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Eure Leistungsaufnahmen

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Andi1987
Inventar
#1 erstellt: 09. Okt 2006, 11:58
ich hab mich gerade mal hingesetzt mit einer leistungsmesssteckdose und die leistungsaufnahme meines stereoverstärkers getestet.
Grund dafuer war, dass manche immer sagen wie hoch doch ihre max. leistungsaufnahme beim verstärker ist.

also testobjekt war ein paar Canton Ergo 91 DC (89w/m wirkunsgrad soweit ich weiss)an einem Yamaha ax-596.

Im eingeschalteten Ruhezustand kam ich auf konstante 33Watt.

Bei Nightwish (dark chest of wonders) erreichte ich an der spitze 216 watt und die lautstärke ging schon ins unerträgliche....
216 watt war dann auch der spitzenwert bei allen getesten liedern...
0,96 A war die maximale Stromstärke

jetzt frag ich mich was zum beispiel der neue kleinere yamaha mit seinen 460 watt macht ...wird dann der rest einfach in Waerme umgestzt ?

ich dachte immer dass meine canton ls sehr leistungsintensiv
waeren dem scheint aber wohl nicht so
Jazzy
Inventar
#2 erstellt: 09. Okt 2006, 12:45
Hi!
89dB/V/m meinst du für die Canton,oder?Ja,der Rest wird in Wärme umgewandelt,halte doch mal die Hand an den Amp.Auch in den VC der Chassis und in den Weichenbauteilen wird viel Energie in Wärme umgewandelt.Das besagt doch der Wirkungsgrad ,Physik Klasse 7 oder so.
Andi1987
Inventar
#3 erstellt: 09. Okt 2006, 12:53
schall war bei uns in der elften

...ich frage mich nur wie der hersteller auf solche werte kommt ...

ich hatte vor mir nächstes jahr einen nad c372 als ersatz fuer meinen ax596 zu kaufen da ich dachte meine ls bräuchten etwas mehr power ..(der c352 fällt leider raus, da dieser nicht auftrennbar ist und somit nichtmehr in mein heimkino integriert werden kann )

bringt dass dann ueberhaupt eine verbesserung rein leistungstechnisch
klanglich wuerde ich mit dem c372 mit sicherheit besser fahrn
Jazzy
Inventar
#4 erstellt: 09. Okt 2006, 13:02
Hi!
Entscheidend ist die Sinusleistung in Watt an 4Ohm je Kanal.Eine Impulsreserve ist da nicht schlecht,wenn man es gerne rocken lässt ;-) Außerdem gibt es ja auch Boxen mit schlechtem Wirkungsgrad,große Zimmer,oder stärkere Bedämpfung(Möbel,Teppich,Leute,Vorhänge).Also mehr echte Watt sind nie zu verachten.Wieviel der Amp aus der Dose zieht,ist erstmal egal.
Andi1987
Inventar
#5 erstellt: 09. Okt 2006, 13:54
hmm ok dann danke soweit
HiFi_Addicted
Inventar
#6 erstellt: 09. Okt 2006, 17:16
Mein B&W 703 mit der Alesis RA-500 Endstufe.
Ruhestrom: 0,17A ~ 39W
Peak: 1,03A ~ 236W den Cos Phi hab ich allerdings nicht berücksichtigt. Vermutlich wirds dadurch aber noch etwas weniger wenn die Kapazitive Blindleistung nicht in der Messung aufscheint.

Erreich hab ich den Wert mit der Madonna - Ray Of Light mit dem Track Frozen. Die Tieftöner hätten aber nicht mehr viel mehr vertragen

Abgesichert ist die Endstufe immerhin mit 5A

MfG Christoph
HiFi_Addicted
Inventar
#7 erstellt: 09. Okt 2006, 17:26
Die gesammte Anlage zieht 0,6A ohne die beiden Computer im Leerlauf und da werden noch midestens 3x 0,17A dazukommen

Die Computer Messe ich nicht weils mich nich intressiert das Windows neu zu starten....

