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30 Jahre HIFI-Studio Bramfeld

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Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 06. Feb 2005, 22:19
Hallo liebe Leutz,

Habe mein WE-Trip nach Hamburg mit einem Besuch bei der Hausmesse des HIFI-Studios Bramfeld anlässlich seines 30-jährigen Bestehens genutzt. Abgehalten wurde das Ganze in einem Hotel, so wie Frankfurt, nur erheblich kleiner, sage ich mal.

Vertreten waren einige namhafte Hersteller:
Accuphase, Arcam, ASR, AVM, Burmester, Cabasse, Lindemann, Symphonic Line, LUA, Naim, Transrotor, T&A, Dynaudio, und last but not least auch Phonosophie.

Ergänzt wurde der ganze Spaß durch Herrn Matthias Böde, der einige Kurzworkshops bei verschiedenen Herstellern abgehalten hat - der Mann kann bisweilen ganz schön witzig sein. Jedenfalls war ausser der Suche nach Inspiration (meine Frau möge mir verzeihen) auch einiges Interessantes zu berichten.

So war für mich die Erkenntnis in den Gefilden Burmesters eine, die mich in einigem bestätigt hat:

- ja, es gibt Netzstörungen (es wurde DC-Offset simuliert) und sie lassen sich effektiv entfernen. Ach ja, klangliche Auswirkungen waren minimal, aber hörbar.

- und die Klientel, die meint, alle CD-Player klängen gleich, sollten flugs die Finger von der Tastatur lassen, wenn sie nur auf Polemik aus sind. Es klingen ja nicht mal alle CD-Laufwerke gleich, die wurden nämlich verglichen. Als Wandler diente der Komplettplayer 001, als Laufwerke selbiger sowie der Rondo-Player und das Mörderteil 969.
Auch hier wieder Unterschiede. Minimalst zwischen 001(10000€) und 969(27000€), da würde ich 17000€ anlegen oder anderweitig ausgeben. Das LW des Rondo war aber schon klar herauszuhören.

Soviel zu Teil 1 meines Erlebnisberichts, Teil 2 werde ich im Thread "Luft zum Hören" weiterführen, ich sag nur: INGO HANSEN!

Gruß
BERND

PS: war noch jemand von Euch da?
Quo
Inventar
#2 erstellt: 07. Feb 2005, 06:44
Viel spass mit dem animator. Ich war übrigens nicht da.
BassTrombone
Inventar
#3 erstellt: 07. Feb 2005, 09:31
Hey ich war auch da.....

habe mich hauptsächlich bei Herrn Dreischärf (Accuphase) aufgehalten und bekam eine gesonderte Einzelvorführung..

Komplette Accuphase Kette und Dynaudio C2 mit Subwoofer....

Die LS haben mir garnicht gefallen, da der Klang sich nicht von den Membranen löste und somit mir auch Räumliche Darstellung nicht gefallen hat...Ansonsten piekfeiner, absolut konbtrollierter und sauberer Klang mit realistischen Klangfarben.....

Referiert und gut vorgeführt hatte u.a. Herr Dreischärf das überzeugenede Wirken eines korrekt eingepassten Subwoofers (Phase, Lautstärke, Übergangsfrequenz).....

Ich konnte nach Lust und Laune meine CD´s auflegen und bedanke mich auf diesem Wege nochmal ganz herzlich bei Herrn Dreischärf

Ansonsten war es am sonnabend knackevoll und auch die Workshops waren ziemlich volle
grüße


[Beitrag von BassTrombone am 07. Feb 2005, 10:27 bearbeitet]
Oliver67
Inventar
#4 erstellt: 07. Feb 2005, 10:00

und die Klientel, die meint, alle CD-Player klängen gleich, sollten flugs die Finger von der Tastatur lassen, wenn sie nur auf Polemik aus sind. Es klingen ja nicht mal alle CD-Laufwerke gleich, die wurden nämlich verglichen.


Unter Nicht-BT-Bedingungen klingen Laufwerke, Player, Kabel, und anderes. Unter BT-Bedingungen klingt neben LS und der Raumakustik hauptsächlich die Musik.

Oliver
Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 07. Feb 2005, 11:37

Oliver67 schrieb:

und die Klientel, die meint, alle CD-Player klängen gleich, sollten flugs die Finger von der Tastatur lassen, wenn sie nur auf Polemik aus sind. Es klingen ja nicht mal alle CD-Laufwerke gleich, die wurden nämlich verglichen.


Unter Nicht-BT-Bedingungen klingen Laufwerke, Player, Kabel, und anderes. Unter BT-Bedingungen klingt neben LS und der Raumakustik hauptsächlich die Musik.

