spiel lässt, was nicht so einfach geht)


Als richtig gut hat sich die Wartung und Modifikation meiner Audio Note Geräte von Herr Gaßner aus dam Allgäu erwiesen, kann ich nur empfehlen.

Sehr nett un überaus fair fand ich Herrn Schneider (www.magepanstudio.de), der mir sehr weiter geholfen hat.

Auch den Herr vom Kron Vertrieb (leider fällt mir der Name nicht ein), nicht der auf der Messe, sondern sein Kollegen aus Leverkusen kann ich blind weiterempfehlen, er hat ein enormes Fachwissen und versteht was von Musik.

Die Händler, mit denen ich schlechte Erfahrungen gemacht habe, werde ich hier bewusst nicht nennen, da ich schon genug Ärger mit Ihnen hatte. Außerdem habe ich z. B. im Bezug auf die Geschichte mit dem Vertrieb, der Gleichzeitig Hänler war und dem Händler der von seinem Vertrieb die Info bekam, dass ein Kollege erwähnt habe, ich "fresse ihm aus der Hand", den Leute die mir die Info gegeben haben versprochen, dies für mich zu behalten.
Mario_F
Stammgast
#7 erstellt: 13. Jun 2004, 15:50

Und wenn ich sowas lese wie: "Die Entscheidung muss unbedingt bis zum Wochenende getroffen sein".... kann ich mir gut vorstellen, daß das nix wird... Man muss auch mal ein wenig Geduld haben!


Zudem Zeitpunkt ging die Geschicht schon zwei Monat lang...
Alle drei Tage bin ich zu dem Händler gefahren und hab mir nen Verstärker ausgeliehen.

So viel zu Geduld...
Elric6666
Gesperrt
#8 erstellt: 13. Jun 2004, 16:09
Hallo Mario_F,

schöner Bericht – aber du bist auch selber schuld

Warum nicht einen/mehrere „guten“ Händler aufsuchen und die Test`s durchführen? Das macht mühe und
arbeit – gerade, wenn man bestimmte LS / Endstufen testen möchte und bei manchen Hörräumen –
nacha – da ist mein Bad fast größer und da werden dann LS Für 10000 – 20000 EUR präsentiert.

Egal – mit der sicher notwendigen Hartnäckigkeit, kommt man zu Ziel – auch wenn es manchmal
mit Umwegen geschieht. Kritisches Hinterfragen und etwas Misstrauen – schadet auch nicht.

Gruss
Robert
Master_J
Inventar
#9 erstellt: 13. Jun 2004, 16:16

Du sprichst die ganze Zeit nur von Verstärkern und Lautsprechern? Was ist denn mit der Quelle (CD-Player; Plattenspieler)? Vielleicht lag es die ganze Zeit daran?

Oder am Raum.

Der macht genausoviel aus wie die Boxen. (!)

Gruss
Jochen
Stefan
Gesperrt
#10 erstellt: 13. Jun 2004, 16:20
Ich sehe an Marios Bericht nur, dass dieses Forum seine Wirkung nur langsam oder auch garnicht entfaltet.

Was er da z.B. alles an tonalen "Mängeln" allenthalben auflistet und die Beschreibungen der Gegenmaßnahmen lassen in mir den Verdacht aufkeimen, dass das Thema Raumakustik nach wie vor bei vielen, vor allem bei vielen, die viel Geld ausgeben ( schwieriger Satz ), nicht die Bedeutung hat, die faktisch gegeben ist.

MfG Stefan
Elric6666
Gesperrt
#11 erstellt: 13. Jun 2004, 16:26
Hallo Stefan,


( schwieriger Satz )


Stimmt – am Raum, können allerdings viele wenig ändern. Oft helfen aber auch einfache und
dekorative Maßnahmen wie eine Brücke (Teppich), Pflanzen……………………… oder eben
alles und eine 24èr Wand.


Gruss
Robert
Mario_F
Stammgast
#12 erstellt: 13. Jun 2004, 16:36
Kurz zur Raumakustik:

Ihr habt natürlich recht. Den Raum kann ich aber nicht wechseln. Ich weiß auch um seine Schwächen, so ist er z. B. einfach zu hallig. Hier werde ich als nächstes ansätzen.

Aber zunächst einmal brauchte ich einen Verstärker um meine Lautsprecher überhaupt betreiben zu können.

Ich währe aber um einige Tips zu diesem Thema dankbar.

Veilleicht könnt ihr mir ja ne Privatnachricht schicken, denn dies sollte eigentlich nicht Gegenstand dieses Threads werden.

Danke

Gruß

Mario
Nathan
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 13. Jun 2004, 16:57

... die viel Geld ausgeben ( schwieriger Satz ), nicht die Bedeutung hat, die faktisch gegeben ist.

MfG Stefan


Genau richtig, wie oft sieht man Fotos von Anlagen, die eigentlcih von den Komponenten her sehr gut sind, aber durch die Aufstellung mind. 50% unter ihren Möglichkeiten spielt, und der Eigentümer durch Kabel usw. versucht nohc mehr "herauszukitzeln".....da denk ich oftmals, herrje sind die schlecht beraten.....

Mein Händler kam zu mir nach Hause bevor er mir irgend was verkauft hat, hat die Kette dann den räumlichen Gegenbenheiten angepasst und die schlussendlich ausgesuchte Kette bei mir zuhause aufgestellt. Das Ergebnis war nahezu das gleiche wie bei ihm im akkustisch optimierten Hörraum (ist bei mir Wohnzimmer), so muss es auch sein.

Gruss Nathan
Mario_F
Stammgast
#14 erstellt: 13. Jun 2004, 17:06

wie oft sieht man Fotos von Anlagen, die eigentlcih von den Komponenten her sehr gut sind, aber durch die Aufstellung mind.


Richtig, hier könnt ihr mal ein Beispiel sehen...

http://cgi.ebay.de/w...TRK%3AMEWA%3AIT&rd=1
Murray
Inventar
#15 erstellt: 13. Jun 2004, 17:18
Alter Schwede!

Wenn der mal einwenig lauter aufdreht, fliegen dem die Scheiben raus!!!

Murray
Nathan
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 13. Jun 2004, 17:56
OMG Da fehlt eigentlich nur der Schrank vornedran
kalia
Inventar
#17 erstellt: 13. Jun 2004, 21:22

Sehr nett un überaus fair fand ich Herrn Schneider (www.magepanstudio.de), der mir sehr weiter geholfen hat


Kann ich nur unterstreichen.
Sehr entspanntes Probehören und m.E. sehr kompetenter Gesprächspartner
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