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LPs digitalisieren mit CD- oder Minidisk-Rekorder?

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Aqualung
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Aug 2006, 16:45
Hallo, liebe Sachkundige,

es ist sicher schon viel darüber geschrieben worden, aber leider komme ich mit der Suchfunktion nicht klar. Egal.
Mein Thema heute: LPs digitalisieren. Kann man ja mit jedem PC, einem Plattenspieler sowie einem Phono-Vorverstärker bewerkstelligen. Aber was wären eventuelle Alternativen? Vielleicht ein sehr guter, günstiger Minidisk-Recorder aus der Bucht, auf dem man die LP aufnimmt, wie man das früher mit dem Cassetten-Deck getan hat. Oder ein sehr guter, günstiger CD-Rekorder aus der Bucht. Solchartige Geräte sind ja ziemlich out, scheint es mir, und da könnte man vielleicht ein Schnäppchen machen, dürfte trotzdem ein wenig kosten.

Wenn man für den CD-Recorder Audio-CD-RWs benutzen würde, diese dann im PC auf einen normalen CD-R-Rohling duplizieren würde, hätte man das CD-R-Audio-Kostenproblem elegant umgangen.

Aber wie wäre das Verfahren bei der Minidisk, und überhaupt: ich hörte, dass bei diesen beiden Geräte-Gattungen das Problem mit der nur einen erlaubten Digitalkopie entsteht. Könnte ich das dann ggfs. irgendwie umgehen?

Welche Methode würdet Ihr wählen? Und, ganz ganz wichtig: Was sind sehr gute Geräte, so richtig schöne, stabile, die womöglich neben dem Ohr auch noch das Auge und die Hände erfreuen? Gibt's das überhaupt?

Bis up'n annermoahl.

Aqualung
MarcMarc
Stammgast
#2 erstellt: 30. Aug 2006, 17:07
Hallo,
also ich bin eingesessener Minidisk-Fan, höre diese in meinen Autos, zu Hause, Schule, Hobbykeller und Büro.
Ein besseres System kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, mal abgesehen von den Kopiervorteilen, welche diese heutzutage bietet. Da kommt der Computer nicht mit.
Es gibt auch Geräte, welche das sog. Copybit umgehen, z.B. die Firma Hu.... vertreibt diese.
Viele Grüße,
Marc.
Jazzy
Inventar
#3 erstellt: 30. Aug 2006, 23:16
Hi!
Ein eleganter Weg ist,einen guten MD-Recorder(JA20 oder ähnliche)nur als A/D-Wandler zu nehmen,dann digital in den PC zu gehen.Oder einen guten DAT/CD-Recorder.So verbindet man die Vorteile externer HiFi-Wandler mit dem Komfort des PC.Auf einem MD aufnehmen würde ich nicht,ist zu teuer und die Datenreduktion passt schlecht zur LP.Kopierschutz greift erst ab der dritten Kopie bei analoger Aufnahme.Bei obengenanntem Verfahren garnicht.
chknde
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 30. Aug 2006, 23:17
Hallo,

ich habe meine LPs über den PC digitalisiert und damit gute Erfahrungen gemacht.

Hat man die Musik erstmal auf dem PC, kann man sie dann ja immer noch auf MD spielen - oder eben auf CD...man hat also die Wahl.

Der Vorteil vom Computer-Einsatz liegt in der Möglichkeit der Nachbearbeitung.

Zur rechtlichen Seite kann ich nichts sagen, denke aber mal Dir kann niemand verbieten eine Kopie deiner original LP zu machen ?

Grüße.
Zidane
Inventar
#5 erstellt: 31. Aug 2006, 00:15
Ich nehme meine mit dem PCM-2700A analog auf Band auf. Lese das Band mittels Streamer aus, und bearbeitete die Wav falls nötig mit dementsprechenden Programmen.

Ein sehr guter A/D Wandler fehlt leider, aber für die paar Platten die ich mal zusammenschneide lohnt es sich nicht.
teddyaudio
Inventar
#6 erstellt: 31. Aug 2006, 12:59
Mein (CD-Recorder)Pioneer PDR 509 kopiert - allerdings in Echtzeit - völlig verlustfrei von LP oder CD. Da er nicht komprimiert, ist die Qualität unübertroffen. Für die Überspielung vom CD-Player benutze ich ein optisches Kabel.
Für meinen MD-Recorder spricht, dass MDs einfach weniger sensibel im Handling (kein Verkratzen) sind, vor allem beim mobilen Einsatz oder im Auto. Leider gibt es heute fast keine Autoradios mit MD-Player mehr im Markt.
Heiliger_Grossinquisito...
Inventar
#7 erstellt: 31. Aug 2006, 13:53

Ein sehr guter A/D Wandler fehlt leider, aber für die paar Platten die ich mal zusammenschneide lohnt es sich nicht.


Der Behringer Ultramatch ist da recht gut, gibts für 129 Euronen im Netz. Hab mit auch einen extra dafür gekauft.
Digital rein in nen CD Brenner, DAT, PC oder was auch immer, ung gut. Hat auch relativ unempfindliche AD Wandler, falls man mal kurzzeitig etwas zu laut reingeht.
gdy_vintagefan
Inventar
#8 erstellt: 31. Aug 2006, 14:49

Aqualung schrieb:
Wenn man für den CD-Recorder Audio-CD-RWs benutzen würde, diese dann im PC auf einen normalen CD-R-Rohling duplizieren würde, hätte man das CD-R-Audio-Kostenproblem elegant umgangen.


Vor allem hat man dann auch noch den Vorteil, dass man die Aufnahmen unabhängig von der Soundkarte auch noch am PC nachbearbeiten kann, bevor man sie "endgültig" brennt.