Oliver


Fakt ist, daß Unterschiede zu hören waren, BT hin oder her. Wenn ich mir ein Gerät kaufe, mag es geringfügig fahler klingen als ein sog. Referenzgerät, allerdings mag das in einer anderen Kette nicht so zum Tragen kommen. Und wenn ich zuhause nicht ständig teste, stört es auch nicht, weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Insofern kann man auch mit dem Rondo leben, ist ja keine Kreischkiste. Hier sollte nur bewiesen werden, daß eben nicht alle Laufwerke gleich klingen und das mit Erfolg. Wie gering die Unterschiede sind, tut nichts zur Sache - daß es nur Nuancen sind, darüber sind wir uns wohl einig.

Gruß
BERND
Oliver67
Inventar
#6 erstellt: 07. Feb 2005, 11:59

. Hier sollte nur bewiesen werden, daß eben nicht alle Laufwerke gleich klingen und das mit Erfolg.



Fakt ist, daß Unterschiede zu hören waren, BT hin oder her.


Fakt ist, dass Du bei einer Vorführung, bei der Du gesagt bekamst (oder das gesehen hast), dass jetzt ein anderes Laufwerk benutzt wird, dieses anders klang.

Sowas habe ich auch schon selbst gehört, bei Verstärkern, Kabeln, MP3 - Audio-CD, ... Beim primitivsten Blindtest (z. B. Freundin schaltet um) hab ich keine Unterschiede gehört, nicht mal ansatzweise.

Das liegt sicher an meiner schlechten Anlage und meinen schlechten Ohren.

Oliver
BassTrombone
Inventar
#7 erstellt: 07. Feb 2005, 12:07
"Das liegt sicher an meiner schlechten Anlage und meinen schlechten Ohren."

mh....an der Anlage wohl nicht

Nichts für Ungut

War noch jemand da und kann etwas berichten ?
Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 07. Feb 2005, 12:44

Das liegt sicher an meiner schlechten Anlage und meinen schlechten Ohren


Einsicht ist der beste Weg...

Mit welcher Vehemenz doch immer wieder alles schön geredet wird. Ich darf mal ein ehemals beliebtes Mitglied(LHBL) zitieren:

Erst machen, dann lachen (oder auch nicht).

Der Vergleich Rondo vs. 001 bzw. 969 war deutlich, da bedarf es keines BT. Es sind genug Leute aufgestanden und haben geschaut, mit welcher Einstellung gehört wurde, weil sie selbst glaubten, da wäre noch Anderes im Spiel.

Gruß
BERND
Oliver67
Inventar
#9 erstellt: 07. Feb 2005, 13:59

Der Vergleich xxx vs. yyy bzw. zzz war deutlich, da bedarf es keines BT


Das ist der Lieblingssatz derer, die dann in BTs kläglich versagen Die meisten haben danach Tausend und Eine Ausrede, warum es nun plötzlich nicht "deutlich" war "die Sonne nicht aufging" "der Vorhang nicht weggezogen wurde".

Fruchtlose Diskussion, laßt uns lieber Musik hören

Oliver
Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 07. Feb 2005, 14:06

Fruchtlose Diskussion....


100% agree.

Gruß
BERND
d-fens
Inventar
#11 erstellt: 08. Feb 2005, 10:08
Hallo!

Ich war am Sonntag mit meiner Freundin auf der HiFi Messe in HH.Habe bei T+A,Symphonic Line,Accuphase,Lindemann,Piega,Audio Physic,Dynaudio und Burmester probegehört.
Am schlechtesten hat mir T+A gefallen.Es waren glaube ich die TCI 2.Die LS klangen völlig kalt und hart,aber nicht zu hell.Gute Stimmenwiedergabe bei Frauenstimmen.Das wars.Wir sind zu acht in die Vorführung gegangen.Als ich nach 10 Minuten rausging waren es nur noch zwei Zuhörer.
Bei Lindemann waren mir die LS viel zu hell abgestimmt.Sibilanten haben schon richtig in den Ohren geschmerzt.Ansonsten klangen die LS richtig gut.

Die Confidence 2 bei Accuphase klangen leider nicht so toll.Waren zu leise und andauernt haben sich die Accuphase Leute mit Zuhörern unterhalten,so dass man sich nicht auf die Musik konzentrieren konnte.Hat mich nicht vom Hocker gehauen.Die C2 klingen aber ansonsten sehr gut.Dazu brauch man keine überteuerte Accuphase Elektronik.Sieht aber trotzdem nett aus.

Die Symphonic Line LS haben mir richtig gut gefallen.Obwohl Herr Gemein mit der Lautstärke mehr als übertrieben hat.Es hat schon mächtig gedröhnt.Trotzdem haben die LS "angemacht".Leider wurde Herr Gemein auch in ein besseres Schlafzimmer abgeschoben.Ich schätze mal so 10 qm.