So wie's ausschaut verschwende ich da etwas Strom zu meiner Unterhaltung

MfG Christoph


[Beitrag von HiFi_Addicted am 09. Okt 2006, 17:27 bearbeitet]
_axel_
Inventar
#8 erstellt: 09. Okt 2006, 17:33

HiFi_Addicted schrieb:
ohne die beiden Computer im Leerlauf und da werden noch midestens 3x 0,17A dazukommen

Kühlschrank? TV? Rasierapparat?
Wir wollen Zahlen!
Und mehr :cut-Smileys, bitte.
marcusadebahr
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 15. Okt 2006, 14:11

Jazzy schrieb:
Hi!
Entscheidend ist die Sinusleistung in Watt an 4Ohm je Kanal.Eine Impulsreserve ist da nicht schlecht,wenn man es gerne rocken lässt ;-) Außerdem gibt es ja auch Boxen mit schlechtem Wirkungsgrad,große Zimmer,oder stärkere Bedämpfung(Möbel,Teppich,Leute,Vorhänge).Also mehr echte Watt sind nie zu verachten.Wieviel der Amp aus der Dose zieht,ist erstmal egal.


die aus dem netz gezogene leistung ist das wichtigste mass. daran lässt sich erahnen, ob das netzteil groß genug ausgelegt ist. wenn schon bei gehobener zimmerlautstärke z.b. 150w gezogen werden, dann traue ich einem 400w netteil nicht ganz über den weg.
Amperlite
Inventar
#10 erstellt: 15. Okt 2006, 15:31
OT:


Andi1987 schrieb:
(der c352 fällt leider raus, da dieser nicht auftrennbar ist und somit nichtmehr in mein heimkino integriert werden kann )

Wie kommst du darauf? Alle Vollverstärker der Classic-Serie sind auftrennbar.


[Beitrag von Amperlite am 15. Okt 2006, 15:32 bearbeitet]
Andi1987
Inventar
#11 erstellt: 15. Okt 2006, 17:21
laut nad seite kann man nur den 372 auftrennen (separate vor/endstufe) beim 352 is das nicht moeglich
hab auch in der beschreibung vom 352 nichts gefunden
Amperlite
Inventar
#12 erstellt: 15. Okt 2006, 18:15

Andi1987 schrieb:
laut nad seite kann man nur den 372 auftrennen (separate vor/endstufe) beim 352 is das nicht moeglich
hab auch in der beschreibung vom 352 nichts gefunden


Doch, es ist bei möglich - PreOut und MainIn sind bei allen vorhanden. Ich weiß das sicher.

Zum Thema:
Der NAD C 372 hatte irgendwas zwischen 35 und 40 Watt Ruhestrom.


[Beitrag von Amperlite am 16. Okt 2006, 14:49 bearbeitet]
Andi1987
Inventar
#13 erstellt: 15. Okt 2006, 19:06
hmm ok das wusste ich nicht!
aldi2106
Stammgast
#14 erstellt: 16. Okt 2006, 13:36
Mein Cambridge Azur 640A V2 hat eine angebliche max. Leistungsaufnahme von 700 Watt. Der Ringkerntrafo ist schon ein ganz schöner Brummer. Gemessen habe ich alledings noch nicht.....werd ich demnächst vllt mal.

gruß
aldi2106
marcusadebahr
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 17. Okt 2006, 06:01
moin,
der nad c370 von meiner freundin kommt auf gemessene 50w grundleistungsaufnahme. im betrieb mit bassreicher musik kommt er auf 160w leistungsaufnahme. volume auf 1/3. ls dynamik-akustik sirius III.

mein arcam a90: 23w grundleistungsaufnahme. 109w bei volume -17db mit bassreicher musik. ls: dynamik-akustik echolon 7-375.2


[Beitrag von marcusadebahr am 17. Okt 2006, 06:05 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#16 erstellt: 21. Okt 2006, 06:36
eine Frage:

wo bekommt man solche Messadapter für Steckdosen her?
Andi1987
Inventar
#17 erstellt: 21. Okt 2006, 12:15
der vater meines kumpels is elektriker und der hatte sowas.
aber ich denke ma bei conrad oder reichelt bekommt man sowas auch
Amperlite
Inventar
#18 erstellt: 21. Okt 2006, 12:39

Poison_Nuke schrieb:
wo bekommt man solche Messadapter für Steckdosen her?