So handhabe ich das schon seit Jahren. Inzwischen habe ich allerdings auch eine Möglichkeit, LPs direkt per PC aufzunehmen, aber das mache ich nur, wenn's schnell gehen muss. Ich bevorzuge nach wie vor das Aufnehmen mit dem CD-Recorder im Wohnzimmer, denn das ist die bessere Anlage von beiden.

Ich habe übrigens den Philips CDR-880. Einige Forenmitglieder halten nicht viel von den Philips-Recordern. Meiner leistet jedoch seit 8 Jahren schon treue Dienste. Vielleicht hatte ich aber auch einfach Glück mit dem Gerät.

So ein Philips dürfte heute gebraucht ca. 100 Euro kosten.
Zidane
Inventar
#9 erstellt: 31. Aug 2006, 14:58

Heiliger_Grossinquisitor schrieb:

Ein sehr guter A/D Wandler fehlt leider, aber für die paar Platten die ich mal zusammenschneide lohnt es sich nicht.


Der Behringer Ultramatch ist da recht gut, gibts für 129 Euronen im Netz. Hab mit auch einen extra dafür gekauft.
Digital rein in nen CD Brenner, DAT, PC oder was auch immer, ung gut. Hat auch relativ unempfindliche AD Wandler, falls man mal kurzzeitig etwas zu laut reingeht.


Den Behringer hatte ich ja, war damit aber nicht zufrieden. Und da es mehr ein Studiogerät ist, nicht wirklich kompatibel zu Consumer Std, verkaufte ich ihn wieder.

Und jetzt habe ich eben nur noch einen D/A Wandler.

Alternativ könnte ich mir aber was auf PC-Lösung aufbauen, z.b die ESI@Juli und damit dann aufnehmen.
HiFi_Addicted
Inventar
#10 erstellt: 31. Aug 2006, 15:21
Die PC Lösung ist natürlich die beste lösung Copy Prozessoren braucht die ESI Juli@ auch keinene am Digitaleingang. Klanglich gibts an der ESI Juli@ eigentlich nix auszusetzen speziell im 192/24 oder 176,4/24 Modus. Die Möglichkeit DVD-Audios aus Schallplatten zu machen sollte man auch nicht unterschäten. Mit exterenen A/D und D/A Wandlern ist die Karte auf Referenzlevel zu bringen. unter umständen ist dann aber noch ein AES/EBU SPDIF überträger notwendig. Das geht aber nur wenn die Wandler 192k Single Wire ausgeben.

MfG Christoph
Zidane
Inventar
#11 erstellt: 31. Aug 2006, 15:42

HiFi_Adicted schrieb:
Die PC Lösung ist natürlich die beste lösung Copy Prozessoren braucht die ESI Juli@ auch keinene am Digitaleingang. Klanglich gibts an der ESI Juli@ eigentlich nix auszusetzen speziell im 192/24 oder 176,4/24 Modus. Die Möglichkeit DVD-Audios aus Schallplatten zu machen sollte man auch nicht unterschäten. Mit exterenen A/D und D/A Wandlern ist die Karte auf Referenzlevel zu bringen. unter umständen ist dann aber noch ein AES/EBU SPDIF überträger notwendig. Das geht aber nur wenn die Wandler 192k Single Wire ausgeben.

MfG Christoph


Und im 44.1Khz/16 Bit Modus, sofern ich mir ne CD davon anfertigen würde. DVD-Audio, bzw. SACD kommt mangels passendem Equibment nicht in Frage. Was nicht heißt, das man später nicht erweitern könnte.
HiFi_Addicted
Inventar
#12 erstellt: 31. Aug 2006, 16:24
Trotzdem in 176,4 / 24 Digitalisieren da die Filter mit der höheren Auflösung besser arbeiten und dan eben runterrechenn s spricht ja nix dagegen die Hochauflösenden Masterfiles auf DVD+R zu archivieren.

MfG Christoph
Zidane
Inventar
#13 erstellt: 31. Aug 2006, 16:33

HiFi_Adicted schrieb:
Trotzdem in 176,4 / 24 Digitalisieren da die Filter mit der höheren Auflösung besser arbeiten und dan eben runterrechenn s spricht ja nix dagegen die Hochauflösenden Masterfiles auf DVD+R zu archivieren.

MfG Christoph


Kann man die Karte mit einer anderen im PC verwenden, da ich mom. nur 1 Rechner, bzw. Notebook. Und da er ja zum spielen auch genutz wird, steckt noch ne Audigry 2 Player drin. Müßte es in Windows dann so einstellen, das er z.b fürs aufnehmen die andere Karte verwendet. Bzw. die beiden Asio-Treiber, beider Karten sich behindern könnte. Sonst müßte ich mir wohl noch ein PC zusammenbauen, der nur für Audio/Video ist, und den andere zum zocken, surfen.

Den letzten, kann die Karte ein echte Signal vom CD-Std nachbilden, so das z.b ein DAT-Recorder die Startmarken übernehmen wird, oder muß man sie selbst setzen. Nehmen wir mal an ich hätte nen Sampler zusammengeschnitten und würde diesen wieder auf DAT aufzeichnen wollen. Da ich mich damit ja nun auch beschäftige, wäre dies ein optionaler Zusatz.


[Beitrag von Zidane am 31. Aug 2006, 16:37 bearbeitet]
Heiliger_Grossinquisito...
Inventar
#14 erstellt: 31. Aug 2006, 18:52

Den Behringer hatte ich ja, war damit aber nicht zufrieden. Und da es mehr ein Studiogerät ist, nicht wirklich kompatibel zu Consumer Std, verkaufte ich ihn wieder.


Was war Dein problem beim Ultramatch? Kannst auch über PM antworten damit der Fred nicht off Topic voll wird.

gruß
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