Die Offenbahrung kam als ich die Dynaudio Evidence Temptation hörte.Das war perfekt.Stimmenwiedergabe,Auflösung,Bühne,Ortung,Räumlichkeit-alles perfekt.Leider hat der Vorführer keine richtig basslastige Musik aufgelegt.Überhaupt der Bass.Mit dem hatten wohl fast alles Aussteller zu kämpfen.Trotzdem,als zum Schluss ein Schlagzeugsolo auf der Evidence wiedergegeben wurde war ich richtig baff.Druck in allen Frequenzbereichen.Das ganze Klangbild hatte Druck.Es klang wie live!Dynaudios DCC Technologie scheint im Mittel - und Hochton voll aufzugehen.Auch bei den anderen Stücken.Es klang livehaftig ohne dass mit der Lautstärke übertrieben wurde.Vorher hatte ich meine Bedenken einem Lautsprecher mit 2 Hochtönern gegenüber.Die sind nun weggeblasen.Die Ortung und präzise Raumabbildung hat nicht darunter gelitten.Das war bei der Confidence genauso so.Hätte da bloss nicht andauern jemand gequatscht.

Der B100 Prototyp von Burmester hat mich dann ein zweites Mal von den Socken gehauen,obwohl Herr Burmester mit der Lautstärke auch ein bißchen übertieben hatte.Hoch- und Mittelton klangen auf ihre Art auch perfekt und wahnsinnig homogen.Gänsehautmäßig.Ich kann nur nicht sagen ob mir die Evidence oder die B100 besser gefallen hat.Stimmen klangen so real.Die Auflösung war gigantisch.Nur war der Bass auch gigantisch schlecht.Während Bassdrums richtig druckvoll und trocken kamen,war es bei Bassgitarren aus mit der Herrlickeit.Ein einziges Gedröhne.Grausam!Burmester hatte zwar den größten Raum aber leider auch einen sehr Quadratischen.Kann sein dass es deswegen zu den Dröhneffekten kam.Ansonsten geile Lautsprecher.

Den besten Bass lieferte Piega mit seinem Heimkinosystem.Tief,mächtig,druckvoll,sauber!Nur leider gefällt mir die Stimmenwiedergabe bei Piega garnicht.Peter Gabriels Stimme klang irgendwie "hohl" und "leer".Bei der Lautstärke und dem Heimkinobetrieb konnte man sich auch kein Bild von der Auflösung und Ortung der Frontlautspecher machen.

Mir hat die Messe richtig gut gefallen.Obwohl meine Freundin am Anfang nicht von der Idee angetan war,war sie am Ende doch auch begeistert.Mir würde gefallen wenn solche Messen öfter in HH stattfinden.

Gruss
Schärfer_mit_Senf
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 08. Feb 2005, 21:05

Am schlechtesten hat mir T+A gefallen.Es waren glaube ich die TCI 2.


Ging mir auch so. Da ich aber die LS schon anderweitig gehört habe, kann ich sagen, daß der Raum denkbar schlecht war, total kahl und nahezu quadratisch. Zwei oder vier Absorber hätten gereicht, um daraus noch eine geschmackvolle Vorführung zu machen. Unverständlich, warum man sowas nicht im Gepäck hat, schliesslich wusste man, daß man in ein Hotel geht.

Gruß
BERND

PS: Warst Du auch bei Hansen?
d-fens
Inventar
#13 erstellt: 08. Feb 2005, 22:47
@Schärfer_mit_Senf

Hallo Namensvetter!

Nein,bei Ingo war ich nicht.Ich stehe Ingo Hansen und seinen Produkten mehr als kritisch gegenüber und lasse auch keinen Thread aus um über Kabel- und Netzleistenklang herzuziehen.Da ich mittlerweile in diesem Bereich auch lernfähig geworden bin,habe ich mir Lautsprecherkabel und ein Chinchkabel bestellt um meine alten Erfahrungen aufzufrischen.
Als Verbindung zwischen CD Player und Verstärker wird ein Van den Hul D 102 MK III (50 cm) herhalten.Als LS Kabel 2*4 Meter Kimber 8 PR.Ich werde meine ehrlichen Erfahrungen in einem gesonderten Thread beschreiben.Falls sich was am Klang ändert werde ich das zugeben um mir die Schelte abholen.Ansonsten ist das Thema Kabel bis in alle Ewigkeit durch.
Aber von Geräten wie den Audio Animator will ich nichts sehen.Deswegen hab ich einen Bogen um "Voodoo" Ingo gemacht.Dessen Klangphilosophie ist mir zu heftig.
Und,hast du bei Ingo reingeluschert?
Ich will aber keine Voodoo Diskussion lostreten.Friede!

Gruss
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