Einfachste Möglichkeit:
http://www.reichelt....ID=541;ARTICLE=69412
Andi1987
Inventar
#19 erstellt: 21. Okt 2006, 12:42
mit einem ähnlichen gerät habe ich das auch gemessen
Poison_Nuke
Inventar
#20 erstellt: 21. Okt 2006, 13:16
danke

ist bestellt. Hoffe dass es Dienstag oder Mittwoch da ist, dann kann ich endlich mal rausfinden, wieviel Strom meine Sachen hier ziehen
HiFi_Addicted
Inventar
#21 erstellt: 21. Okt 2006, 13:29
DIY

Ich hab gar micht gewusst dass man sowas überhaupt fertig kaufen kann Stecker und gen sindTischverteiler hab ich gehat für N und PE hat eine altes LS Kabel herhalten müssen und für L die Prüfspitzen die beim Wurstelkochen ohne Wasser draufgegen Irgendwie hat sich da einie Isolierende Schicht aus Frankfurter und Metall gebildt



MfG Christoph
Poison_Nuke
Inventar
#22 erstellt: 21. Okt 2006, 13:53
ach ne, bevor ich da noch ne waghalsige Konstruktion mit meinem Multimeter mache (die Kontaktstife schneid ich sicher nich ab, also müsst ich das noch offener gestalten :cut), ist mir ne fertige Lösung irgendwie viel lieber
Amperlite
Inventar
#23 erstellt: 21. Okt 2006, 14:28
Für die Leute, die per Multimeter eine Strommessung machen wollen:

Es gibt bei www.elv.de einen schaltbaren Messadapter für die Schuko-Steckdose, der mit Sicherheitsbuchsen ausgerüstet ist.
Dann kann man sich ggf. gefährliche Basteleien ersparen.
schlusenbach
Inventar
#24 erstellt: 22. Okt 2006, 09:58
wie realistisch ist das mit dem digitalmultimeter? was muss ich da noch einberechnen bei den angezeigten werten?

hab das vor einiger zeit schonmal gemacht mit nem selbstgebauten adapter wie bei Hifi Addicted zu sehen.
Kam da bei meiner Subendstufe auf glaube 2,9 Ampere bei Bassimpulsen.
Hatte allerdings nur einen Sub angeschlossen. Müsste das nochmal mit 2 Subwoofern testen.
HiFi_Addicted
Inventar
#25 erstellt: 22. Okt 2006, 10:17
Die Tatsächlichen wert können höher liegen als die Angezeigten abhänggi von der Schnelligkeit des Multimeters. Trotz rausfliegender Sicherung hat mein Multimeter nur 8A gemessen obwohl sich einen C12 Sicherung verabschiedet hat ging demkleinen wohl zu schnell und die eingebaute Sicherung blieb auch heil

MfG Christoph
d2mac
Stammgast
#26 erstellt: 22. Okt 2006, 10:32
Die echte maximale Stomaufnahme misst man wohl am besten mit nem Sinuston im Tieftonbereich, da fliesst am meisten Strom und das primäre Strommessgerät wird nicht durch Pulse verwirrt.
Mein Vorschlag: 100Hz aufdrehen bis es gerade eben anfängt zu verzerren, dann schnell die Leistung am Netz messen und wieder runterdrehen.
Impulsspitzenleistungen kommt man nur mit einem Speicherosszilloskop auf die Spur (oder nem speziellen Peak-hold Gerät falls es sowas gibt).

Mein Verstärker brauch im Leerlauf auch schon 15W, wegen der 2-Trafo Auslegung.
Bei Musik komme ich bei hoher Lautstärke auf angezeigte 30W.
HiFi_Addicted
Inventar
#27 erstellt: 22. Okt 2006, 10:36
39W im Leerlauf mit nur einem Trafo aber bei 2x250RMS Endleitung... (0,02% THD+N)

MfG Christoph
Poison_Nuke
Inventar
#28 erstellt: 22. Okt 2006, 11:16
@ HiFi Addicted:

was hast du gemacht, damit eine C12 Sicherung fliegt??? Bei ner B Charakteristik ist das ja nicht soo schwer, aber bei trägen C Automaten
Emo
Inventar
#29 erstellt: 22. Okt 2006, 11:39
Die Multimeterlösung reicht zur Abschätzung, scheiss was auf cos(phi)

Rotel RB990: Ca. 50W im Leerlauf incl. cos(phi) Berücksichtigung.
Sony STR-VA333ES: Ca. 80W.

Gruß, Kevin
HiFi_Addicted
Inventar
#30 erstellt: 22. Okt 2006, 11:40
Die Phase geerdet beim Messen

Nachdem bei mir jetzt Subwooferbau mit 4 18" Chassis angesagt ist und die zusätzlichen Endstufen auch Strom wollen rüste ich eh auf. Die neue sicherung wird einen 4 polige C16 sein. Ich will mit meinen 6 Endstufen ja keinen Schieflast im Netz verursachen darum gibts Starkstrom.... Ich habs mal mit den Sicherungswerten durchgerechent auf was ich da kommen

Die Sicherungwerte der Geräte lassen schon mal schlimmes befürchten 20A bei den 4 Alesis RA-500 für die B&W 703 und vermutlich um die 25A bei den 2 The T.Amp Proline 1300 für die Woofer

Bevor mein Extremumbau starten kann brauche ich Strom viel Strom

Wenn ich alles wie geplant zentral über einen Schütz einschalte könnte es schon problemmatisch werden mit nur C12

MfG Christoph
Poison_Nuke
Inventar
#31 erstellt: 22. Okt 2006, 12:43
obwohl das Einschalten an sich wirklich das größte Problem ist.

Meine Endstufen sind auch mit gesamt 40A abgesichert intern. Dennoch bekomm ich auch bei Maximallautstärke (Endstufen clippen) eine B16 Sicherung nicht klein. Und das will was heißen.

Nur der Einschaltstrom semmelt halt schnell eine Sicherung raus
Daher ist bei mir auch eine C16 notwendig, damit ich nicht immer alle Endstufen einzeln einschalten muss.



Achja, hast du schon einen Thread zu deinem Projekt? 4x 18" klingt ja schonmal nicht schlecht. Da scheint die Bezeichnung "Subwoofer" wohl überhaupt mal wieder passend sein
HiFi_Addicted
Inventar
#32 erstellt: 22. Okt 2006, 13:19
Einen Wer spendet für die 3cm Speckstein-Gehäuse Thread gibts noch nicht

Da muss vorher noch einen Geldbeschaffungsaktion durchgeführt werden Das Gehausematerial ohne Zuschnitt und Bohrungen allein kommt auf 3750€

Die 4 Precision Device Treiber, die 2 Endstufen, die 2 EQs und die 2 Weichen + die Magnetventile die bei abgedrehten den druckausgleich bei Wetterwechseln ermöglichen sollen kommen billiger

Die Inspiration hab ich mir bei dir und bei David Messinger (Hifiaktiv) geholt

So schaut jedenfals die Planung für nächste Jahr aus. Die B&W 703 aktiviere ich gleich am Anfang des Projekt 3000 weils im Endausbau 3000W RMS 8 Ohm gibt

Gesammt wirds wohl auf 6k€ rauslaufen ohne der aussicht auf Extrempegel weil es geschlossene gehäuse werden

Vermutlich werden jetzt einige denke jetzt ist er voll durchgekanllt und da ist was dran. Wann AFI so drückt wie im Backstage München bin ich zufrieden.

MfG Christoph
Cassie
Inventar
#33 erstellt: 23. Okt 2006, 15:58
Moin
Der Thread hat mir gestern keine Ruhe gelassen, hab mir heute ein Leistungsmesser (Power Monitor Pro) aus unserer Firma Ausgeliehen

Netzdaten: U=227V f= 49,9-50,0Hz
Verstärker (Musik mit Zimmerlautstärke):

Stromaufnahme I = 820 mA
Wirkleistung P = 133 W
Blindleistung Q = 135 var
Scheinleistung S = 190 VA

CD-Player

Stromaufnahme I = 270 mA
Wirkleistung P = 50 W
Blindleistung Q = 35 var
Scheinleistung S = 62 VA

Einschaltmaximum, Komplette anlage:
1458,6VA

CosPhi gurkt immer bei 0,71 Rum, mal etwas besser, mal etwas Schlechter

Hab mich jetzt Blind auf das Messgerät verlassen, könnten also beim nachrechnen der Einzelnen Leistungen evtl. kleinere Differenzen Entstehen.

Mfg
Cassie
Poison_Nuke
Inventar
#34 erstellt: 24. Okt 2006, 09:36
so, die Post war vorhin da


erstaunliche Ergebnisse muss ich sagen:


Yamaha RX-V 1400
7 Standboxen im Fullrange Betrieb

Ruheleistung: 45W

Zimmerlautstärke: 70W

Musik sehr hohe Lautstärke: 600W

rosa Rauschen Maximalpegel: 1050W (!!!)
(man beachte, dass auf der Rückseite des Yamahas 500W als Leistungsaufnahme angegeben sind)


Behringer EP 2500
2 Subwoofer angeschlossen

Ruheleistung: 30W

Zimmerlautstärke: 40W

Sinuston hoher Pegel: 700W


hier muss ich aber sagen, dass ich aus Angst um meine Tieftöner nicht voll aufgedreht habe. Denke mal, da wäre noch weitaus mehr drin gewesen, Zumindest war ich beim lautstärkeregler bei -25dB angekommen.


[Beitrag von Poison_Nuke am 24. Okt 2006, 09:37 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#35 erstellt: 24. Okt 2006, 10:35
achja, wie ist das mit dem Cos Phi zu verstehen?

Bei mir lag er auch so bei 0,7.
Das Strommessgerät zeigt die Wattangabe auch gleich richtig an (also nicht die Scheinleistung, sondern halt der Effektivwert).

Nur was ist der Unterschied zwischen Effektivleistung und Scheinleistung? Weil die 233V bei mir sind ja schon der Effektivwert der Spannung.





AChja, ganz wild wird es bei mir mit meinem Röhrenmonitor:

Scheinleistung: 96W
angezeigte Wirkleistung: 1-3W
CosPhi: 0,005 - 0,01


Cassie
Inventar
#36 erstellt: 24. Okt 2006, 15:09
Moin
Cos Phi (oder Leistungsfaktor) gibt an um welchen Winkel Strom und Spannung verschoben ist, ist er 1 sind Strom und Spannung in Phase (rein Ohmsche last (P = U * I)).
Je kleiner der Leistungsfaktor wird, desto grösser ist die Phasenverschiebung, bei Cos Phi = 0 haben wir eine Phaseverschiebeung von 90°, und dadurch keine Wirkleistung, sondern nur Blindleistung (Q = U * I * Cos Phi).
Bindleistung kann keine Effektive Arbeit verrichten.
Die Scheinleistung ist das ergebnis einer Rechnung aus Blind und Wirkleistung, sozusagen das "mittelding" (S = Wurzel(P² + Q²) )

Das thema an sich ist recht umfangreich, an der Berufsschule haben wir uns damit 5 Tage beschftigt, 6 Stunden am tag....

Cassie
Poison_Nuke
Inventar
#37 erstellt: 24. Okt 2006, 16:02
nagut, da ich ebenfalls noch Elektriker werde, müsste ich das auch bald lernen.

Dennoch vorweg noch ne Frage:

wie kann es sein, dass ein Röhrenmonitor eine so extrem niedrige Wirkleistung hat? Weil die gemessenen 5 W sind für nen 19" Röhrenmonitor ja sicherlich extremst wenig, oder?
HiFi_Addicted
Inventar
#38 erstellt: 24. Okt 2006, 16:13
Hast du einen niedrigen Kapazitiven oder Induktiven Cos Phi? (Voreilend/Nacheilend)

MfG Christoph
armindercherusker
Inventar
#39 erstellt: 24. Okt 2006, 16:23
Soll nicht als Einmischung gelten, daß ich hierauf antworte.
Aber i.d.R. sind Netzteile mit Transformatoren aufgebaut und von daher induktive Lasten.

Ich glaube kaum, daß irgendein Hersteller dieses durch Einsatz von Kondensatoren auf der 230V-Seite kompensiert hat.

Grüße
HiFi_Addicted
Inventar
#40 erstellt: 24. Okt 2006, 16:42
Was ist mit Schaltnetzteilen

MfG Christoph
armindercherusker
Inventar
#41 erstellt: 24. Okt 2006, 16:46
Welcher HiFi-Verstärker hat denn ein Schaltnetzteil ?

Da diese getaktet werden ( meist mit Frequenzem im Audio-Bereich ), müsste doch ein erheblicher Aufwand getrieben werden, um Störeinflüsse zu verhindern, oder

Wenn Du / Ihr mir sagen könnt, welcher Amp ein Schaltnetzteil hat, versuche ich das mal zu eruieren.

Dank und Gruß
Cassie
Inventar
#42 erstellt: 24. Okt 2006, 16:54

armindercherusker schrieb:

Wenn Du / Ihr mir sagen könnt, welcher Amp ein Schaltnetzteil hat, versuche ich das mal zu eruieren.

Dank und Gruß


Ich denke mal 99% der Digital Amps, die in letzter zeit aufgekommen sind, haben Schaltnetzteile.
Aber aus einem Vernünftigen Schaltnetzteil kann man auch ohne Grossen aufwand eine Perfekte Gleichspannung rausbekommen, sonst würde es niemandem Spass machen seinen PC oder DVD-Player an die Anlage anzuschliessen, die haben zumeist auch Schaltnetzteile

Cassie

PS: Laptop Netzteil, wärend Akku lädt CosPhi = 0,52, ohne Akku 0,47


[Beitrag von Cassie am 24. Okt 2006, 16:56 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#43 erstellt: 24. Okt 2006, 16:54
Ich hab ja auch Poison Nukes Monitor gemeint ;).

PA Verstärker gibt es einige auf SNT Basis.

MfG Christoph
armindercherusker
Inventar
#44 erstellt: 24. Okt 2006, 17:03
Hmmm . . . hab´ ich da irgendwie den Anschluß verpasst ?

Ich war bislang immer der Ansicht, nur ein klassisch aufgebautes Netzteil taugt was in diesem Bereich
( einen kräftigen Verstärker erkennt man ja am Gewicht )

Und in den Augen ( genauer : Ohren ) der High-End-Freaks müssten die Schaltnetzteile doch wirklich alles kaputtmachen,
was an anderer Stelle mit z.B. ausgemessenen Feinsicherungen, Lötpunkten und wasweißichnoch perfektioniert wird.

Wie vorhin geschrieben : werde das Thema nächste Woche mal eruieren.


Dank und Gruß
Poison_Nuke
Inventar
#45 erstellt: 24. Okt 2006, 17:09
es aber immernoch fraglich, warum die Phasenverschiebung beim Monitor so groß gemessen wurde, und damit die Effektivleistung mit nur 5W.

Achja, an dem Messgerät kann man nicht erkennen, ob voreilend oder nacheilend. aber ein Röhrenmonitor funktioniert im Prinzip fast wie eine Endstufe, nur dass hier eine wesentlich höhrere Spannung gebraucht wird. Dieser wird aber dennoch wie im Amp auch eine Frequenz aufmoduliert, damit der Elektronenstrahl zur richtigen Zeit die richitge Stärke hat.

Ein Monitor hat sogar daher noch höhere Anforderungen an eine saubere Spannungsversorgung. Denn hier sieht man auch schon sehr leichte Abweichungen.



Oder kann es vllt sein, dass bei einem Röhrenmonitor nur viel Energie gebraucht wird, um die Kathoden anzuheizen, und wenn die einmal warm sind, ist der Verbrauch sehr gering, da der Elektronenstrahl ja nicht soviel Leistung braucht?
Cassie
Inventar
#46 erstellt: 24. Okt 2006, 17:15
Moin
Bei ner Röhre hast du nahezu keine Ohmsche last, die ablenkung funktioniert Induktiv oder Elekrostatisch (eher bei Oszis), die Kathoden Heizung dürfte minimal sein, das Netzteil wird auch wenig mit einer Ohmschen last zu tun haben. Allerdings kommt mir der doch Extrem niedrige CosPhi etwas seltsam vor.
Hab aber jetzt kein Röhrengerät da zum schauen.

Cassie
HiFi_Addicted
Inventar
#47 erstellt: 24. Okt 2006, 17:19
Also mein Röhrenmonitor kommt auf ~0,25A Cos Phi hab ich nicht bestimmt. 5W Wirkleistung kommt mir auch sehr niedrig vor. Gibt es nicht iegendeinen Vorschrifft die einen PFC vorschreibt? Ich hab vor Jahren auch nur den Artikel überflogen und weiss nicht mehr wo ich das gelesen habe.

MfG Christoph
Emo
Inventar
#48 erstellt: 24. Okt 2006, 17:29
Also meine 17er Röhre kommt auf ~0,42A, cos phi 0.99. Jedenfalls nach Energiekostenmessgerät
Poison_Nuke
Inventar
#49 erstellt: 24. Okt 2006, 17:32
hm, dann hab ich wohl ne komische Röhre.

Weil komischerweise zeigt mit das Messgerät bei allen anderen Geräten hier im Haushalt sehr schlüssige und passende Werte an.
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